CH180275A - Verfahren zur Darstellung eines aus einem Trisazofarbstoff erhaltenen, färbenden Reaktionsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines aus einem Trisazofarbstoff erhaltenen, färbenden Reaktionsproduktes.

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CH180275A
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A-G J R Geigy
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  Verfahren zur Darstellung eines aus einem     Trisazofarbstof    erhaltenen,  färbenden Reaktionsproduktes.    Es wurde gefunden, dass ein wertvoller,  brauner Farbstoff von noch unbekannter  Konstitution entsteht, wenn man die Verbin  dung     1-Amino-?-oxybenzol-3-carbonsäure-5-          iil        fonsäure-        a:zo    -1-     aminonaplithalin-        azo-1,        3-          clioxybenzol-a,zo-4-nitro-l-aminobenzol    bei  Gegenwart von wässerigem Ammoniak und  einem Schwermetall mit Oxydationsmitteln,  vorzugsweise mit Luft, behandelt.

   Der neue  Farbstoff stellt ein schwärzliches Pulver  dar, das sich in Wasser mit gelbbrauner  und in     konzentrierter    Schwefelsäure mit  dunkelgrüner Farbe löst. Im Gegensatz zum  Ausgangsfarbstoff färbt er Wolle und Seide  kaum mehr an, dagegen erzeugt er auf Le  der ein schönes, sattes Braun, dessen Farb  ton von dem Grade der Oxydation abhängig  ist. Diese Lederfärbungen sind ausgezeich  net durch hervorragende Echtheit gegen  Licht und alkalischen     Fettliquor,    sowie     or-          ganisclie    und anorganische Säuren.

      <I>Beispiel:</I>  <B>23</B> Teile     1-Amino-2-oxybenzol-3-carbon-          säure-5-sulfonsäurewerden    in üblicher Weise       diazotiert    und mit 15 Teilen     1-Aminonaph-          thalin    in essigsaurer Lösung gekuppelt. Der  ausgeschiedene und     abfiltrierte        Monoazo-          farbstoff    wird mit Natronlauge gelöst, in  bekannter Weise indirekt     diazotiert    und in.       sodaalkalischer    Lösung in der Kälte mit 11  Teilen     1,3-Dioxybenzol    vereinigt.

   Wenn die  Bildung des     Disazofarbstoffes    beendigt ist,  wird er in     sodaalkalischer        Lösung    mit der       Diazoverbindung    aus 13,8 Teilen     4-Nitro-l-          aminobenzol    in den     Trisazofarbstoff        iiberge-          führt.    Der durch     Ansäuren    und     Aussalzen     abgeschiedene Farbstoff, oder gegebenenfalls  die Reaktionslösung selbst, wird mit 10 Tei  len Kupfersulfat und mit soviel Ammoniak  versetzt,

   dass deutlich     ammoniakalische    Re  aktion vorhanden ist und diese auch bei der  weiteren Behandlung bestehen bleibt. Mit-           telst    einer kupfernen Dampfschlange heizt  man auf<B>90'</B> C auf und leitet bei dieser  Temperatur     während    einigen     Stunden    einen  schwachen Luftstrom durch die Lösung. Der  Farbstoff     wird    in der Wärme aus der an  gesäuerten Lösung     ausgesalzen    und stellt  nach dem Trocknen ein schwärzliches Pulver  dar. Chromgegerbtes und     vegetabilisch    ge  gerbtes Leder wird in tief dunkelbraunen  Tönen gefärbt.

   Die alkalische Umwandlung  des hier     beschriebenen        Trisazofarbstoffes     führt zu einer wesentlichen     Verbesserung     der Säure- und     Alkaliechtheit.    Die vorher  nur mittelmässige Echtheit gegen alkalischen       Fettliquor    darf nach der     Behandlung    als  sehr gut bezeichnet werden. Die Färbungen       R=eisen    erhöhte Lichtechtheit und eine Ver  schiebung und     Vertiefung    des Farbtons von       rötlichbraun    nach     dunkelbraun    auf.

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  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines aus einem Trisazofarbstoff erhaltenen, färben den Reaktionsproduktes, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Verbindung 1-Amino- 2-oxybenzol- 3-carbonsäure- 5-sulf onsäur e-azo- 1- aminonaphthalin - azo-1, 3 - dioxybenzol -azo- 4-nitro-l-aminobenzol bei Gegenwart von wässerigem Ammoniak und einem Schwerme tall mit Oxydationsmitteln behandelt.
    Der neue Farbstoff stellt ein schwärzliches Pul ver dar und löst sich in Wasser mit gelb brauner, sowie in konzentrierter Schwefel säure mit dunkelgrüner Farbe. Je nach dem Grade der Oxydation erzeugt er auf Leder verschiedene tiefe, satte Brauntöne von her vorragender Echtheit gegen Licht und alka lischen Fettliquor, sowie organische und an organische Säuren. UNTERAINTSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Oxydation mit Hilfe von Luft herbeigeführt wird. ?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion bei. einer<B>80'</B> C übersteigenden Temperatur durchgeführt wird.
CH180275D 1933-09-15 1934-08-21 Verfahren zur Darstellung eines aus einem Trisazofarbstoff erhaltenen, färbenden Reaktionsproduktes. CH180275A (de)

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