CH180871A - Verfahren zur Herstellung eines härtbaren Kondensationsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines härtbaren Kondensationsproduktes.

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CH180871A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     härtbaren    Kondensationsproduktes.    Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur  Herstellung eines     härtbaren    Kondensations  produktes beschrieben, bei dem man     Hy        dra-          zindikarbonsäurediamid    mit Formaldehyd in  der Wärme bis zur Bildung eines     härtbaren     Produktes kondensiert.  



  Bei der Weiterbildung des Verfahrens  wurde     nute    gefunden, dass man ebenfalls zu  einem wertvollen, vielseitig     verwendbaren     harzartigen Kondensationsprodukt gelangt,  wenn man statt     Hydrazindika.rbonsäure-          diamid        #,thylendiamino-N,N'-dikarbonsäure-          diamid     
EMI0001.0013     
    mit Formaldehyd kondensiert.

   An Stelle von  Formaldehyd kann man auch seine Poly  meren verwenden, zum Beispiel     Trioxy-          methylen    oder     Paraformaldehyd.    Diese Stoffe  liefern bei den Arbeitsbedingungen freien    Formaldehyd. der sich alsdann mit. dem       Säureamid    umsetzt. Die Kondensation er  folgt;     zweckmässig    in der im Hauptpatent an  gegebenen Weise.  



  Der Formaldehyd kann auch in organi  schen Lösungsmitteln gelöst angewandt  werden. Durch weiteres Erhitzen geht das  Kondensationsprodukt in den gehärteten  Endzustand über. Es kann durch gemein  same Anwendung von Druck und Hitze, ge  gebenenfalls unter Zusatz anderer     härtbarer     Harze sowie von Füll- und Farbstoffen, in  geformte Massen übergeführt werden. Das  noch lösliche     Zwischenprodukt    eignet sich  als Lackrohstoff. Das in einem Alkohol kon  densierte Produkt kann zum Beispiel     Nitro-          zelluloselacken    zugesetzt werden.  



  Vor allem aber kommt das Konden  sationsprodukt als Imprägniermittel für  Faserstoffe, insbesondere für Kunstseide, in  Betracht, da diese hierdurch knitterfest wer-      den, während gleichzeitig ihr Griff noch  weicher wird. Das gehärtete Endprodukt ist  farblos, lichtbeständig und elastisch. Es  eignet sich als Zusatz zu andern Natur-     und     Kunstharzen, deren Elastizität durch einen  solchen Zusatz erhöht wird.  



  <I>Beispiel:</I>  150 Gewichtsteile     Äthvlendiamin-N.        N'-          dikarbonsäurediamid    werden mit 220 Ge  wichtsteilen neutralisiertem,     30%igem    wäs  serigem Formaldehyd unter     RüeUlussküh-          lung    zum Sieden erhitzt. Die erhaltene klare,  viskose Lösung wird im Vakuum bei     etwa.     60   C vom Wasser befreit.

   Es bleibt ein fast  farbloses, klares, zähes Harz zurück, das  durch Erhitzen aus 90 bis<B>100'</B> C ein klar  durchsichtiges, in Wasser nur noch     quell-          bares    Produkt ergibt, das durch     weiteres     Erhitzen in das gehärtete, unlösliche End  produkt übergeht. Die     Kondensai:ion    kann  durch Zusatz einer geringen Menge eines    sauer wirkenden     Härtungsmittels,    zum Bei  spiel von Salzsäure,     Ammoniumsalzen    oder  sauren Phosphaten beschleunigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines härt- baren Kondensationsproduktes, dadurch ge kennzeichnet, dass man Äthylendiamino- N. N'-dil,:arbon & i urediamid mit Formaldehyd in der Wärme bis zur Bildung eines harz artigen Produktes kondensiert. Das Produkt ist farblos, klar durchsichtig und elastisch. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss man Formaldehyd ver wendet, der aus dessen Polymeren im Ver laufe der Reaktion selbst erhalten wurde.
CH180871D 1933-06-22 1934-05-25 Verfahren zur Herstellung eines härtbaren Kondensationsproduktes. CH180871A (de)

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