CH180920A - Dübel. - Google Patents

Dübel.

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CH180920A
CH180920A CH180920DA CH180920A CH 180920 A CH180920 A CH 180920A CH 180920D A CH180920D A CH 180920DA CH 180920 A CH180920 A CH 180920A
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CH
Switzerland
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dowel
dowels
hole
wall
screw
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English (en)
Inventor
Zoon W Biermans
Original Assignee
Biermans & Zoon W
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Publication date
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  • Dowels (AREA)
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Description


  Dübel,         Gegenstand    vorliegender Erfindung ist  ein Dübel zum Anbringen von Befestigungs  mitteln, wie Schrauben, Haken, oder derglei  chen, an Wänden, zum Beispiel Mauern.  



  Die meist bekannten, zu diesem Zwecke  benutzten Dübel sind zylindrische Stäbchen,  welche aus Hanf- oder Jutefasern bestehen,  die. mit einem Bindemittel gepresst oder ge  spritzt worden sind.  



  Diese Dübel besitzen aber eine Anzahl  Nachteile:  1. Ist die Herstellung     ziemlich    kost  spielig, weil die Fasern präpariert werden  müssen, ein Bindemittel benutzt     werden.    muss  und beim Pressen noch besondere Massnah  men erforderlich sind, wie das schrauben  förmige Verdrehen der     Wandungsfasern    oder       Fasersträngen    des Dübels. Diese letzteren  Handlungen sind oft nötig um die Wandun  gen des Dübels zäher zu machen, so dass eine  in dem Dübel befestigte Schraube oder der  gleichen     Befestigungs-    oder Aufhängemittel  besser fest gehalten wird.    z.

   Bei Benutzung der bekannten Dübel  wird der Nachteil empfunden, dass der Dü  bel, wenn das in der Wand vorgebohrte  Loch örtlich nur etwas zu eng ist oder wenn  ein wenig Bohrmaterial sich noch in demsel  ben befindet, nicht nur mittelst     eines    Ham  mers durch kleine Kräfte an seiner Stelle in  das Loch getrieben werden kann,     sondern.     grössere Kräfte dazu nötig sind und dadurch  oft der Dübel verformt oder ganz zerstört  wird.  



  3. Weil bei den bekannten Dübeln die  Gefahr besteht, dass die Wandung des aus  imprägniertem Fasermaterial bestehenden  Dübels noch immer eine etwas plastische  Wirkung zeigt, kann man die Wanddicke  nicht willkürlich stark wählen. Diese Tat  sache wird anhand der beiliegenden Zeich  nung verdeutlicht werden.  



  Die Erfindung bezweckt durch eine be  stimmte Materialwahl diese Nachteile zu be  heben. , , .<B>1</B>      Der Dübel gemäss der Erfindung besteht  zu diesem Zwecke aus einem Stäbchen     Ro-          tang,    das heisst eine Art indisches Rohr, das  mit einer Bohrung versehen ist.     Rotang    be  sitzt für den angestrebten Zweck sehr vor  teilhafte Eigenschaften. Die Fasern sind  sehr zähe, doch spaltet ein Dübel gemäss der  Erfindung leicht bei     Eindrehen    einer  Schraube oder dergleichen, so dass dieses Ein  drehen nicht mehr Energie kostet als bei den  bekannten Dübeln.  



  Trockner Rotang ist porös und leicht  biegbar. Er verhält sich bei Eindrehen einer  Schraube nicht plastisch sondern wird als  steifer Keil fest     zwischen    Mauerwand oder  dergleichen und Schraube gepresst. Ferner ist  der Durchmesser von     Rotangstengeln    ziem  lich konstant.  



  Der Dübel gemäss der Erfindung kann  ohne zerstört zu werden mit einem Hammer  in ein Loch, das etwas Widerstand leistet,  eingeklopft werden.  



  Die Bohrung zum Zentrieren der     Schraube     bleibt trotzdem unverletzt.  



  Die Herstellung eines Dübels gemäss der  Erfindung ist äusserst einfach. Der Rotang  wird in Stäbchen der gewünschten Länge ge  schnitten, die ganz oder nur teilweise axial  durchbohrt sein können.  



