Einrichtung zum Sammeln fertiger Zündhölzer bei Zündliolzxuaschinen. Es ist bei Zündholzmaschinen bekannt. die ausgestossenen fertigen Zündhölzer mit Hilfe besonderer loser Schieber oder Böden aufzunehmen, die in mehrere benachbarte Sammelkästen hineingreifen und zunächst im Takte des Ausstossens langsam gesenkt, dann aber nach Erreichen der Stapelhöhe der Hölzer rascher abwärts bewegt werden. Zum langsamen Senken dienen dabei Ketten mit Tragwinkeln, von denen die Böden nach Erreichen der Stapelhöhe an zwei unter den Ketten befindliehe senkrecht bewegte Stan gen abgegeben werden, die das beschleunigte Senken der vollen Stapel besorgen.
Die Über gabe der mit den Hölzchen belasteten Böden von den Ketten an die Stangen erfolgt auch bei günstigster Anordnung nicht stossfrei. sondern es treten unerwünschte Erschütte- rungen ein. Dabei liegen die Tragwinkel der Ketten schräg, was zu vergrösserter Reibung führt. Ausserdem biegen die Böden sich unter der Last der Stapel durch, auch müs sen sie mehrere Ausschnitte haben, um an den Rändern der Kasten vorbei in diese eingreifen zu können.
Ihre Form und ihre Beanspruchung sind also ungünstig. Das Vorschieben der Böden bis unter die aus gestossenen Hölzchen muss rechtzeitig von Hand vorgenommen werden, was schwierig ist. Endlich stehen zwecks leichteren Über wachens und Bedienens die Sammelkästen bei der bekannten Vorrichtung mit der offenen Seite nach vorn, und hierbei ist das Heraus nehmen der vollen Kästen unbequem, zumal der sich über alle Sammelkästen erstreckende Boden vorher weggenommen werden muss.
Aus diesen Gründen ist die Praxis später dazu übergegangen, Sammelkästen mit vor her eingelegten Böden zunächst in die Sam melvorrichtung einzusetzen und sie erst dann in die für die Aufnahme der Hölzer erfor derliche Höhenlage zu bringen. Hiermit ist jedoch der Nachteil verbunden, dass die Böden zu spät in die Bereitschaftslage für die Hölzer kommen. Die Hölzer häufen sich bei dem stetig erfolgenden Ausstossen aus den Tragstäben der Zündholzmaschine zu stark an und geraten durch Verlagern leicht in Unordnung, so dass Störungen in dem Arbeitsgange der Sammelvorrichtung auf treten.
Für Zündholzmaschinen sind auch schon Einrichtungen zum Sammeln der fertigen Zündhölzer vorgeschlagen worden, bei denen je ein besonderer loser Boden für jeden der nebeneinander stehenden Sammelkästen vor gesehen ist und diese Böden von einem durchgehenden Querträger mit auf gleicher Höhe liegenden Konsolen unterstützt sind, sowie mittels zweier Zahnstangen durch ein Schaltgetriebe entsprechend der Ausstoss geschwindigkeit langsam gesenkt werden.
Bei diesen bekannten Vorrichtungen muss man jedoch das beschleunigte Senken .der fertigen Stapel, wenn deren gewünschte Höhe durch. das Ausstossen einer genügenden Anzahl von Hölzchenreihen erreicht ist, von Hand vornehmen. Ferner bedürfen diese Maschinen noch einer der Zahl der Sammel- kästen entsprechenden Anzahl von Hilfs schiebern, die man nach dem Senken der Stapel von Hand unter die Ausstossvorrich tung bringen muss, damit sie vorläufig die weiterhin ausgestossenen Hölzchen auffangen. Auch diese Hilfsschieber muss man von Hand vorschieben und von Hand zurückschieben.
Bei den bekannten ähnlichen Einrichtun gen zum Sammeln fertiger Zündhölzer sind also immer mehrere Eingriffe von Hand er forderlich, um das ordnungsmässige Absetzen der Hölzchenstapel sicherzustellen und dafür zu sorgen, dass die Hölzchen, die zunächst nach dem beschleunigten Senken der Stapel ausgestossen werden, nicht in Unordnung ge raten. Diese Eingriffe von Hand erfordern eine sehr angestrengte Aufmerksamkeit des Bedienungsmannes. Sie sollen gemäss der Erfindung entbehrlich gemacht werden, um die Bedienung zu erleichtern.
