CH180995A - Sendeanordnung zur Erzielung von Kurslinien mittels zweier verschieden gerichteter, abwechselnd ausgesandter Hochfrequenzstrahlungen. - Google Patents

Sendeanordnung zur Erzielung von Kurslinien mittels zweier verschieden gerichteter, abwechselnd ausgesandter Hochfrequenzstrahlungen.

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CH180995A
CH180995A CH180995DA CH180995A CH 180995 A CH180995 A CH 180995A CH 180995D A CH180995D A CH 180995DA CH 180995 A CH180995 A CH 180995A
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CH
Switzerland
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achieving
frequency radiation
transmission arrangement
differently directed
course lines
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Inventor
Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Aerials With Secondary Devices (AREA)
  • Optical Communication System (AREA)

Description


  Sendeanordnung zur Erzielung von Kurslinien mittels     zweier    verschieden gerichteter,  abwechselnd ausgesandter     Hochfrequenzstrahlungen.       Zur     Richtungsbestimmung,    insbesondere  im Flugzeugverkehr, werden     Richtantennen-          Systeme    verwendet, die unter einem be  stimmten Winkel zueinander strahlen und  abwechselnd nach der sogenannten     a-n-Me-          thode    getastet werden. Ausserdem ist vor  geschlagen worden, das Landen von Flug  zeugen mit Hilfe von     Gleitwegkurven    zu  leiten. Hierfür wird ein Bündel ultrakurzer  Wellen schräg aufwärts gestrahlt.

   Das  Flugzeug geht dann gemäss der Kurve glei  cher Feldstärke nieder. Es ist auch vor  geschlagen worden, diese Anordnung mit  der ersten in     gewissem    Sinne zu vereinigen.  Laut diesem Vorschlage werden zwei Strah  lenbündel unter einem gewissen Winkel zu  einander, jedoch unter dem gleichen Winkel  zur Erdoberfläche ausgestrahlt.  



  Es ist vorgeschlagen worden, zur Erzie  lung von     Kurslinien        mittels    verschieden ge  richteter, abwechselnd ausgesandter Strahlun  gen (z. B. nach der     a-n-Methode)t    eine Erreger-         antenne    gleichmässig durch einen     Hochfre-          quenzerzeuger    zu speisen und Reflektoren  anzuordnen, die getastet werden. Im ein  fachsten Falle sind einfache Dipole vorhan  den. Die     Tastung    erfolgt meist nicht     mit     dem Kennzeichen     a-ia,    sondern     mit    Punkten  und Strichen.  



  Versuche haben ergeben, dass der Dauer  strich nur dann sauber und     konstant    ist,  wenn dafür gesorgt ist, dass beim     Übergang     von einem zum andern Zeichen keine Ener  gieschwankung     auftritt.    Man hat zur Lö  sung dieser Aufgabe komplizierte Relaisan  ordnungen vorgeschlagen, -die -dafür sorgen  sollen, dass .das Wirksamwerden des einen  Reflektors zeitlich genau mit dem     Unwirk-          samwerden    des andern Reflektors zusammen  fällt.

   Die sich hierbei ergebenden     Tastan-          ordnungen    sind ausserordentlich kompliziert,  und vor allen Dingen müssen sie peinlich  genau gewartet werden, damit sich nicht bei  längerem Betrieb der Fehler, der     beseitigt         werden soll, wieder einstellt. Es ist noch zu       berücksichtigen,    dass ein zu frühes Wirksam  werden eines Reflektors ebenfalls dem Dauer  strich schadet. Es ist leicht     einzusehen,    dass  die hier bestehende Aufgabe keineswegs so  einfach auf diese Weise erfüllt werden kann.  



  Die     im    folgenden beschriebene Erfin  dung schlägt vor, die zwei gerichteten, durch  das Tasten des     Reflektorgebildes    entstehen  den     Strahlungsdiagramme    so zu wählen,     d-ass     ihr Schnittpunkt auf der Charakteristik der  Erregerantenne liegt, die entsteht, wenn die       Reflektoren        unwirksam    sind.  



  Die Erfindung ist in der Zeichnung bei  spielsweise dargestellt.     Fig.    1 ist ein sche  matischer Aufriss eines Beispiels einer     Sende-          anordnung    gemäss der Erfindung;     Fig.    2  ist ein Diagramm, das sich auf die Arbeits  weise dieser Anordnung bezieht, wenn die       Charakteristiken    in     vorbekannter,    nicht er  findungsgemässer     Weise    gewählt werden;       Fig.    3 ist ein     Diagramm,        :durch    welches die       erfindungsgemässe    Wahl der Charakteristi  ken erläutert ist.  



  Ein Dipol E wird dauernd vom Sender     S     erregt. Beiderseits des Dipols E und in glei  cher Ebene mit ihm sind zwei Dipole     B1,    R2  angeordnet, die als Reflektoren dienen. Diese  Reflektoren sind in der     Mitte    unterbrochen  und können durch Relais     Mi,    M2 geschlossen  werden. Statt die     Reflektoren    zu unter  brechen, kann man dafür sorgen, dass sie  zum Beispiel     verstimmt    werden. Die     Relais          Mi,   <I>M2</I> werden durch einen Kollektor     K,    den  ein Motor A antreibt, abwechselnd ein- und  ausgeschaltet.

   In     Fig.    1 -ist angenommen,       dass    der Dipol     Bi    geöffnet, also unwirksam,  der Dipol R2 geschlossen, also wirksam ist.  



