AT146588B - Verschluß für photographische Apparate. - Google Patents

Verschluß für photographische Apparate.

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AT146588B
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Noel Pemberton Billing
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Description


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    Verschluss   für photographische Apparate. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluss für photographische Apparate mit zwei beweglich angeordneten   Verschlusslamellen,   von welchen die erste eine das Objektiv freigebende Öffnung aufweist und die zweite zum Verschliessen dieser Öffnung dient. Gemäss der Erfindung wirken die beiden Verschlusslamellen mit einem Organ zum Einstellen der Lamellen in der Weise zusammen, dass der Eingriff des Einstellorganes mit der ersten   Verschlusslamelle   gelöst ist, sobald sie eine begrenzte Verstellung erfahren hat, wodurch die beiden Lamellen in verschieden weitem Abstande von der Objektivöffnung eingestellt werden. 



   Das Auslösen des Verschlusses vollzieht sich in der Weise, dass sich beide Lamellen zuerst gemeinsam bewegen, worauf die zweite Lamelle die Bewegung allein fortsetzt. Am Ende der gleichzeitigen Bewegung befindet sich die mit der Öffnung versehene Lamelle gegenüber dem Objektiv in einer solchen
Stellung, dass das Licht durch die Linsen durchtreten kann. Während der Weiterbewegung der zweiten Lamelle bleibt das Objektiv offen, bis schliesslich deren Verschlussteil die Öffnung der ersten Lamelle abdeckt. Die Belichtungsdauer ist also gleich der Zeit, während der sich die zweite Lamelle allein bewegt. 



   Die Wegdifferenz, welche die eine Lamelle nach dem Auslösen mehr zurückzulegen hat als die andere, ist einstellbar. Zweckmässig sind beide Lamellen um eine gemeinsame Achse drehbar. In diesem Fall ergibt sich die Einstellung aus der Winkelöffnung zwischen der Öffnung in der einen Lamelle und dem Verschlussteil in der andern Lamelle. 



   Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung, besteht der   Einstell-bzw. Auslösemeehanismus   aus einem Teilzahnbogen auf der einen Lamelle, einem in sich geschlossenen Zahnkranz auf der andern Lamelle und einem ein Element eines Triebwerkes bildenden Zahnrad, das in die Zähne beider Lamellen eingreift. Wenn das Triebwerk in der zum Einstellen des Verschlusses vorgesehenen Richtung bewegt wird, so vollführt die mit dem Zahnbogen versehene Lamelle nur eine Teildrehung und kommt sodann mit seinem Antriebsrad ausser Eingriff, wogegen die zweite Lamelle ihre Bewegung so lange fortsetzt, als sich das Antriebsrad dreht.

   Beim Einstellen wird also die mit der Öffnung versehene Lamelle so verdreht, dass sie von der Offenstellung, in welcher ihre Öffnung mit der Linse koaxial liegt, in die Verschlussstellung gelangt ; die zweite Lamelle wird weiter verdreht, damit sich zwischen ihrem Verschlussteil und dem Loch in der ersten Lamelle der erforderliche Öffnungswinkel ergibt. 



   Die Lamellen können statt einer Drehbewegung auch eine Verschiebung ausführen, in welchem Falle die Zahnräder durch Zahnstangen ersetzt werden müssen. 



   Die   Rückbewegung   der Lamellen nach dem Auslösen des Mechanismus wird vorteilhaft durch eine Feder herbeigeführt, die beim Einstellen des Verschlusses mit Hilfe des Triebwerkes gespannt wird. 



  Zweckmässig kommt auch eine Feder zur Anwendung, die den Zahnbogen auf der mit der Öffnung versehenen Lamelle mit dem Antriebsrad in Eingriff hält. Zum Festhalten des Triebwerkes in der eingestellten Lage dienen Klinken, Anschläge od. dgl. Organe. 



   Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht des Verschlusses, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 3 mit den Lamellen des Verschlusses in Schliessstellung, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 3, wobei eine Lamelle abgenommen ist, Fig. 7 eine gleiche Darstellung wie Fig. 6 mit eingestellten Lamellen, Fig. 8 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 4 mit den Teilen in der Einstellung für eine Zeit- 

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 aufnahme.

   Fig. 9 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform in Vorderansicht, Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie   10-10   der Fig. 9, Fig. 11 zeigt in grösserem Massstab eine Einzelheit des Auslösemechanismus, Fig. 12 eine Draufsicht zu Fig. 11, Fig. 13 eine Bremse zur Hemmung des Rücklaufes, Fig. 14 einen Schnitt nach der Linie   M-M der Fig.   13 und Fig. 15 einen Schnitt nach der Linie   15-15   der Fig. 13. 



   Das Gehäuse des in den Fig. 1-8 dargestellten Verschlusses ist aus vier konzentrischen Teilen   1,   2,3 und 4 zusammengesetzt, die miteinander lichtdicht verbunden sind. Der Teil 1, der die Rückwand bildet, hat die Gestalt einer mit einem Flansch versehenen Scheibe, die Ausnehmungen aufweist, in welchen die beiden den Verschluss bildenden Lamellen 5 und 6 sowie ein Zahnrad 7 untergebracht sind. In einer Mittelöffnung der Rückwand 1 ist die Hinterlinse 8 und in eine Mittelöffnung der Vorderwand 4 die Vorderlinse 9 des Objektives eingebaut. 



