Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 168980. Gardinenleiste. Die vorliegende Erfindung ist eine wei tere Ausbildung der im Hauptpatent be schriebenen Gardinenleiste, die mit minde stens einer hohlen, längslaufenden Führung versehen ist, die nach unten offen ist und Laufschienen besitzt, auf denen Doppelrol len laufen, welche die Gardinenhaken tra gen.
Gemäss' der Erfindung ist die mit hohlen, längslaufenden Führungen versehene Gar dinenleiste an beiden Enden mit abnehm baren Abschlussdeckeln versehen.
Durch die abnehmbaren Deckel ist es möglich, die Gardinenleiste auf die jeweils erforderliche Länge an Ort und Stelle ab zuschneiden und einen guten einwandfreien seitlichen Abschluss zu erzielen, ohne dass ein Verleimen des Seitendeckels oder son stige Werkzeuge erforderlich sind. Auch ist durch den abnehmbaren Deckel ein beque mer Versand und billige Verpackungsart möglich. Ebenso können die Laufrollen leicht eingesetzt und herausgenommen wer den.
Auf der Zeichnung sind solche Gardi nenleisten in beispielsweisen Ausführungen dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 bis 3 Querschnitte von verschie denen Ausführungsformen, Fig. 4 das Ende einer Gardinenleiste mit abnehmbarem Deckel in Draufsicht und Vorderansicht, Fig. 5, 6 und 7 eine weitere Ausfüh rungsform eines abnehmbaren Deckels in Draufsicht mit teilweisem wagrechten Schnitt, einem Querschnitt und einem Längs schnitt, Fig. 8 bis 10 eine weitere Ausführungs form in Draufsicht mit teilweisem wag rechten Schnitt, Querschnitt und Längs- schnitt,
Fig. 11 und 12 eine weitere Ausfüh rungsform in Querschnitt und senkrechtem Längsschnitt, Fig. 13 und 14 eine weitere Ausfüh- rungsforin in wagrechtem Schnitt und senk rechtem Längsschnitt, während Fig. 15 bis 18 Gleitringe zum Aufhän gen der Gardinen in verschiedenen Ausfüh rungsformen veranschaulichen.
Nach der Fig. 1 besteht die Gardinen leiste aus den zwei Holzteilen 27, die durch eine Deckplatte aus Metall oder Holz mit einander so verbunden sind, dass eine hohle, längslaufende Führung 6 gebildet wird. Die untern Enden der Seitenteile 27 sind mit nach innen vorstehenden Leisten 8 versehen, welche als Laufleisten dienen. In der Deckschiene 29 sind schwalbenschwanzför- mige Ausnehmungen angebracht, in welche die mit Schwalbenschwänzen 28 versehenen obern Enden eingesetzt sind. Die Lauflei sten 8 können auch separat hergestellt und an den Teilen 27 befestigt sein.
Die Lauf leisten 8 können auch aus härterem Material wie die Gardinenleiste selbst bestehen, wie zum Beispiel aus Hartholz, Kunststoffen beliebiger Art, wie Bakelit<B>USW.</B>
Fig. 2 zeigt eine Ausführung, bei wel cher die Seitenteile 30 durch eine Deck schiene 31 verbunden sind. Die Deck schiene 31 ist durch Schrauben 32 mit den Seitenteilen 30 fest verbunden.
Nach der Fig. 3 besteht der obere Teil der Gardinenleiste 33 mit den Seitenteilen aus einem Stück. Hierbei sind die Lauf leisten 8 aus winkelförmigen Schienen 34 ge bildet, welche in die seitlichen Teile der Schiene 33 eingelassen und an diesen befe stigt sind.
Die Gardinenleiste 36 kann auch mit samt den Seitenteilen und den Laufleisten 8 aus einem Stück aus Holz hergestellt sein (Fig. 9 und 11).
An den Enden der Gardinenleisten sind die Deckel 37 abnehmbar befestigt, um die Gleitrollen einsetzen und herausnehmen zu können.
Nach der Fig. 4 ist der Deckel 37 durch Nut und Feder an der Gardinenleiste ab nehmbar angebracht. Hierbei ist die Nute 58 am Deckel und die Feder 59 an der Leiste vorgesehen. Die Nute 58 ist nicht ganz durch den Deckel 3.7 geführt, damit sie von der Vorderseite nicht sichtbar ist. Die Fe- der 59 ist zweckmässigerweise am Ende der Leiste befestigt. Sie kann aber auch mit der Leiste aus einem Stück gebildet sein. Die Nute 58 und die Feder 59 können auch um gekehrt angebracht sein..
