CH179311A - Selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge, mit nach einem Zyklus arbeitenden Verschlussgliedern. - Google Patents

Selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge, mit nach einem Zyklus arbeitenden Verschlussgliedern.

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CH179311A
CH179311A CH179311DA CH179311A CH 179311 A CH179311 A CH 179311A CH 179311D A CH179311D A CH 179311DA CH 179311 A CH179311 A CH 179311A
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Aktienges Scharfenbergkupplung
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Aktienges Scharfenbergkupplung
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Description


  Selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge, mit nach einem Zyklus     arbeitenden          Yersehlussglieder    n.    Die Erfindung betrifft selbsttätige Kupp  lungen für Fahrzeuge. Unter den verschie  denen derartigen Kupplungen gibt es solche,  bei     denen,    die Lage der     Verschlussglieder    des  einen     Kuppelkopfes    von der Lage .der     Ver-          schlussglieder    des andern     Kuppelkopfes    ab  hängig ist, und zwar so,

   dass die     Verschluss-          glieder    beider     Kuppelköpfe    beim Kuppel  und Lösevorgang stets .die gleiche Bewegung  ausführen, also nach einem Zyklus arbeiten.  



  Bei bekannten Konstruktionen dieser Art  befinden sich die     Verschlussglieder    bei ge  löster, das heisst unbenutzter Kupplung, in  der gleichen Lage wie bei geschlossener  Kupplung. Diese Lage bezeichnet man als  Grundstellung.  



  Die Erfindung     besteht    nun darin, den       Verschlussgliedern    diese Grundstellung nur  bei geschlossener Kupplung zu geben, da  gegen sie bei unbenutzter Kupplung in einer  andern Stellung anzuordnen. Diese andere  Stellung ist die sogenannte Lösestellung.    Als praktisches Anwendungsbeispiel für  den grundsätzlichen Erfindungsgedanken sei  eine Kupplung gewählt, bei der in jedem       Kuppelkopf    eine um einen Bolzen drehbare       Kuppelscheibe,    auch     Kuppelhaken    genannt,  angeordnet ist. An dieser     Kuppelscheibe          bezw.    diesem     Kuppelhaken    ist eine Kupp  lungsöse drehbar aasgelenkt.

   Die Kupplungs  öse des einen     Kuppelkopfes    tritt bei geschlos  sener Kupplung mit dem     Kuppelhaken        bezw.     der     Kuppelscheibe    des andern     Kuppelkopfes     in Eingriff.

   Bekannt ist eine solche Kupp  lung unter dem Namen     "Scharfenbergkupp-          lung ,     Aus der Anwendung der Erfindung, ins  besondere bei einer Kupplung der     eben    ge  nannten Art, ergeben sich folgende Vorteile:

    Während bei den bisher bekannten Kon  struktionen bei unbenutzter Kupplung die       Kuppelösen    aus dem     Kuppelkopf    herausragen  und leicht beschädigt werden können, können  diese     Verschlussteile        bei    der obigen Ausfüh-           rungsweise    innerhalb des Koppelkopfes lie  gen.     Weiter    ist es bei den bekannten Ein  richtungen schwer, zusätzliche Einrichtun  gen, wie     Luftleitungshähne,    Kabelkupplun  gen und     Heizleitungshähne,    mit der mecha  nischen Kupplung     zwangläufig    zu verbinden;

    denn während die     Verschlussglieder    der     me-          chanischen    Kupplung - wie oben gesagt   bei     unbenutzter    und bei geschlossener Kupp  lung in derselben Lage, in der Grundstellung,  liegen, müssen von den erwähnten zusätz  lichen     Einrichtungen,    beispielsweise die  Bremsabsperrhähne, bei unbenutzter Kupp  lung geschlossen, bei geschlossener Kupplung  dagegen geöffnet sein, also zwei verschiedene  Stellungen einnehmen.  



  Bei -der vorliegenden Kupplung kann     da-          Olegen    eine eine     zwangläufige    Verbindung vorge  sehen werden, denn .der     Grundstellung    bei  geschlossener Kupplung entspricht die Öff  nungsstellung, zum Beispiel der Luft- und       Heizleitungshähne;    der Lösestellung bei un  benutzter Kupplung entspricht die Schliess  stellung dieser Leitungshähne.  



  Auf der Zeichnung ist die Erfindung in  Verbindung mit der     "Scharfenbergkupplung"          erläutert.     