  Statt des Kollektors kann eine Relais  einrichtung vorhanden sein, die so ausgebil  det ist, dass beide Relais parallel getastet  und dabei die Kontakte des einen geschlos  sen, die des andern .geöffnet werden. Das  Tasten kann auch mittels eines Motors ge  schehen, welcher die Kontaktsteuerung durch  Nocken bewirkt.  



  In     Fig.    2 sind die     vorbekannten        Strah-          lungsverhältnisse-    einer     Sendeanordnung    vom    Typus der     Fig.    1 dargestellt. Wenn beide  Reflektoren     R1,    R2 geöffnet sind, ist die       wagrechte    Charakteristik des Erregerdipols  E ein Kreis a. Wird nur der Reflektor     Ri     geschlossen, so ergibt sich die Charakteristik  b. Wenn nur der     Reflektor    R2 geschlossen  wird, ergibt sich die Charakteristik e.

   Diese  Einrichtung, die vorzugsweise mit ultra  kurzen Wellen arbeitet, liefert einen schar  fen     Schnittpunkt        P1    der     Charakteristiken    b  und c. Die dargestellte Wahl der Charakte  ristiken weist jedoch einen Nachteil auf, der  bei der erfindungsgemässen Wahl     behoben     ist.     Dieser'    Nachteil und seine Behebung  werden anhand der     Fig.    3, welche die Cha  rakteristiken einer     erfindungsgemässen    Ein  richtung zeigt, besprochen. Bei der erfin  dungsgemässen Einrichtung liegen die Cha  rakteristiken<I>a, b</I> und c so, dass sie sich in  einem gemeinsamen Punkt P schneiden.  



  Würde nämlich .der     Schnittpunkt    von b  und c nicht auf dem Kreise a., sondern (ent  sprechend     Fig.    2) bei     P1    liegen, dann würde  sich folgendes ergeben:  Geht im Punkt     Pi    b in c über ohne Zeit  differenz zwischen den einzelnen Zeichen, so  ist der Dauerstrich sauber. Dies     ist,der    Fall,  der,     wie    bereits erwähnt, durch komplizierte  Relaisanordnungen erreicht     werden    kann.

    Wenn aber ein Reflektor später wirksam  wird, als das     Unwirksamwerden    des andern  Reflektors erfolgt, dann erfolgt während der  Zeitdifferenz am Empfangsort ein Anwach  sen der Lautstärke von     P1    nach P, da wäh  rend der Zeit, wo beide Reflektoren unwirk  sam sind, der Erregerdipol E allein strahlt,  die Feldstärke also .der     Strahlungscharakte-          ristik    a entspricht, das heisst dem Dauer  strich überlagert sich eine leichte Modula  tion gemäss diesem Energieanwachsen. Wer  den einen Augenblick lang beide Reflektoren  wirksam, dann erfolgt ein Anwachsen von       Pi    nach P2 hin.  



  Wenn der Erfindung gemäss die     Strah-          lungscharakteristiken    so eingerichtet werden,  dass der Punkt P von b und     c    auf a liegt,  kann der geschilderte Mangel nicht auftre-           ten.    Erfolgt das Tasten mit Zeitverzögerung,  so wird während der Zeichenpausen entspre  chend .der Kreis-Charakteristik a gestrahlt,  die Amplitude nimmt aber nicht zu, wie sich  ohne weiteres aus     Fig.    3 ersehen lässt.

   Man  braucht also nur dafür zu sorgen,     da.ss    mit  Zeitverzögerung getastet wird, das heisst dass  keinen Augenblick beide Reflektoren ein  beschaltet sind,     eine    Forderung, die sich  ohne weiteres erfüllen lässt durch die An  wendung eines einfachen Kollektors, denn  die Relais sorgen von sich aus dafür, dass  eine gewisse beringe     Zeitverzögerung    ent  steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sendeanordnung zur Erzielung von Kurs linien mittels zweier verschieden .gerichteter, abwechselnd ausgesandter Hoehfrequenz- strahlungen, bei welcher eine Erregerantenne gleichmässig vom Hochfrequenzerzeuger ge speist und ein Reflektorgebilde getastet wird, gekennzeichnet durch eine solche Wahl der zwei gerichteten, durch das Tasten des Reflektorgebildes entstehenden Strahlungs- charakteristiken, dass ihr Schnittpunkt auf der Charakteristik der Erregerantenne liegt, welche entsteht,
    wenn das Reflektorgebilde unwirl,:sam ist.
CH180995D 1934-04-07 1935-03-21 Sendeanordnung zur Erzielung von Kurslinien mittels zweier verschieden gerichteter, abwechselnd ausgesandter Hochfrequenzstrahlungen. CH180995A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL85653D DE616026C (de) 1932-04-20 1934-04-07 Sendeanordnung zur Erzielung von Kurslinien gemaess
DEL90023D DE659836C (de) 1934-04-07 1936-03-22 Sendeanordnung zur Erzielung von Kurslinien

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH180995A true CH180995A (de) 1935-11-30

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ID=34066209

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CH180995D CH180995A (de) 1934-04-07 1935-03-21 Sendeanordnung zur Erzielung von Kurslinien mittels zweier verschieden gerichteter, abwechselnd ausgesandter Hochfrequenzstrahlungen.

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AT (3) AT136158B (de)
CH (1) CH180995A (de)
DE (1) DE659836C (de)
FR (1) FR819336A (de)
GB (2) GB431929A (de)

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DE659836C (de) 1938-05-11
GB487446A (en) 1938-06-21
AT154226B (de) 1938-09-10
AT144536B (de) 1936-02-10
AT136158B (de) 1934-01-10
FR819336A (fr) 1937-10-14
GB431929A (en) 1935-07-17

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