CH181539A - Einrichtung zum Sammeln fertiger Zündhölzer bei Zündholzmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zum Sammeln fertiger Zündhölzer bei Zündholzmaschinen.

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CH181539A
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Badische Maschinenfabrik Neff
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Badische Maschf Gmbh
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  Einrichtung zum Sammeln fertiger Zündhölzer bei     Zündliolzxuaschinen.       Es ist bei     Zündholzmaschinen    bekannt.  die ausgestossenen fertigen Zündhölzer mit  Hilfe besonderer loser Schieber oder Böden  aufzunehmen, die in mehrere benachbarte  Sammelkästen hineingreifen und zunächst  im Takte des     Ausstossens    langsam gesenkt,  dann aber nach Erreichen der Stapelhöhe  der Hölzer rascher abwärts bewegt werden.  Zum langsamen     Senken    dienen dabei Ketten  mit Tragwinkeln, von denen die Böden nach  Erreichen der Stapelhöhe an zwei unter den  Ketten     befindliehe    senkrecht     bewegte    Stan  gen abgegeben werden, die das beschleunigte  Senken der vollen Stapel besorgen.

   Die Über  gabe der mit den Hölzchen belasteten Böden  von den Ketten an die Stangen erfolgt auch  bei günstigster Anordnung nicht stossfrei.  sondern es treten unerwünschte     Erschütte-          rungen    ein. Dabei liegen die Tragwinkel der  Ketten schräg, was zu vergrösserter Reibung       führt.    Ausserdem biegen die Böden sich    unter der Last der Stapel durch, auch müs  sen sie mehrere Ausschnitte haben, um an  den Rändern der Kasten vorbei in diese  eingreifen zu können.

   Ihre Form und ihre  Beanspruchung sind also     ungünstig.    Das  Vorschieben der Böden bis     unter    die aus  gestossenen Hölzchen muss rechtzeitig von  Hand vorgenommen werden, was schwierig  ist.     Endlich    stehen zwecks leichteren Über  wachens und     Bedienens    die Sammelkästen bei  der bekannten Vorrichtung mit der offenen       Seite    nach vorn, und hierbei ist das Heraus  nehmen der vollen Kästen unbequem, zumal  der sich über alle     Sammelkästen    erstreckende  Boden vorher weggenommen werden muss.  



  Aus diesen Gründen ist die     Praxis    später  dazu übergegangen, Sammelkästen mit vor  her eingelegten Böden zunächst in die Sam  melvorrichtung einzusetzen und sie erst dann  in die für die Aufnahme der Hölzer erfor  derliche Höhenlage zu bringen. Hiermit ist      jedoch der     Nachteil    verbunden, dass die  Böden zu spät in die Bereitschaftslage für  die Hölzer kommen. Die Hölzer häufen sich  bei dem stetig erfolgenden Ausstossen aus  den Tragstäben der     Zündholzmaschine    zu  stark an und geraten durch Verlagern leicht  in     Unordnung,    so dass     Störungen    in dem  Arbeitsgange der     Sammelvorrichtung    auf  treten.  



  Für     Zündholzmaschinen    sind auch schon       Einrichtungen    zum     Sammeln    der fertigen  Zündhölzer vorgeschlagen worden, bei denen  je ein besonderer loser Boden für jeden der       nebeneinander    stehenden     Sammelkästen    vor  gesehen ist und diese Böden von einem  durchgehenden Querträger mit auf gleicher  Höhe liegenden Konsolen     unterstützt    sind,       sowie        mittels        zweier    Zahnstangen durch ein  Schaltgetriebe entsprechend der Ausstoss  geschwindigkeit langsam gesenkt werden.

