CH179903A - Leuchtschaltbild. - Google Patents

Leuchtschaltbild.

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CH179903A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description


      Leuchtschaltbild.       Zur Darstellung der Zustandsänderungen  in elektrischen oder     sonstwie    gearteten Ver  teilungsnetzen sind Leuchtschaltbilder be  kanntgeworden, bei denen die Lampen hin  ter dem Schlitzen versehenen Blechtafeln  angeordnet und diese Schlitze mit Leisten  aus durchscheinendem Material ausgefüllt  werden. Hierbei zeigt sich, dass die Erwär  mung der Lampen sich den Blechtafeln und  den durchscheinenden Leisten in solche.  Masse mitteilt, dass     Verziehungen        und    Ver  werfungen des Bleches eintreten, so dass die       Abdichtung    der Leuchtstreifen gegen das  Blech undicht wird und seitliche Lichtab  strahlungen eintreten, welche die gewünschte  Bildwirkung beeinträchtigen.

   Die Erwär  mung des Bleches ist auch mit Rücksicht  auf zufällige Berührung unzuträglich.  



       Man    hat nun die in die Schalttafel ein  gesetzten     Leuchtstreifen    hohl ausgebildet, so  dass sie an der Rückseite offen sind und da  durch die Verbindung mit der Aussenluft hin  ter der Schalttafel hergestellt ist; aber auch    hier ist die Entlüftung unvollkommen, denn  die Lampen müssen trotzdem in besondere  Lampenkasten eingesetzt werden,     damit    eine  gleichzeitige seitliche Beleuchtung anderer  Leuchtstreifen vermieden wird. plan verwen  det ferner zusätzlich hinter der     Schalttafel     aufgestellte Ventilatoren, die aber auch  nicht verhindern können, dass an exponierten  Stellen der Lampenkasten     (Knie-    und Win  kelstücke) schädliche Wärmestauungen auf  treten.

   Um eine übermässige     Erwärmung    zu  verhindern, ist man in der Praxis dazu über  gegangen,     Leuchtschaltbilder    nicht dauernd  in Betrieb zu lassen. Damit ist aber der  Zweck     derselben    verfehlt.  



  Die Erfindung betrifft     ein        Leuchtschalt-          bild    mit     erleuchtbaren        Symbolen.    Um die  erwähnten Nachteile zu vermeiden, ist ge  mäss der Erfindung das Problem der Wärme  abfuhr dadurch gelöst, dass     die    Lampen we  nigstens einzelner Symbole in Kanäle ein  geschlossen sind, durch die ein Luftstrom  geführt wird.

        In     Fig.    1 und 2 ist ein Ausführungs  beispiel     eines    solchen Leuchtkanals im       Schnitt    dargestellt, und zwar zeigt     Fig.    1       einen.        Schnitt    quer zu seiner Längsachse, an  der Stelle B der     Fig.    2. Darin bezeichnet  1 die Grundplatte des Leuchtschaltbildes,  die     aus    Blech oder auch aus Isoliermaterial  bestehen kann. 2 sind die Seitenwände des  Leuchtkanals, die aus lichtdurchlässigem,  gegebenenfalls aber auch aus lichtundurch  lässigem Material bestehen.

   Der Boden des       Leuchtkanals,    der mit der Grundplatte in  Berührung steht, muss     nicht    unbedingt, wie  in der Figur dargestellt, mit den Seiten  wänden aus einem Stück bestehen. Zweck  mässig ist es     vielmehr,    diesen Boden aus  einem Material- herzustellen, welches den  Wärmeübergang erschwert. Gegen den  Beschauer zu ist der Leuchtkanal durch  eine gewölbte Abdeckung     3,    aus durchschei  nendem Material abgeschlossen. Ein derar  tiger Leuchtkanal     wird    zweckmässig in Län  gen hergestellt, die häufig benötigt werden,  wobei ein derartiges Stück an den beiden  Enden durch Querwände     .1    abgeschlossen  ist.

   An der Vorderseite der Grundplatte  werden derartige Kanäle beispielsweise     mit-          telst    Schrauben 5 befestigt, von denen der  Übersichtlichkeit halber nur die Mittellinie  angedeutet ist. In den     Leuchtkanälen    befin  den sich Lampen 7, die nach dem Ausfüh  rungsbeispiel gemäss     Fig.    1 und 2 mit     Sok-          kel    und Fassung versehen sind, nach dem  Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    3 dagegen  ohne Sockel und Fassung, wodurch eine wei  tere Verbesserung hinsichtlich der Gleich  mässigkeit der Beleuchtung erzielt wird.

   Ist  ein derartiger Leuchtkanal nicht zu lang,       Mann    genügt es, wenn an beiden Enden je  ein durch die Schalttafel hindurchgeführtes  Rohr 8 vorgesehen wird, von denen eines  zur Zufuhr von Frischluft, das andere zur  Abfuhr der Warmluft dient. Ist der     Leucht-          kanal    dagegen länger, so dass diese beiden  Öffnungen nicht genügen würden, um die  Luft zu-     bezw.    abzuführen, dann müssen  mehrere, über die ganze Länge verteilte  Rohre 8 vorgesehen werden.

