CH179577A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH179577A
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    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/42Mounting, supporting, spacing, or insulating of electrodes or of electrode assemblies
    • H01J19/50Spacing members extending to the envelope
    • H01J19/52Spacing members extending to the envelope without fixed connection between spacing member and envelope
    • HELECTRICITY
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    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
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    • H01J2893/0002Construction arrangements of electrode systems
    • H01J2893/0005Fixing of electrodes
    • H01J2893/0009Electrode system pressing against vessel wall

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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description


  Elektrische Entladungsröhre.    Es hat sich aus verschiedenen Gründen  als sehr vorteilhaft, wenn nicht als not  wendig erwiesen, die Elektroden elektrischer  Entladungsröhren innerhalb der Röhre derart  anzuordnen, dass das     Elektrodensystem    nur  äusserst wenig oder gar nicht schwingen  kann, da sonst beim Betrieb dieser Ent  ladungsröhren verschiedene Übelstände auf  treten können. Es sind mehrere Bauarten  bekannt, mittelst deren versucht wurde, das       Elektrodensystem    möglichst unverrückbar in  der Röhre anzuordnen. So wurde zum Bei  spiel vorgeschlagen, die verschiedenen Elek  troden an der Ober- und Unterseite zu stützen,  oder bei schwereren     Elektrodensystemen    eine  der Elektroden mit Hilfe von besonderen  Verstärkungen zu befestigen.

   Es war dabei  zwar möglich, die Elektroden in bezug auf  einander ziemlich ortsfest anzuordnen, aber  das ganze     Elektrodensystem    konnte sich in  diesem Fall in bezug auf die Röhrenwand       bewegen.    Um auch diese Bewegung     mög-          licbst    zu verhindern, wurde vorgeschlagen,    eine oder mehrere Elektroden mit Hilfe von  Metallstützen, die auf der einen Seite an  dem     Elektrodensystem    befestigt waren und  auf der andern Seite sich gegen die Röhren  wand stützten, möglichst unverrückbar anzu  ordnen.

   Bei der Verwendung derartiger Bau  arten zeigte es sich jedoch, dass diese Metall  stützen an den Stellen, wo sie das Glas be  rührten, die Röhrenwand beschädigten, was  auf die Dauer zu sehr grossen Übelständen An  lass geben kann. Den nämlichen Übelstand  bringen auch Röhrenbauarten mit sich, bei  denen das     Elektrodensystem    mit Hilfe von  Metallstützen angeordnet ist, die in einem  Röhrenteil mit geringerem Durchmesser an  der Röhrenwand anliegen.  



  Wir haben nun gefunden, dass mit Hilfe  der vorliegenden Erfindung eine sehr ein  fache und zweckdienliche Befestigung er  halten werden kann. Bei einer Entladungs  röhre gemäss der Erfindung sind mit dem       Elektrodensystem    ein oder mehrere, aus  ,Isolierstoff hergestellte Organe verbunden,      die durch Druck gegen die Wand das     Elek-          trodensystem    unverrückbar festhalten. Diese  Bauart ist mit Vorteil an Entladungsröhren  anwendbar, die einen Teil mit geringerem  Durchmesser aufweisen, wobei die genannte  Halterung des     Elektrodensystems    gerade in  diesem engeren Teil stattfinden kann.  



  Wir haben gefunden, dass die Bauart  gemäss der Erfindung sehr grosse Vorteile  bietet, indem einerseits Schwingungen des       Elektrodensystems    nicht auftreten können  und anderseits infolge des Umstandes, dass  die     Abstützorgane    aus Isoliermaterial be  stehen, keine Beschädigung und daher keine  Schwächung der Röhrenwand stattfindet, was  wohl der schlechten Wärmeleitfähigkeit und  geringen Wärmeausdehnung des Isoliermate  rials zugeschrieben werden muss.  



  Gemäss einer sehr einfachen Ausführungs  form der Erfindung werden die verschiedenen  Elektroden an einem der Enden des Systems  in einer Platte aus     Isolierstoff,    z. B. Glimmer,  befestigt, die am Umfang an einer oder  mehreren Stellen mit Vorsprüngen versehen  ist, die etwas federnd an der Röhrenwand  anliegen und auf diese Weise das     Elektro-          densystem    tragen. Es ist einleuchtend, dass  diese Platte sehr verschiedenartig gestaltet  sein kann.