    Bei diesen bekannten Vorrichtungen muss  man jedoch das beschleunigte Senken .der  fertigen Stapel, wenn deren gewünschte  Höhe durch. das Ausstossen einer genügenden  Anzahl von     Hölzchenreihen    erreicht ist, von  Hand vornehmen. Ferner bedürfen diese       Maschinen    noch einer der Zahl der     Sammel-          kästen    entsprechenden Anzahl von Hilfs  schiebern, die man nach dem Senken der  Stapel von Hand unter die Ausstossvorrich  tung bringen muss, damit sie vorläufig die  weiterhin ausgestossenen Hölzchen auffangen.  Auch diese Hilfsschieber muss man von Hand  vorschieben und von Hand zurückschieben.  



  Bei den     bekannten    ähnlichen Einrichtun  gen zum     Sammeln    fertiger Zündhölzer sind  also immer mehrere Eingriffe von Hand er  forderlich, um das ordnungsmässige Absetzen  der     Hölzchenstapel        sicherzustellen    und dafür  zu sorgen, dass die Hölzchen, die     zunächst     nach dem beschleunigten Senken der     Stapel     ausgestossen werden, nicht in     Unordnung    ge  raten. Diese Eingriffe von Hand erfordern  eine sehr angestrengte Aufmerksamkeit des  Bedienungsmannes. Sie sollen gemäss der  Erfindung entbehrlich gemacht werden, um  die Bedienung zu erleichtern.

   Das geschieht    dadurch, dass im sofortigen Anschluss an das  langsame Senken der losen Böden nunmehr  das rasche Senken der     .Stapel        selbsttätig    er  folgt     und,dass    ferner zur rechten Zeit selbst  tätig die neuen losen Böden unter die Aus  stossvorrichtung geschoben werden, so dass  Hilfsschieber überhaupt nicht erforderlich  sind.  



  Auch bei der neuen, zum Sammeln der  fertigen, aus einer     Zündholzmaschine    kom  menden Zündhölzer dienenden Einrichtung  werden die Hölzer     unmittelbar    unter der  Ausstossvorrichtung von untergeschobenen  losen Böden aufgenommen und     mittels    dieser  zunächst entsprechend der Ausstossgeschwin  digkeit langsam gesenkt. Wenn dann die  Stapelhöhe erreicht ist, werden die Stapel  in darunter bereitstehende     Sammelkästen     rasch abgesetzt.

   Der Gegenstand der Erfin  dung kennzeichnet .sich nun dadurch, dass  für jeden der nebeneinander liegenden Sam  melkästen ein besonderer loser Boden vor  gesehen und zum gleichzeitigen Bewegen der  jeweils zu beladenden Böden ein dieselben  mittels auf gleicher Höhe befindlicher Kon  sole     unterstützender    durchgehender Quer  träger angeordnet ist, der von     einer        An-          triebsvorrichtung'bewegt    wird, die zwei von  einer Welle mit Zahnrädern durch ein Schalt  getriebe senkbare und durch ein     @audrad          hebbare    senkrechte Zahnstangen enthält,

   wo  bei von der Antriebsvorrichtung     aus        6ämt-          liche    für     das    Sammeln der Hölzer erforder  lichen Arbeitsvorgänge mit Ausnahme des       Zurückführens    des     Querträgers    in seine  Hilfsstellung und des     Zurückziehens    eines       Bodenzuführungsschiebers,    sowie des Aus  wechselns der     Sammelkästen    gesteuert wer  den.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der     Einrichtung     ist auf der     Zeichnung    dargestellt, und zwar  zeigen       Fig.    1 und 1a eine Vorderansicht der       Sammeleinrichtung,          Fig.    2 eine Seitenansicht in der Richtung  des Pfeils C der     Fig.    1a,       Fig.    3 einen Schnitt nach der     Linie        A-B     der     Fig.    1 und           Fig.    1 einen Teilschnitt bei ausgeschwenk  ten Kasten.  



