CH180892A - Isoliereinlage in Bauwerken. - Google Patents

Isoliereinlage in Bauwerken.

Info

Publication number
CH180892A
CH180892A CH180892DA CH180892A CH 180892 A CH180892 A CH 180892A CH 180892D A CH180892D A CH 180892DA CH 180892 A CH180892 A CH 180892A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
insert according
insulating insert
sheet metal
thin sheet
corrosion
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Vereinigte Deutsche Kupferwerk
Original Assignee
Ver Deutsche Metallwerke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ver Deutsche Metallwerke Ag filed Critical Ver Deutsche Metallwerke Ag
Publication of CH180892A publication Critical patent/CH180892A/de

Links

Landscapes

  • Building Environments (AREA)

Description


  Isoliereinlage in Bauwerken.    Gegenstand der Erfindung ist eine insbe  sondere gegen das Aufsteigen von Feuchtig  keit schützende Isoliereinlage in Bauwerken,  zum Beispiel Grundmauern, Pfeilern und  dergleichen aus Mauerwerk, Beton oder der  gleichen, welche Einlage durch eingelegte  Metallbleche gebildet wird. Gemäss der Er  findung bestehen die Metallbleche aus unter  0,5 mm dünnen, rollbaren, zieh- und     treib-          fähigen,    korrosionsfesten Blechbahnen.

   Die  Verwendung von Blechbahnen hat den Vor  teil, dass die Zahl der Stossstellen, die be  kanntlich die Abdichtung besonders gefähr  den, sehr     vermindert,    die abzudichtenden  Mauern oder dergleichen also fast lückenlos  von der Isoliereinlage bedeckt werden  können.

   Überraschenderweise hat sich ge  zeigt, dass eine geringe Blechstärke von zum  Beispiel 0,2 oder 0,1 mm oder noch dünner  für     Isolierungszwecke    ausreicht, wenn nur  dafür gesorgt ist, dass die Blechbahnen einer  seits völlig dicht, das heisst gegen Feuchtig-         keit        undurchlässig    und anderseits mecha  nisch widerstandsfähig sind, so     dass        keine          Beschädigungen    weder bei der Verlegung  noch im eingelegten Zustand der Blechbah  nen vorkommen können. Diese Bedingung  wird erfüllt, wenn die Blechbahnen eine ge  nügende     Festigkeit    und Dehnung besitzen. .

    Besonders wichtig ist dabei eine ausreichende       Verformungsfähigkeit    (Zieh- und     Treib-          fähigkeit)    des     verwendeten        Metalles,    damit  Unebenheiten der Beton- oder Mörtelunter  lage, vorstehende Steine,     .Sandteilchen        und     dergleichen auch bei dem auftretenden  Mauerdruck das dünne Blechband nicht  durchdringen können. Von besonderer Be  deutung für das Dichthalten der Einlage  haben sich plane, zum Beispiel einem Reck  verfahren     unterzogene    Blechbahnen mit ge  raden Längskanten erwiesen.  



  Bei Isolierungen aus     Bitumenschichten     zum Beispiel Asphaltpappen können An  schlüsse an Rohre, Rinnen und andere Was-           serabführungen    nur     dureh    Kleben herge  stellt werden, das eine vollkommene Ab  dichtung nicht gewährleistet. Anders liegen  die Verhältnisse bei der     Isoliereinlage    nach  der     Erfindung,    bei der diese Anschlüsse ohne  Schwierigkeit durch Falzen dauernd dicht  und haltbar hergestellt werden können.  



  Da Baustoffe wie Zement, Mörtel, Beton  und dergleichen Bestandteile enthalten, die       wie    zum Beispiel     Alkalien    Metalle chemisch  angreifen und durch aufsteigendes Grund  wasser oder durchdringendes Druckwasser  ausgelaugt werden, müssen die verwendeten  Blechbahnen aus einem möglichst korrosions  festen Material bestehen. Gerade bei den für  die     Erfindung    in Betracht kommenden ge  ringen Blechstärken, die bis zu 0,1 mm und  noch weiter     heruntergehen,    bedarf die Wi  derstandsfähigkeit der     Einlage    gegen Korro  sion besonderer Beachtung.