  Die     Fig.    1 und 2 zeigen einen unbenutz  ten Koppelkopf im vertikalen     Mittelschnitt     und im horizontalen     Mittelschnitt    durch die  Kupplung;       Fig.    3 zeigt die Ausbildung und Lage des  Handzuges zum Lösen der unbenutzten  Kupplung ;       Fig.    4 zeigt einen horizontalen     Schnitt     durch den     Luftleitungsabsperrhahn;          Fig.    5 zeigt in einem horizontalen Mittel  schnitt eine geschlossene Kupplung, das heisst  zwei miteinander verbundene Koppelköpfe.  Die     Verschlussglieder    befinden sich in der  Grundstellung.  



       Fig.    6 zeigt eine Kupplung im     horizon-          .alen        Mittelschnitt,    bei der die Verschluss  glieder in die Lösestellung gebracht sind, da  mit die Koppelköpfe     auseinandergefahren     werden können;       Fig.    7 zeigt die Ausbildung und Lage des    Handzuges beim     Löse:--.        I-        ii'v.li    'zwei<B>geschlos-</B>  senen Kupplungshälften;       Fig.    8 und 9 zeigen in     ,Seitenansicht    und  Draufsicht den Koppelkopf und die unmittel  bare Verbindung der Kabelkupplungen mit.

    dem senkrechten Hauptbolzen;       Fig.    10 bis 16 zeigen eine .Sonderaus  bildung des     Luftleitungsabsperrhabns    und  der Verbindung desselben mit dem Haupt  bolzen des Kupplungsverschlusses, durch  welche erreicht wird, dass bei unbeabsichtig  tem Aufdrehen des Kupplungsverschlusses  der     Luftleitungsabsperrhahn    offen bleibt, bei  Zugtrennung daher Notbremsung eintritt.  



  Die mechanische Kupplung besteht bei  dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus  dem Koppelhaken 1 und der Koppelöse     \'.     welche um den Hauptbolzen 3     ausschwingen     können und unter Einwirkung der Koppel  feder 4 stehen. Mittelst des Lösezuges 5 kön  nen die Koppelglieder 1, 2 an dem Kuppel  kopfgehäuse 6 durch die Nase 7 in der Löse  stellung entgegen der Spannung der Koppel  feder 4 festgelegt werden.

   Ein unter Feder  wirkung stehender     Ausrücker    8, der     beim     Zusammenfahren zweier     Kupplungshälften     zurückgedrückt wird, hebt mittelst eines  schrägen Anlaufes 9 (siehe     Fig.    8) in dem       schieberartigen    Ansatz des     Ausrückers    8 den  Lösezug 5 hoch, so     .dass    dieser aus seiner Rast  am     Kuppelkopfgehäuse    6 heraustritt. Die  Koppelglieder 1, 2 werden alsdann durch die  Feder 4 in die Grundstellung geführt, wie  in     Fig.    5 .dargestellt. Der Hauptbolzen 3 ist  mit dem Koppelhaken 1 starr     verbunden.     



  Wie     Fig.        '-)erkennen    lässt, ist der Koppel  kopf in an sich bekannter Weise mit einem  Führungshorn 10 auf der     Trichterseite    der  Kupplung versehen; ausserdem dient zur seit  lichen Führung der Koppelköpfe der hervor  stehende Führungskegel 11.  



  Da gemäss der Erfindung die Stellung der  mechanischen     Verschlussgheder    bei unbenutz  ter Kupplung eine andere ist als bei geschlos  sener Kupplung, ist es möglich, zusätzliche  Einrichtungen direkt mit den Teilen der me  ehanischen Kupplung zu verbinden. So ist  beispielsweise der Hauptbolzen 3 nach unten           verlängert    und     ,j;.    , das Küken für den  Luft-     bezw.        Dampfleitungsbahn    12, ist also  mit     entsprechender    Bohrung 18 für den     Luft-          bezw.    Dampfdurchgang versehen.

   Bei     un-          benutzter    Kupplung, in der die mechanischen  Teile in der Lösestellung liegen, befindet  sich die Bohrung 13 quer zur Mittelachse der  Luft-     bezw.    Dampfleitung. Die Leitung ist  also abgeschlossen. Bei geschlossener     Xupp-          lung    liegt die Bohrung 13 in der Längsachse  der Luftleitung; diese Leitung ist also ge  öffnet.  



