CH181827A - Verschlusseinrichtung an Photoapparaten. - Google Patents

Verschlusseinrichtung an Photoapparaten.

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CH181827A
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Pemberton Billing Noel
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Pemberton Billing Noel
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      Verschlusseinrichtung    an Photoapparaten.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine     Verschlusseinrichtung    an Photoappara  ten.  



  Die     Verschlusseinrichtung    gemäss der Er  findung hat ein Paar beweglich angebrachte       Verschlussglieder,    von welchen das eine eine  Belichtungsöffnung aufweist, welche bei     un-          betätigtem    Verschluss durch das andere ab  geschlossen wird, und mit welchen Gliedern  ein     Verschlusseinstellorgan    in Wirkungsver  bindung steht, derart, dass zwischen dem  einen     Verschlussglied    und dem Einstellorgan  nach einer gemeinsamen Anfangsbewegung  ein Freilauf eingeschaltet wird, so dass die  beiden     Verschlussglieder    durch das Einstell  organ über verschiedene Strecken bewegt  werden können.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes nebst zwei Detailvarianten darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Aufriss der     Verschlusseinrich-          tung    von der Kameravorderseite gesehen,         Fig.    2 einen     Seitenriss    der Einrichtung  von der rechten Seite der     Fig.    1 gesehen;

         Fig.    3 einen Schnitt nach Linie 3-3 in       Fig.    1,       Fig.    4 einen Schnitt nach Linie 4-4 in       Fig.    3,       Fig.    5 einen Schnitt nach Linie 5-5 in       Fig.    3, in welchem die     Verschlussglieder    in  ihrer     Schlusslage    ersichtlich sind,       Fig.    6 eine-- Schnitt nach Linie 6-6 in       Fig.    3, wobei ein     Verschlussglied    abgenom  men ist,       Fig.    7 einen     ähnlichen    Schnitt wie     Fig.    6,

    bei welchem beide     Verschlussglieder    durch die  Einstellbewegung teilweise gedreht sind, und       Fig.    8 einen ähnlichen Schnitt.     wie        Fig.    4,  in welchem die Teile in einer Zwischenstel  lung bei Zeitbelichtung gezeigt     sind;

            Fig.    9 ist ein Aufriss einer     abgeänderten     Ausführungsform,       Fig.    10 ein     Schnitt    nach Linie 10-10 der       Fig.    9,           Fig.    11 zeigt Einzelheiten der in     Fig.    9  und 10 gezeigten     Versehlussauslösemittel    in  grösserem Massstab, und       Fig.    12 eine Ansicht der in     Fig.    11 ge  zeigten Teile von oben gesehen;

         Fig.    13 zeigt eine Bremsvorrichtung für  die Hemmung der Ablaufgeschwindigkeit  eines     Verschlussgliedes,          Fig.    14     einen    Schnitt nach Linie 14-14  in     Fig.    13, und       Fig.    15 einen Schnitt nach Linie 15-15  der     Fig.    13.  



  Gleiche Bezugszeichen bezeichnen in den  verschiedenen Figuren der Zeichnung gleiche  Teile.  



  Die in     Fig.    1 bis 8 dargestellte Ausfüh  rungsform der     Verschlusseinrichtung    kann  vorteilhaft mit dem im Patent Nr. 183477       beschriebenen    Kameragehäuse verwendet  werden.  



  Die     Verschlusseinrichtung    umfasst vier  gleichachsig angeordnete Gehäuseteile 1, 2, 3  und 4, welche in später beschriebener Weise       miteinander    so verbunden sind, dass sie das  Gehäuseinnere lichtdicht abschliessen. Der       Hinterteil    1 hat die Form einer mit einem  Flansch versehenen Scheibe, welche zur Auf  nahme     zweier        Verschlüssglieder    5 und 6 und  eines Zahnrades 7 mit einer     Aussparung    ver  sehen ist. In einer mittleren Öffnung des  Teils 1 ist ein hinteres Linsenelement 8 einer  zusammengesetzten Linse befestigt, deren  vorderes Element 9 in einer mittleren Öff  nung des Vorderteils 4 liegt.  