Das geschieht dadurch, dass im sofortigen Anschluss an das langsame Senken der losen Böden nunmehr das rasche Senken der .Stapel selbsttätig er folgt und,dass ferner zur rechten Zeit selbst tätig die neuen losen Böden unter die Aus stossvorrichtung geschoben werden, so dass Hilfsschieber überhaupt nicht erforderlich sind.
Auch bei der neuen, zum Sammeln der fertigen, aus einer Zündholzmaschine kom menden Zündhölzer dienenden Einrichtung werden die Hölzer unmittelbar unter der Ausstossvorrichtung von untergeschobenen losen Böden aufgenommen und mittels dieser zunächst entsprechend der Ausstossgeschwin digkeit langsam gesenkt. Wenn dann die Stapelhöhe erreicht ist, werden die Stapel in darunter bereitstehende Sammelkästen rasch abgesetzt.
Der Gegenstand der Erfin dung kennzeichnet .sich nun dadurch, dass für jeden der nebeneinander liegenden Sam melkästen ein besonderer loser Boden vor gesehen und zum gleichzeitigen Bewegen der jeweils zu beladenden Böden ein dieselben mittels auf gleicher Höhe befindlicher Kon sole unterstützender durchgehender Quer träger angeordnet ist, der von einer An- triebsvorrichtung'bewegt wird, die zwei von einer Welle mit Zahnrädern durch ein Schalt getriebe senkbare und durch ein @audrad hebbare senkrechte Zahnstangen enthält,
wo bei von der Antriebsvorrichtung aus 6ämt- liche für das Sammeln der Hölzer erforder lichen Arbeitsvorgänge mit Ausnahme des Zurückführens des Querträgers in seine Hilfsstellung und des Zurückziehens eines Bodenzuführungsschiebers, sowie des Aus wechselns der Sammelkästen gesteuert wer den.
Ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 und 1a eine Vorderansicht der Sammeleinrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht in der Richtung des Pfeils C der Fig. 1a, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 und Fig. 1 einen Teilschnitt bei ausgeschwenk ten Kasten.
Die Sammeleinrichtung ist an das Ge stell 1 der Zündholzmaschine angebaut, und die Hauptwelle 2 der Maschine dient auch zum Antrieb des Schaltwerkes d der Sammel- einrichtung. Vor die Ausstossvorrichtung 3 gelangen die Zündhölzer in den Tragstäben 4, und zwar durch Führungen 5 in den Maschinenvorderteil, der auf einem Grund rahmen 6 ruht und noch eine zweite Welle 7 für die Sammeleinrichtung aufnimmt, die sich aus folgenden Vorrichtungsgruppen zu sammensetzt:
einer 'frag- und Schwenkvor richtung a, einem Schieberträger b, einem Magazinträger c, einem Schaltwerk d, einer Schwenkvorrichtung e und einer Beschleuni gungsvorrichtung f. Wie Fig. 1 zeigt, sind bei der dargestell ten Ausführungsform der Einrichtung zwei nebeneinanderliegende Sammelkasten 12 vor gesehen, deren Querschnitt sich aus Fig. 3 und 4 ergibt. Für jeden Kasten 12 ist ein besonderer Einlegeboden 12' vorhanden, das heisst für zwei Nachbarkasten sind zwei Bö den, für drei Nachbarkasten drei Böden usw.
vorhanden, aber die Kasten selbst besitzen ausser diesen, beim Sammelvorgang in sie hineingelegten Böden keinen eigenen Boden. Die Kasten sind vielmehr unten offen, und nur die Seitenwände sind unten nach innen gebogen, damit die Böden sich in der Tief stellung dort auflegen können. Das Zuführen dieser Böden erfolgt selbsttätig aus zwei Magazinen 54. Unterhalb der Kasten 12 be findet sich ein Querträger 60 mit Konsolen 60', die unter die Böden der Kasten 12 tre ten können. Der Träger 60 wird von zwei Zahnstangen 59 gehalten und bewegt, die mit zwei Zahnrädern 58 auf einer Welle 57 in Eingriff stehen.
