Halter zum Aufbewahren von Strumpfwaren und anderer Wäsche. Es ist bekannt, dass man für die geord nete Aufbewahrung von Gegenständen der persönlichen Ausrüstung zu Hause und auf der Reise besondere und den Gegenständen angepasste Etuis und Umhüllungen benützt. So kennt man spezielle Etuis für die Toi lettengeräte, für Handschuhe und für Herren kragen, die alle den Zweck verfolgen, die Gegenstände einer besonderen Gattung sach gemäss zu ordnen und zu lagern und vor Be schädigung und Beschmutzung zu schützen.
Daneben geben sie einem gessdssen Bedürfnis nach luxuriöser Ausstattung Raum, so da.ss hier das Angenehme mit dem nützlichen in (Y üeklicher Weise verbunden ist. Je grösser und verfeinerter die Ansprüche an gewisse Gebrauchsgegenstände werden, desto mehr werden diese Gegenstände gepflegt und um- so grösseren Raum nehmen sie im täglichen Leben des einzelnen ein.
Dieser Entwick lung trägt die vorliegende Erfindung Rech nung, indem sie die Möglichkeit einer zweck mässigen, praktischen und gleichzeitig für das Auge gefälligen Aufbewahrung von täglichen Gebrauchsgegenständen., und zwar von Strumpfwaren und anderer Wäsche schafft, das heisst von Artikeln des täglichen Gebrauches, die in' den letzten Jahren eine "ausserordentliche Verfeinerung und Variie rung bezüglich Form, Schnitt und Farben- gebung und in bezug auf das verwendete Material erfahren haben.
Der Halter zum Aufbewahren von Strumpfwaren und anderer Wäsche gemäss der Erfindung ist gekennzeichnet durch einen flachen Tragteil zur Aufnahme der zu tragenden Gegenstände, an welchem Haltemittel für die letzteren angebracht sind.
In der Zeichnung sind in Fig. 1 bis 8 in Ansicht verschiedene Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes darge stellt.
Fig. 1 zeigt einen derartigen Halter für Strumpfwaren und Unterwäsche. Er be steht aus einem flachen, rechteckigen Trag körper a., der in seinem ersten Drittel beid seitig mit je einer zungenförmigen Ver- längerung c versehen und aus Stoff, Leder, Kunstleder, Wachstuch oder andern geeig neten Materialien hergestellt ist. Der erste Drittel dieses Körpers ist durch eine Ein lage von Pappe, Holz, Leder, Leichtmetall oder einem andern geeigneten Material ver stärkt und bildet den .
Tragteil für die Strumpfwaren oder die -#Väschestüel,-e. Die eine der beiden zungenförmigen Verlänge rungen trägt einen Knopf d, die andere eine elastische .Schnur oder ein elastisches Knopf lochband e. Das rechteckige Ende des fla chen Körpers a trägt ein oder mehrere Elastbänder g, an denen wiederum je ein Haken h befestigt ist. Die Fig. la zeigt in grösserem Massstab die Ausführung dieses Hakens, der aus Messing, Leichtmetall, Zelluloid oder andern geeigneten Materialien hergestellt sein kann.
Die Strumpfwaren oder Wäschestücke werden nun auf den Tragteil b des Halters gelegt, die als Haltemittel dienenden Zun gen c darüber geschlagen und mit Knopf (l und dem Gegenteil e miteinander verbunden. Dann wird der' übrige Teil des Körpers a je nach Länge nur über das entstehende Bündel gelegt oder über das Bündel und über die Rückseite des Teils b gelegt und mittelst der Haken h an den Kanten<I>i</I> oder k, eines die beiden Zungen c bildenden,
auf der Rückseite des Tragkörpers angebrachten Querstückes befestigt. Die elastischen Zwi- schenstücke g sorgen dafür, dass; die Haken la an der Kante<I>i</I> bezw. <I>k</I> festgehalten sind, ob der Halter nun stark oder wenig ange füllt sei.
Fig. 2 zeigt eine einfachere Ausführung, bei der der aus Stoff, Leder, Kunstleder oder einem andern geeigneten, Material her gestellte und in seinem rechteckigen Trag teil b durch Pappe, Holz, Leder, Leicht metall und dergleichen verstärkte Körper a an seinen Stirnseiten zwei zungenförmige Verlängerungen c trägt, von denen eine mit einem Knopf oder Haken d und die andere mit einer elastischen Schlaufe oder einem elastischen Knopflochband e versehen ist.
Die Strumpfwaren und Wäschestücke wer- den auf den rechteckigen Tragteil b gelegt; die beiden Zungen c darüber geschlagen und mit den Befestigungsteilen d und e anein ander befestigt. Durch die Elastizität des Befestigungsteils e wird ein Festhalten des Inhaltes des Halters gewährleistet, unab hängig davon, ob derselbe viele oder wenige Wäschestücke oder Strumpfwaren enthält.
Bei Fig. 3 handelt es sich um einen kreuzförmigen Körper a beispielsweise aus Stoff, Wachstuch, Leder, Kunstleder oder anderem geeigneten Material, dessen mittle rer Tragteil b durch eine Einlage von Pappe, Holz, Leder, Leichtmetall oder einem andern geeigneten Material verstärkt ist, so dass er einen steifen Boden bildet. Zu äusserst an den vier Balken des Kreuzes sind je zwei Druckknöpfe d beziehungsweise Gegenteile r als Befestigungsmittel befestigt. Die zu verpackenden Wäschestücke oder Strumpf waren werden auf den Tragteil b, gelegt und die Kreuzbalken paarweise darüber geschla gen und mit den Druckknöpfen und Gegen teilen aneinander befestigt.