  Der benachbarte Teil 2 nimmt ein     wei;          teres    Zahnrad 10 auf und ist selbst als ein  Ring ausgebildet, der am     innern    Umfang Ge  triebezähne 12 aufweist. Der Ring ist an Sei  tenstücken 13 zentriert, welche am Hinterteil  1     befestigt    sind oder mit demselben ein Stück  bilden und sich von der Innenfläche des letz  teren aus in den Teil 2 erstrecken. Die Zähne  12 greifen in die Zähne des Zahnrades 10       ein.     



  Die Teile 3 und 4 zusammen besitzen  Vertiefungen für die Aufnahme eines     Sperr-          rades    14 und von     Klinken    15 und 16. Die  letzteren sind auf der Innenseite des Teils 4    bei 17 und 18 drehbar gelagert und mit Be  tätigungsknöpfen 19 und 20 versehen, welche  durch für diesen Zweck vorgesehene Öffnun  gen 21 und 22     (Fig.    8) in der Zylinderwan  dung der Teile 3, 4 hindurch zugänglich sind.  Diese Teile 3 und 4 sind ausserdem zusam  men zur Aufnahme zweier Scheiben 23 und  24 eingerichtet, von welchen die Scheibe 23  dazu dient, eine Mehrzahl     Lichtfilter    25 auf  zunehmen und die Scheibe 24 bei 26 mit Öff  nungen versehen ist, um eine Anzahl Blenden  zu erhalten.

   Die Scheibe 23 ist auf einer  Drehachse 27 und die Scheibe 24 auf einer  Drehachse 28 angeordnet, welche entweder in  einem oder beiden Teilen 3 oder 4 gehalten  ist.  



  Die     Verschlussglieder    sind auf einem Zap  fen 11 gelagert, dessen eines Ende Schrau  bengewinde aufweist und in den Boden des  Teils 1 eingeschraubt ist     (Fig.    3). Das äussere  Ende des Zapfens 11 besitzt Kopfform, um  die Glieder 5 und 6 so in ihrer Lage zu hal  ten, dass sie genügend Freiheit haben, sich  auf dem Zapfen 11 zu drehen.  



  Das     Verschlussglied    6 ist am besten aus       Fig.    5 ersichtlich; es weist einen     gezabnten     Antriebsring auf, welcher     eine    grosse Öff  nung 29 und einen verhältnismässig schmalen  Sektor 30 besitzt, dessen inneres Ende den  Zapfen 11 umfasst.

   Das     Verschlussglied    5  weist eine     sektorförmige    Öffnung 31 auf,  welche, wenn die zwei     Verschlussglieder    in  der Schliesslage nach     Fig.    5 sind, durch den  Sektor 30 bedeckt ist, um den Durchtritt von  Licht durch das Linsensystem     hindurch    in  die Kamera zu     verhindern.    Am Umfang des       Verschlussgliedes    5 sind Getriebezähne 32  vorhanden, welche sich nur über einen klei  nen Bogen des Umfanges erstrecken und die  bereits erwähnte teilweise     Verzahnung    bil  den.

   Die     Zähne    32 und die Zähne 33 auf dem  Antriebsring des     Verschlussgliedes    6 greifen  beide in die Zähne des Zahnrades 7 ein. Ein  Zapfen 34 erstreckt sich von dem     Verschluss-          glied    5 aus nach hinten und liegt     zwischen     den Schenkeln einer     haarnadelförmigen    Fe  der 75, wie aus     Fig.    6 ersichtlich ist. Die  Schlaufe der Feder ist in einer Ringnut des      Drehzapfens 11 abgestützt, und befindet sich  in einer     sektorförmigen,    für ihre Aufnahme  im Teil 1 gebildeten Vertiefung 36.  