   Es ist bei senkrechter Anordnung  der Elektroden am einfachsten, ein wag  rechtes,     scheiben-    oder plattenförmiges Organ  zu verwenden, das kreisförmig, ringförmig,  kreuzförmig, rechteckig usw. sein kann und  diese Scheibe an den Enden mit federnden  Vorsprüngen zu versehen, die an der Röhren  wand anliegen. Es ist jedoch auch möglich,  an diesem Organ besondere, aus Isolierstoff  bestehende, vorzugsweise federnde Körper zu  befestigen, die ihrerseits durch Druck gegen  die Wand eine vollkommene Stütze für das       Elektrodensystem    bilden.  



  Gemäss einer weiteren Ausführungsform  wird eine     wagrechte,    aus Isolierstoff be  stehende Platte mit einem senkrechten Ring  versehen, an dem aus     Isolierstoff    bestehende;  vorzugsweise federnde Organe befestigt sind,  die durch Druck gegen die Wand eine gute         Anordnung    des senkrecht aufgestellten     Elek-          trodensystems    ermöglichen. Unter dem Aus  druck     "senkrecht    angeordnetes Elektroden  system\1 ist hier ein     Elektrodensystem    zu  verstehen, dessen Achse ungefähr parallel  zu der Achse der     Quetschstelle    und des  Tellerröhrchens verläuft.  



  Die Zeichnung veranschaulicht durch die       Fig.    1 bis 13 einige Ausführungsbeispiele des  Erfindungsgegenstandes.  



  In sämtlichen Figuren bezeichnet 1 stets  die Wand einer Röhre, die auf gewöhnliche  Weise mit einer Quetschstelle 2 und einem  Sockel 3 versehen ist, an dem die Kontakt  organe der Röhre befestigt sind.     Innerbalb     der Röhre befindet sich ein     Elektrodensystem     4, das aus einer     Kathtide,    einem oder meh  reren Gittern und einer Anode bestehen kann.  



  Bei der in den     Fig.    1, 2, 3 und 4 be  schriebenen Bauart ist das     Elektrodensystem     am obern Ende innerhalb eines verengten  Teils des Kolbens mit einer     Glimmerscheibe     5 versehen, in der die Elektroden befestigt  sind. Wie aus den     Fig.    2 bis 4 ersichtlich  ist, kann diese Scheibe oder Platte verschie  denartig gestaltet sein. Diese im- vorliegen  den Fall aus Glimmer hergestellte Platte  weist zahnförmige, federnde Vorsprünge 6  auf, die an der Wand der Röhre anliegen  und mittelst deren eine gute, feste Anord  nung des     Elektrodensystems    erhalten werden  kann.

   Es hat sich als vorteilhaft erwiesen,  den verschiedenen Vorsprüngen eine ver  schiedene Länge zu geben, so dass Kolben  von verschiedenem Durchmesser verwendet  werden können. Die federnden Teile sind  genügend starr, um eine gute Stellung des       Elektrodensystems    zu ermöglichen; anderseits  sind sie jedoch genügend biegsam, um eine  Beschädigung der Glaswand zu verhindern.  



  Bei der in den     Fig.    5, 6 und 7 darge  stellten Bauart ist das     Elektrodensystem    mit  einer     wagrechten,    z. B. aus Glimmer be  stehenden Scheibe 7 versehen. Zwecks guter  Befestigung des     Elektrodensystems    innerhalb  der Röhre weist diese Scheibe Öffnungen 8  auf, in denen Körper 9 aus federndem Iso-           lierstoff    befestigt sind. Die Befestigung des       Elektrodensystetns    wird im vorliegenden Fall  durch     Druck    dieser Körper gegen die Wand  erhalten.

   Wie insbesondere     Fig.    7 zeigt,  weisen diese Körper 9 eine Öffnung 10 auf,  die beim Anordnen auf der     Glimmerplatte     dazu dient, die Körper über diese Platte zu  schieben. Sind die Organe 9 so weit über  die     Glimmerplatte    geschoben, dass sie sich  in der Höhe der Schlitze 8 befinden, so wer  den die Organe 9 mit Hilfe einer Zunge 11  arretiert.  



