CH181512A - Zusatz zu Spül- und Reinigungsflüssigkeiten. - Google Patents

Zusatz zu Spül- und Reinigungsflüssigkeiten.

Info

Publication number
CH181512A
CH181512A CH181512DA CH181512A CH 181512 A CH181512 A CH 181512A CH 181512D A CH181512D A CH 181512DA CH 181512 A CH181512 A CH 181512A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rinsing
additive
cleaning fluids
compounds
fluorine
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ruetgerswerke-Aktiengesellscha
Original Assignee
Ruetgerswerke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ruetgerswerke Ag filed Critical Ruetgerswerke Ag
Publication of CH181512A publication Critical patent/CH181512A/de

Links

Landscapes

  • Detergent Compositions (AREA)

Description


  Zusatz zu Spül- und     Reinigungsflüssigkeiten.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen Zusatz zu Spül- und     Reinigungs-          flüssigkeiten    für Wäsche oder dergleichen.  Bei dem bekannten alkalischen     Waschprozess     kann man bekanntlich nicht alle Verunreini  gungen restlos entfernen. Selbst bei tüch  tigem Nachspülen verbleiben in der Wäsche  noch alkalische Bestandteile, durch die die  behandelten     Stoffe    in ihrer Festigkeit und  in ihrem Aussehen ungünstig beeinflusst wer  den.

   Besondere     Schwierigkeiten    bereitet auch  die Entfernung von     sehwerlöslichen    Salzen,  die sich in dem Wasch-     bezw.    Spülwasser  bilden, wie zum Beispiel der schwerlöslichere  Kalk- und     Magnesiumseifen.     



  Es ist nun gefunden worden, dass man  diese Schwierigkeiten vermeiden kann, wenn  man dem Spül- oder Waschwasser     Fluorver-          bindungen    im Gemisch mit     emulgierend    wir  kenden     Sulfonsäureverbindungen    zusetzt. Als  solche können zum Beispiel     alkylierte        Naph-          thalinsulfonsäuren    und deren Salze,     Fett-          alkoholsulfonsäuren    oder     Fettalkoholsulfonate       verwendet werden.

   Man kann auch mehrere       Fluorverbindungen        und    mehrere der genann  ten organischen Verbindungen im Gemisch  miteinander verwenden. Der Zusatz solcher  Gemische verhindert die Ablagerung von  schwerlöslichere Verbindungen auf dem be  handelten Gewebe offenbar dadurch, dass die  schwerlöslichere     Verbindungen    durch Bildung  von Emulsionen in Schwebe gehalten werden.  Damit wird das Stäuben der Wäsche ver  hindert. Der Zusatz der     Fluorverbindungen     bewirkt ferner die Neutralisierung des Spül  wassers, so dass keine oder wesentlich weniger  alkalische Bestandteile in der Wäsche ver  bleiben, als wenn man ohne Zusatz von       Fluorverbindungen    arbeitet.

   Als Beispiel für  die verwendbaren     Fluorverbindungen    seien  folgende genannt:     Bifluoride    des Kaliums,  Natriums oder     Ammoniums    oder anderer Me  talle, Salze der     Kieselflusssäure;    diese Ver  bindungen oder deren Gemische können ge  gebenenfalls in Verbindung mit     Natrium-          bisulfat    oder     -bisulfit,    benutzt werden. Neben      den     Fluorverbindungen        kann    man auch     nicht-          fluorhaltige,    neutrale Salze verwenden.  



  Als     Zusätze    zu diesen Salzen     bezw.    deren  Gemischen     kommen    beispielsweise folgende  Verbindungen     bezw.    deren Gemische in Be  tracht:     Isopropylnaphthalinsulfonsäure,        Olein-          alkoholsulfonsäure,        Laurinalkoholsulfonsäure          bezw.    die Salze, insbesondere die Alkali  salze dieser     Sulfonsäuren.     



  <I>Beispiel 1:</I>  Man vermischt 50 g     isopropylnaphthalin-          sulfonsaures    Natrium und 950 g     Natrium-          bifluorid.     



  <I>Beispiel 2:</I>  Man vermischt 50 g     Natriumlaurinalko-          holsulfonat    mit 950 11r     Ammoniumbifluorid.     <I>Beispiel 3:</I>  50 g     Oleinalkohol    werden mit 40 g rau  chender Schwefelsäure bei<B>30'</B> behandelt;  nach Beendigung der     Sulfurierung    werden  80g     Fluornatrium        trocken    eingemischt und  schliesslich unter tüchtigem Rühren 800 g  Natrium- oder     Kaliumbifluorid    hinzugefügt.

    <I>Beispiel</I>     !r-:     100g     Natriumbisulfat,    850 g Nieselfluor  ammonium und 50 g     isopropylnaphthalinsul-          fonsaures    Natrium werden     tüchtig    vermischt.  <I>Beispiel 5:</I>  Man behandelt 50 g     Laurinalkohol    mit  40 g     rauchender,Scliwefelsäure    bei<B>30',</B> rührt  nach beendigter     Sulfurierung    80 g     Tri-          natriumphosphat    ein und setzt schliesslich  unter tüchtigem     Rühren    800 g     Natriumbi-          fluorid    hinzu.  