  Neben dem Lösezug 5 ist für das Lösen.  der Kupplung auch eine Betätigung durch  Pressluft vorgesehen. An dem     Kuppelhaken     1 greift die Kolbenstange 14 des Lösezylin  ders 15 an. Lässt man durch ein Löseventil,       daim    Führerstand des Wagens angebracht  werden kann, Pressluft in den Lösezylinder  15 strömen, so werden die Kupplungen aus  der     Schlusslage    gemäss     Fig.    5 in die Löse  stellung     gem'ä'ss        Fig.    6 gebracht.

   Der Lösezug  5 wird, wie     Fig.    7 zeigt, mit seiner Nase 7  sich hinter den     schieberartigen    Ansatz des       Ausrückers    8 legen und die Kupplungen wer  den hierdurch in der Lösestellung gehalten.  auch wenn die Pressluft aus dem Lösezylin  der 15 herausgelassen wird. Beim     Ausein-          anderlaufen    der Kupplungen wird der     schie-          berartige    Ansatz des     Ausrückers    8 hinter der  Nase 7 weggleiten und der Lösezug 5 wird  sich mit seiner Nase 7 gemäss     Fig.    3 gegen  die Wandung des     Kuppelkopfgehäuses    6  legen.

   Die     Kuppelglieder    stehen gemäss     Fig.     in der Lösestellung. Die Luft-     bezw.    Dampf  leitungshähne bleiben abgeschlossen.  



  Ebenso wie die Luft-     bezw.    Dampf  leitungshähne können auch elektrische Kabel  kupplungen mittelbar oder unmittelbar mit  den     Kuppelgliedern    betätigt werden. Bei       Pressluftbetätigung,    wie in     Fig.    1 .dargestellt;  kann beim Lösen zweier Kupplungen mittel  bar durch eine Nebenbohrung am Absperr  bahn Pressluft zu einem Luftzylinder geführt  werden, der die Kabelkupplungen in die  Grundstellung führt, indem sich gleichzeitig  Schutzklappen vor die     Kabelkupplungen     legen.

   Anderseits wird beim Gegeneinander-    fahren der Kupplungshälften und Schliessen       vier    mechanischen Kupplungen durch das  Öffnen     dtr    Luftabsperrhähne Pressluft auf       c.ie    andere Seite des     Lösebetätigungskolbens     für die Kabelkupplung geführt und die  Kabelkupplungen werden in die Gebrauchs  stellung     vorgedrückt,    indem sich die Schutz  klappen vor den Kabelkupplungen weg  drehen.  



  In dem dargestellten Ausführungsbeispiel,       Fig.    1, ist 16 .die Kabelkupplung mit Schutz  klappe 17, 18 der Lösezylinder. Die Neben  bohrung I am     Luftleitungshahn    12,     Fig.    4.  steht mit der Bohrung I am     Pressluftzylinder     18,     Fig.    1, durch eine Rohrleitung in Ver  bindung. Durch die in der     Leitung    befind  liche Pressluft ist der Kolben zurückgezogen.  die Kabelkupplung ausgeschaltet.

   Bei ge  schlossener     Kupplung    ist die Nebenbohrung       II    am Absperrhahn 12,     Fig.    4, mit der Boh  rung     II    am     Pressluftzylinder    18,     Fig.    1, in  Verbindung. Die Pressluft ist also auf .die  hintere Seite des     Kolbens    geleitet, die Kabel  kupplungen sind in die Gebrauchslage vor  gedruckt.  



       Fig.    8 und 9 zeigen die unmittelbare     Be-          tKtigung    der elektrischen Leitungen durch die  Kuppel- oder     Verschlussglieder.     



  Fest auf dem Hauptbolzen 3 sitzt ein  Doppelhebel 19. Dieser     wirkt    über zwei  Schubstangen 20 auf zwei Winkelhebel 21.  die sich um feste Achsen 22 am     Kuppelkopf          E    drehen und sich mit ihren äussern Enden  23 gegen Anschläge 24 der Kabelkupplung  16 legen.  



  Durch die Drehung des     Hauptbolzens     beim     Kuppelvorgang    gehen der Doppelhebel  19 und die mit ihm verbundenen Schubstan  gen 20 und Winkelhebel 21 in die gestrichelt  gezeichnete Stellung, wobei die     Kabelkupp-          hang    16 in die Betriebslage vorgedruckt wird.  



