CH180065A - Verfahren zur Herstellung eines Alkalisilikat enthaltenden Bindemittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Alkalisilikat enthaltenden Bindemittels.

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CH180065A
CH180065A CH180065DA CH180065A CH 180065 A CH180065 A CH 180065A CH 180065D A CH180065D A CH 180065DA CH 180065 A CH180065 A CH 180065A
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CH
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Chemische Fabrik Uetik Schnorf
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Chem Fab Uetikon Vormals Gebru
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D1/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, based on inorganic substances
    • C09D1/02Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, based on inorganic substances alkali metal silicates

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Alkalisilikat    enthaltenden Bindemittels.    Der Verwendung von Wasserglas und       1i lichen        Alkalisilikaten    im allgemeinen als  Kleb- und Bindemittel steht häufig deren       mangelhaftes    Erhärten im Wege. Bekannt  lich bindet. Wasserglas gut bei Luftzutritt,  hingegen bleibt es flüssig und verfestigt  sich gar nicht, oder langsam, wenn der Luft  zutritt unterbunden oder erschwert ist.  



  Es wurde nun gefunden, dass das     Klebe-          und    Bindevermögen des     Alkalisilikates,    zum  Beispiel Wasserglas, sowohl wenn dies allein,  als auch wenn es im Gemisch oder in Be  rührung mit den zu verbindenden Stoffen,  zum Beispiel Füllmaterialien, zur Anwen  dung kommt, durch Zusammenbringen mit  mindestens einem die Zersetzung des Alkali  silikates bewirkenden Phosphates sehr gün  stig beeinflusst und gesteigert wird. Dieser       Phosphatzusatz    beschleunigt das Abbinden  und führt zur vollkommenen Erhärtung des  Bindemittels selbst bei gehindertem oder  völligem     Luftabschluss.     



  Gegenstand der Erfindung ist demnach    ein Verfahren zur Herstellung eines die Ei  genschaft der Selbsterhärtung selbst bei       Luftabschluss    besitzenden     Alkalisilikat    ent  haltenden Bindemittels. Gemäss diesem Ver  fahren wird dem     Alkalisilikat,    zum Beispiel  Wasserglas, ein Phosphat zugegeben, das mit  dem     Alkalisilikat    in Reaktion zu treten ver  mag. Diese Reaktion kann sowohl so von  statten gehen, dass Kieselsäure ausgeschieden  wird, als auch dadurch, dass sich Metallsili  kate bilden. Es können auch beide Reak  tionen gleichzeitig eintreten.  



  Als besonders wirksam haben sich er  wiesen: .  Mono- und     Dicalziumphosphat,    Mag  nesiumammoniumphosphat, ein- oder zwei  basische     Bariumphosphate,    Zinkphosphat  usw. Die Zusatzmittel werden vorteilhaft,  wenn in grösserer Menge verwendet, erst kurz  vor Gebrauch mit dem     Alkalisilikat    ge  mischt. Der Zusatz kann auch dem zu ver  kittenden Material, zum Beispiel Füllmate  rial, beigegeben werden, so dass erst im Mo-           mente    des     Zusammenmischens    des letzteren  mit dem     Alkalisilikat    das     komplette    Binde  mittel vorhanden ist und als solches in Er  scheinung treten kann.  



  Wenn gewünscht, kann durch besondere  Formgebung erreicht werden, dass die Zu  sätze langsam mit dem     Alkalisilikat    reagie  ren. Zum Beispiel kommen sie je nach ihrer  Art in gefällter, feinpulveriger, kugeliger,  granulierter, gesinterter, durch     Schmelzen     verdichteter Form zur Anwendung.  



  Als     Alkalisilikat    kann auch festes hy  dratisiertes     Alkalisilikat    verwendet werden.  Vorteilhaft werden die Zusätze auch mit  Füllstoffen gemischt, um eine homogene Ver  teilung zu gewährleisten.    <I>Beispiel:</I>  1()0 kg     Wasserglaslösung   <B>38'</B>     B6    werden  10 kg einer Mischung von 9 Teilen     Di-          calziumphospliat        +    1 Teil     Monocalzium-          phosphat    zugegeben und gut vermengt. Das  so hergestellte Bindemittel kann hierauf bei  spielsweise derart verwendet werden, dass  man es unter intensivem Umrühren zu  300 kg Füllmaterial gibt.

   Die mit dieser  plastischen Masse geformten Gegenstände er  härten nach 1 bis 3 Stunden. Aussen und im  Innern tritt gleichmässiges     Abbinden    ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Alkali silikat enthaltenden Bindemittels, das die Eigenschaft der Selbsterhärtung selbst unter Luftabschluss besitzt, dadurch gekennzeich net, dass zu Alkalisilikat mindestens ein Phosphat zugefügt wird, das mit dem Al kalisilikat in Reaktion zu treten vermag. UN TERANSPRü CHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens 2 Phosphate als Zusatzmittel kombiniert werden, die mit dem Alkalisilikat in Re aktion zu treten vermögen. ?.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dem Zusatz zur homogenen Verteilung mindestens ein inaktiver Füllstoff beigemischt wird. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Zusatz dem zu verkittenden Material selbst ein verleibt wird, so dass erst im Momente des Zusammenbringens desselben mit dem Al kalisilikat das fertige Bindemittel vor liegt und in Erscheinung treten kann.
CH180065D 1935-02-15 1934-11-08 Verfahren zur Herstellung eines Alkalisilikat enthaltenden Bindemittels. CH180065A (de)

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