  Die Sammeleinrichtung ist an das Ge  stell 1 der     Zündholzmaschine    angebaut, und       die    Hauptwelle 2 der Maschine dient auch  zum Antrieb des Schaltwerkes d der     Sammel-          einrichtung.    Vor die Ausstossvorrichtung 3  gelangen die Zündhölzer in den Tragstäben  4, und zwar durch Führungen 5 in den  Maschinenvorderteil, der auf einem Grund  rahmen 6 ruht und noch eine zweite Welle  7 für die     Sammeleinrichtung    aufnimmt, die  sich aus folgenden     Vorrichtungsgruppen    zu  sammensetzt:

   einer     'frag-    und Schwenkvor  richtung a, einem     Schieberträger    b, einem  Magazinträger c, einem Schaltwerk d, einer       Schwenkvorrichtung    e und einer Beschleuni  gungsvorrichtung f.    Wie     Fig.    1 zeigt, sind bei der dargestell  ten Ausführungsform der Einrichtung zwei       nebeneinanderliegende    Sammelkasten 12 vor  gesehen, deren Querschnitt sich aus     Fig.    3  und 4 ergibt. Für jeden Kasten 12 ist ein       besonderer    Einlegeboden 12' vorhanden, das  heisst für zwei Nachbarkasten sind zwei Bö  den, für drei Nachbarkasten drei Böden usw.

    vorhanden, aber die Kasten selbst besitzen  ausser diesen, beim     Sammelvorgang    in sie  hineingelegten Böden keinen eigenen Boden.  Die Kasten sind vielmehr unten offen, und  nur die     Seitenwände    sind unten nach innen  gebogen, damit die Böden sich in der Tief  stellung dort auflegen können. Das Zuführen  dieser Böden erfolgt selbsttätig aus zwei  Magazinen 54. Unterhalb der Kasten 12 be  findet sich ein     Querträger    60 mit Konsolen  60', die unter die Böden der Kasten 12 tre  ten können. Der Träger 60 wird von zwei       Zahnstangen    59 gehalten und bewegt, die  mit zwei Zahnrädern 58 auf einer Welle 57  in Eingriff stehen.

   Auf derselben Welle,  die in Lagern 55 und 56 ruht, befindet sich  auch das Schaltgetriebe d und ferner ein       14andrad    93, das zum Zurückführen des  Querträgers 60 in seine Höchstlage dient.  Die Einzelvorrichtungen sind wie folgt ge  staltet:    Auf einer unterhalb der Sammelkasten  12 in Lagern 10 ruhenden Welle 9 sitzen  zwei Arme 8, die durch Schienen 11 mitein  ander verbunden sind. An diesen Schienen  werden die     .Sammelkasten    12     mittels    Haken  2.8, 29     aufgehängt,    von denen die     obern    zu  gleich als     Anschläge    (an der festen Führung  47) dienen     (Fig.    3).

   Auf einem die Welle 9  umgebenden Rohr 14 sitzen zwei Naben 13,  an denen durch Bügel 15 eine Rückwand 16  befestigt ist, die unter dem Einfluss eines  Gewichtes an einem über Rollen 19, 20  gehenden Seil 18 steht. Jeder Arm 8 trägt  eine bei 24 drehbare und von einer Feder 25  beeinflusste     Klinke    23, die hinter eine Nase  13' der betreffenden Nabe 13 fassen kann,  um die Kasten 12 und die Rückwand 16 zu  sammenzuhalten. Für die beiden Klinken 23  sind     ortsfeste    Anschläge 26 und für die  Arme 8     Anschläge    27 vorgesehen     (Fig.    4).  



  Der Träger b für den Zuführungsschieber  der Böden 12' ist an den Maschinenständern  1     befestigt    und hält     mittels    Augen eine  Welle 30, an deren Enden Hebel 31, 32, 33  sitzen     (Fig.    2. und 3). Die Hebel 31 und 32  greifen an einem Schieber 34 an; der Hebel  32 hat unten     eine    Nase 32' und der Hebel 33  trägt am äussern Ende einen Handgriff, so  wie am     innern    Ende einen Anschlag 33' und  ein Gewicht 35. Die     Einwärtebewegung     der Hebel 31, 32 wird durch Anschläge 36  begrenzt. An dem Träger b sitzt     ferner    ein  dreiarmiger Hebel 37 mit einer Klinke 37',  die über die Nase 32' greift.

