CH181575A - Klemmschaltwerk für den Antrieb von Gasmesserzählern. - Google Patents

Klemmschaltwerk für den Antrieb von Gasmesserzählern.

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CH181575A
CH181575A CH181575DA CH181575A CH 181575 A CH181575 A CH 181575A CH 181575D A CH181575D A CH 181575DA CH 181575 A CH181575 A CH 181575A
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clamping
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jaw
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Naamlooze Vennootschap Ma Meaf
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Meaf Mach En Apparaten Fab Nv
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Description


      Klemmschaltwerk    für den     Antrieb    von     Gasmesserzählern.       Die Erfindung bezieht sich auf ein Klemm  schaltwerk für den Antrieb von Gasmesser  zählern, das bekanntlich die Aufgabe hat,  die hin- und hergehende Bewegung des Mass  organes in eine Drehbewegung der Zähler  werkswelle umzusetzen.

   Für diesen Zweck  ist bereits vorgeschlagen worden, die Zähler  werkswelle mit einer Schalttrommel zu ver  sehen und Klemmbacken anzuordnen, die  diese Trommel umfassen und durch Antriebs  stangen mit dem Massorgan so verbunden  sind, dass sie bei Bewegung der Antriebs  stange in der einen Richtung auf die Trommel  gepresst werden und diese drehen, bei Bewegung  der Antriebsstange in     entgegengesetzer    Rich  tung sich zurückdrehen, ohne hierbei die Trom  mel mitzunehmen.

   Um eine Drehbewegung der       Schalttrommel    und damit des Zählwerkes so  wohl beim Hingang, als auch beim Rückgang  des     Massorganes    zu erzielen, werden auch  schon bisher zwei solcher     Klemmbackenpaare       auf einer gemeinsamen Trommel angeordnet,  von denen das eine beim Hingang des     Mess-          organes,    das andere beim Rückgang des Mass  organes die Trommel antreibt.  



  Bei bekannten Einrichtungen dieser Art ist  der die aus den beiden Klemmbacken gebildete  Zange     öffnende    und schliessende Bügel mit  jeder der beiden Klemmbacken durch ein  Gelenk verbunden.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Klemm  schaltwerk für den Antrieb von Gasmesser  zählwerken mit mindestens einem Paar eine  Schalttrommel der     Zählwerkswelle    zangen  artig umfassender, gelenkig verbundener  Klemmbacken, die mittels eines die aus den  Klemmbacken gebildete Zange umgreifenden  Bügels zusammengezogen werden, der einer  seits an der Antriebsstange, anderseits an  der einen Klemmbacke     angelenkt    ist, bei  dem (an Stelle eines der beiden bisher ver  wendeten oben genannten Gelenke) der Bügel      mit einem winklig an ihm angebrachten  Zahn in eine von aussen offene Zahnlücke  der andern Klemmbacke eingreift.  



  Durch die erfindungsgemässe Einrichtung  werden gegenüber der     vorbekannten    Einrich  tung Vorteile erzielt, auf die nach Beschreibung  des dargestellten Schaltwerkes eingegangen  wird.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des     Erfindungsgegenstandes     schematisch dargestellt.  



  Wie die     Fig.    1 und 2 zeigen, wird  die auf der     Zählwerkswelle    angeordnete  Trommel 15 (oder 3,     Fig.    3) von mindestens  einem Paar Klemmbacken 9 und 10 umfasst,  die im Punkt 13 gelenkig miteinander ver  bunden sind. Am andern Ende der Klemm  backe 10 ist im Punkt 8 ein bogenförmiger  Bügel 6     angelenkt,    der auf der andern Seite  bei 12 mit der Antriebsstange 4     gdlenkig     verbunden ist. An den Bügel 6 ist in der  Nähe des Gelenkpunktes 8 ein Zahn 14 an  gesetzt, der in eine entsprechende Zahnlücke  16 in der Klemmbacke 9 eingreift.