  Der Doppelhebel 19 wirkt dabei als Knie  hebel, wodurch die Kabelkupplung in der       Grundstellung        des    Kupplungsverschlusses  gegen Zurückdrücken gesichert ist.  



  Wenn, wie in dem Ausführungsbeispiel  angegeben, der Hauptbolzen 3 des Kupp  lungsverschlusses gleichzeitig das Küken für      den Luftabsperrhahn bildet, so wird bei  einem     unbeabsichtigten    Aufdrehen des Kupp  lungsverschlusses gleichzeitig der Absperr  hahn geschlossen und bei einer Zugtrennung  tritt nur dann eine Notbremsung ein, wenn  die     Kuppelfeder    den     Kuppelverschluss    wieder  in die     Grundstellung    zurückführt und den  Luftabsperrhahn öffnet, so dass Bremsluft       entweichen    kann.

   Es ist erwünscht, dass bei  unbeabsichtigtem Aufdrehen des Kupplungs  verschlusses der     Luftleitungsabsperrhahn     offen bleibt und dass auf diese Weise mit  grösserer Sicherheit "bei Zugtrennung eine  Notbremsung eintritt. Dies geschieht durch  eine Ausbildung und Anordnung des Luft  absperrhahnes, wie sie in einem Ausführungs  beispiel<B>gemäss</B>     Fig.    10     bis    16     dargestellt    ist.  



       Fig.    10 zeigt einen horizontalen     :Schnitt     durch die     Mittelachse    des Luftabsperrhahnes  bei gelöster Kupplung.     Kupplungsverschluss     in der Lösestellung,     Luftleitungshahn    ge  schlossen;       Fig.    11 zeigt einen horizontalen Schnitt  durch die Mittelachse des Luftabsperrhahnes  bei geschlossenen Kupplungshälften. Kupp  lungsverschlüsse in der Grundstellung, Luft  leitungsabsperrhähne geöffnet.  



       Fig.    12 zeigt einen horizontalen Schnitt  durch die     Mittelachse    des     Luftabsperrhahneg     bei unbeabsichtigt aufgedrehtem     Kupplungs-          verschluss,        Luftleitungshähne    offen; bei Zug  trennung (Auseinanderlaufen) der Kupplun  gen) erfolgt Notbremsung.  



       Fig.    13 zeigt die Ausbildung des Ab  sperrhahnes in einem vertikalen Schnitt  durch die Mittelachse;       Fig.    14 bis 16 zeigen horizontale     Schnitte     durch den Luftabsperrhahn nach     x-x    gemäss       Fig.    13, und zwar:     Fig.    14 bei der     Halm-          stellung    gemäss     Fig.    10,     Fig.    15 bei der  Halmstellung gemäss     Fig.    11,     Fig.    16 bei  der     Hahnstellung    gemäss     Fig.    12.  



  In dem     Hahngehäuse    25 ist das Hahn  küken 26 um eine vertikale Achse drehbar  angeordnet, ferner die     Halmmuschel    27, wel  che .durch einen Gummiring 28 von     U-förmi-          gem    Profil gegen das     Hahnküken    26 gepresst  wird. Das     Hahnküken    26 ist mit einem An-    sitz 29 zur Betätigung versehen. Die Be  tätigung zum Öffnen und Schliessen des  Hahnes erfolgt durch Anschläge 30, 31 an  dem scheibenartig ausgebildeten Kopf 32 des       Hauptbolzens    3 und durch einen     sichelartig     ausgebildeten Druckstab 33, der in der Fuss  platte 34 des     Hahngehäuses    25 geführt ist.

    Beim Zusammenfahren zweier Wagen und  Schliessen der Kupplungsverschlüsse wird  durch den Anschlag 30 am Kopf 32 des       Hauptbolzens    3 das     Hahnküken    26     mittelst     des Ansatzes 29 aus der abgesperrten Stel  lung gemäss     Fig.    10 in die geöffnete Stel  lung gemäss     Fig.    11 geführt. Die     Brems-          luftleitungen    sind fahrbereit durchgeschaltet.  



  Tritt nun eine Zugtrennung ein, indem  die Kupplungsverschlüsse sich unbeabsichtigt  aufdrehen, so wird das     Hahnküken    26 an die  ser Drehung nicht teilnehmen, da durch Ein  schaltung des     Sichelgetriebes    33 ein toter  Drehwinkel zwischen dem Anschlag 31 am       Bolzenkopf    32 und dem     Sichelgetriebe    33  vorhanden ist, der dem Drehwinkel des  Kupplungsverschlusses zum Lösen der Kupp  lung entspricht. Die Zugtrennung erfolgt  also, ohne dass das     Hahnküken    geschlossen  wird. Es tritt Notbremsung ein.  