Auf derselben Welle, die in Lagern 55 und 56 ruht, befindet sich auch das Schaltgetriebe d und ferner ein 14andrad 93, das zum Zurückführen des Querträgers 60 in seine Höchstlage dient. Die Einzelvorrichtungen sind wie folgt ge staltet: Auf einer unterhalb der Sammelkasten 12 in Lagern 10 ruhenden Welle 9 sitzen zwei Arme 8, die durch Schienen 11 mitein ander verbunden sind. An diesen Schienen werden die .Sammelkasten 12 mittels Haken 2.8, 29 aufgehängt, von denen die obern zu gleich als Anschläge (an der festen Führung 47) dienen (Fig. 3).
Auf einem die Welle 9 umgebenden Rohr 14 sitzen zwei Naben 13, an denen durch Bügel 15 eine Rückwand 16 befestigt ist, die unter dem Einfluss eines Gewichtes an einem über Rollen 19, 20 gehenden Seil 18 steht. Jeder Arm 8 trägt eine bei 24 drehbare und von einer Feder 25 beeinflusste Klinke 23, die hinter eine Nase 13' der betreffenden Nabe 13 fassen kann, um die Kasten 12 und die Rückwand 16 zu sammenzuhalten. Für die beiden Klinken 23 sind ortsfeste Anschläge 26 und für die Arme 8 Anschläge 27 vorgesehen (Fig. 4).
Der Träger b für den Zuführungsschieber der Böden 12' ist an den Maschinenständern 1 befestigt und hält mittels Augen eine Welle 30, an deren Enden Hebel 31, 32, 33 sitzen (Fig. 2. und 3). Die Hebel 31 und 32 greifen an einem Schieber 34 an; der Hebel 32 hat unten eine Nase 32' und der Hebel 33 trägt am äussern Ende einen Handgriff, so wie am innern Ende einen Anschlag 33' und ein Gewicht 35. Die Einwärtebewegung der Hebel 31, 32 wird durch Anschläge 36 begrenzt. An dem Träger b sitzt ferner ein dreiarmiger Hebel 37 mit einer Klinke 37', die über die Nase 32' greift.
An dem gegen überliegenden Ende des Hebels 37 greift eine Feder 38 an, deren Einfluss durch einen An schlag 40 begrenzt ist. Der dritte Arm des Hebels 37 trägt eine Rolle 39, die in einem Schlitz verstellbar ist.
Wie Fig. 1 und 3 zeigen, sitzen an dem Träger b vier Winkel 41 mit Bolzen 42, auf denen Klinken 43 sitzen, die sich mit Blatt federn 44 unter den Träger stützen. Über diesem befindet sich ein Schieber 34, der aus einem über die ,ganze Breite der Maschinen gehenden Blechstreifen 34', vier Trägern 34" und zwei Endstücken 34"' besteht. Ferner .hält der Träger b (Fig. 1 und 4) eine mitt- lere Wand 45, zwei Seitenwände 46 und zwei Vorderwände 47, die zusammen mit einer von Winkeln 49, 50 gehaltenen Rück wand eine feste Führung oberhalb der Sam- melkästen bilden.
Der Magazinträger c dient unten zum Führen des Schiebers 34, hat eine Rückwand 51, sowie hinter dieser und senk recht zu ihr kurze Wände 52 zum Begrenzen der beiden Magazine und weitere Wände 53 zum Abteilen von Fächern.
Der die gasten tragende Querträger 60 ist an beiden Enden in Führungen 61 ge führt, die durch Winkel 62 an dem Maschi nengestell 1 befestigt sind. Die Zahnstangen 59 gleiten in entsprechenden Führungen 63. Zum Antrieb des .Schaltwerkes d dienen das Exzenter 64 auf der Hauptwelle 2 und der Schalthebel 65, -der gegenüber dem auf der Welle 57 festen Schaltrad 66 schwingen kann und eine Schaltklinke 67 trägt.