  Die Verwendung dieser Zusätze in Spül  flüssigkeiten kann in der Weise erfolgen,  dass, nachdem die Waschlauge entfernt     bezw.     noch einmal heiss nachgespült worden ist, die  Zusätze in     einem    solchen Mengenverhältnis  zugesetzt werden, dass     annähernd    eine Neu  tralisierung der in dem Spülwasser enthal  tenen alkalischen Bestandteile erfolgt,     bezw.     eine     pH-Konzentration    des Spülwassers von       p115    bis p117 erreicht ist.

      Die beschriebenen Zusätze leisten auch  vorzügliche     Dienste,    verdorbene Wäsche oder  dergleichen, das heisst vergilbte oder     ver-          graute    Wäsche     wieder    auf das     ursprüngliche     Weiss zu bringen, indem solches Material mit  '0,5 bis 1 g pro Liter Wasser in der Wärme  behandelt und darnach gespült wird. Ferner  können die Zusätze auch in solchen Fällen,  wie zum Beispiel bei dem Reinigen von  Wolle, Haaren, Häuten, Leder, verwendet  werden, wo vorteilhaft "sauer" gewaschen  wird. In diesem Falle wird die Menge der  organischen     Verbindungen    in den Zusätzen  zweckmässig erhöht, beispielsweise auf etwa.  20 % .

   Die Menge der Zusätze beim Spülen  der Wäsche richtet sich nach ,den verschie  denen Betriebsverhältnissen, so dass es  schwer ist, eine     allgemein    gültige Regel zu  geben. Für ein Zentner - Wäsche gibt man  beispielsweise dem zweiten Spülwasser     etwa     10 g, dem     dritten    Spülwasser     etwa    20 g  'hinzu. Als Norm dient die     p$-Konzentration,     die, wie bereits erwähnt, im letzten     Spül-          wasser    p115 bis     p117    betragen soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zusatz zu Spül- und Reinigungsflüssig keiten, enthaltend Fluorverbindungen in Mi schung mit emulgierend wirkenden Sulfon- säureverbindun.gen. UNTERANSPRüCFIE 1. Zusatz zu Spül- und Reinigungsflüssig keiten nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass er neben Fluorverbin- dungen noch nicht fluorhaltige saure Salze enthält.
    \?. Zusatz zu Spül- und Reinigungsflüssig keiten nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass er neben Fluorverbin- .dungen noch nicht fluorhaltige neutrale Salze enthält.
CH181512D 1934-03-19 1935-03-14 Zusatz zu Spül- und Reinigungsflüssigkeiten. CH181512A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE181512X 1934-03-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH181512A true CH181512A (de) 1935-12-31

Family

ID=5716453

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH181512D CH181512A (de) 1934-03-19 1935-03-14 Zusatz zu Spül- und Reinigungsflüssigkeiten.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH181512A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE659277C (de) Dispergier-, Netz-, Reinigungs- und Durchdringungsmittel
DE1091401B (de) Verfahren zur Aktivierung von Phosphatueberzuegen
DE2841445A1 (de) Wasch- und reinigungsmittel
CH181512A (de) Zusatz zu Spül- und Reinigungsflüssigkeiten.
DE670556C (de) Netz-, Egalisier-, Peptisier-, Dispergier-, Wasch- und Reinigungsmittel
DE582790C (de) Verfahren zur Herstellung von Reinigungs-, Emulgierungs- und Benetzungsmitteln
DE732744C (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfonierungserzeugnissen aus Phosphatiden
DE592569C (de) Verfahren zur Darstellung von Sulfonierungsprodukten hoeherer Fettalkohole
DE2449901A1 (de) Mittel zum weichmachen von textilien
DE567361C (de) Reinigungs-, Emulgierungs- und Benetzungsmittel
CH155097A (de) Walkflüssigkeit.
DE557710C (de) Verfahren zum Verbessern von Seifenbaedern
DE524349C (de) Verfahren zum Fetten, Glaetten, Schlichten und Lackieren von Textilfasern und Leder
DE605445C (de) Verfahren zur Herstellung von Oxydiphenylsulfonsaeuren
US1221929A (en) Process for manufacturing leather.
DE976341C (de) Verfahren zur Chemisch-Reinigung
DE468974C (de) Verfahren zur Veredelung von Baumwolle und Flachs
DE1418650B2 (de) Verfahren zur Herstellung von oberflächenaktiven Schwefelsäureestern bzw. deren Salzen
DE466362C (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfosaeuren
DE1494827C3 (de) Verfahren zur Herstellung von weichen, gegebenenfalls wasserabweisenden Ledern mit geringen Mengen an extrahierbarem Fett
DE1594829A1 (de) Stilbenderivate als optische Aufhellmittel fuer Fasersubstrate
DE730775C (de) Waschmittel fuer Rohwolle
AT114430B (de) Verfahren zum Löslichmachen höherer Alkohole.
DE852692C (de) Verfahren zur Sulfonierung von sekundaeren Alkoholen
DE657705C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen kapillaraktiven kondensierten Schwefelsaeureestern von Wollfettcholesterinen