CH180809A - Vorrichtung zur Lockerung der den Haarboden bildenden Kopfhaut. - Google Patents

Vorrichtung zur Lockerung der den Haarboden bildenden Kopfhaut.

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CH180809A
CH180809A CH180809DA CH180809A CH 180809 A CH180809 A CH 180809A CH 180809D A CH180809D A CH 180809DA CH 180809 A CH180809 A CH 180809A
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CH
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Inventor
Josef Dr Med Wadel
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Josef Dr Med Wadel
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Description


  Vorrichtung zur Lockerung der den     Iffaarboden    bildenden Kopfhaut.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zur Lockerung der den Haarboden bilden  den Kopfhaut und bezweckt die für den  Haarwuchs erforderliche Lockerung der  Kopfhaut auf einfache Weise durchgreifend  und nachhaltig zu erreichen.  



  Bekanntlich ist der frühzeitige Haaraus  fall darauf zurückzuführen,     da.ss    die den  Haarboden bildende Kopfhaut durch das  Tragen von Hüten oder durch ein schnelleres  Wachsen der Schädeldecke zu stramm ge  spannt wird und damit die Lebensbedin  gungen des Haares vernichtet werden. Eine  Beseitigung dieses Übelstandes ist nur auf  dem Wege möglich, dass die zu stramm ge  spannte obere Kopfhaut wieder gelockert  wird. Eine Lockerung der obern Kopfhaut  kann aber nur dadurch geschehen, dass durch  Hinzuziehung     bezw.    Dehnung der seitlich  benachbarten Kopfhaut eine Entlastung,  Entspannung und Lockerung der obern  Kopfhaut herbeigeführt wird.

      Gemäss der Erfindung erfolgt die Locke  rung der Kopfhaut durch eine Vorrichtung,  die die seitliche Schädelhaut nur in der einen  Richtung, nämlich nach oben     intermittierend          hochstossen    und dann passiv zurückgleiten  lässt. Ausgeführt wird diese nur in einer  Richtung wirkende Massage durch eine in  der Höhe der Stirn um den Kopf zu legende  Haltevorrichtung, die vermittelst einer Be  tätigungsvorrichtung, zum Beispiel vermit  telst einer von Hand oder maschinell zu be  dienenden Zug- oder Schiebevorrichtung,       intermittierend    nach oben bewegt werden  kann, zum Zwecke, dass die Haltevorrich  tung die von ihr gefasste Kopfhaut, so oft  die Betätigungsvorrichtung benutzt wird,  ein Stück nach oben stösst.

   Hierdurch     wird     die obere Kopfhaut unter gleichzeitiger  Dehnung der seitlichen Schädelhaut ge  lockert, wonach die Haltevorrichtung mit  der von ihr festgehaltenen Haut nach dem  ruckartigen Hochgehen sofort, zum Beispiel      durch die Elastizität der Haut oder eine zu  sätzliche Federung in ihre Anfangslage zu  rückgleitet. Für die Bewegung der Haltevor  richtung nach oben kann eine von oben wir  kende Zugvorrichtung oder eine von unten  wirkende Schiebevorrichtung vorgesehen  sein, die zum Beispiel von Hand oder ma  schinell     antreibbar    ist, wobei die maschinelle  Arbeit vorzuziehen ist, wenn ein Freihalten  der Hände erwünscht ist.

   Um ein besonders  intensives Hochschieben der seitlichen Schä  delhaut zu erzielen, können in der Haltevor  richtung     Pelotten    angeordnet werden, die die  Haut fest erfassen und mitnehmen.  



  In den     Zeichnungen    sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  für Handbetrieb mit     Zugvozxichtung    von  oben und Schiebevorrichtung von unten dar  gestellt; es zeigen:       Fig.    1 die Vorrichtung mit oben angeord  neter Zugvorrichtung im Aufriss, teilweise im  Schnitt,       Fig.    2 dieselbe ebenfalls im Aufriss beim  Gebrauch,       Fig.    3 die Vorrichtung mit unten befind  licher Schiebevorrichtung im Aufriss beim  Gebrauch,       Fig.    4 dieselbe im Grundriss,       Fig.    5 einen senkrechten Schnitt nach der  Linie A -B der     Fig.    4.  