  Bei der in den     Fig.    8 und 9 dargestell  ten Bauart ist das     Elektrodensystem    auf  der obern Seite mit einer schmalen Glimmer  platte 12 versehen,     mittelst    deren die Elek  troden in richtiger     Entfernung    voneinander  gehalten werden. Diese Platte ist an den  Enden mit gleichfalls aus Glimmer bestehen  den, federnden Organen 13 versehen, die  durch den Druck gegen die Wand die ge  naue Lage des     Elektrodensystems    ermög  lichen. Die Befestigung der Organe 13 an  der Platte 12 erfolgt mit Hilfe von Metall  klammern 14.  



  Beim Beispiel gemäss den     Fig.    10 und 11  befindet sich auf der obern Seite des     Elek-          trodensystems    eine     Glimmerplatte    15, die  zur Befestigung der verschiedenen Elektroden  dient. An den Enden dieser     Glimmerplatte     sind federnde, gleichfalls aus Glimmer be  stehende Organe 16 befestigt, mittelst deren  die Lage des     Elektrodensystems    in der Röhre  gesichert ist.  



  Bei der in den     Fig.    12 und 13 darge  stellten Bauart befindet sich auf der obern  Seite des     Elektrodensystems    ein     wagrechter          Glimmerring    17, an dem ein senkrechtes,  ringförmiges Organ 18 befestigt ist. Auf der  Seite dieses senkrechten, ringförmigen Organes  befindet sich eine Anzahl Öffnungen 19, in  denen nach aussen gebogene Organe 20 mit  telst einer Zunge 21 befestigt sind. Die gute  Zentrierung des     Elektrodensystems    wird in  diesem Fall durch den Druck dieser Organe  20 gegen die Wand erhalten.  



  Es sind im vorstehenden eine Anzahl  von Ausführungsformen der vorliegenden Er-         findung    beschrieben worden. Es ist einleuch  tend, dass die Erfindung nicht auf diese Aus  führungsformen beschränkt zu sein braucht.  So können zum Beispiel die Organe, die  einen Druck gegen die Röhrenwand ausüben,  auch aus einem andern Stoff als Glimmer  bestehen und ausserdem ist es nicht not  wendig, dass derjenige Teil der Röhre, inner  halb dessen sich die Organe befinden, die  das     Elektrodensystem    ortsfest haltern, einen  geringeren Durchmesser hat als der übrige  Teil der Röhre.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre mit einem Elektrodensystem, welches mit mindestens einem Organ versehen ist, das durch Druck gegen die Röhrenwand das Elektrodensystem ortsfest abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Organ aus isolierendem Stoff her gestellt ist. ÜNTERANSPRüCHE: 1. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das aus einem isolierenden Stoff bestehende Organ mindestens an den Stellen, an denen es gegen die Röhrenwand drückt, federnd ausgebildet ist. 2.
    Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Elektrodensystem ein platten- förmiges Organ verbunden ist, das an mindestens einer Stelle seines Umfanges mit federnden Teilen aus Isolierstoff ver sehen ist, die wenigstens teilweise an der Wand der Röhre anliegen. 3. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektrodensystem an einem der Enden mit einem plattenförmigen Organ versehen ist, an dem mindestens ein aus Isolier stoff bestehendes Organ befestigt ist, das federnd an der Röhrenwand anliegt. 4.
    Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektrodensystem an einem der Enden mit einem plattenförmigen Organ versehen ist, an dem ein senkrecht an. ihm be festigter, aus Isolierstoff hergestellter Ring angebracht ist, an dem sich seitwärts vor springende, aus Isolierstoff bestehende Teile befinden, die federnd an der Wand anliegen. 5. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Röhrenwand anliegenden Or gane aus Glimmer hergestellt sind. 6. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil des Röhrenkolbens, innerhalb dessen sich die an der Röhrenwand an liegenden Organe befinden, einen gerin geren Durchmesser als der übrige Teil des Kolbens hat.
CH179577D 1934-02-27 1934-11-06 Elektrische Entladungsröhre. CH179577A (de)

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