  Die Zahnräder 7 und 10 (Fix. 3) und das  Sperrad 14 sind auf einer Achse 37 befestigt,  welche mit ihren Enden in Lagerbohrungen  der Teile 1 und 4 gelagert ist. Das eine Ende  einer Spiralfeder 38 ist auf der Achse 37,  und das andere Ende bei 39 (Fix. 6) am Teil  1 befestigt.  



  Ein Bolzen 40, welcher in der Nähe des  Umfanges des Sperrades 14 von dessen Sei  tenflächen nach hinten vorsteht, kann mit  einem am Ende der Klinke 16 vorgesehenen  Zahn 41 zusammenwirken. Ein zweiter Zahn  42 dieser Sperrklinke greift in die Zähne des  Sperrades 14 ein. Ein von der Sperrklinke 16  nach hinten vorstehender Bolzen .43 wirkt  mit dem Ende 44 der Sperrklinke 15 zu  sammen.  



  Schmale Teile des Umfanges der Licht  filter- und     Blendenscheiben    23 und 24 grei  fen in Vertiefungen, welche für diesen Zweck  in den zylindrischen Wandungen der Teile 3  und 4 gebildet sind, ein.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Einrichtung ist folgende:  Zum Spannen und Einstellen des Ver  schlusses wird der Ring 2 in Uhrzeigerrich  tung gedreht, wie in     Fig.    1, 5, 6, 7 und 8 ver  anschaulicht. Um das Drehen des Ringes 2  zu erleichtern, ist dessen Umfangsrand ge  rippt. Bei der Drehung des Ringes 2 wird  das Zahnrad 10 in der in     Fig.    5 mit einem  Pfeil angedeuteten Richtung und das Zahn  rad 7 und das Sperrad 14 in gleicher Rich  tung gedreht. Das Zahnrad 7 dreht beide       Verschlussglieder,    aber zufolge der teilweisen  Verzahnung 32 erhält das Glied 5 nur eine  teilweise Drehung und gelangt dabei von der  in     Fig.    6 gezeigten Lage in diejenige nach  F     ig.    7.

   Das Glied 6 kann um irgend einen  gewünschten Betrag gedreht werden, wo  durch eine     Winkelverschiebung    zwischen den  zwei Gliedern erreicht und der Sektor 30 um  eine gewünschte Winkeldistanz über die Öff  nung 31 hinaus bewegt wird. Ein Bolzen 45  des Ringes 2 und ein mit demselben zusam-         menwirkender    Anschlag 46 am Teil 3 dienen  zur Begrenzung der Winkelbewegung des  Ringes 2 auf höchstens eine ganze Um  drehung. Beim Drehen des Ringes 2 wird die  Feder 38 gespannt und ist dann bestrebt, die  Teile in ihre ursprüngliche Lage zurückzu  führen, was jedoch durch das Eingreifen des  Klinkenzahnes 42 in die Sperrzähne des Ra  des 14 verhindert wird.

      Für Momentbelichtung wird der Knopf  20 vollständig niedergedrückt, um das     Sperr-          rad    14 durch den Zahn 42 freizugeben und  den Klinkenzahn 41 aus dem Weg des Bol  zens 40     herauszubewegen.    Die     Belicbt,izngs-          dauer    hängt von der den beiden Verschluss  gliedern erteilten Winkelverschiebung ab.  Beim Auslösen wird das Glied 5 in die Lage  nach     Fig.    6 zurückkehren und die Öffnung  31 kommt in Übereinstimmung mit der Lin  senöffnung. Die Belichtung ist beendigt,  wenn sich das Glied 6 in die Lage nach       Fig.5    gedreht hat, so dass der Sektor 30 die  Öffnung 31 bedeckt.  



