CH179615A - Teleskopischer Ausflussstutzen an Kannen und ähnlichen Behältern. - Google Patents

Teleskopischer Ausflussstutzen an Kannen und ähnlichen Behältern.

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CH179615A
CH179615A CH179615DA CH179615A CH 179615 A CH179615 A CH 179615A CH 179615D A CH179615D A CH 179615DA CH 179615 A CH179615 A CH 179615A
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CH
Switzerland
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Inventor
Limited The Asiatic Pe Company
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Asiatic Petroleum Company Limi
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  Teleskopischer     Ausfiussstutzen    an Kannen und ähnlichen Behältern.         Verschiedene    Arten von     Ausflussstutzen     für Petroleum-,     Benzin-,Ölkannen    und der  artige Behälter sind bereits bekannt gewor  den. Dabei hat sich, unter anderem zwecks  Erleichterung der Verpackung, .das     Bestreben     gezeigt, den Stutzen möglichst wenig über  den Behälter herausragen zu lassen.  



  Dieses hatte aber Überflutung des Be  hälters während des     Ausgiessens    zur Folge,  und zwar besonders in den Fällen, wo, die       Stutzenhöhe    am stärksten herabgesetzt  wurde. Man versuchte dann, diesen Übelstand  durch teleskopische     Ausführung    des Stutzens  zu beseitigen, erreichte diesen Zweck aber  nicht ganz,

   indem die bei der Zurückstellung  des Behälters am Rande des Stutzens haften  bleibenden Tropfen     herabsickerten    und durch  Ausfliessen den Behälter ausserhalb immerhin  noch merklich     befeuchteten.    Überdies war  die zum     Herausschieben    des     Teleskoprohres     vorgesehene Feder innerhalb des     Behälters     gelagert, behinderte     ,somit    die Flüssigkeit    beim Ausströmen und war auch umständlich  im Anfertigen, weil     ihre        Abmessungen    von  der Tiefe des     Behälters        abhängig    waren.  



  Die Erfindung betrifft einen telesko  pischen     Ausflussstutzen    an Kannen und     ähn-          li-chen    Behältern, bei welchem die erwähnten  Nachteile behoben sind.  



  Bei diesem     Ausflussstutzen        ist    ein  zwecks Hubbegrenzung mindestens in der  Nähe der Enden mit Flanschen versehenes  Rohrstück gleitend in einem Halse des Be  hälters angeordnet. Das Rohrstück ist von  einer     sich    einerseits gegen dessen äussern  Flansch, anderseits in einer am Hals des Be  hälters angeordneten Rinne abstützenden  Feder     umgeben,    die das Rohrstück hinauszu  treiben bestrebt ist.  



  Der Auslaufstutzen kann     einen    Gewinde  verschlussdeckel oder eine durch zentrale  Pressung zu öffnende,     deformierbare        Ver-          sehlusskapsel    aufweisen, wobei das Verschlie-           ssen    unter gleichzeitiger Zusammenpressung  der Feder erfolgt.  



  Die Anordnung der Feder ausserhalb .des       Teleskoprohrstüekes    ermöglicht eine Bemes  sung derselben unabhängig von der Höhe des  Behälters,     ,sowie    eine     unbehinderte    Flüssig  keitsströmung beim Ausgiessen.  



  Die nach dem Ausgiessen am Rande des  Stutzens zurückbleibende     Flüssigkeit    kann  beim Heruntertropfen in der Rinne, die am  Halse des Behälters angeordnet ist, aufgefan  gen werden, um von dort, wenn     .das    Rohr  stück zum     Beispiel    mit einigem Spielraum  im     Halse    des Behälters geführt ist, dem Rohr  stück entlang in .den Behälter     zurückzu-          gelangen.     



  Der Auslaufstutzen ist     zweckmässig    .so  ausgebildet, dass der zur Hubbegrenzung des  Rohrstückes dienende     vorgenannte        innere     Flansch beim Ausgiessen eine     hinreichende     Dichtung gegen Ausströmen von Flüssigkeit  ausserhalb des     Rohrstückes    gewährleistet.  



  Der     Auslaufstutzen    kann bei verschlos  senem Zustand eine Dichtung zwischen dem  Deckelboden und dem     äussern    Ende des Hal  sen des     Behälters        besitzen.     



  Um im Falle eines Gewindeverschlusses  Beschädigungen dieser Dichtung .durch die       wiederholten    Handhabungen vorzubeugen,  kann der Deckelboden mit .einer zentralen       Einbeulung    versehen sein, .die beim Ein  schrauben des Deckels auf eine     pfannenartige     Scheibe zwischen Deckelboden und Dichtung  wirkt.  



  Zwei der möglichen     Ausführungsformen     des     Erfindunb        gegenstandes    sind beispiels  weise in den beiliegenden Zeichnungen     ver-          ansthaulicht.    Es zeigen:

         Fig.    1 einen     Ausflussstutzen    mit Gewinde  verschlussdeckel in der     Ausflusslage,          Fig.    2 denselben geschlossen,       Fig.    3 den     Verschlussdeckel    selbst im  Schnitt, und       Fig.    4 einen     Ausflussstutzen    mit einer       deformierbaren        Verschlusskapsel.     



  Gemäss der ersten dieser     Ausführungs-          formen    ist der Hals 1     (Fig.    1) an die Kanne    2 angesetzt und in seinem     obern    Teil mit  einer ringförmigen Schulter 3 versehen.  