An einem Lagerauge 6-8 sitzt eine Sperrklinke 69 zum Verhindern des Rückwärtsdrehens. Mittels der Zahnstangen 59 und des Schalt werkes d erfolgt das langsame Senken der Böden 12', und mittels des Handrades 93 der Welle 57 und der Zahnstangen 59 wird der Querträger 60 in seine höchste Stellung zurückgebracht.
Neben dem Schaltrade 66 sitzt auf der Welle 57 ein Zahnrad 70, das mit der vor dern Verzahnung einer Zahnstange 71 kämmt, die oben in einem Lager 56 und unten in einem Lager 72 (Fix. 2) geführt ist. Zwi schen dem Zahnrad und dem Schaltrad be findet sich ein Schwinghebel 73 mit einem Fortsatz M', der die Schaltklinke 67 aus heben kann. An dem Lager 56 sitzt ferner ein. federnder Bolzen 56', der den Schwing hebel 73 in zwei durch die Einbuchtungen bestimmten Stellungen festhalten kann.
Die Zahnstange 71 trägt oben einen Anschlag 71', der in Fig. 2 an dem Schwinghebel 73 anliegt und die Schaltklinke 67 ausser Ein griff hält. Ein unterer zweiter Anschlag 71" der Zahnstange 71 schwenkt in der höch sten Stellung der Zahnstange den Hebel 73 so, dass der Bolzen 5,6' in die untere Ein buchtung tritt und die Schaltklinke 67 wie- der eingreifen kann. An einer Scheibe 94 auf der Welle 57 greift ein (nicht dargestelltes) Gewicht zum Ausgleich der Massen an.
Unterhalb des Anschlages @71" trägt die Zahnstange 71 eine um einen Bolzen 75 schwenkbare Steuerklappe 74 mit einer Hub kurve 74' und einer schrägen Zunge 74", die durch eine bei 76 an der Zahnstange 71 be festigte Feder 77 gegen die Zahnstange 71 gedrückt wird. Ein in einer festen Führung 79 gleitender Riegel 78 hat zwei Führungen 78', in denen ein Stein 79' gleitet,,der durch einen ein Zahnrad 82 tragenden Bolzen 80 mit einem Hebel 81 verbunden ist. Dieser Hebel kann um die Welle 7 schwingen, und sein Zahnrad 8$ kämmt dauernd mit einem Zahnrad 83 dieser Welle.
Der Riegel 78 steht unter der Wirkung einer Feder 84; seine, Rückwärtsbewegung wird durch einen Anschlag 85 begrenzt.
Die Welle 7 trägt ferner an ihrem linken Ende (Fix. 1) ein Zahnrad 86, unter dem eine nicht ganz verzahnte Zahnstange 88 liegt, die mit einem Hebel 87 der Welle 9 gelenkig verbunden ist und von einer Rolle 89 gestützt wird, die an einem Hebel 90 sitzt, der durch einen Hebel 91 bewegt wer den kann und in seiner untersten Lage auf einem Anschlag 92 ruht.
Die Arbeitsweise dieser ihrer Bauart nach beschriebenen Einrichtung ist folgende: Vor dem Beginn der Arbeit werden zwei Böden 12' aus den Magazinen 54 von Hand in die Arbeitsstellung gebracht, indem die Klinke 37' ausgehoben wird, worauf das an dem Hebel 33 hängende Gewicht 35 den Schieber 34 gegen die Tragstäbe 4 bewegt. Mit der linken Hand wird dann die Sperr klinke 69 von dem Schaltrad 66 abgehoben und zugleich (rechte Hand) mittels des Handrades 93 die Zahnräder 58 gedreht, bis der Querträger 60 unter den vorgeschobenen Schieber 34 gehoben wird. Dieser wird jetzt durch Niederdrücken des Handgriffes des Hebels 33 zurückgezogen. Die beiden Böden 12' sind dann frei und legen sich mit den inzwischen schon aufgenommenen Hölzern auf die Konsolen 60' des Trägers 60.
