CH180266A - Verfahren zur Darstellung eines aus einem Trisazofarbstoff erhaltenen, färbenden Reaktionsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines aus einem Trisazofarbstoff erhaltenen, färbenden Reaktionsproduktes.

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CH180266A
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A-G J R Geigy
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Geigy Ag J R
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  Verfahren zur Darstellung eines aus einem     TrisazofarbstofF    erhaltenen,       färbenden    Reaktionsproduktes.    Es wurde gefunden,     da.ss    ein wertvoller,  brauner Farbstoff von noch unbekannter       Konstitution    entsteht, wenn man die Ver  bindung ?-1,Titro-4'-aminodiphenylamin-4-sul       fonsäure-azo-1-aininona.phthalin-azo-resorcin-           < izo-:)-nitro-2--aniinobenzol-1-sulfonsäure    bei       (iegeciwart    von wässerigem Ammoniak und  einem Schwermetall mit Oxydationsmitteln,  vorzugsweise mit Luft, behandelt.

   Der neue  Farbstoff stellt ein schwärzliches Pulver dar,  das sich in Wasser mit brauner und in kon  zentrierter Schwefelsäure mit blauer Farbe  löst. Im Gegensatz zum Ausgangsfarbstoff  färbt er Wolle und Seide kaum mehr an, da  gegen erzeugt er auf Leder ein schönes, sat  tes Braun, dessen Farbton von dem Grade  der Oxydation abhängig ist. Diese Leder  färbungen sind ausgezeichnet durch hervor  ragende Echtheit geben Licht und alkalischen       Fettliquor,    sowie organische und anorga  nische Säuren.

      <I>Beispiel:</I>  31 Teile     2-N        itro-4'-aminodiphenylamin-4-          sulfonsäure        werden    in üblicher Weise     diazo-          tiert    und mit 15 Teilen     1-Aminonaphthalin     in essigsaurer Lösung gekuppelt. Der aus  geschiedene und     abfiltrierte        .3/lonoazofarb-          stoff    wird mit Natronlauge gelöst, in be  kannter Weise indirekt     diazotiert    und in       sodaalkalischer    Lösung in der Kälte mit 11  Teilen     1,3-Dioxybenzol    vereinigt.

   Wenn die  Bildung des     Disazofarbstoffes    beendigt ist,  wird er in     sodaalkalischer    Lösung mit der       Diazoverbindung    aus     \31,8    Teilen     5-Nitro-2-          aminobenzol-l-sulfonsäure    in den     Trisazo-          farbstoff    übergeführt.

   Der durch Ansäuern  und Aussahen abgeschiedene Farbstoff, oder  gegebenenfalls die Reaktionslösung selbst,  wird mit soviel Ammoniak versetzt, dass  deutlich     ammoniakalische    Reaktion vorhan  den ist und diese auch bei der weiteren Be  handlung bestehen bleibt.     31ittels    t einer      kupfernen I     )ampfschlange    heizt man auf  90   C auf und leitet bei dieser Temperatur  während 15 Stunden einen schwachen Luft  strom durch die Lösung. Der Farbstoff wird  in der Wärme aus der angesäuerten Lösung       ausgesalzen    und stellt nach dem Trocknen  ein     schw=ärzliches    Pulver dar. Chromgegerb  tes und vegetabilisch gegerbtes Leder wird  in tief     dimkelbraünen    Tönen gefärbt.

   Die  alkalische Umwandlung des hier beschriebe  nen     Trisazofarbstoffes    führt zu einer wesent  lichen Verbesserung der Säure- und Alkali  echtheit. Die vorher nur mittelmässige Echt  heit gegen alkalischen     Fettliquor    darf nach  der Behandlung als sehr gut bezeichnet wer  den. Die Färbungen weisen erhöhte Licht  echtheit und eine Verschiebung und Vertie  fung des Farbtons von     rötlichbraun    nach  dunkelbraun auf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines aus einem Trisazofarbstoff erhaltenen, färbenden Reaktionsproduktes, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verbindung ?-Nitro-4'-amino- diphenylamin - 4 - sulfonsäure - azo -1- amino- naphthalin - azo -r esorcin- azo-5-nitro-?-amino- benzol-l-sulfonsäure bei Gegenwart von -wäs serigem Ammoniak und einem Schwermetall mit Oxydationsmitteln behandelt.
    Der neue Farbstoff stellt ein schwärzliches Pulver dar und löst sich in Wasser mit brauner, sowie in konzentrierter Schwefelsäure mit. blauer Farbe. Je nach dem Grade der Ox-%-dation erzeugt er auf Leder verschiedene tiefe, satte Brauntöne von hervorragender Echtheit ge gen Licht und alkalischen Fettliquor, sowie gegen organische und anorganische Säuren. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet:, dass die Oxydation mit Hilfe von Luft herbeigeführt wird. ?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion bei einer 80 C übersteigenden Temperatur durchgeführt wird.
CH180266D 1933-09-15 1934-08-21 Verfahren zur Darstellung eines aus einem Trisazofarbstoff erhaltenen, färbenden Reaktionsproduktes. CH180266A (de)

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