CH180356A - Versenkeinrichtung an Tischen für Näh- bezw. Schreibmaschinen. - Google Patents

Versenkeinrichtung an Tischen für Näh- bezw. Schreibmaschinen.

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CH180356A
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Inventor
Menzel Ottilie
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Menzel Ottilie
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      Versenkeinrichtung    an Tischen für Näh-     bezw.    Schreibmaschinen.    Die Erfindung betrifft eine     Versenkein-          richtung    an Tischen für Näh- oder Schreib  maschinen. Man kennt bereits     Versenkein-          richtungen    für Näh- oder Schreibmaschinen,  bei denen die parallel zu sich selbst versenk  bare Tragplatte der Maschine an den beiden  Schmalseiten in senkrechten Führungen glei  tet. Man hat dabei auch schon Mittel zum  Unterstützen der Hubbewegung beziehungs  weise zum Dämpfen der     Versenkbewegung     vorgesehen.

   Diese     Dämpfungsmittel    bestan  den in einer Feder, die unterhalb der Tisch  platte angeordnet war. Da es sich um einen  verhältnismässig grossen Hub bei der     Auf-          und    Wiederbewegung der Tischplatte han  delt, so ist es nicht möglich, Federn richti  ger Abmessungen zu finden, die es gestatten,  dass die Tischplatte leicht auf- und nieder  geht, insbesondere unter der Belastung der  auf ihr stehenden Maschine.  



       Diese    bekannten Federn, die unterhalb  der     Tischplatte    vertikal angeordnet waren,       mässen        'sehr    stark ausgebildet werden, um    das ganze Gewicht aufzunehmen. Dann ist  aber beim     Niederdrücken    eine überaus grosse  Kraft aufzuwenden. Umgekehrt schnellt  beim Loslassen der Tischplatte diese sofort  wieder ruckartig nach oben.  



  Die Erfindung soll nun ermöglichen, die  Tragplatte so durch die Unterstützungsmit  tel auszugleichen, dass sie möglichst in jeder  Höhenlage mit der     daraüfliegenden    Ma  schine stehen bleibt, so dass keine besonderen  Kräfte zur Bewegung bis in die     Endstellun-          gen    aufgebracht werden müssen.  



  Die Erfindung kennzeichnet sich da  durch, dass unter die Tragplatte parallel zu  den Schmalseiten der Maschine je ein  schwenkbar gelagerter und unter Feder  wirkung stehender Hebel fasst.  



  Der Abstand der Angriffspunkte der  Hebel von der durch den Schwerpunkt ge  legten Senkrechten zu deren beiden Seiten  kann dabei beliebig gewählt werden.  



  Die Anordnung     kann    derart getroffen  sein, dass die beiden unter die Tragplatte      fassenden Hebel auf einer gemeinsamen  Welle sitzen oder dass beide Hebel ein ein  ziges Stück bilden. Um ein leichtes Gleiten  der     aufeinanderliegenden    Teile zu ermög  lichen, können in den     beiden    Schmalseiten  der     Maschinentragplatte    Rollen vorgesehen  sein, die auf den schwenkbar gelagerten  Hebeln aufliegen. Es besteht     aueh    die Mög  lichkeit, an Stelle der Rollen     Zapfen,    zu ver  wenden, die sich in Schlitzen der Hebel  führen.  



  Um ein Kanten oder Kippen zu vermei  den, stehen die schwenkbar gelagerten und  unter Federwirkung     stehenden    Hebel vor  zugsweise mit Stellen der     Tragplatte    in Ver  bindung, die in einer durch den Schwer  punkt der zu versenkenden Teile gelagerten  senkrechten Ebene liegen.  



  Der Erfindungsgegenstand ist in der an  liegenden Zeichnung beispielsweise veran  schaulicht, und zwar zeigt:       Fig.    1 die     Versenkeinrichtung    in Seiten  ansicht, in schematischer Darstellung,       Fig.    2 eine andere Ausführungsform der       Einrichtung    in Seitenansicht,       Fig.    3 einen     Teilschnitt    der     Versenkein-          richtung,

            Fig.    4 und 5     Draufsichten    auf die Ein  richtung bei weggelassener     Maschinentrag-          platte    und verschiedener Ausbildung der  Tragarme in kleinerem Massstab.  