   An dem gegen  überliegenden Ende des Hebels 37 greift eine  Feder 38 an, deren     Einfluss    durch     einen    An  schlag 40 begrenzt ist. Der     dritte    Arm des  Hebels 37 trägt eine Rolle 39, die in einem  Schlitz verstellbar ist.  



  Wie     Fig.    1 und 3 zeigen, sitzen an dem  Träger b vier Winkel 41 mit Bolzen 42, auf  denen Klinken 43 sitzen, die sich mit Blatt  federn 44 unter den Träger     stützen.    Über  diesem befindet sich ein     Schieber    34, der aus  einem über die ,ganze Breite der Maschinen  gehenden Blechstreifen 34', vier Trägern 34"  und zwei Endstücken 34"' besteht. Ferner  .hält der Träger b     (Fig.    1 und 4) eine mitt-           lere    Wand 45, zwei Seitenwände 46 und  zwei Vorderwände 47, die zusammen mit  einer von Winkeln 49, 50 gehaltenen Rück  wand eine feste Führung oberhalb der     Sam-          melkästen    bilden.

   Der Magazinträger c dient  unten zum Führen des Schiebers 34, hat eine  Rückwand 51, sowie hinter dieser und senk  recht zu     ihr    kurze Wände 52 zum Begrenzen  der beiden     Magazine    und weitere Wände 53  zum     Abteilen    von Fächern.  



  Der die gasten tragende Querträger 60  ist an beiden Enden in Führungen 61 ge  führt, die durch Winkel 62 an dem Maschi  nengestell 1 befestigt     sind.    Die Zahnstangen  59 gleiten in entsprechenden Führungen 63.  Zum     Antrieb    des .Schaltwerkes d dienen das       Exzenter    64 auf der Hauptwelle 2 und der  Schalthebel 65, -der gegenüber dem auf der  Welle 57 festen Schaltrad 66     schwingen     kann     und    eine Schaltklinke 67 trägt.

   An  einem Lagerauge 6-8 sitzt eine Sperrklinke  69 zum Verhindern des     Rückwärtsdrehens.          Mittels    der Zahnstangen 59 und des Schalt  werkes d erfolgt das langsame Senken der  Böden 12',     und        mittels    des Handrades 93  der Welle 57 und der Zahnstangen 59 wird  der     Querträger    60 in seine höchste Stellung  zurückgebracht.  



  Neben dem     Schaltrade    66 sitzt auf der  Welle 57 ein Zahnrad 70, das     mit    der vor  dern Verzahnung einer Zahnstange 71 kämmt,  die oben in einem Lager 56 und unten in  einem Lager 72 (Fix. 2) geführt ist. Zwi  schen dem Zahnrad     und    dem Schaltrad be  findet sich ein     Schwinghebel    73 mit einem       Fortsatz        M',    der die Schaltklinke 67 aus  heben kann. An dem Lager 56 sitzt ferner       ein.    federnder Bolzen 56', der den Schwing  hebel 73 in zwei durch die Einbuchtungen       bestimmten    Stellungen festhalten kann.

   Die  Zahnstange 71 trägt oben einen Anschlag  71', der     in        Fig.    2 an dem Schwinghebel 73       anliegt        und    die Schaltklinke 67 ausser Ein  griff     hält.    Ein unterer zweiter Anschlag  71" der Zahnstange 71 schwenkt in der höch  sten Stellung der Zahnstange den Hebel 73  so, dass der Bolzen 5,6' in die untere Ein  buchtung     tritt        und    die Schaltklinke 67 wie-    der eingreifen kann. An einer Scheibe 94 auf  der Welle 57 greift ein (nicht     dargestelltes)     Gewicht zum Ausgleich der Massen an.  