  Die Vorrichtung besitzt bei dem in     Fig.    1  und 2 dargestellten Beispiel ein in der Höhe  der Stirn um den Kopf zu legendes Band a.  Dieses Band a kann aus elastischem oder nicht  elastischem Material     bestehen,    muss aber, falls  es aus nicht elastischem Material besteht, ver  stellbar sein, um es der Kopfgrösse anpas  sen zu können. An dem Band a sind zwei  Zugbänder b angeordnet, die über dem Kopf  laufen und mit ihrem zweiten Ende an       Hebeln    d befestigt sind. Die Zugbänder b  sind nebeneinander durch Laschen c geführt  und werden durch die Hebel d nach ent  gegengesetzten Seiten gezogen. Die Hebel d  sind an einem Handteller e     angelenkt    und  durch eine Zugfeder f miteinander verbun  den.

   Die Enden<I>g</I> der Hebel<I>d,</I> an denen die  Zugbänder b angreifen, sind nach -aussen    hochgebogen, um ein Abheben der Enden  der Zugbänder vom Kopfe zu erreichen. An  dem Bande<I>a</I> sind innen     Pelotten        h    an  geordnet.  



  Die Benutzung der Vorrichtung gestaltet  sich folgendermassen:  Das Band a wird, wie aus     Fig.    2 ersicht  lich ist, in der Höhe der Stirn um den Kopf  gelegt. Wird nun mit den Händen auf den  Teller e gedrückt, so bewegen sich die Hebel  d nach unten und ziehen, da sie infolge der  Verbindung mit den Zugbändern b durch  die auf dem Kopf aufliegenden Laschen c  nicht seitlich ausweichen können, die Zug  bänder b nach den entgegengesetzten Seiten  ihrer Befestigung an dem Bande a. Das  Band a wird dadurch hochgezogen und stösst  die von ihm erfasste Haut ruckartig nach  oben, wodurch die Dehnung dieser Hautteile  und die Lockerung der obern Kopfhaut er  folgt.

   Die Bewegung des Bandes a wird vor  teilhaft durch einen an dem Band a angeord  neten, um das Kinn zu legenden Kinnriemen  i aus nicht oder wenig elastischem Material  begrenzt, um ein völliges Abrutschen des  Bandes a sicher zu vermeiden. Wird der  Handteller wieder losgelassen, so gleitet das  Band a mit der Haut infolge der Elastizität  der Haut wieder in seine Anfangslage zu  rück,     wobei    durch die Zugbänder die Hebel  wieder zusammengezogen werden und der  Handteller sich wieder hebt. Das Zurückglei  ten wird noch durch die Zugfeder f unter  stützt.  



  Die dargestellte Ausführungsform zeigt  die Anordnung von zwei Zugbändern und  Hebeln. Die Vorrichtung kann selbstver  ständlich auch so benutzt werden, dass die  Zugbänder an der Stirn und am Hinterkopf  oder in jeder andern Lage an dem Bande a  angreifen. Ebenso können an Stelle der zwei  Hebel und Zugbänder auch drei, vier oder  mehr angeordnet werden, wobei vorteilhaft  immer eine gerade Zahl in Anwendung  kommt, um je zwei Bänder gleichzeitig auf  einander führen zu können.  



  Die in     Fig.    3 bis 5 dargestellte Ausfüh  rungsform zeigt die einfache Anordnung, bei      der ein Hochschieben von unten erfolgt. Die  Vorrichtung besitzt ein in der Höhe der  Stirn um den Kopf zu legendes, mittels  einer Schnalle in der Weite verstellbares  Band     n.    In das Band n sind zwei Blatt  federn o eingelegt, die beim Gebrauch der  Vorrichtung an den Seiten des Kopfes an  liegen und ein festes Anliegen des Bandes  um den ganzen Kopf herum gewährleisten,  sowie ein gleichmässiges     Hochstossen    des gan  zen Bandes bewirken. Die Bewegung des  Bandes     n    geschieht durch Handgriffe<I>p,</I> die  mittels Stangen r an den Federn o angreifen  und im Winkel zu dem Band     n    nach unten  zeigen.

