CH179872A - Kathodenstrahlröhre. - Google Patents
Kathodenstrahlröhre.Info
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Description
1i athodenstr ahlr öhre. Bei. Kathodenstrahlröhren, insbesondere bei solchen, die auf sehr hohes Vakuum aus gepumpt sind, hat sich gezeigt, dass die durch den Elektronenstrom auf den Leucht schirm geläügenden elektrischen Ladungen häufig Verzerrungen des elektrischen Feldes in der Nähe des Leuchtschirmes und damit Verzerrungen der auf den Leuchtschirm niederzuschreibenden Strahlspur (Oszillo- gra.mm, Bild)
verursachen. Es ist schon vor geschlagen worden, .die der Glaswand der Röhre zunächst liegende Seite des Leucht schirmes mit einer metallisch leitenden, licht durchlässigen Schicht zu überziehen. Dieses Verfahren hat den Nachteil, da.ss immerhin eine Absorption des vom Leuchtschirm aus gehenden Lichtes verursacht wird. Ausserdem wird der Zweck dadurch nur teilweise er reicht, da das Abfliessen der Ladung infolge der zwischenliegenden, isolierenden' Leucht- substanz nicht voll erreicht wird. Es ist ferner vorgeschlagen worden, die Leucht- substanzschicht selbst durch Beimengungen eines Metallpulvers leitend zu machen.
Dem steht entgegen, dass schon geringe Beimen gungen von Metallen die Farbe, die Leucht kraft und die Nachleuchtdauer der Leucht- substanz ausserordentlich ungünstig beein- flussen.
Gemäss der Erfindung wird vorgeschlagen, die Innenwandung der Röhre, zu mindestens die -der Kathode zugekehrte Seite des Teücht- schirmes, mit einer leitenden, für die Katho denstrahlen durchlässigen Schicht zu über ziehen. Die durch die auftreffenden Elek tronen erzeugte örtliche Ladung wird -dann unmittelbar seitlich abgeleitet. Zur Verstei lung des Überzuges werden zweckmässig Stoffe gewählt, die eine möglichst geringe Dichte, das heisst geringes spezifisches Ge wicht besitzen, um eine nennenswerte Ab sorption der Elektronen in der leitenden Schicht zu verhindern.
Da aber zur Abfüh rung der ausserordentlich kleinen Strahl- ströme (Grössenordnung 10-6 A) eine sehr geringe Schichtdicke ausreichend ist, kann die Absorption der Elektronen durch Wahl einer äusserst geringen Schichtdicke noch weiterhin erheblich verringert werden.
Als besonders zweckmässig für derartige Schichten haben sich Metalle mit geringer Dichte und geringer Elektronenaustritts arbeit, z. B. Barium, Kalium, Cäsium, Mag nesium, erwiesen, wobei neben ihrer geringen Dichte und der einfachen, im nachfolgenden beschriebenen Art des Aufbringens wahr scheinlich noch .der Umstand massgebend ist, dass diese Metalle infolge ihrer hohen Emis sion von Sekundärelektronen und die dadurch vor dem Schirm entstehenden Raumladungen den schädlichen Einfluss etwa noch bestehen der statischer Aufladungen des Leucht schirmes kompensieren.
Die Herstellung einer derartigen Schicht kann in der Weise vorgenommen werden, dass das Schichtmaterial in einem seitlichen An satz a der auf der beigefügten Zeichnung als Ausführungsbeispiel der Erfindung dar gestellten Kathodenstrahlröhre enthalten ist. Durch Erhitzen dieses Ansatzes wird das Schichtmaterial im Vakuum verdampft und auf den Leuchtschirm b als dünne Schicht c niedergeschlagen. Der dünne metallischeÜber- zug dient gleichzeitig dazu, um auch nach dem Abschmelzen der Röhre ein genügend hohes Vakuum dauernd aufrecht zu erhalten (Getter,v#,irkung) .
Claims (1)
- PATPNTAXSPUUCn Kathodenstrahlröhre für die Zwecke des Fernsehens, der Bildübertragung, der Oszillo- grammaufnahme oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwandung der Röhre, zum mindesten .die der Kathode zu gewandte Seite der Leuchtsubstanzschicht, mit einer dünnen, für die Kathodenstrahlen durchlässigen, leitenden Schicht überzogen ist. UNTERAN SPRüCHE 1. Kathodenstrahlröhre nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die leitende Schicht aus einem Material geringer Dichte besteht. 2.Kathodenstrahlröhre nach Patentanspruoh und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die leitende Schicht aus einem Material von niedriger Elektronen- austrittsarbeit besteht. 3. Kathodenstrahlröhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die leitende Schicht nach Art einer Gettersubstanz gleich zeitig zur Aufrechterhaltung eines hohen Vakuums nach dem Abschmelzen der Röhre benutzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE179872X | 1934-02-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH179872A true CH179872A (de) | 1935-09-30 |
Family
ID=5708968
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH179872D CH179872A (de) | 1934-02-02 | 1934-12-17 | Kathodenstrahlröhre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH179872A (de) |
-
1934
- 1934-12-17 CH CH179872D patent/CH179872A/de unknown
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