  Unterhalb des Anschlages     @71"    trägt die  Zahnstange 71 eine um einen Bolzen 75  schwenkbare Steuerklappe 74 mit     einer    Hub  kurve 74' und einer schrägen     Zunge    74", die  durch eine bei 76 an der Zahnstange 71 be  festigte Feder 77 gegen die Zahnstange 71  gedrückt     wird.    Ein in einer festen Führung  79 gleitender Riegel 78 hat     zwei    Führungen  78', in denen ein Stein 79'     gleitet,,der    durch  einen ein Zahnrad 82 tragenden Bolzen 80  mit einem Hebel 81 verbunden ist. Dieser  Hebel kann um die Welle 7 schwingen, und  sein Zahnrad     8$    kämmt dauernd     mit    einem  Zahnrad 83 dieser Welle.

   Der Riegel 78  steht     unter    der Wirkung einer Feder 84;       seine,    Rückwärtsbewegung wird durch einen  Anschlag 85 begrenzt.  



  Die Welle 7 trägt ferner an ihrem linken  Ende (Fix. 1) ein     Zahnrad    86, unter dem  eine nicht ganz verzahnte Zahnstange 88  liegt, die mit einem Hebel 87 der Welle 9  gelenkig verbunden ist und von einer     Rolle     89 gestützt     wird,    die an einem Hebel 90  sitzt, der durch einen Hebel 91 bewegt wer  den kann und in seiner untersten Lage auf  einem Anschlag 92 ruht.  



  Die Arbeitsweise dieser ihrer Bauart  nach beschriebenen Einrichtung ist folgende:  Vor dem Beginn der Arbeit werden zwei  Böden 12' aus den Magazinen 54 von Hand  in die Arbeitsstellung gebracht, indem die  Klinke 37' ausgehoben wird, worauf das an  dem Hebel 33 hängende Gewicht 35 den  Schieber 34 gegen die Tragstäbe 4 bewegt.  Mit der linken Hand wird dann die Sperr  klinke 69 von dem Schaltrad 66 abgehoben  und zugleich (rechte Hand) mittels des  Handrades 93 die Zahnräder 58 gedreht, bis  der Querträger 60 unter den vorgeschobenen  Schieber 34 gehoben wird.     Dieser    wird jetzt  durch Niederdrücken des Handgriffes des  Hebels 33 zurückgezogen. Die beiden Böden  12' sind dann frei und legen sich mit den      inzwischen schon aufgenommenen Hölzern  auf die Konsolen 60' des Trägers 60.  



  Bei dem Heben des Trägers 60 wird auch  die Zahnstange 71 gehoben, und der Schwing  hebel 73 wird in der höchsten     Stellung    der       Stange    71 durch den Anschlag 71" aus der       ,Stellung    nach     Fig.    2     herausgeschwenkt.    Die  Schaltklinke 67 wird frei und kommt mit  dem Schaltrad 66 in Eingriff; die langsame  Senkung des Trägers 60 beginnt. Die jetzt  zur Verfügung stehende Zeit     wird    dazu be  nutzt, die beiden Sammelkästen 12 ohne Ein  le-eböden in das Schwenkgestell 8-11 ein  zuhängen     (Fig.    4) und     einzuschwenken          (Fig.    3).

   Diese Arbeit muss beendet sein,  bevor die Konsolen 60' aus ihrer höchsten  Stellung in :die strichpunktierte     Zwischen-          stellung    60"     (Fig.    3) gekommen sind. In der       sprichpunktierten        tieferen    Stellung 60"' ent  spricht die Stapelhöhe je einer Kastenfül  lung.  