Bei dem Heben des Trägers 60 wird auch die Zahnstange 71 gehoben, und der Schwing hebel 73 wird in der höchsten Stellung der Stange 71 durch den Anschlag 71" aus der ,Stellung nach Fig. 2 herausgeschwenkt. Die Schaltklinke 67 wird frei und kommt mit dem Schaltrad 66 in Eingriff; die langsame Senkung des Trägers 60 beginnt. Die jetzt zur Verfügung stehende Zeit wird dazu be nutzt, die beiden Sammelkästen 12 ohne Ein le-eböden in das Schwenkgestell 8-11 ein zuhängen (Fig. 4) und einzuschwenken (Fig. 3).
Diese Arbeit muss beendet sein, bevor die Konsolen 60' aus ihrer höchsten Stellung in :die strichpunktierte Zwischen- stellung 60" (Fig. 3) gekommen sind. In der sprichpunktierten tieferen Stellung 60"' ent spricht die Stapelhöhe je einer Kastenfül lung.
Wenn diese Lage der Böden erreicht ist, befindet sich die schräge Zunge 74" der Steuerklappe 74 an der schrägen Kante 78" des Riegels 78 und hat das Zahnrad 82 in Eingriff mit :der hintern Verzahnung der Zahnstange 71 gebracht. Da das Zahnrad 82 von dem Zahnrad 83 dauernd gedreht wird, bewegt es den Querträger 60 abwärts, und zwar mit vergrösserter Geschwindigkeit. Gleich nach Beginn dieser Bewegung trifft die Hubkurve 74' auf die Rolle 39, schwenkt den Hebel 37 nach rechts, hebt die Klinke 37' aus und gibt dadurch die Nase 32' frei.
Der Hebel 33 wird infolgedessen durch das Gewicht 35 abwärts gezogen, und der Hebel 32 schwingt nach rechts, um zwei neue Bö den 12' aus den Magazinen 54 unter die Aus- stossstelle 3 zu schieben.
Inzwischen hat der Träger 60 seine tiefste Stellung nach Fig. 1 erreicht, und die Ein legeböden 12' ruhen mit den Stapeln in den Kasten 12. Zugleich hat der Träger 60 den Hebel 91 geschwenkt und dadurch die Zahn stange 88 mit dem Zahnrad 86 in Eingriff gebracht. Die Zahnstange wird dadurch vor geschoben und schwenkt mittels des Hebels 87 die geschlossenen Kasten 12 aus der Stel lung nach Fig. 3 in die nach Fig. 4. Ist diese erreicht, so hat die Verzahnung der Stange 8,8 das Zahnrad 86 verlassen, und ein wei teres Vorschieben erfolgt nicht mehr.
Kurz vor dem Ende der Ausschwenkbewegung treffen die Klinken 23 auf die Anschläge 26 und geben die Nasen 13' und damit die Rückwand 16 frei (Fig. 4), und das Gegen gewicht 17 zieht sofort die Rückwand 16 bis gegen einen Anschlag 95 zurück.
Sobald die Rückwand 16 wieder senk recht steht (Fig. 3), kann der Träger 60 nach oben zurückbewegt werden, um weitere Böden und Hölzer aufzunehmen. Die vollen Kasten 12 werden gegen neue leere Kasten ausgewechselt. Indem Augenblick des Ein- treffens des Trägers 60 in seiner tiefsten Stellung drückt der obere Anschlag 71' der Zahnstange 71 von oben herauf den Schwing hebel 73 und hebt mittels des Fortsatzes 73' die Schaltklinke 67 aus.
Device for collecting finished matches from Zündliolzxuaschinen. It is known in match machines. take the ejected finished matches with the help of special loose slides or floors that reach into several adjacent collecting boxes and are initially slowly lowered in the cycle of ejection, but then moved downwards more quickly after reaching the stack height of the sticks. For slow lowering, chains with support brackets are used, of which the bottoms are delivered to two vertically moving Stan conditions after reaching the stack height, which provide the accelerated lowering of the full stack.