   Der Bügel  6 ist so ausgebildet, dass er-, wenn die aus  den Backen 9 und 10 gebildete Zange auf  die Trommel 15 aufgeschoben ist, diese so  weit umfasst, dass der Mittelpunkt     DZ    der  Trommel 15 innerhalb der durch den Bügel  6 und die Verbindungslinie seiner Gelenk  punkte 8, 12 begrenzten Fläche liegt. Die  Teile des     Klemmschaltwerkes    werden unter  der erforderlichen Spannung gehalten mittels  einer Feder 7, die sich einerseits gegen die  mit der Zahnlücke 16 versehene Klemmbacke  9 abstützt und sich anderseits gegen das mit  der Antriebsstange 4 verbundene Ende des  Bügels 6 legt.  



  Von einer     vorbekannten    Einrichtung, bei  welcher die Klemmbacke 9 und der Bügel 6  durch ein Gelenk verbunden sind, unterscheidet  sich die dargestellte, als Beispiel des erfindungs  gemässen Schaltwerkes aufzufassende Ein  richtung dadurch, dass die Übertragung der  Bewegung des Spannbügels auf die Klemm  backe 9 mittels der Verzahnung 14, 16 er  folgt. Hierdurch wird einmal erreicht, dass  die Backe 9 sich frei um ihren Gelenkpunkt    13 bewegen kann, also in einem Falle fest  an der Trommel 15 anliegt, im andern Falle  dieselbe sicher freigibt.

   Bei der     vorbekannten     Einrichtung kann diese freie Beweglichkeit  der Backe 9 nur erreicht werden, wenn die  Gelenke des     Klennmschaltwerkes    mit ver  hältnismässig grossem Spiel versehen werden,  wodurch aber die Genauigkeit der Über  tragung der Bewegung des     Messorganes    auf  das Zählwerk und damit die Genauigkeit  der     Gasmesseranzeige    in unzulässiger Weise  beeinträchtigt wird.  



  Die erfindungsgemässe Kopplung des Bü  gels 6 und der Backe 9 mittels der Verzahnung  14, 16 hat in 'Verbindung mit der in diesem  Beispiel angewandten, an sich bekannten  Ausbildung des Spannbügels derart, dass er  die Trommel 15 soweit umfasst, dass der  Mittelpunkt     112    der Trommel innerhalb der  durch den Bügel 6 und die Verbindungslinie  seiner     Gelenkpunkte    8, 12 begrenzten Fläche  liegt, den weiteren Vorteil, dass bei Abnutzung  der Becken 9 und 10 oder der Trommel 15  bei konstantem Hub des     Messorganes    die  Trommel einen grösseren Winkelweg zurück  legt als vorher.

   Das Zählwerk liefert also  eine Mehranzeige, die zum Ausgleich der  durch längeren Gebrauch der übrigen Messer  teile, insbesondere der sich dehnenden Mem  bran hervorgerufenen Minderanzeige dient  Diese Vergrösserung des Drehwinkels der  Trommel 15 kommt dadurch zustande, dass  der Punkt 12, an dem die Zugstange 4 an  greift, sich bei Abnutzung der Klemmbacken  oder der Trommel auf dem     .Kreisbogen    R  um den Punkt 8 dem Mittelpunkt     M        all-          mählieb    nähert, wodurch bei konstantem       Hub.H    die Trommel 15 um einen entsprechend  grösseren Winkel<I>a'</I> gegenüber<I>a</I> vorwärts  bewegt wird.  



