CH182617A - Verfahren zur Herstellung eines Alkalisilikat enthaltenden Bindemittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Alkalisilikat enthaltenden Bindemittels.

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CH182617A
CH182617A CH182617DA CH182617A CH 182617 A CH182617 A CH 182617A CH 182617D A CH182617D A CH 182617DA CH 182617 A CH182617 A CH 182617A
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CH
Switzerland
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alkali silicate
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substance
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self
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Inventor
Chemische Fabrik Uetik Schnorf
Original Assignee
Chem Fab Uetikon Vormals Gebru
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/24Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing alkyl, ammonium or metal silicates; containing silica sols
    • C04B28/26Silicates of the alkali metals

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Description


  Zusatzpatent zum     lIauptpatent        Nr.   <B>180065.</B>    Verfahren zur Herstellung eines     Alkalisilikat    enthaltenden Bindemittels.    Im Hauptpatent     Nr.   <B>180065</B> wurde ein  Verfahren beschrieben, welches gestattet,     Al-          kalisilikat    enthaltende Bindemittel herzustel  len.

   Gemäss diesem Verfahren werden     Al-          kalisilikat    enthaltende Bindemittel, welche  die Eigenschaft der Selbsterhärtung selbst  unter     Luftabschluss    besitzen, dadurch erhal  ten,     dass    zu     Alkalisilikat    mindestens ein  Phosphat zugesetzt wird, welches mit dem       Alkalisilikat    in Reaktion zu treten vermag.  



  Es wurde nun festgestellt,     dass    neben den  genannten Substanzen auch solche mit dem       Alkalisilikat    in geeigneter Weise in Reak  tion zu treten vermögen, die     seliwerlöslich     sind und     amphoteren    Charakter besitzen,  z.

   B.     schwerlöslielie        Uranylsalze,    wie     Uranyl-          ferroeyanid;        sellwerlösliche    Chromverbindun  gen, wie     Chromihydroxyd;        schwerlösliche     Aluminiumverbindungen, wie     Aluminium-          hydroxyd;        schwerlöslic'he        Zinkverbindungen,     wie Zinkkarbonat;

       seliwerlösliche,    Bleiverbin  dungen, wie Bleikarbonat,     Bleichromat;            schwerlösliche        Arsenverbindungen,    wie     Ar-          sentrisulfid,        Arsenpentasulfid.     



  Dementsprechend wird gemäss vorliegen  dem Verfahren ein     Alkalisilikat    enthaltendes  Bindemittel, welches die Eigenschaft der  Selbsterhärtung selbst unter     Luftabsehluss     besitzt, dadurch erhalten,     dass    man zu     Al-          kalisilikat    mindestens eine     schwerlösliche     Substanz mit     amphoterem        Uharakter    zu  setzt, welche mit dem     Alkalisilikat    in Reak  tion zu treten vermag.  



  Die die     Selbsterliärtung    bewirkenden Sub  stanzen werden vorteilhaft, wenn in grösserer  Menge verwendet, erst kurz vor Gebrauch  dem     Alkalisilikat    zugesetzt, sie lassen sich  auch mit den zu bindenden Stoffen vor dem       Alkalisilikatzusatz    vermischen.  



  Wenn gewünscht, kann durch besondere  Formgebung erreicht werden,     dass    die     Zu-          sKtze    langsam mit dem     Alkalisilikat    reagie  ren. Zum Beispiel kommen sie<B>je,</B> nach der  Art der Zusatzmittel in gefällter, feinpul-           veriger,    kugeliger, granulierter, gesinterter,  durch Schmelzen verdichteter Form zur An  wendung.  



  Vorteilhaft werden die die Selbsterhär  tung bewirkenden Substanzen auch mit Füll  stoffen gemischt, um eine homogene Vertei  lung zu gewährleisten. Es ist     aueli    ohne wei  teres möglich, die Beimischung zu festem  und hydratisiertem     Alkalisilikat    zu machen.  



  Bei der Verwendung des Bindemittels  kann das Abbinden durch Erwärmen der  Mischung begünstigt werden. Es können auch  Mischungen der gemäss vorliegender Erfin  dung zur Anwendung<U>kommenden</U> Substan  zen mit den im Hauptpatent genannten ver  wendet werden, ebenso Kombinationen mit  solchen Substanzen, die das Radikal einer  organischen Säure enthalten.  



  <I>Beispiel:</I>  Zu<B>100 kg</B>     Wasserglaslösung   <B>38 '</B> B6 wer  den<B>10 kg</B>     T-Tranylferroeyanid    zugegeben und  gut vermengt. Das so hergestellte     Bindemit-          fel    kann hierauf beispielsweise derart ver  wendet werden,     dass    man es unter intensivem  Umrühren zu<B>300 kg</B> Füllmaterial gibt. Die  mit dieser plastischen Masse geformten Ge  genstände erhärten nach     Ilp    bis<B>3</B> Stunden;  aussen und innen tritt gleichmässiges Abbin  den ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Alkali- silikat enthaltenden Bindemittels, welches die Eigenschaft der Selbsterhärtung selbst unter Luftabsehluss besitzt, dadurch gekenn zeichnet, dass zu Alkalisilikat mindestens eine scliwerlösliche Substanz mit amphoterem Charakter zugemischt wird, welche mit,dem, Alkalisilikat in Reaktion zu treten vermag.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei der genannten schwerlöslichen Substanzen an gewendet werden. 2. Verfahren nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der genannten scl-iwerlösliellen Substanzen mit mindestens einem Phosphat kombiniert wird. <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der genannten schwerlöslichen Substanzen mit mindestens einer Substanz, die das Radi kal einer organischen Säure enthält, kom biniert wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der genannten schwerlöslichen Substanzen mit mindestens einem Phosphat und mit min destens einer Substanz, die das Radikal einer organischen Säure enthält, kombi niert wird.
    <B>5.</B> Verfahren naeli Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der genannten schwerlöslichen Substanzen den zu verkittenden Materialien selbst einver leibt wird, so dass erst im Moment des Zu- sammenbringens derselben mit dem Al- kalisilikat das fertige Bindemittel vorliegt und in Erscheinung treten kann.
    <B>6.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der gespannten seliwerlöslichen Substanzen zur homogenen Verteilung mindestens ein Füllstoff beigemisc'ht wird.
CH182617D 1935-02-15 1935-02-15 Verfahren zur Herstellung eines Alkalisilikat enthaltenden Bindemittels. CH182617A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT376444B (de) * 1982-06-04 1984-11-26 Drach Johann Ing Verfahren zur herstellung eines wirkstoffes zur verminderung bzw. verhinderung der entflammbarkeit organischer werkstoffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT376444B (de) * 1982-06-04 1984-11-26 Drach Johann Ing Verfahren zur herstellung eines wirkstoffes zur verminderung bzw. verhinderung der entflammbarkeit organischer werkstoffe

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