  In dem Tischgestell 1 ist die     Maschinen-          tragplatte    2 vorgesehen, die gemäss     Fig.    1  eine Schreibmaschine 3 und gemäss     Fig.    2  eine Nähmaschine 4 trägt. Zu beiden Seiten  der     Tragplatte    2 sind rechtwinklig dazu An  satzstücke 5 vorgesehen, die nach Art von  Schlitten in an den .Seiten des Tischgestelles  1 vorgesehenen Vertikalführungen 6 geführt  sind.  



  Bei 'der Ausführungsform nach     Fig.    1  lagern an den beiden vordern seitlichen  Pfosten des Tischgestelles 1 auf Zapfen 7  Traghebel B. Die beiden Traghebel 8 könn  ten auch auf einer durchgehenden Welle  sitzen, die an Stelle der Zapfen 7 in den  Pfosten lagern würde. Jeder Hebel 8 ist  abgebogen und mit seinem freien Ende ver-    mittelst eines Schlitzes J an einem am Trag  stück 5 vorgesehenen Zapfen 10 geführt.  Ausserdem greift im Punkte 11 jedes Hebels  8 eine Zugfeder 12 an, die bei 13 am Tisch  gestell oberhalb des     Anlenkpunktes    7 be  festigt ist.  



  Wird die     Maschinentragplatte    2 mit der  darauf sitzenden Maschine 3 nach     unten    be  wegt, so schwenken die Hebel 8 in Pfeil  richtung, wobei die Federn 12 angespannt  werden. Die unterste Stellung der     Maschi-          nentragplatte    2 ist in     Fig.    1 gestrichelt ein  gezeichnet, wobei gleichzeitig die     Lage    der  übrigen Teile mit angegeben ist. In der un  tersten Stellung der Maschine wird die obere  im Tischgestell nunmehr freiliegende Öff  nung durch das doppelte Blatt überdeckt.  Wird die Maschine zwecks Gebrauches nach  oben geführt, so wird in der obersten Stel  lung die Tragplatte 2 durch Sperrvorrich  tungen gehalten.  



  Eine andere Ausbildungsform der     Ver-          senkeinrichtung    ist in     Fig.    2 der Zeichnung  dargestellt, und zwar sind hier an Stelle der  Hebel $ zwei Hebel 14 vorgesehen, von  denen jeder im Punkte 15 im Tischgestell 1  gelagert ' ist. 12 sind wieder die Zugfedern,  die     in    den Punkten 11 an den Hebeln und  an den Punkten 13 am Tischgestell angrei  fen. Im Gegensatz zu der vorhergehenden       Ausführungsform    besitzen im vorliegenden  Falle die Hebel 14 keine Schlitze, sondern  die Tragplatte 2 ruht mit einer durch die  Führung 6     hindurchragenden    Rolle 16 auf  dem vordern Teil jedes Hebels 14 auf.

   Im  übrigen arbeitet die     Vorrichtung    genau so,  wie die Einrichtung nach     Fig.    1.  



  Bei beiden Beispielen können die Hebel 8  beziehungsweise die Hebel 14 jeweils aus  einem gegabelten Stück bestehen     (Fig.    5).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Versenkeinrichtung an Tischen für Näh- oder Schreibmaschinen, bei welcher die Tragplatte an den beiden Schmalseiten des Tischgestelles in vertikalen Führungen glei tet, dadurch gekennzeichnet, dass unter die Tragplatte parallel zu den Schmalseiten der Tischplatte je ein schwenkbar gelagerter und unter Federwirkung stehender Hebel fasst. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Versenkeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden unter Federwirkung stehenden Hebel fest auf einer gemeinsamen Welle sitzen.
    2. Versenkeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden unter die Tragplatte fassenden Hebel zu einem einzigen Stück vereinigt sind. 3. Versenkeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den bei den Schmalseiten der Maschinentragplatte Rollen vorgesehen sind, die auf den schwenkbar gelagerten Hebeln aufliegen. 4. Versenkeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den bei den Schmalseiten der Maschinentragplatte Zapfen vorgesehen sind, die in Schlitzen der Hebel gleiten können.
    5. Versenkeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die unter der Tragplatte schwenkbar gelagerten und unter Federwirkung stehenden Hebel mit Stellen der Tragplatte in Arbeitsverbin dung treten, die in einer durch den Schwerpunkt der zu versenkenden Teile gelegten senkrechten Ebene liegen.
CH180356D 1933-11-09 1934-11-08 Versenkeinrichtung an Tischen für Näh- bezw. Schreibmaschinen. CH180356A (de)

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CH180356A true CH180356A (de) 1935-10-31

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CH180356D CH180356A (de) 1933-11-09 1934-11-08 Versenkeinrichtung an Tischen für Näh- bezw. Schreibmaschinen.

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