An Stelle des kreuzförmigen Körpers mit rechteckigen Balken nach Fig. 3 kann auch zum Beispiel eine Form treten wie bei Fig. 3a oder irgend eine andere Form, bei der die Balken des Kreuzes nicht rechteckig sind.
Anstatt des Verschlusses mit Druck knöpfen kann bei allen diesen Ausführungs- arten beispielsweise ein solcher angebracht werden, bei dem auf der Oberseits des zu sammengelegten Halters auf den beiden Lap pen beziehungsweise Zungen paarweise ver setzt Rondellen aus Leder, Pappe, Metall, Horn, Kunstpressstoffen oder anderem Mate rial angebracht sind, die mit einem Bind faden oder einer Kordel gamaschenartig kreuzweise verbunden werden. Ferner kön nen andere Verschlüsse gewählt werden. beispielsweise Knopflochbänder mit Knopf. Schnallenverschluss. und ähnliche.
Eine Ausführungsform des Halters mit einem besonderen Verschluss stellt Fig. 4 dar. Ein Kreuzbalken 1 ist mit dreieckför- migen versteiften Verlängerungen oder Zun gen vr, versehen. Der Tragteil b hat auf sei- ner Rückseite zwei breite Schlaufen n. Beim Zusammenlegen des Halters werden zuerst die beiden Kreuzbalken der Stirnseiten des Tragteils b umgeschlagen.
Dann folgen der Balken o und zuletzt der Balken d. Die Zun gen m. werden nun um die Stirnkanten des Halters geschlagen und in die Schlaufen n gesteckt.
Fig. 5 zeigt eine einfache Ausführungs form. Der Tragteil b besteht aus einer be liebig geformten Platte aus Pappe, Leicht metall, Zelluloid, Kunstpressstoffen ete., die auch mit Papier, Stoff, Wachstuch, Leder, Kunstleder etc. überzogen sein können.
Die Wäschestucke oder Strumpfwaren werden auf diese Platte gelegt und von einem oder mehreren elastischen Bändern p, die um die Platte und die sich darauf be findlichen Gegenstände geschlungen werden. festgehalten. Diese Bänder p sind am Trag teil b befestigt, sie können als Ring ausge bildet sein oder ihre freien Enden können durch Knopf und Knopfloch oder eine an dere geeignete Verschlussart miteinander verbunden werden.
Die Bänder p können auch getrennt vom Tragteil b sein und der Halter nach Fig. 5 als Einlage in die Halter gemäss Fig. 1 bis 5 gebraucht werden.
Die Fig. G stellt einen Halter speziell für Strumpfwaren dar. Auf einen Tragteil b, bestehend aus solidem Stoff, aus Leder, Wachstuch, Kunstleder oder anderem geeig neten Material, werden aus gleichem Mate rial oder beispielsweise auch breiten Elast- bä.ndern an beiden Seiten offene Schlaufen g aufgenäht, geleimt oder geheftet, in welche man die Strumpfwaren paarweise stecken kann.
Der Halter wird geschlossen, indem man den Boden zusammenrollt und die ent stehende Rolle durch einen Lederriemen, durch ein Elastband oder einen andern ge eigneten Verschluss, die an der Rolle be.. festigt sein können oder nicht, verschlossen wird.
Bei Fig. 7 ist auf den den Tragteil bil denden Boden b, der aus den Stoffen wie bei Fig. 6 bestehen kann, ein langes breites Band r aus festem .Stoff, Leder, Wachstuch, Kunstleder und dergleichen an den beiden äussersten Enden befestigt. In gleichmässigen Abständen von beispielspeise 6 cm sind quer über das Band eine beliebige Anzahl von Laschen s gelegt, die etwas länger sind als die Bandbreite und an ihren äussersten En den, auf dem Boden b befestigt sind. In die entstehenden .Schlaufen, deren lichte Weite, soweit das Band reicht, beliebig vergrössert werden kann, werden die Strumpfwaren ein gesteckt.
Das Schliessen dieses Halters er folgt auf die gleiche Weise wie bei Fig. 6 beschrieben. Sowohl bei der Ausführungs form nach Fig.6, als auch bei derjenigen nach Fig. 7 können die Schlaufen in einer oder mehreren Reihen beliebig auf dem Bo den verteilt angeordnet werden.
Die Ausführungsform nach Fig.8 zeigt einen beliebig geformten, zweckmässigerweise rechteckigen Boden oder Tragteil b aus Stoff, Leder, Kunstleder, Wachstuch oder andern geeigneten Stoffen, der an seinem obern Rand mit einer Einlage t aus Holz, Pappe, Zelluloid, Leichtmetall und derglei chen versteift ist. Auf dem Boden b sind in einer oder mehreren, beliebig angeordne ten Reihen eine beliebige Anzahl aus dem gleichen oder andern Material wie der Bo den b hergestellte Taschen ac aufgenäht, auf geleimt oder aufgeheftet, die zur Aufnahme der Strumpfwaren dienen.
Die aus beliebi gem Material hergestellte Schlaufe v ist mit der Versteifung t verbunden und gestattet das offene Aufhängen des Halters für den Gebrauch. Für den Transport wird der Hal ter zusammengefaltet oder zusammengerollt und mit einem beliebigen, geeigneten Ver- schluss, zum Beispiel Schnallenverschluss, Knopflochband, elastischer Ring, verschlos sen.