   Um     in    einem    derartigen Fall zu verhindern, dass die zu  geführte Frischluft bereits wieder bei  der nächstgelegenen     Warmluftöffnung    ent  weicht, können besondere Einrichtungen  vorgesehen werden, die eine geeignete Abstu  fung der Querschnitte der     Warmluftrohre          bewirken.    Zu diesem Zweck kann eine Dros  selschraube vorgesehen sein;     mittelst    welcher  die     Warmluftöffnung    nach Bedarf verklei  nert werden kann. Dabei ist zunächst daran  gedacht, dass die Entlüftung in den Schalt  raum erfolgt.  



  Bei einer andern Ausführung werden  zweckmässig sowohl die Frischluft- als auch  die     Warmluftöffnungen    je für sich an     Sam-          melleitungen    angeschlossen, derart dass die  Temperaturdifferenz zwischen     Luftein-    und       Austritt        zur.Erzielung    einer Saugwirkung  benutzt und dadurch eine Selbstentlüftung  herbeigeführt wird. Diese     Sammelleitungen          können    selbstverständlich ins Freie münden,  wodurch der Vorteil erreicht wird, dass sich  die Temperaturdifferenz und die Saugwir  kung erhöht und ausserdem eine zusätzliche  Erwärmung der Schaltwarte vermieden     wird.     



  Bei einer dritten Ausführung     können     Frisch- und     Warmluftöffnungen    wegfallen  und das Rohrnetz der Leuchtkanäle als Gan  zes     mit    Druckluft beschickt     werden.    Vor  teilhafterweise soll hierbei Frischluft von so  niedrigem Druck verwendet werden, dass eine  besondere Abdichtung der Kanäle entbehr  lich ist und die Genauigkeit einer serienmä  ssigen Herstellung genügt.

   Die zur     Beschik-          kung    der Kanäle erforderliche     Druckluftan-          lage    braucht selbstverständlich nur dann zu  arbeiten, wenn eine solche Anzahl von Lam  pen brennt, die für sich genügen würde, um  unzulässige Erwärmungen hervorzurufen.  Es wird zu diesem Zweck vorgeschlagen, die       Druckluftanlage    in bekannter Weise abhän  gig von der Stromaufnahme des     Leucht-          schaltbildes    oder von Teilen desselben zu  steuern.  



  Eine Entlüftung ins Freie ist besonders  dann angebracht, wenn. das     Leuchtschaltbild     auf einem Schaltpult angebracht ist, bei wel-           chem    die Wärmestauung infolge der kasten  artigen Form besonders unzuträglich werden  kann.  



  Bezüglich der Stromzufuhr zu sämtlichen       Lampen    eines     Leuchtkanals    wurde bereits  darauf hingewiesen, dass gemäss     Fig.    1 und     L'     Lampen mit Fassung und Sockel in üblicher  Weise für niedrige Spannung verwendet  werden können. Ein weiteres Ausführungs  beispiel für die Stromzuführung ist in     Fig.    3  dargestellt.  



  In     Fig.    3 bezeichnet 1 die Schalttafel,  auf deren Vorderseite der     Leuchtkanal    mit  den Seitenwänden 2 angeordnet ist. Die Ab  deckung gegen den Beschauer bildet wie  derum eine gewölbte Scheibe 3 aus durch  scheinendem Material. Die beiden Enden  eines solchen Kanals, welcher aus Gründen  des leichteren Zusammenbaues zu einem  Schaltbild in verhältnismässig kurzen Län  gen hergestellt wird, sind durch     Querwände     aus isolierendem Material abgeschlossen.

   In  diesen     Abschlusswänden    sind zwei parallel  zur Achse des Kanals verlaufende Stange 5  aus leitendem Material eingesetzt, die somit  sowohl gegeneinander, als auch gegen Erde  isoliert sind und zur Stromzuführung für  die ganze Reihe der Lampen innerhalb eines       Leuchtkanalabschnittes    dienen.  



  Die Stromzufuhr zu den einzelnen Lam  pen erfolgt derart, dass in bestimmten Ab  ständen, die gleich oder nur wenig grösser  sind als die grösste Längenausdehnung einer  Lampe, in jeder Stange 5 Bolzen 6 einge  setzt sind. Diese Bolzen sind an ihrem     obern     Ende geschlitzt und tragen ein Schrauben  gewinde. In den Schlitz werden die Zulei  tungsdrähte der Lampen eingelegt und  durch eine     Überwurfmutter    festgeklemmt.  



  Für diesen Zweck werden     mit    Vorteil be  sondere Lampen für niedrige Spannung ver  wendet, deren Ausmasse sehr klein sind und  die innerhalb des Kanals     wie    Glieder einer  Kette unmittelbar aufeinanderfolgend ange  ordnet sind. Ermöglicht wird dies dadurch,  dass Lampen ohne     Fassung    verwendet wer  den, bei denen also die Zuleitungsdrähte  ohne besonderes Gewinde oder dergleichen    frei aus der     Einschmelzungsstelle    im Glas  körper hervorragen. Durch diese enge     An-          einanderreihung    der Lampen wird erreicht,  dass die durchscheinende Scheibe 3 gleich  mässig beleuchtet erscheint.