  Wenn diese Lage der Böden erreicht ist,  befindet sich die schräge Zunge 74" der  Steuerklappe 74 an der schrägen Kante 78"  des Riegels 78 und hat das Zahnrad 82 in  Eingriff mit :der hintern Verzahnung der  Zahnstange 71 gebracht. Da das Zahnrad 82  von dem Zahnrad 83 dauernd gedreht wird,  bewegt es den Querträger 60 abwärts, und  zwar mit vergrösserter Geschwindigkeit.  Gleich nach Beginn dieser     Bewegung    trifft  die Hubkurve 74' auf die Rolle 39, schwenkt  den Hebel 37 nach rechts, hebt die Klinke  37' aus     und    gibt dadurch die Nase 32' frei.

    Der Hebel 33 wird infolgedessen durch das  Gewicht 35 abwärts gezogen, und der Hebel  32 schwingt nach rechts, um zwei neue Bö  den 12' aus den Magazinen 54 unter die     Aus-          stossstelle    3 zu schieben.  



  Inzwischen hat der Träger 60 seine     tiefste     Stellung nach     Fig.    1 erreicht, und die Ein  legeböden 12' ruhen mit den Stapeln in den  Kasten 12. Zugleich hat der Träger 60 den  Hebel 91 geschwenkt und dadurch die Zahn  stange 88 mit dem Zahnrad 86 in Eingriff  gebracht. Die Zahnstange wird dadurch vor  geschoben und schwenkt mittels des     Hebels       87 die geschlossenen Kasten 12 aus der Stel  lung nach     Fig.    3 in die nach     Fig.    4. Ist diese  erreicht, so hat die     Verzahnung    der Stange  8,8 das Zahnrad 86 verlassen, und ein wei  teres Vorschieben erfolgt nicht mehr.

   Kurz  vor dem Ende der     Ausschwenkbewegung     treffen die Klinken 23 auf die Anschläge 26  und geben     die    Nasen 13' und damit die  Rückwand 16 frei     (Fig.    4), und das Gegen  gewicht 17 zieht sofort die Rückwand 16 bis  gegen einen Anschlag 95 zurück.  