   Die Isolierein  lage nach der Erfindung begegnet den bei  der     Verwendung    von     dünnen    Blechen auftre  tenden     Schwierigkeiten    auf verschiedene  Weise. So werden in erster Linie Metalle be  nutzt, die gegen Laugen widerstandsfähig  sind, beispielsweise Nickel oder Nickellegie  rungen. Allerdings sind Metalle dieser Art  für die allgemeine     Anwendung    zu kostspie  lig und deshalb nur in vereinzelten Fällen  anwendbar. Wenn preiswertere Metalle für  die Blechbahnen benutzt werden, zum Bei  spiel Kupfer, so kann deren Widerstands  fähigkeit gegen Korrosion durch Legierung  mit andern Metallen verbessert werden.

    Solche Legierungsbestandteile sind bei  spielsweise Silizium, Aluminium, Nickel  und     Zinn.    Als besonders geeignet haben sich  zum Beispiel     Kupfer-Siliziumlegierungen     mit 0,2 bis     3%        Si,        Kupfer-Aluminiumlegie-          rungen        mit    0,5 bis<B>10%</B> A1 und Kupfer  Nickellegierungen mit 0,5 bis<B>30%</B> Ni er  wiesen.

   Die Zusammensetzung der Legie  rung     wird    zweckmässig so gewählt, dass sich  durch Einwirkung der Ausscheidungsstoffe  aus dem Bauwerk Schutzschichten auf der       Blechbandoberfläche    bilden, die das Fort  schreiten des Angriffes     hemmen.    Durch die  Verwendung von Legierungen werden aller-         dings    die Verarbeitungskosten zu     dünnen     Blechen erhöht. Man     kann    nun auch auf       billigere    Weise zum Ziele kommen, wenn  man weniger widerstandsfähige Metalle mit  einem widerstandsfähigen Metallüberzug  versieht, beispielsweise in der Weise, dass  Kupferbahnen galvanisch vernickelt werden.

    An Stelle von Nickel können in diesem Falle  auch Chrom und andere geeignete Metalle  benutzt werden.     Statt    eines galvanischen  Niederschlages kann die Korrosionsschutz  schicht auch durch Aufspritzen, Plattieren  oder Diffundieren erzeugt werden. Eine  weitere Schutzmöglichkeit besteht darin,  dass man die betreffenden Metallbänder mit  schützenden Überzügen durch Oxydation  oder ähnliche Verfahren versieht. So kann  man auf einem Kupferband durch Eintau  chen in geschmolzenen Salpeter eine schüt  zende     Oxydationsschicht    erzeugen.

   Selbst  ein- an sich gegen Korrosion wenig wider  standsfähiges Metall wie     Aluminium        kann     beispielsweise durch Oxydation mit einem  Überzug aus     Aluminiumoxyd    für die Zwecke  der Erfindung brauchbar gemacht werden.  



  An Stelle eines metallischen können auch  nichtmetallische Überzüge zum Schutze der  Blechbahnen vorgesehen werden. Dieser  Weg ist im allgemeinen der billigere. Ge  eignet hierfür sind Anstriche, Lackierungen  und dergleichen, die zu ihrem Schutz mit  einer Deckschicht zum Beispiel aus Papier  versehen sein     können.    Alle diese metallischen  oder nichtmetallischen Überzüge auf der  Blechbahn können ein- oder zweiseitig sein.  In keinem Fall dienen sie als Klebschicht  für die     Befestigung    des Blechbandes auf  seiner Unter- oder Auflage.  