   Auch die Schat  tenbildung auf dieser Scheibe ist vermieden,  einesteils dadurch, dass die Lampen ohne  Fassung, das heisst ohne schattenbildende  Tragorgane ausgeführt sind, zweitens da  durch, dass die Leuchtfäden der Lampen in  einer Ebene parallel zur     Schalttafelebene     liegen.  



  Der Abstand der Stangen 5     voneinander     ist so gewählt, dass sie gleichzeitig zum Tra  gen der     Lampen    dienen, insofern als der       Glaskörper    der Lampe 7 auf diesen beiden  Stangen aufliegt. Die Kanäle     bezw.    die ein  zelnen Abschnitte werden genau wie oben  beschrieben belüftet, und zwar ist mit Rück  sicht auf deren geringe Länge jeweils nur  ein     Luftzuführungs-        bezw.        Abführungsrohr     8 am Anfang und Ende eines solchen Ab  schnittes erforderlich.  



  Der wesentlichste Vorteil der beschriebe  nen Ausführungsbeispiele liegt somit darin,  dass mittelst der vor der Schalttafel röhren  förmig angeordneten Leuchtkanäle eine dau  ernde Überwachung der Betriebszustände der  Werksanlage oder des Leitungsnetzes mög  lich ist, und zwar dadurch,     dass'    die nicht zu  vermeidende, beim Dauerbetrieb anfallende  Wärmemenge beseitigt     wird.        Weiterhin     wird der Vorteil erreicht, dass solche     Leucht-          kanäle    in der Fabrik vollkommen fertigge  stellt und geprüft werden können.

   Am Auf  stellungsort     ist    dann lediglich erforderlich,  dass für jeden     Leuchtkanalabschnitt    zwei  oder mehr Löcher für die Luftleitungen in  die Schalttafel gebohrt werden. Die Hand  habung am Aufstellungsort sowohl bei der  Montage als auch bei späterer Auswechs  lung ist somit denkbar einfach. Schliesslich  ergibt sich als Vorteil, dass solche     Leucht-          kanalabschnitte    in bestimmten häufig ver  wendeten     Längen    serienweise hergestellt und  auf     Lager    genommen werden können.

   Im  Bedarfsfalle ist dann der     Zusammenbau     eines Leuchtschaltbildes aus solchen Ab-           schnitten        in    kürzester Zeit durchzuführen,  wobei zu beachten ist, dass eine gegebenen  falls erforderliche verschiedene Färbung der       Leuchtstreifen    einfach durch Auswechseln  der durchscheinenden Scheibe ermöglicht  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Leuchtschaltbild mit erleuchtbaren Sym bolen, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampen wenigstens einzelner- Symbole in Kanäle eingeschlossen sind, durch die ein Luftstrom geführt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Leuchtschaltbild nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Vorderseite der Schalttafel röhrenför mige Kanäle befestigt sind, deren Boden aus einem den Wärmeübergang er schwerenden M-aterial und deren Vorder seite aus lichtdurchlässigem Material be steht. 2.
    Leuchtschaltbild nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass. die Kanäle mit besonderen Öffnungen zur Entlüftung versehen sind. 3. Leuchtschaltbild nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperaturdif ferenz zwischen den Öffnungen für Luftein- und -austritt zur Bildung des Luftstromes herangezogen wird, wobei wenigstens einzelne Kanäle eine einzige Lufteintritts- und -austrittsöffnung auf weisen. 4.
    Leuchtschaltbild nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Frischluft durch einen Druckluftgenerator erzeugt wird. 5. Leuchtschaltbild nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 4, da- durch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Druckluftgenerators von der Strom aufnahme des Leuchtschaltbildes ab hängig gemacht ist. 6. Leuchtschaltbild nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft austrittsöffnungen ins Freie münden. 7.
    Leuchtschaltbild nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Luft strom verwendet wird, dessen. Druck nur so wenig vom Atmosphärendruck ab weicht, dass eine besondere Abdichtung der Kanäle entbehrlich ist. B. Leuchtschaltbild nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lam pen dicht aufeinanderfolgend schatten frei angeordnet sind. 9. Leuchtschaltbild nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Lampen ohne Fassung und Sockel vorgesehen sind. 10. Leuchtschaltbild nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leucht- fäden der Lampen parallel zur Schalt tafelebene liegen. 11.
    Leuchtschaltbild nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lam pen auf zwei parallel zur Achse des Leuchtkanals verlaufenden Stangen (5) aufliegen. 12. Leuchtschaltbild nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekenn zeichnet, dass jede Stange (5) in Abstän den, die nahezu gleich der grössten Län genausdehnung einer Lampe sind, mit Anschlussbolzen (6) versehen ist. 13. Leuchtschaltbild nach Patentanspruch und Unteransprüchen 11 und 12, da durch gekennzeichnet, dass jede Stange (5) einen Pol der Zuleitung bildet.
CH179903D 1933-11-17 1934-11-10 Leuchtschaltbild. CH179903A (de)

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