  Beim Lösen der Kupplung von Hand       bezw.    durch Pressluft wird die Kupplung um.  einen gewissen Winkel weiter aufgedreht,  wie beim unbeabsichtigten Lösen. Infolge  dessen wird von dem Anschlag 31 der sichel  förmige Druckstab 33 entsprechend diesem  zusätzlichen     Drehwinkel    vorgeschoben. Der  sichelförmige Stab arbeitet nun auf dem An  schlag 29 des     Hahngehäuses    an einem klei  neren Hebelarm als gegen den Anschlag 31.

    Die Obersetzung ist so gewählt,     da.ss    das       Hahnküken    trotz des kleinen Betätigungs  winkels aus der geöffneten Lage gemäss       Fig.    11     bezw.    12 in die geschlossene Lage  gemäss     Fig.    10 zurückgeführt     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge, mit nach einem Zyklus arbeitenden Ver- schl_ussgIiedern, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussglieder bei unbenutzter Kupp- lung in Lösestellung und bei geschlossener Kupplung in der von ersterer abweichenden Gri:ndstellung liegen.
    UNTERANSPRCCHI;: 1. Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch, in Form einer Mittelpufferkupp- lung mit drehbarem Scheibenhaken und angelenkter Kuppelöse, .dadurch gekenn zeichnet, dass die Kuppelöse bei unbe nutzter Kupplung in Lösestellung zu rückgezogen im innern des Führungs kegels des Kuppelkopfes und bei ge schlossener Kupplung in .der Grundstel lung liegt. 2.
    Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltorgane für zusätzliche Einrichtun gen. wie Luft-, Dampf- und Kabel leitungen, zwangläufig mit den Ver- schlussgliedern der mechanischen Kupp lung verbunden sind. . Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Teile der mechani schen Kupplung selbst als Schaltorgane der zusätzlichen Einrichtungen ausgebil det sind. 4.
    Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass der Haupt bolzen der Versehlussglieder als Hahn küken für die Luft- bezw. Dampflei- tungsabsperrhähne ausgebildet ist. 5. Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass elektrische Kabelkupplungen derart mit den Ver- schlussgliedern verbunden sind, dass beim Lösen der Fahrzeugkupplungen die Ka belkupplungen abgeschaltet werden, wäh rend anderseits beim Kuppeln die Kabel kupplungen eingeschaltet werden.
    Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 5, dadureh gekennzeichnet, dass die Ver bindung der elektrischen Kabelkupplung mit den Verschlussgliedern mit Hilfe von Druckluft geschieht, die durch den als Halmküken dienenden Hauptbolzen der Verschlussglieder gesteuert wird. 7. Kupplung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, da,ss die Kupplung mit einem Führungshorn (10) auf der Trieh- terseite der Kupplung versehen ist. B.
    Kupplung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, ,dadurch ge kennzeichnet, dass die Verschlussglieder mit einer Sperrvorrichtung (5, 7) ver sehen sind, welche dieselben bei un benutzter Kupplung in der zurückge zogenen Lage festhält. 9. Kupplung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass .die Sperrvorrichtung unter der Einwirkung einer Auslösevor- richtung (8) steht, die vom Gegenkopf betätigt werden kann. 10, Kupplung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Kabelkupplung durch ein Kniehebel gestänge erfolgt.
    11.. Kupplung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das Öffnen des Absperr hahnes durch einen Anschlag (30) am Kopf des Hauptbolzens unmittelbar er folgt, das Schliessen des Absperrhahnes durch Vermittlung eines Sichelgetriebes mittelbar durch einen Anschlag (31) am Bolzenkopf des Hauptbolzens. 12.
    Kupplung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadureh ge kennzeichnet, dass das Küken des Ab sperrhahnes einerseits im Hahngehäuse dichtend geführt ist, anderseits gegen eine verschiebbar im Hahngehäuse an geordnete Hahnmuschel (27) änliegt, wel che durch einen Gummiring von U-för-. migem Querschnitt gegen das Hahnküken gepresst wird.
CH179311D 1933-12-18 1934-12-13 Selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge, mit nach einem Zyklus arbeitenden Verschlussgliedern. CH179311A (de)

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