  Das Übersetzungsverhältnis des Getriebes  ist derart, dass eine vollständige Drehung des  Ringes 2 die Zahnräder 7 und 10 und das  Sperrad 14 viermal und das     Verschlussglied    6  zweimal dreht. Die maximale Momentbelich  tung wird erhalten, wenn der Ring 2 voll  ständig gedreht wurde. Der Sektor 30 läuft  während seiner ersten Umdrehung über die  Öffnung 31 hinweg, aber die für diese mo  mentane Schliessung benötigte Zeitdauer ist  so klein, dass sie vernachlässigt werden kann.  



  Für Zeitbelichtung wird der Ring 2 um  eine halbe Umdrehung gedreht. Dies wird  durch Einstellung des Bolzens 45 gegen eine  Einstellmarke auf der Aussenseite des Teils 3  reguliert. Durch diese     Bewegung    wird das  Sperrad 14 zweimal gedreht, so dass der Bol  zen 40 von seiner Ruhelage (Fix. 4) zweimal  unter dem     Klinkenzahn    41 hindurch wieder  in die Lage nach     Fig.    4 gelangt. Das Aus  lösen für Zeitbelichtung wird nun durch Nie  derdrücken des Knopfes 19 bewirkt, wobei  die Klinke 15 um ihre Achse 17     schwingt     und ihr Ende 44 anhebt, wodurch der Bolzen      43 an der Sperrklinke 16 und diese selbst ge  hoben wird. Die Lage der Achse 17 ist derart,  dass diese Bewegung nur zum Abheben des  Zahnes 42 aus den Zähnen des Sperrades 14  dient.

   Das Sperrad 14 dreht sich nun unter  dem Einfluss der Spiralfeder 38 entgegen  dem Uhrzeigersinn, bis der Bolzen 40 hinter  dem Zahn 41 anschlägt     (Fig.    8). Gleichzeitig  kehrt das     Verschlussglied    5 in die Lage nach       Fig.    6 zurück, während das     Verschlussglied    6  dieses erst nur auf einem Teil seines Weges  begleitet, und nach     einer    halben     Umdrehung     angehalten wird, so dass der Sektor 30 gerade  diametral gegenüber der Öffnung 31 liegt  und der Verschluss nicht geschlossen     wird.     Die Teile befinden sich     in.    der Zwischenlage  nach     Fig.    B.

   Wenn nun der Knopf 20 nieder  gedrückt und das Sperrad 14 freigegeben  wird, kehrt letzteres in seine Ruhelage und  das Glied 6 in die Lage nach     Fig.    5 zurück  und die Belichtung ist beendigt.  



  Es wird bemerkt, dass die Feder 35 die  Wirkung hat, die     Endzähne    der teilweisen       Verzahnung    32 des     Verschlussgliedes    5  immer nachgiebig in Eingriff mit den Zäh  nen des Zahnrades 7 zu halten, so dass durch  dieses Zahnrad die Verzahnung 32 sogleich  mitgenommen wird.  



  Ein in die Vorderseite des Teils 4     einge.          sehraubter    Ring 146 dient zum Festhalten  der Linse 9.    In der in     Fig.    10 bis 12 veranschaulichten  Ausführungsform wirken die Teile gleich       zusammen    wie in der bereits beschriebenen  Ausführung, mit der Ausnahme. dass die An  ordnung einzelner Teile verschieden ist und  die     Verschlussauslösemittel    abgeändert sind.  Es ist ersichtlich, dass der Ring 2 das Zahn  rad 10 nur     teilweise    übergreift und eine  bessere Führung au Lagerflächen einer nicht  drehbaren Scheibe 47 erhält, welche zwischen  die Teile 1 und 2 eingesetzt ist.

   Die Scheibe  47 dient     ferner    dazu, das Zahnrad 10 teil  weise und das Zahnrad 7 vollständig aufzu  nehmen. Die     Verschlussglieder    5 und 6 sind  auf der     Hinterseite    des     hintern    Linsen  elementes 8 angeordnet und nur die Scheiben    28, 24 sind zwischen den vordern und     hin-          tern    Linsenelementen eingesetzt.  