  Es ist oft zweckmässig, die Stäbchen nur  auf einem Teil ihrer Länge zu durchbohren,       derart,    dass sie am einen Ende abgeschlossen  sind. Das hat den Vorteil, dass der Dübel,  auch wenn sehr konische Schrauben einge  schraubt werden,     seine    volle     Klemmwirkung     auf die Spitze der     Schraube    ausübt.  



  Bei Herstellung der bekannten Befesti  gungsdübel war es nicht einfach, solche  Dübel mit Boden herzustellen.  



  Beiliegende Zeichnung zeigt einige bei  spielsweise Ausführungsformen des Erfin  dungsgegenstandes.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht einer ersten  Ausführungsform;       Fig.    2 zeigt einen Nachteil der bekann  ten Dübel;         Fig.    3 stellt einen Dübel dar mit in dem  selben angebrachter stark kegelförmiger  Schraube;       Fig.    4 und 5 zeigen eine ;,normale" Boh  r     ung    in einer Mauer, Wand, oder derglei  chen, und eine grössere     Dohrung,    in grösserem       Hassstab.     



  Der aus Rotang bestehende Dübel 1 ge  mäss     Fig.    1 besitzt einen Boden 2. Dieser  Boden braucht nicht immer da zu sein und  ist zum Beispiel nicht erforderlich für zylin  drische Schrauben; die Bohrung kann dann  durchlaufen.  



  Die Ränder 3 des Dübels 2 sind vor  zugsweise etwas abgerundet, um hinderliche  Splitterbildung zu vermeiden. Dieses kann  gleichzeitig mit dem Zerschneiden der Rohr  stengel geschehen.  



  Wenn man einen solchen Dübel durch  Klopfen in eine Bohrung einer Mauer treibt,  besteht keine Gefahr,     da.ss    sich,     wie    in     Fig.    2       angegeben,    eine Deformierung oder ein Pin  sel 4 bildet.  



       Fig.    3 zeigt, dass der Boden 2 von Vor  teil ist für das Ende     bezw.    die Spitze von  kegelförmigen Schrauben. Diese Spitze ist  gänzlich von dem Material des Dübels klem  mend umgeben.  



       Fig.    4 zeigt im grösseren Massstab eine  Bohrung in einer Mauer mit einem Durch  messer D, worin ein Dübel mit einer Boh  rung d angebracht ist. Bei den bekannten  Dübeln darf die Wanddicke
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   einen be  stimmten Wert nicht überschreiten, weil  sonst die Schraube nicht fest sitzt, da die  Wand dann zu     elastisch        wirkt.     



  Wenn es     erwünscht    ist dem Dübel eine  grössere Klemmfläche mit Bezug zu der  Mauer zu geben, also wie in     Fig.    5 angege  ben, ein Loch zu bohren mit einem Durch  messer<I>D'</I> grösser als'<I>D,</I> dann muss bei den  bekannten Dübeln, um die Wanddicke nicht  zu stark nehmen zu müssen, die Bohrung  des Dübels einen grösseren Durchmesser d'  als normal erhalten und man ist dann also  gezwungen eine dickere Schraube zu be  nutzen.      Bei dem     Dübel    gemäss der Erfindung ist  dieses nicht nötig. Man kann immer den  gleichen Durchmesser der innern Bohrung d,  des Dübels beibehalten und also Schrauben  des gleichen Masses gebrauchen und wenn  nötig, die Wandung des Dübels dicker wäh  len. Diese Möglichkeit erleichtert das be  triebssichere Arbeiten mit Dübeln sehr.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dübel zum Anbringen von Befestigungs mitteln, wie Schrauben, Haken oder derglei- chen, an Wänden, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe aus einem Stäbchen aus Rotang besteht, das mit einer Bohrung versehen ist. UNTERANSPRUCH: Dübel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Stäbchen nur auf einem Teil seiner Länge ausgebohrt ist, derart, dass der Dübel einen Boden hat.
CH180920D 1934-05-28 1935-02-23 Dübel. CH180920A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL180920X 1934-05-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH180920A true CH180920A (de) 1935-11-30

Family

ID=19777373

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH180920D CH180920A (de) 1934-05-28 1935-02-23 Dübel.

Country Status (1)

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