  Die     Anordnung    der Feder 7 zwischen  dem Bügel und der Klemmbacke 9 - derart,  dass sie' auf das mit der Zugstange 4 ver  bundene Ende des Bügels 6 einwirkt, hat  zur Folge, dass die Kraft, die von der Feder  üben den Bügel 6 und den Zahn 14 auf die  aus den Klemmbacken 9 und 10 gebildete  Zange ausgeübt wird und die Zange schliesst      an einem Hebelarm angreift, der etwa gleich  der Entfernung zwischen den Punkten 12  und 8 und damit bedeutend grösser ist als  bei der bekannten Einrichtung, bei welcher  die Feder zwischen denn Bügel 6 und der  Backe 10 in unmittelbarer Nähe des Gelenk  punktes 8 angeordnet ist. Die Feder kann  also bei der dargestellten Anordnung be  deutend schwächer gewählt werden, ohne  dass dadurch ihre Wirksamkeit beeinträchtigt  wird.

   Ferner wird durch diese Federanordnung  erreicht, dass das Klemmwerk beim Leerlaufen  nicht hinterhergezogen, sondern durch die  Feder vorgeschoben wird.  



  Die Klemmbacken umfassen zweckmässig  eine auf der     Zählwerkswelle    angebrachte  Trommel. Auf dieser wird     (Fig.    3) ein Bund       (Fig.    3b) aufgesetzt, der zur seitlichen Füh  rung der beiden     Klemmbackenpaare    9, 10  dient. Dieser Bund besteht aus genuteten  Ringhälften 2, die durch den Sprengring 1       (Fig.    3a) auf der Trommel 3 festgehalten  werden. Hierdurch wird es ermöglicht, an  den Stellen, wo die Mantelflächen der Trommel  und die Stirnflächen des Bundes -aneinander  stossen, scharfe Ecken zu erzielen und beide  durch den Bund getrennten Walzenhälften  durchgehend zu bearbeiten.

   Unter Umständen  kann es     vorteilhaftig    sein, die Trommel 3  und den Ring 2 aus     Spritzguss    herzustellen,  indem beide Teile in einem Stück zusammen  gegossen werden. Ebenso kann es zweck  mässig sein, die Klemmbacken aus     Spritzguss     herzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Klemmschaltwerk für den Antrieb von Gasmesserzählwerken mit mindestens einem Paar eine Schalttrorrrrnel der Zählwerkswelle zangenartig umfassender, gelenkig miteinan der verbundener Klemmbacken, die mittels eines die aus den Klemmbacken gebildete Zange umgreifenden Bügels zusammengezogen werden, der einerseits an der Antriebsstange, anderseits an der einen Klemmbacke ange- lenkt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (6) mit einem winklig an ihm ange brachten Zahn (14) in eine nach aussen offene Zahnlücke (16) der andern Klemmbacke ein greift.
    UNTERANSPR'ü'CHE 1. Klemmschaltwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (6) so ausgebildet ist, dass er, wenn die aus den Klemmbacken (9 und 10) ge bildete Zange auf die Trommel (15) auf geschoben ist, diese soweit umfasst, dass der Mittelpunkt (M) der Trommel (15) innerhalb der durch den Bügel (6) und die Verbindungslinie seiner Gelenkpunkte (8, 12) begrenzten Fläche liegt. 2. Klemmschaltwerk nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die sich einerseits gegen die mit der Zahnlücke (16) versehene Klemm backe (9) abstützende Spannfeder (7) sich anderseits gegen das mit der Antriebs stange (4) verbundene Ende des Bügels (6) legt.
    3. Klemmschaltwerk nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Klemmbackenpaaren ein Bund auf der Trommel (3) angeordnet ist, der aus zwei genuteten Ringhälften (2) besteht, die durch einen Sprengring (1) auf der Trommel (3) festgehalten werden. 4. Klemmschaltwerk nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die die Klemm backen tragende Trommel (3) mit dem Ring (2) in einem Stück aus Spritzguss hergestellt ist.
    5. Klemmschaltwerk nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken aus Spritzguss hergestellt sind.
CH181575D 1934-04-26 1935-03-09 Klemmschaltwerk für den Antrieb von Gasmesserzählern. CH181575A (de)

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