  An Stelle des     Sperrades    14 ist ein     Kron-          rad    48 angewendet, dessen Zähne geben die  Vorderseite gerichtet sind. Die Sperrklinken  15 und 16 sind auf Zapfen 49 und 50 ange  ordnet, deren Achsen in Ebenen liegen, die  rechtwinklig zu denjenigen der Sperrklinken  15, 16 der vorhergehenden     Ausfübrung        sind.     Aus diesem Grunde sind die Sperrklinken  vermittels     Pressknöpfen    19 und 20     betätigbar,     welche über die Vorderseite des Teils 4 vor  stehen. Einer der Zähne des     Kronrades    ist  länger als die andern, wie bei 51 gezeigt ist  und dient an Stelle des Bolzens 40 der vor  hergehenden Ausführungsform.

   Im übrigen  ist die Wirkung der     Auslöseinittel    gleich wie  früher beschrieben und wie aus     Fig.    12 er  sichtlich ist, erstreckt sich der     Klinkenzahu     41 nun einwärts gegen die Zähne des     fron          rades    48.  



  Bei beiden Ausführungsformen werden  die Sperrklinken 15 und 16 auswärts ge  drückt durch Federn 52, welche bewirken,  dass der Sperrzahn 42 nachgiebig in die mit  ihm zusammenwirkenden Sperrzähne gedrückt  wird. In der zweiten Ausführungsform ist  der Bolzen 43 nicht notwendig, da die Nase  44 unmittelbar gegen das Ende der Klinke  16 drückt.  



  Wenn es erwünscht ist, die Ablaufge  schwindigkeit des Verschlusses     nach    dessen  Auslösung zu hemmen, können die in den       Fig.    13 bis 15 gezeigten Mittel angewendet  werden. Nach diesen Figuren sind der Ring  teil 47 und der Teil 2 so geformt, dass sie  eine Aussparung 53 bilden. deren äussere  Wandung 54, das heisst diejenige Wandung,  die durch den Teil 2 gebildet wird, exzen  trisch zu der innern Wandung ist. Ein bei  55 an der Scheibe .47 drehbar gelagerter  Bremsdaumen 154 hat einen     nachgiebigen     Endteil 56 in Gestalt einer kurzen Flach  feder, deren Spannung     vermittels        einer     Schraube 57 einstellbar ist.

