CH180338A - Gasschalter für gasbeheizte Flüssigkeitserhitzer. - Google Patents

Gasschalter für gasbeheizte Flüssigkeitserhitzer.

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CH180338A
CH180338A CH180338DA CH180338A CH 180338 A CH180338 A CH 180338A CH 180338D A CH180338D A CH 180338DA CH 180338 A CH180338 A CH 180338A
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CH
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gas
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valve
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Co G M B H Junkers
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Junkers & Co
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Description


      Gassehalter    für gasbeheizte Flüssigkeitserhitzer.    Die Erfindung bezieht sich auf einen       Gassehalter    für     gasbeheizte    Flüssigkeits  erhitzer mit einem Gasventil, das durch ein  im Flüssigkeitsweg     mittelst    einer Drossel er  zeugtes     Druckgefälle        betätigt    wird, und mit  einem Hilfsventil, das eine die Drossel  umgehende Flüssigkeitsleitung beherrscht.  Dieses     bekannte    Hilfsventil gibt die Um  gehungsleitung frei, sobald das     Druckgefälle     an der Drosselstelle eine bestimmte Grösse  überschritten hat.

   Hierdurch soll eine Zer  störung des Steuerorgans durch übermässigen  Druck und das Entstehen zu hoher Druck  verluste verhindert werden. Bei den bekann  ten Vorrichtungen dieser Art     ist    ein ver  hältnismässig enger, um die Drosselstelle ge  führter Nebenweg vorgesehen, in dem mei  stens an schwer zugänglicher Stelle nur  ein     kleines    Hilfsventil untergebracht werden  kann.  



  Die Erfindung bezweckt, den Aufbau  eines solchen Schalters zu vereinfachen     unter     Verwendung eine.     Flilfsventils    von grossem    Querschnitt, das bereits bei geringem Hub  eine starke     Entlastung    des Steuerorgans her  vorruft. Trotz des grossen     Hilfsventils    sollen  aber die Baumasse, insbesondere die Bau  höhe, klein gehalten werden.

   Die Erfindung  erreicht dies dadurch, dass das     Hilfsventil     getrennt von dem     Steuerorgan    für das Gas  ventil (Membran oder Kolben) angeordnet  ist und eine Öffnung in der die eine     Steuer-          kammer    von dem Auslauf trennenden Wand  beherrscht, wobei nur der um die Drossel  vorrichtung gehende Nebenweg über -diese  Steuerkammer     geführt        ist.     



  In der     Zeichnung    ist die     Erfindung    in  einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und  zwar zeigt:       Abb.    1 einen Schnitt     -durch    einen Gas  schalter für Flüssigkeitserhitzer,       Abb.    2 eine Draufsicht.  



  In einer     Gaszuleitung    10     ist    ein     Ventil    11  angeordnet, das den     Gaszufluss    zu     einem     Brenner 12 beherrscht. Das zu erhitzende  Wasser strömt durch einen     Einlassstutzen    13      zu und fliesst durch einen     Auslaufstutzen    14  einer     Erhitzerschlange    15 zu, die von den       Flammer    des Brenners 12 erhitzt wird.

    Das Gasventil 11     wird    durch eine Steuer  membran 16 betätigt, die zwei Steuerkam  mern 17, 18 voneinander trennt, von denen  die obere Kammer 17 über eine Bohrung 19       mit    der engsten Stelle eines als Drossel die  nenden, in den Einlass 13 gesetzten     Venturi-          rohres    20 in Verbindung steht, während in  die untere Kammer 18 der Druck des     un-          gedrosselten    Wassers über eine Öffnung 21  gelangen kann.

   Fliesst Wasser -durch den Er  hitzer, dann entsteht an der engsten     Stelle     des     Ventarirohres    20 ein Druckabfall, der  sich auf die Kammer 17     überträgt,    so dass  der Druck des     ungedrosselten    Wassers in der  Kammer 18 jetzt die Membran 16 entgegen  der Kraft einer Feder 22 hochdrücken und  damit das     Gasventil    11 öffnen kann. Damit  bei starker Wasserentnahme der auf die  Membran 16     wirkende    Druckunterschied  nicht übermässig hoch     wird,    ist ein Hilfs  ventil 23 vorgesehen.

   Dieses     Hilfsventil    23  beherrscht eine Öffnung 24     in    einer     die     Steuerkammer 18 begrenzenden Gehäusewand  25 und verschliesst sie im normalen     Betrieb.     Die Schliesskraft wird durch eine Feder 26  ausgeübt.