The transfer of the floors loaded with the sticks from the chains to the rods is not smooth even with the most favorable arrangement. rather, unwanted shocks occur. The support angles of the chains are inclined, which leads to increased friction. In addition, the floors bend under the load of the stacks, and they must also have several cutouts in order to be able to intervene in them past the edges of the boxes.
Their shape and stress are therefore unfavorable. The pushing of the floors under the struck wood must be done in good time by hand, which is difficult. Finally, for the purpose of easier monitoring and operation of the collecting boxes in the known device with the open side facing forward, and taking out the full boxes is inconvenient, especially since the floor extending over all collecting boxes must be removed beforehand.
For these reasons, the practice later switched to using collecting boxes with previously inserted floors first in the Sam melvorrichtung and only then to bring them to the altitude required for receiving the wood. However, this has the disadvantage that the floors are too late to be ready for the wood. The pieces of wood accumulate too much as they are constantly being ejected from the support bars of the match machine and can easily get into disorder when they are shifted, so that disturbances occur in the operation of the collecting device.
Devices for collecting the finished matches have also been proposed for match machines, in which a special loose floor is seen for each of the juxtaposed collecting boxes and these floors are supported by a continuous cross member with brackets at the same height, and by means of two racks be slowly reduced by a gearbox according to the exhaust speed.
In these known devices, however, you have to accelerate the lowering of the finished stack when its desired height is through. a sufficient number of rows of sticks has been ejected by hand. Furthermore, these machines also require a number of auxiliary slides corresponding to the number of collecting bins, which must be brought under the ejection device by hand after the stacks have been lowered so that they temporarily catch the sticks that are still ejected. These auxiliary slides also have to be pushed forward by hand and pushed back by hand.
In the known similar Einrichtun conditions for collecting ready-made matches, several manual interventions are always required to ensure the proper placement of the stacks of sticks and to ensure that the sticks, which are initially ejected after the accelerated lowering of the stacks, are not out of order devices. These manual interventions require very careful attention from the operator. According to the invention, they should be made superfluous in order to facilitate operation.
This happens because immediately after the slow lowering of the loose bottoms, the rapid lowering of the stacks takes place automatically and that the new loose bottoms are pushed under the ejection device at the right time, so that auxiliary slides are not at all required are.
Even with the new device serving to collect the finished matches coming from a match machine, the pieces of wood are picked up directly under the ejection device by loose floors pushed underneath and slowly lowered by means of this initially according to the Ausstossgeschwin speed. When the stack height is reached, the stacks are quickly placed in collecting boxes below.
The subject matter of the invention is characterized by the fact that for each of the juxtaposed collecting boxes a separate loose floor is provided and for the simultaneous movement of the floors to be loaded, a continuous cross member supporting the same by means of a console located at the same height is arranged, which is moved by a drive device that contains two vertical racks that can be lowered by a shaft with gearwheels by a gearbox and raised by a @audrad,
where in the drive device from 6ämt- liche for collecting the wood required operations with the exception of returning the cross member to its auxiliary position and the retraction of a bottom feed slide, as well as changing the collecting boxes controlled who the.
An exemplary embodiment of the device is shown in the drawing, namely, FIGS. 1 and 1a show a front view of the collecting device, FIG. 2 shows a side view in the direction of the arrow C in FIG. 1a, FIG. 3 shows a section along the line AB in FIG 1 and 1 show a partial section with the box pivoted out.
The collecting device is attached to Ge 1 of the match machine, and the main shaft 2 of the machine is also used to drive the switching mechanism d of the collecting device. In front of the ejector 3, the matches get into the support rods 4, through guides 5 in the front part of the machine, which rests on a base frame 6 and also receives a second shaft 7 for the collecting device, which is composed of the following groups of devices:
a 'frag- and Schwenkvor direction a, a slide carrier b, a magazine carrier c, a switching mechanism d, a pivoting device e and an accelerating device f. As Fig. 1 shows, two adjacent collecting tank 12 are seen in the dargestell th embodiment of the device, the cross-section of which is shown in FIGS. 3 and 4. A special shelf 12 'is provided for each box 12, that is to say there are two floors for two neighboring boxes, three floors for three neighboring boxes, etc.
available, but the boxes themselves have no bottom of their own apart from these bottoms placed in them during the collection process. Rather, the boxes are open at the bottom, and only the side walls are bent inward at the bottom so that the floors can rest there in the low position. The supply of these floors takes place automatically from two magazines 54. Below the box 12 there is a cross member 60 with consoles 60 ', which can th under the floors of the box 12 tre. The carrier 60 is held and moved by two toothed racks 59, which mesh with two toothed wheels 58 on a shaft 57.