   Der Bremsdau  men 154 liegt in der Aussparung 53 in     einer     solchen Lage geneigt, dass bei     Beginn    der       Auslösebewegung    des Verschlusses wenig      oder nicht gebremst wird, bis das Glied 5 in  die Lage nach     Fig.    6 bewegt wurde. Nach  dem diese     Winkeldistanz    durchlaufen ist.  verursacht die Exzentrizität der Wandung  54, dass letztere mit dem Bremsdaumen zu  sammenwirkt. um die     Rückkehrbewegung     des Gliedes 6 in gewünschtem Masse zu  hemmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verschlusseinrichtung an Photoapparaten. gekennzeichnet durch ein Paar beweglich an gebrachte Verschlussglieder, von welchen das eine eine Belichtungsöffnung aufweist, wel che bei unbetätigtem Verschluss durch das andere abgeschlossen wird, und mit.
    welchen Gliedern ein Verschlusseinstellorgan in Wir- kungsv erbindung steht, derart, dass zwischen dem einen Verschlussglied und dem Einstell organ nach einer gemeinsamen Anfangsbewe gung ein Freilauf eingeschaltet wird, so dass die beiden Verschlussglieder durch das Ein stellorgan über verschiedene Strecken bewegt werden können.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verschlusseinrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass nach Betätigung der Verschlussauslöse- vorrichtung die beiden Verschlussglieder zunächst gemeinsam in einer zur zuerst erfolgten Einstellbewegung entgegenge setzten Richtung zurücklaufen und hier auf eine Weiterbewegung des zweitge nannten Verschlussgliedes allein erfolgt.
    2. Verschlusseinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Ver- schlusseinstellorgan die Differenz der durch die beiden Verschlussglieder zu rückzulegenden Ablaufstrecken je nach der gewünschten Belichtungsdauer ver schieden eingestellt werden kann.
    3. Verschlusseinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verschlussglieder um eine gemeinsame Axe drehbar sind, so dass bei Einstellung des Verschlusses, dank des erwähnten Freilaufes, die Öffnung des einen Ver- schlussgliedes und der dieselbe verschlie ssende Teil des andern Verschlussgliedes um einen wählbaren Winkel voneinander getrennt werden.
    4. Verschlusseinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass das eine Ver- schlussglied mit einem teilweise gezahnten Getriebeorgan und das andere Verschluss- glied mit einem Getriebeorgan versehen ist, welches dem letzteren eine grössere Bewegung übertragen kann als die Bewe gung, welche durch das teilweise ge- zahnte Getriebeorgan auf den entspre chenden Verschlussteil übertragen werden kann, wobei ein drittes Getriebeorgan vorgesehen ist, welches mit den beiden ersteren Getriebeorganen gleichzeitig zu sammenwirkt,
    um sie in Bewegung zu setzen. 5. Verschlusseinrichtung gemäss. Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass eine mit dem dritten Getriebeorgan zusammenwirkende Verschlussauslösevorrichtung vorgesehen ist. 6. Versehlusseinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen i bis 5, da durch gekennzeichnet, dass die Verschluss- glieder scheibenförmig und so angeord net sind, dass sie sich in Ebenen quer zur Axe des Objektivs um eine parallel zu dieser liegenden Age bewegen.
    7. Verschlusseinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet. dass eine Feder ständig bestrebt ist, das teilweise: ge zahnte Getriebeorgan mit seinem einen oder andern Ende in Eingriff mit dem treibenden Getriebeorgan zu halten. B. Verschlusseinrichtung gemäss Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine Ver- schlussfeder zum Betätigen der . V er schlussglieder beim Auslösen nach erfolg ter Einstellung.
    9. Verschlusseinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 8, da- durch gekennzeichnet, dass die Ver- schlusseinstellvorrichtung durch einen von Hand drehbaren Zahnring gebildet ist, der mit einem Verschlussantricborgan in Eingriff steht, mit welchem sich ein Sperrad dreht, dem eine Klinke zugeord net ist und welches einen Anschlag hat.
    der mit einem aaslösbaren Anschlag zu sammenwirkt, um das Sperrad und Ver- schlussantriebsorgan nach einer durch die Verschlussauslösevorrichtung veran lassten Teilablaufbewegung anhalten zu können.
    10. Verschlusseinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 9, da durch gekennzeichnet, dass der auslösbarn Anschlag und die Klinke einen Teil bil den, welcher verschwenkbar gelagert ist und so betätigt werden kann. dass die Klinke von den Zähnen des Schaltrades abgehoben wird, während der aaslösbare Anschlag in Wirkungsstellung verbleibt, so dass derselbe nachfolgend einer zwei ten Auslösewirkung unterworfen werden kann.
    11. Verschlusseinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine einstellbare Bremsvorrichtung, welche auf einen be weglichen Teil des Verschlusses bei des sen Ablauf verzögernd einwirkt. 12. Verschlusseinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 11, da durch gekennzeichnet, dass die Bremsvor richtung einen federnd betätigten Nocken aufweist, welcher in bezug auf eine mit ihm zusammenwirkende, exzentrisch auf einem drehbaren Teil des Verschlusses angeordnete Bremsfläche geneigt ist.
    13. Verschlusseinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Verschlussglieder scheibenförmig sind und an ihrem Umfang die Verzahnung haben, wobei das zweite Verschlussglied eine vollständige Verzahnung über seinen ganzen Umfang hat, so dass es nötigen falls bei einer einzigen Belichtung eine oder mehrere Umdrehungen ausführen kann.
CH181827D 1933-11-03 1934-11-02 Verschlusseinrichtung an Photoapparaten. CH181827A (de)

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