  Die Isoliereinlage nach der Erfindung  kann so in dem Bauwerk verlegt sein, dass  die Enden der     dünnen    Blechbahn aus dem  Beton, Mauerwerk oder dergleichen nach  aussen vorstehen. Es hat sich gezeigt, dass  auf diese Weise das Aufsteigen von Insek  ten, zum Beispiel in tropischen Ländern von       Termiten,    wirksam verhindert wird, weil es  den     Insekten    unmöglich ist, die scharfe  Kante des vorstehenden     dünnen    Bleches zu      überwinden. Die vorstehenden Blechenden  können auch winklig nach oben oder unten  abgebogen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Isoliereinlage in Bauwerken gebildet durch eingelegte Metallbleche, dadurch ge kennzeichnet, dass die Metallbleche aus unter 0,5 mm dünnen, rollbaren, zieh- und treib- fähigen, korrosionsfesten Blechbahnen be stehen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Isoliereinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Blech bahnen höchstens 0,1 mm dich sind. 2. Isoliereinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die dünnen Blechbahnen aus Nickel oder Nickelle gierung bestehen. 3. Isoliereinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die dünnen Blechbahnen aus Kupfer oder Kupfer legierung bestehen. 1.
    Isoliereinlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die dünnen Blechbahnen aus einer Kupfer-Siliziumlegierung mit 0,2 bis 3 % Si bestehen. <B>5.</B> Isoliereinlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die dünnen Blechbahnen aus einer Kupfer-Aluminiumlegierung mit <B>0,5</B> bis 107o Al bestehen. 6. Isoliereinlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die dünnen Blechbahnen aus einer Kupfer-Nickellegierung mit 0,5 bis 30ö Ni bestehen.
    Isoliereinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die dünnen Blechbahnen mit einem mindestens ein seitigen korrosionsfesten metallischen Überzug versehen sind. B. Isoliereinlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass der korrosionsfeste Überzug durch galvanischen Niederschlag er zeugt ist. 9. Isoliereinlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass der korrosionsfeste Überzug durch Aufspritzen erzeugt ist. 10. Isoliereinlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass der korrosionsfeste Überzug durch Plattieren hergestellt ist. 11.
    Isoliereinlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass der korrosionsfeste Überzug durch Diffundieren erzeugt ist. 12. Isoliereinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die dünnen Blechbahnen mit einem mindestens ein seitigen korrosionsfesten Überzug verse hen sind, der durch Oxydation erzeugt ist. 13. Isoliereinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die dünnen Blechbahnen aus Aluminium mit einem mindestens einseitigen korrosionsfesten Überzug aus Aluminiumoxyd bestehen. 14. Isoliereinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die dünnen Blechbahnen mit einem mindestens ein seitigen nichtmetallischen Überzug ver sehen sind. 15.
    Isoliereinlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass der nichtmetallische Überzug mit einer Deckschicht aus Faserstoff ver sehen ist. 16. Isoliereinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die dünnen Blechbahnen vollständig plan und gerad- kantig gemacht sind. 17. Isoliereinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Enden der dünnen Blechbahnen aus dem Bauwerk nach aussen vorstehen.
CH180892D 1933-12-23 1934-12-21 Isoliereinlage in Bauwerken. CH180892A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE180892X 1933-12-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH180892A true CH180892A (de) 1935-11-30

Family

ID=5713336

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH180892D CH180892A (de) 1933-12-23 1934-12-21 Isoliereinlage in Bauwerken.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH180892A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102012104729A1 (de) Bauelement zur Herstellung einer Dachhaut
CH180892A (de) Isoliereinlage in Bauwerken.
DE3013223B1 (de) Nichtbrennbares Mineralfaserprodukt mit einer Kaschierung
AT149213B (de) Metallische Isoliereinlage in Bauwerken.
CH640030A5 (de) Verfahren zur herstellung einer dachisolierung.
DE202009001278U1 (de) Montagefuß für auf Flachdächern montierte Solaranlagen
DE2064582A1 (de) Zusammengesetzte feuerfeste Platte (Schichtplatte)
DE8200019U1 (de) Verformbares plattenmaterial, insbesondere fuer dachabdichtungszwecke
DE687484C (de) Gegen Fliegerbombendurchschlag gesicherte Dachbedeckung
DE2934074C2 (de) Schwimmbecken
DE302564C (de)
AT402753B (de) Dacheindeckung aus nebeneinanderliegend angeordneten bahnen aus titanzinkblech
DE640622C (de) Bombenabweisende Eindeckung fuer Bauwerke
AT53842B (de) Sicherungsanlage gegen Blitzgefahr für Dächer.
DE2018836A1 (de) Befestigungsvorrichtung für Wärmeisoliermaterial, vorzugsweise in Verbindung mit einer&#34;dampfabdichtenden Schicht
AT61883B (de) Bauplatte aus Meatall mit beiderseits aufgekitteter Schutzdecke.
DE705566C (de) Einschichtige, metallische Abdichtung gegen durchziehende Fuchtigkeit fuer Bauwerke aus Beton oder Mauerwerk
DE809003C (de) Aus mit Bitumen ueberzogener Metallfolie bestehende Isolierbahn
DE694175C (de) Abdichtung von Ingenieurbauwerken
AT9088B (de) Diagonaldachziegel.
DE10059552A1 (de) Wandelement für den Häuserbau
DE3125174A1 (de) &#34;riffelband fuer bauwerksabdichtungen&#34;
DE29922656U1 (de) Polymerbitumenbahn in Sandwichbauweise
DE379039C (de) Bauplatte
DE8230163U1 (de) Feuerschutzabschluss fuer bauwerksoeffnungen