On the same shaft, which rests in bearings 55 and 56, there is also the gearbox d and also a 14and wheel 93, which is used to return the cross member 60 to its highest position. The individual devices are designed as follows: On a shaft 9 resting below the collecting box 12 in bearings 10 sit two arms 8 which are connected to each other by rails 11. The collecting box 12 is suspended from these rails by means of hooks 2.8, 29, of which the upper ones also serve as stops (on the fixed guide 47) (FIG. 3).
Sitting on a tube 14 surrounding the shaft 9 are two hubs 13, to which a rear wall 16 is fastened by bracket 15, which is under the influence of a weight on a rope 18 passing over pulleys 19, 20. Each arm 8 carries a pawl 23 which is rotatable at 24 and is influenced by a spring 25 and which can grip behind a nose 13 'of the hub 13 in question in order to hold the box 12 and the rear wall 16 together. Fixed stops 26 are provided for the two pawls 23 and stops 27 are provided for the arms 8 (FIG. 4).
The carrier b for the feed slide of the floors 12 'is attached to the machine frame 1 and holds a shaft 30 by means of eyes, at the ends of which levers 31, 32, 33 are located (FIGS. 2 and 3). The levers 31 and 32 engage a slide 34; the lever 32 has a nose 32 'at the bottom and the lever 33 carries a handle at the outer end, as well as a stop 33' and a weight 35 at the inner end. The inward movement of the levers 31, 32 is limited by stops 36. A three-armed lever 37 with a pawl 37 'which engages over the nose 32' is also seated on the carrier b.
At the opposite end of the lever 37 engages a spring 38, the influence of which is limited by a stop 40 on. The third arm of the lever 37 carries a roller 39 which is adjustable in a slot.
1 and 3 show, sit on the carrier b four angles 41 with bolts 42 on which pawls 43 sit, which are supported with leaf springs 44 under the carrier. Above this there is a slide 34, which consists of a sheet metal strip 34 'extending over the entire width of the machine, four supports 34 "and two end pieces 34"'. Furthermore, the carrier b (FIGS. 1 and 4) holds a middle wall 45, two side walls 46 and two front walls 47 which, together with a rear wall held by angles 49, 50, form a fixed guide above the collecting boxes.
The magazine carrier c is used below to guide the slide 34, has a rear wall 51, as well as behind this and perpendicular to it short walls 52 to limit the two magazines and further walls 53 for dividing compartments.
The cross member 60 carrying the guests is guided at both ends in guides 61 which are attached to the machine frame 1 by angles 62. The racks 59 slide in corresponding guides 63. To drive the .Schaltwerkes d, the eccentric 64 on the main shaft 2 and the switch lever 65, -which can swing relative to the ratchet wheel 66 fixed on the shaft 57 and carries a pawl 67.
A pawl 69 is seated on a bearing eye 6-8 to prevent reverse rotation. By means of the racks 59 and the switching works d the slow lowering of the floors 12 'takes place, and by means of the handwheel 93 of the shaft 57 and the racks 59, the cross member 60 is brought back to its highest position.
In addition to the ratchet wheel 66 sits on the shaft 57 a gear 70 which meshes with the front of the toothing of a rack 71 which is guided above in a bearing 56 and below in a bearing 72 (Fix. 2). Between tween the gear and the ratchet there is a rocker arm 73 with an extension M ', which can lift the pawl 67 from. The bearing 56 is also seated. resilient bolt 56 ', which can hold the rocker lever 73 in two positions determined by the indentations.