Nach den Fig. 5 bis 7 ist an dem Deckel 37 ein Winkel 48 durch Schrauben befestigt. Der untere, wagrechte Schenkel 49 des Winkels 48 legt sich unten an die Laufleiste 8 an. Auf den Laufleisten 8 ist eine Metall schiene 50 aufgelegt, die durch Schraube 51 mit dem Schenkel 49 des Winkels 48 ver bunden ist. Das vordere Ende der Schiene 50 ist durch Schlitz 52 gabelförmig ausge bildet, durch den der Aufhängehaken 10 der Doppelrolle 7 greift.
Das vordere Ende der Schiene ist bogenförmig oder winkelförmig nach oben gebogen, damit die Rolle 7 in ihrer Stellung gehalten wird. In diesen Ha ken 10 wird die Gardine mit ihrem einen Ende eingehängt, damit sich das Ende der Gardine nicht verschieben lässt. Durch Lö sen der Schraube 51 kann der Deckel 37 samt der Schiene 50 und der Rolle 7 mit dem Gardinenhaken seitlich abgenommen werden.
Die Fig. 8 bis 10 zeigen eine Ausfüh rung, bei der an dem Deckel 37 ein Winkel 38 befestigt ist. Der wagrechte Schenkel 39 des Winkels 38 ist gabelförmig ausgebildet und legt sich auf die beiden Laufleisten 8 auf. Die gabelförmigen Teile 39 werden durch Scheibe 40 und Schraube 41 mit den Laufleisten B verbunden. Zwischen dem auf rechten Schenkel des Winkels 3.8 und der Mutter 41 ist die Laufrolle 7 eingesetzt, so dass die Rolle 7 durch den Haken 10 fest gehalten wird. In den Haken 10 wird das eine Ende der Gardine eingehängt, wodurch sich das Ende der Gardine nicht verschieben kann. Durch Lösen der Flügelmutter 41 kann der Deckel 37 abgenommen werden.
Nach den Fig. 11 und 12 ist an Stelle der Scheibe 40 und Flügelmutter 41 in dem Schenkel 42 ein Bolzen 43 befestigt, dessen unteres Ende eine Schleppfeder 44 trägt. Der Schenkel 42 ist in diesem Fall nicht gabelförmig ausgebildet, sondern besitzt nur eine Öffnung 45, durch welche der Gardi nenhaken nach unten durchgesteckt wird.
An Stelle der Öffnung 45 zum Hindurch stecken des Aufhängehalkens 10 kann der Schenkel 46 des Winkels 38 auch mit seit lichen Schlitzen 47 zum Einstecken des Ha kens 10 versehen sein (Fig. 13 und 14). Der Winkel 38 besitzt einen Schlitz 48, damit der Winkel genau zur Gardinenleiste einge stellt -erden kann. Das Befestigen des Schenkels -12 erfolgt hierbei durch Schraube und Mutter 41. Die abnehmbaren Deckel 37 können an allen Gardinenleisten der beschrie benen Art und nach dem Patent Nr. 168980 angebracht werden.
An Stelle der Doppelrollen 7 können auch Gleitringe 53 Verwendung finden. Die Gleitringe 53 sind mit den Haken 54 in be liebiger Weise verbunden. Die Gleitringe 53 sind so breit, dass sie auf den beiden Laufleisten 8 aufliegen und gleiten können (Fig. 15, 16). Die Gleitringe können aus ganzen Ringen oder halben ringförmigen Teilen 55 bestehen (Fig. 17).
Die Gleitringe können auch so ausgebil det sein, dass sie an ihrer Caleltfläche eine Wölbung 56 besitzen, wodurch der Gleit- ring an zwei Punkten 57 auf den Gleitleisten 8 gleitet.
Additional patent to the main patent No. 168980. Curtain rail. The present invention is a further training of the curtain strip described in the main patent, which is provided with at least one hollow, longitudinal guide that is open at the bottom and has rails on which double rollers run, which carry the curtain hooks.
According to the invention, the garment bar provided with hollow, longitudinal guides is provided with removable end caps at both ends.
The removable cover makes it possible to cut the curtain strip to the required length on the spot and achieve a good, flawless side finish without the need for gluing the side cover or other tools. The removable cover also enables convenient shipping and cheap packaging. Likewise, the rollers can be easily inserted and removed who the.