  Bei dieser Ausführungsform erfolgt die  Absperrung mittelst eines     Gewindeverschluss-          deckels    4, der sich auf ein entsprechendes  Halsgewinde     aufschraubt.     



  Im Hals 1     gleitet    frei ein Rohrstück 5,  welches oben und unten Flanschen 5a     bezw.     5b aufweist, die seinen Hub begrenzen.  



  Das     Rohrstück    5 ist länger als der Hals  1 und ragt, sobald es nach oben geschoben  ist, weit über diesen heraus.  



  Zu diesem Behufe ist in der     R.ingsohulter     3 eine Feder 6 gelagert, die sich mit ihrer  obersten     Windung    am Flansch 5a. des Rohr  stückes 5 abstützt. Dieses wird so ständig  nach aussen gedrückt, wobei aber sein Hub  durch .den untern Flansch 5b begrenzt ist       (Fig.    1).  



  Der obere Rand 3a der Ringschulter 3 ist  umgebogen, so     dass    eine ebene Fläche vor  handen. ist, an .die sieh die Dichtung 7 legt       (Fig.    2).     Diese    Dichtung kann aus belie  bigem Stoff, zum Beispiel aus Kork, Fiber.  Leder usw. bestehen.  



  Soll also der     Verschlussdeckel    am Hals  angeordnet werden, ,so genügt offenbar ein       Druck    auf das Rohrstück 5, damit es in den  Hals eindringt     (Fig.    2) und das Aufschrau  ben des     Verschlussdeckels    erfolgen kann, wäh  rend die entlang     des    Rohrstückes streichende  Flüssigkeit von dem Hals aufgesammelt und  in die Kanne oder .dergleichen zurückgeleitet  wird.  



  Zur     Erleichterung    des Auf- und     Ab-          schraubensdes    Deckels und zum gleichzei  tigen Schutz der Dichtung, ,die durch die  zahlreichen Handhabungen beschädigt wer  den könnte, wird diese Dichtung 7 an die       Halsabbördelung    3a unter     Vermittlung    einer  im     Verschlussdeckel    untergebrachten Pfanne  8     (Fig.    3) angedrückt.  



  Der     Verschlussdeckelboden    ist zu diesem  Zweck mit einer mittleren     Verbeulung    4a  versehen, deren Ausladung nach innen ein  wenig grösser als die Tiefe der     Pfanne    8 ist.  



  Hieraus folgt,     dass    beim Auf- und Ab  schrauben des     Verschluss.deckels    die noch auf      der     Abbördelung    aufliegende Dichtung sich  nicht     mitdreht,    während der     Verschlussdeckel     sich mittelst des durch die     Verbeulung    sich  ergebenden Zapfens auf der Pfanne 8 dreht.  Das Auf- und Abschrauben geht mühelos  und ohne jede     Möglichkeit    der Beschädigung  der auf dem Hals festsitzenden Dichtung.  vor sich.  



  Überdies kann zwischen der Dichtung 7  und dem Hals ein Scheibchen 9 eingeschaltet  sein, zum Schutze der Dichtung 7 gegen Ein  wirkung der in der Kanne enthaltenen Flüs  sigkeit.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    4 ist  der Hals so gestaltet, dass er eine Kapsel 10  aufnehmen kann, deren Rand gezahnt und  abgebogen ist, und die durch einen zentralen  Druck geöffnet wird.  



  Die Dichtung ist in der Kapsel enthalten.  In beiden Fällen kann ein Garantie  streifen bekannter Art verwendet werden,  insbesondere ein am Hals festgeklemmtes  Band, das mit einer zum Abreissen dienenden  Zunge versehen ist.  



  Es können natürlich im Rahmen der Er  findung am Auslaufstutzen auch andere Ver  schlüsse zur Anwendung gelangen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Teleskopischer Ausflussstutzen an Kannen und -ähnlichen Behältern, dadurch gekenn zeichnet, dass ein in einem Halse des Behäl ters gleitend angeordnetes und zwecks Hub begrenzung mindestens in der Nähe der En- den mit Flanschen versehenes Rohrstück von einer sich einerseits gegen dessen äussern Flansch, anderseits in einer am Halse des Behälters angeordneten Rinne abstützenden Feder, die das Rohrstück hinauszutreiben bestrebt ist, umgeben ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Ausflussstutzen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Halse des Behälters und dem Rohrstück ein Spielraum vorgesehen ist, der es er möglicht, dass längs der Aussenseite des Rohrstückes herabfliessende Flüssigkeit in den Behälter zurückgelangen kann. 2. Ausflussstutzen nach Patentanspruch, -da durch gekennzeichnet, dass der Hals des Behälters mit Mitteln zum Befestigen eines Verschlussdeckels versehen ist.
    3. Ausflussstutzen nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussdeckel und der Hals Gewinde tragen und dass ferner eine Dich tung vorgesehen ist, die bei verschlossenem Stutzen zwischen dem Deckelboden und dem Aussenende des Halses des Behälters angeordnet ist und dass der Deckelboden mit einer zentralen Einbeulung versehen ist, vermittelst welcher der Deckelboden beim Anschrauben gegen eine zwischen letzterem und .der Dichtung angeordnete pfannenartige Scheibe presst.
CH179615D 1933-09-06 1934-08-20 Teleskopischer Ausflussstutzen an Kannen und ähnlichen Behältern. CH179615A (de)

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