   Im dargestellten Beispiel sind die  Stangen<I>r</I> mit den Handgriffen<I>p</I> auswech  selbar an den Federn o angeordnet. Diese  Auswechselbarkeit ist durch an den Federn o  angeordnete Hülsen s erreicht, in die die  Stangen     r    mittels Gewinde t eingeschraubt  werden können. Durch die Auswechselbar  keit der Handgriffe ist es möglich, die Vor  richtung bei Nichtgebrauch bequem zu ver  packen.  



  Bei Gebrauch wird das Band     n,    nachdem  es auf die richtige Kopfweite eingestellt ist,  um den Kopf gelegt. Dann wird das Band  mit Hilfe der Handgriffe p kurz nach oben  gestossen und nimmt hierbei die von ihm  festgehaltene Haut mit nach oben, so dass  die darüber liegende Kopfhaut gelockert  wird. Durch die Elastizität der Haut kehrt  das Band     n    von selbst in seine Anfangslage  zurück, sobald der Druck auf die Handgriffe  p aufhört.  



  Wird die Benutzung der Vorrichtung so  durchgeführt, dass öfters eine zeitlang die       Massage    durch abwechselndes Herunter  drücken     bezw.    Hochschieben und Loslassen  des Handtellers     bezw.    der Handgriffe vor  genommen wird, so entsteht bald eine dau  ernde Dehnung der seitlichen Schädelhaut  und eine Lockerung der Kopfhaut.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Lockerung der den Haarboden bildenden Kopfhaut, sowie zur gleichzeitigen dauernden Dehnung der seit- licllen Schädelhaut, gekennzeichnet durch eine in der Höhe der Stirn um den Kopf zu legende Haltevorrichtung, die mit einer Be tätigungsvorrichtung versehen ist, für ein intermittierendes Hochheben der Haltevor richtung, das Ganze zum Zwecke, dass die Haltevorrichtung die von ihr erfasste Kopf haut, so oft die Betätigungsvorrichtung be nutzt wird, ein Stück nach oben stösst und da durch die obere Kopfhaut unter gleichzeiti ger Dehnung der seitlichen Schädelhaut lockert, wonach die Haltevorrichtung mit der von ihr festgehaltenen Haut nach dem ruck artigen Hochgehen sofort in ihre Anfangs lage zurückgleitet. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der um den Kopf liegenden Haltevorrichtung Pelotten angeordnet sind, um ein intensiveres Hochschieben der Kopfhaut zu ermög lichen. ?. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der gHalte- vorrichtung über den Kopf zu legende Zugbänder angeordnet sind, die neben einander geführt und durch mittels eines Handtellers zu bewegende Hebel nach entgegengesetzten Seiten gezogen werden können. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die die Zug bänder bewegenden Hebel an ihren untern Enden nach aussen hochgebogen sind und an den hochgebogenen Enden die Zug bänder angreifen, so dass die Zugbänder beim Ziehen mit ihren Enden vom Kopf abgehoben werden. I. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Haltevor richtung aus einem elastischen Band be steht. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Haltevor richtung aus einem nicht elastischen ver stellbaren Band besteht. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die um den Kopf zu legende Haltevorrichtung durch einen zugehörigen Kinnriemen gegen Ab rutschen nach oben gesichert werden kann. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der Halte vorrichtung in Winkeln nach unten ge richtete Handgriffe angeordnet sind, mit deren Hilfe die Haltevorrichtung nach oben gestossen werden kann. ss. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Handgriffe auswechselbar an der Haltevorrichtung angeordnet sind. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Halte vorrichtung Blattfedern angeordnet sind, die ein festes Anliegen derselben um den ganzen Kopf herum bezwecken und ein gleichmässiges Hochstossen des ganzen Bandes bewirken.
CH180809D 1933-12-23 1934-11-08 Vorrichtung zur Lockerung der den Haarboden bildenden Kopfhaut. CH180809A (de)

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