In the drawing such curtain strips are shown in exemplary embodiments, namely show: Fig. 1 to 3 cross sections of various embodiments, Fig. 4 the end of a curtain strip with removable cover in plan view and front view, Fig. 5, 6 and 7 a further embodiment of a removable cover in plan view with partial horizontal section, a cross section and a longitudinal section, FIGS. 8 to 10 a further embodiment form in plan view with partial horizontal section, cross section and longitudinal section,
11 and 12 another embodiment in cross-section and vertical longitudinal section, FIGS. 13 and 14 another embodiment in horizontal section and vertical longitudinal section, while FIGS. 15 to 18 illustrate sliding rings for hanging the curtains in various embodiments .
According to FIG. 1, the curtain strip consists of the two wooden parts 27 which are connected to one another by a cover plate made of metal or wood so that a hollow, longitudinal guide 6 is formed. The lower ends of the side parts 27 are provided with inwardly protruding strips 8 which serve as running strips. In the cover rail 29, dovetail-shaped recesses are made, into which the upper ends provided with dovetails 28 are inserted. The Lauflei most 8 can also be made separately and attached to the parts 27.
The run bars 8 can also consist of a harder material such as the curtain rail itself, such as hardwood, plastics of any kind, such as Bakelite <B> ETC. </B>
Fig. 2 shows an embodiment in which the side parts 30 are connected by a deck rail 31 wel cher. The deck rail 31 is firmly connected to the side parts 30 by screws 32.
According to FIG. 3, the upper part of the curtain strip 33 with the side parts consists of one piece. Here are the run afford 8 ge angular rails 34 forms, which are embedded in the side parts of the rail 33 and BEFE Stigt on this.
The curtain strip 36 can also be made from one piece of wood together with the side parts and the running strips 8 (FIGS. 9 and 11).
The covers 37 are removably attached to the ends of the curtain strips so that the castors can be inserted and removed.
According to Fig. 4, the cover 37 is attached by tongue and groove to the curtain strip from removable. Here, the groove 58 is provided on the cover and the tongue 59 is provided on the bar. The groove 58 is not completely guided through the cover 3.7 so that it cannot be seen from the front. The spring 59 is expediently attached to the end of the bar. But it can also be formed in one piece with the bar. The groove 58 and the tongue 59 can also be attached the other way around.
According to FIGS. 5 to 7, an angle 48 is attached to the cover 37 by screws. The lower, horizontal leg 49 of the angle 48 rests against the running strip 8 at the bottom. On the runner bars 8 a metal rail 50 is placed, which is ver by screw 51 with the leg 49 of the angle 48 connected. The front end of the rail 50 is forked out through slot 52, through which the suspension hook 10 of the double roller 7 engages.
The front end of the rail is arcuately or angularly bent upwards so that the roller 7 is held in place. In this Ha ken 10, the curtain is hung at one end so that the end of the curtain cannot be moved. By Lö sen the screw 51, the cover 37 together with the rail 50 and the roller 7 with the curtain hook can be removed from the side.
8 to 10 show a Ausfüh tion in which an angle 38 is attached to the cover 37. The horizontal leg 39 of the angle 38 is fork-shaped and rests on the two running strips 8. The fork-shaped parts 39 are connected to the runner strips B by a washer 40 and screw 41. The roller 7 is inserted between the right leg of the angle 3.8 and the nut 41, so that the roller 7 is held firmly by the hook 10. One end of the curtain is hooked into the hook 10, so that the end of the curtain cannot move. The cover 37 can be removed by loosening the wing nut 41.
According to FIGS. 11 and 12, instead of the washer 40 and wing nut 41, a bolt 43 is fastened in the leg 42, the lower end of which carries a drag spring 44. The leg 42 is not fork-shaped in this case, but has only one opening 45 through which the Gardi nenhaken is pushed down.
Instead of the opening 45 to put through the hanging bar 10, the leg 46 of the bracket 38 can also be provided with since union slots 47 for inserting the Ha kens 10 (Fig. 13 and 14). The angle 38 has a slot 48 so that the angle can be -erden exactly to the curtain strip. The attachment of the leg -12 is done here by screw and nut 41. The removable cover 37 can be attached to all curtain strips of the type described and according to the patent no.
Instead of the double rollers 7, slide rings 53 can also be used. The slip rings 53 are connected to the hook 54 in any manner. The sliding rings 53 are so wide that they rest on the two running strips 8 and can slide (FIGS. 15, 16). The slip rings can consist of whole rings or half ring-shaped parts 55 (FIG. 17).
The sliding rings can also be designed in such a way that they have a curvature 56 on their calelt surface, as a result of which the sliding ring slides on the sliding strips 8 at two points 57.