  Sobald die Rückwand 16 wieder senk  recht steht     (Fig.    3), kann der Träger 60  nach oben zurückbewegt werden, um weitere  Böden und Hölzer aufzunehmen. Die vollen  Kasten 12 werden gegen neue leere Kasten  ausgewechselt. Indem Augenblick des     Ein-          treffens    des Trägers 60 in seiner tiefsten  Stellung drückt der obere Anschlag 71' der  Zahnstange 71 von oben herauf den Schwing  hebel 73 und hebt     mittels    des     Fortsatzes    73'  die Schaltklinke 67 aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zum Sammeln der fertigen aus einer Zündholzmaschine kommenden Zündhölzer dienende Einrichtung, bei der die Hölzer un mittelbar unter der Ausstossvorrichtung von untergeschobenen losen Böden aufgenommen, mittels dieser zunächst entsprechend der Ausstossgeschwindigkeit langsam gesenkt und dann, sobald die Stapelhöhe erreicht ist, rasch in darunter bereit stehenden Sammel- kästen abgesetzt werden, dadurch gekenn zeichnet,
    dass für jeden der nebeneinander liegenden Sammelkästen ein besonderer loser Boden vorgesehen und zum gleichzeitigen Bewegen der jeweils zu beladenden Böden ein dieselben mittels auf gleicher Höhe befind licher Konsole unterstützender, durchgehen der Querträger angeordnet ist, der von einer Antriebsvorrichtung bewegt wird, die zwei von einer Welle mit Zahnrädern .durch ein Schaltgetriebe senkbare und durch ein Hand rad hebbare senkrechte Zahnstangen enthält,
    wobei von der Antriebsvorrichtung aus sämt liche für das Sammeln der Hölzer erforder lichen Arbeitsvorgänge mit Ausnahme des Zurückfülirens des Querträgers in seine höchste Stellung und des Zurückziehens eines Bodenzuführungsschiebers, sowie des Aus wechselns der Sammelkasten gesteuert wer den. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass von der ge nannten Welle durch ein Zahnrad eine dritte senkrechte, doppelseitige Zahnstange angetrieben wird, die zwei. Anschläge trägt, von denen der obere am Ende der Abwärtsbewegung mittels eines Schwing- hebels die Schaltklinke der Schaltvor- richtung aus den Zähnen ihres Schaltrades aushebt, um die Abwärtsbewegung zu beenden, und,
    der untere Anschlag an dem Ende der Aufwärtsbewegung der doppel seitigen Zahnstange die Schaltklinke durch Zurückdrehen des Schwinghebels wieder freigibt, um die neue Abwärts bewegung beginnen zu lassen. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass an .der doppel seitigen Zahnstange mittels eines Bolzens eine von einer Feder an diese Zahnstange angepresste Steuerklappe drehbar befestigt ist, die an ihrem untern Ende in eine schräge Zunge ausläuft,
    mittels deren sie in dem Augenblick, in dem auf den sich füllenden und dabei langsam abwärts ge schalteten Böden die Stapelhöhe der Zündhölzer erreicht ist, ein dauernd um laufendes Zahnradgetriebe mit ,der rück wärtigen Verzahnung der doppelseitigen Zahnstange in Eingriff bringt, das nun mehr die fertig beladenen Böden beschleu nigt senkt und in die - Sammelkasten ab setzt.
    B. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das in die doppelseitige Zahnstange eingreifende Zahnrad des genannten Zahnradgetriebes von einem Bolzen eines auf der Achse des andern Zahnrades sitzenden Hebels gehal ten wird, und dieser Bolzen in einem quer zu der zuletzt genannten Zahnstange verschiebbaren Schieber eingreift, den eine Feder gewöhnlich zurückzieht, der jedoch vorn eine Schrägfläche trägt, mit der die schräge Zunge der ,Steuerklappe bei dem Senken der Böden in Eingriff kommt und .das zuerst genannte Zahnrad mit der Zahnstange zum Kämmen bringt. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass vor der Aus- stossvorrichtung ein mehrfächeriges Maga zin angeordnet ist, das für jeden Sammel- kasten einen Vorrat loser Böden enthält, aus dem ein unter ihm befindlicher Schie ber die Böden entnimmt und unter die Zündhölzer schiebt, wobei dieser Schieber mittels eines Hebels durch ein Gewicht belastet ist, jedoch gewöhnlich mittels eines Sperrhebels in der Ruhelage fest gehalten wird,
    bis die oberhalb ihres Drehbolzens eine Hubkurve tragende Steuerk4ppe bei dem Abwärtsgange der. doppelseitigen Zahnstange den Sperrhebel zurückdrückt und damit Sperrklinken auslöst, worauf der zuletzt genannte Schieber durch sein Gewicht nach vorn geschoben wird und neue Böden unter die Zündhölzer bringt.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass nahe dem un tern Hubende des Querträgers ein An schlaghebel angeordnet ist, der bei dem Auftreffen des Querträgers von diesem gedreht wird und*dabei ein dauernd um laufendes Zahnrad und eine Zahnstange in Eingriff bringt, die mittels eines He bels einen drehbaren Tragrahmen mit den gefüllten Sammelkästen nach vorn aus schwenkt. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, da .durch gekennzeichnet, dass der schwenk bare Tragrahmen für die mit ihrer Rück wand nach vorn stehenden und auf der andern Seite durch eine gewichtsbelastete schwenkbare Wand geschlossen gehalte nen Sammelkästen mit dieser Wand durch ein Klinkengesperre gekuppelt ist, das kurz vor Beendigung des @Heraussehwen- kens der Kästen auf einen ortsfesten An schlag trifft und von diesem ausgelöst wird,
    worauf .die genannte Schwenkwand durch ein Belastungsgewicht sofort in ihre senkrechte Stellung zurückgezogen wird und den Weg für den Aufwärtsgang des Querträgers wieder freigibt. .
CH181539D 1934-05-31 1935-03-29 Einrichtung zum Sammeln fertiger Zündhölzer bei Zündholzmaschinen. CH181539A (de)

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