   Wird das durch das     Venturirohr     erzeugte     Druckgefälle    zu     gross,    dann drückt  die Flüssigkeit in der     Steuerkammer    18 den       Ventilkörper    23 entgegen der Kraft der  Feder 26 nach     unten,    und jetzt braucht  nicht mehr die     ganze    Wassermenge durch  das     Venturirohr    zu     fliessen,    sondern     ein          Teil    des Wassers fliesst um das     Venturi-          rohr    herum, indem es über die Öffnung  21,

   die Steuerkammer 18 und die Öff  nung 24     unmittelbar        in    den     Austrittsstutzen     14 strömt. Der das     Venturirohr    umgehende  Nebenweg führt also über die Steuerkammer  18, so dass das     Hilfsventil    23     unmittelbar     neben diese Kammer gelegt werden kann.  Die Wand 25 der Kammer 18     bietet    ge  nügend Platz für eine grosse Öffnung 24;  das     Hilfsventil    23 kann infolgedessen eben  falls gross gewählt werden und braucht daher  nur einen geringen Hub zu haben, um trotz-    dem eine verhältnismässig grosse Wasser  menge     hindurchtreten    zu lassen.

   Da der Hub  des Ventils 23 klein ist, kann die Feder 26  stark und kurz sein und braucht nur wenige  Windungen zu besitzen, die einen geringen  Platz erfordern. Der Schalter wird bei dieser  Anordnung daher sehr flach.     Zweckmässig     ist es, das Hilfsventil 23 konzentrisch zur  Steuermembran 16 anzuordnen,     damit    man  einen symmetrischen Aufbau des Schalters  erhält. Das Ventil 23 liegt in einer Kam  mer 27, an die sich     Eintritt-    und Austritt  stutzen 13     bezw.    14 anschliessen     und    die nach       aussen    durch eine     Verschlusssehraube    28 ab  geschlossen wird.

   Durch Entfernen der  Schraube 28 gelangt man leicht zu dem       Hilfsventil    23. Die Schraube 28 dient gleich  zeitig als Gegenlager für die     Belastungsfeder     26. Das     Venturirohr    20 ist mit dem einen  Ende in eine Bohrung in der einen Wand 29  der Kammer 27 leicht     eingepasst    und wird  dort gehalten. Das andere Ende des     Venturi-          rohres    sitzt mit Spiel in dem     Einlassstutzen     13.

   In das     Venturirohr    ist eine Hülse 30 ein  geschraubt, die     einen    Teil der zur Steuer  kammer 17 gehenden     Druckentnahmeleitung     bildet und die in einer Bohrung 31 .des Ge  häuses frei hindurchgeführt ist und den ein  gespannten Rand der Membran 16 durch  dringt. Die Membran 16 wird beim Ein  spannen     zwischen    den beiden     Gehäuseteilen     des     Schalters    fest gegen die Hülse 30 ge  presst, wodurch     eine    Abdichtung     zwischen     der     ungedrosselten    Flüssigkeit und der  Steuerkammer 17 des Schalters hergestellt  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasschalter für Flüssigkeitserhitzer mit einem Gasventil, das durch ein im Flüssig keitsweg mittelst einer Drossel erzeugtes Druckgefälle betätigt wird, und mit einem Hilfsventil, das eine die Drossel umgehende Flüssigkeitsleitung beherrscht und diese Um- gehungsleitung freigibt, sobald das Druck gefälle an der Drosselstelle eine bestimmte Höhe überschreitet, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsventil (23) getrennt von dem Steuerorgan für das Gasventil angeordnet ist und eine Öffnung (24) in tler die eine Steuerkammer (18)
    von dem Auslauf tren nenden Wand (25) beherrscht, wobei nur der um die Drosselvorrichtung (20) führende Nebenweg über diese Steuerkammer (18) ge führt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Gasschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsventil (23) in dem Schaltergehäuse parallel zum Steuerorgan (16) für das Gasventil an geordnet ist. 2. Gasschalter nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass das Hilfsventil (23) konzentrisch zu dem Steuerorgan (16) für das Gasventil angeordnet ist. 3. Gasschalter nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Hilfsventil in einer an die Steuerkammer sich anschliessenden Kammer (27) angeordnet ist, in die die Drosselvorrichtung (20) einmündet und an die sich der Auslaufstutzen anschliesst. 4.
    Gasschalter nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Kammer (27) nach aussen durch einen abnehmbaren Teil (28) ver schlossen ist, der gleichzeitig als Gegen lager für eine Belastungsfeder (26) des Hilfsventils (23) dient. 5.
    Gasschalter nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Drosselvorrichtung aus einem Venturirohr (20) besteht, das mit Spiel in den Einlassstutzen (13) eingesetzt ist und mit dem einen Ende in die Wand '(29) der das Hilfsventil (23) aufnehmen den Kammer (27) leicht eingepasst ist und dadurch gehalten wird. 6.
    Gasschalter nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass an der engsten Stelle des Venturirohres (20) eine als Druckent- nahmeleitung dienende Hülse (30) ein gesetzt ist, die durch die Steuermembran (16) hindurchgeführt ist, wobei an der Durchtrittsstelle der Hülse (30) durch die Membran (16) die Abdichtung zwi schen Steuerkammer (17) und ungedros- selter Flüssigkeit erfolgt.
CH180338D 1938-03-18 1935-05-11 Gasschalter für gasbeheizte Flüssigkeitserhitzer. CH180338A (de)

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