The rack 71 carries a stop 71 'at the top, which rests against the rocker arm 73 in FIG. 2 and holds the pawl 67 except A handle. A lower, second stop 71 ″ of the rack 71 pivots the lever 73 in the highest position of the rack so that the bolt 5, 6 ′ enters the lower indentation and the pawl 67 can engage again the shaft 57 engages a weight (not shown) to balance the masses.
Below the stop @ 71 "the rack 71 carries a pivotable control flap 74 with a pin 75 with a stroke curve 74 'and an inclined tongue 74", which is pressed against the rack 71 by a spring 77 fixed at 76 on the rack 71 be . A bolt 78 sliding in a fixed guide 79 has two guides 78 'in which a stone 79' slides, which is connected to a lever 81 by a pin 80 carrying a gear wheel 82. This lever can swing around the shaft 7, and its gear 8 $ constantly meshes with a gear 83 of this shaft.
The latch 78 is under the action of a spring 84; its backward movement is limited by a stop 85.
The shaft 7 also carries at its left end (Fix. 1) a gear 86, under which a not quite toothed rack 88 is located, which is articulated to a lever 87 of the shaft 9 and is supported by a roller 89 which is on a Lever 90 sits, which is moved by a lever 91 who can and rests on a stop 92 in its lowest position.
The method of operation of this device described according to its type of construction is as follows: Before the start of work, two floors 12 'from the magazines 54 are manually brought into the working position by lifting the pawl 37', whereupon the weight 35 hanging on the lever 33 denotes Slide 34 moves against the support rods 4. With the left hand, the pawl 69 is then lifted off the ratchet 66 and at the same time (right hand) rotated by means of the handwheel 93, the gears 58 until the cross member 60 is lifted under the advanced slide 34. This is now withdrawn by depressing the handle of the lever 33. The two floors 12 'are then free and lie on the consoles 60' of the carrier 60 with the timbers that have already been picked up.
When the carrier 60 is raised, the rack 71 is also raised, and the rocking lever 73 is pivoted out of the position according to FIG. 2 in the highest position of the rod 71 by the stop 71 ". The pawl 67 is released and comes with the The ratchet wheel 66 engages; the slow lowering of the carrier 60 begins. The time now available is used to hang the two collecting boxes 12 into the swivel frame 8-11 (Fig. 4) and swivel them in (Fig . 3).
This work must be completed before the consoles 60 'have moved from their highest position into: the dash-dotted intermediate position 60 "(FIG. 3). In the proverbial lower position 60"', the stacking height corresponds to one box filling.
When this position of the floors is reached, the inclined tongue 74 ″ of the control flap 74 is located on the inclined edge 78 ″ of the bolt 78 and has the gear wheel 82 in engagement with: the rear toothing of the rack 71. Since the gear 82 is continuously rotated by the gear 83, it moves the cross member 60 downwards, at an increased speed. Immediately after the start of this movement, the lifting cam 74 'meets the roller 39, pivots the lever 37 to the right, lifts the pawl 37' and thereby releases the nose 32 '.
The lever 33 is consequently pulled downwards by the weight 35, and the lever 32 swings to the right in order to push two new gates 12 'from the magazines 54 under the ejection point 3.
In the meantime, the carrier 60 has reached its lowest position according to FIG. 1, and the A shelves 12 'rest with the stacks in the box 12. At the same time, the carrier 60 has pivoted the lever 91 and thereby the toothed rod 88 with the gear 86 in engagement brought. The rack is pushed in front of and pivots by means of the lever 87, the closed box 12 from the position shown in FIG. 3 to that of FIG. 4. Once this has been reached, the toothing of the rod 8,8 has left the gear 86, and there is no further advancement.
Shortly before the end of the pivoting movement, the pawls 23 hit the stops 26 and release the lugs 13 'and thus the rear wall 16 (FIG. 4), and the counterweight 17 immediately pulls the rear wall 16 back against a stop 95.
As soon as the rear wall 16 is perpendicular again (Fig. 3), the carrier 60 can be moved back up to accommodate more floors and woods. The full boxes 12 are exchanged for new empty boxes. At the moment when the carrier 60 arrives in its lowest position, the upper stop 71 'of the rack 71 pushes the rocking lever 73 from above and lifts the pawl 67 by means of the extension 73'.