   Der Teil 2 des Gehäuses hat ringförmige Gestalt und umschliesst ein Zahnrad   10,   dessen Zähne mit einer Innenverzahnung 12 des Teiles 2 in Eingriff stehen. Der Ring ist um die zylindrische Aussen-   fläche   von Backen   13   drehbar, die, über die Innenfläche der Rückwand 1 vorragend, an dieser befestigt oder mit ihr aus einem Stück hergestellt sind. 
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 untergebracht sind. Die Sperrklinken sind um Zapfen 17, 18 in der Vorderwand 4 drehbar und am Ende zu knopfartigen Handgriffen 19 und 20 ausgebildet, die Öffnungen 21 und 22 (Fig. 8) in der zylindrischen Wand des Gehäuses durchsetzen. In den Teilen 3 und 4 sind ferner zwei Scheiben 23 und 24 untergebracht. Die Scheibe 23 trägt im Kreis angeordnete Lichtfilter 25, während die Scheibe 24 mit einer Reihe von Blendenöffnungen 26 versehen ist.

   Die Scheibe 23 dreht sich um einen Zapfen 27 und die Scheibe 24 um einen Zapfen 28 ; die Zapfen können in einem der Teile 3 und 4, gegebenenfalls in beiden Teilen gelagert sein. 



   Die den Verschluss bildenden Lamellen 5 und 6 sind um einen Zapfen 11 drehbar, der mit einem mit einem Schraubengewinde versehenen Fortsatz in die Stirnwand des Teiles 1 eingeschraubt ist (Fig. 3). 



  Das andere Ende des Zapfens ist mit einem Flansch versehen, um die Lamellen 5 und 6 ohne Beein-   trächtigung   ihrer Drehbarkeit in Stellung zu halten. 



   Die Lamelle 6 besteht, wie aus Fig. 5 hervorgeht, aus einem gezahnten Ring, der nur durch einen schmalen Sektor 30 mit der Nabe verbunden ist, wodurch sich eine breite Öffnung 29 ergibt. Die Lamelle 5 hat eine sektorförmige   Öffnung.     31,   die bei der Einstellung der Lamellen gemäss Fig. 5 vom Sektor   30   abgedeckt wird, so dass kein Licht in die Kamera gelangen kann. Auch die Lamelle 5 ist gezahnt. Die Zähne erstrecken sich jedoch nur über einen kleinen Bogen 32, also nicht über den ganzen Umfang. 



    Sowohl die Zähne 32 der Lamelle 5 als auch die Zähne 33 am Umfang der Lamelle 6 stehen mit den   Zähnen des Rades   ?   in Eingriff. In die Lamelle 5 ist ein nach hinten vorragender Zapfen 34 eingesetzt, der zwischen den Schenkeln einer ähnlich einer Haarnadel geformten Feder 35 liegt (Fig. 6). Die Schleife der Feder umschliesst einen Hals des Bolzens 11. Die Feder 35 ist im Teile 1 untergebracht, der zu diesem Zwecke mit einer sektorförmigen Vertiefung 36 versehen ist. 



   Die Zahnräder   7 und. M   und das Sperrad 14 sind an einer Welle   3"1   befestigt, deren Enden in entsprechenden Ausnehmungen der Teile 1 und 4 gelagert sind. Mit der Welle 37 ist das eine Ende einer
Spiralfeder 38 verbunden, deren anderes Ende bei 39 mit dem Teile 1 verbunden ist (Fig. 6). 



   In das Sperrad 14 ist nahe dem Umfang desselben ein Zapfen 40 eingesetzt, der mit einem Zahne   41   am Ende der Klinke 16 zusammenwirkt. Ein weiter Zahn 42 der Klinke wirkt mit den Zähnen des Sperrrades 14 zusammen. 43 ist ein von der Klinke   16   nach hinten vorspringender Zapfen, der vom Ende 44 der Klinke 15 betätigt wird. 



   Die mit den Filtern besetzte Scheibe 23 sowie die Blendenscheibe 24 durchsetzen mit einem kleinen Teil ihres Mantels Schlitze in den zylindrischen Wänden der Teile 3 und 4, damit sie von Hand aus eingestellt werden können.. 



   Die Wirkungsweise des Mechanismus ist folgende :
Um den Verschluss einzustellen, wird der ringförmige Gehäuseteil 2 in bezug auf Fig. 1 im Uhrzeigersinn gedreht. Um das Verdrehen zu erleichtern, ist der Teil 2 aussen geriffelt. Die Verdrehung des Ringes 2 hat eine Drehung des Zahnrades 10 im Sinne des in Fig. 5 eingezeichneten Pfeiles zur Folge. 



   Im gleichen Sinne drehen, sich die auf der Welle des Rades 10 befestigten beiden   Räder 7 und 14.   Das
Zahnrad 7 verdreht beide   Verschlusslamellen,   da aber die Lamelle 6 nur auf einem Teile ihres Umfanges gezahnt ist, vollführt sie nur eine Teildrehung und gelangt aus der Stellung gemäss Fig. 6 in die Stellung gemäss Fig. 7. Der Verdrehungswinkel der Lamelle 5 kann beliebig gross gemacht werden und es besteht somit die Möglichkeit, den Winkel, den die radiale Achse des Sektors 30 mit der radialen Achse der Öffnung 31 einschliesst, beliebig einzustellen. Die Verdrehbarkeit des Ringes 2 wird durch einen Zapfen 45, der mit einem Zapfen 46 am Teil 3 zusammenwirkt, begrenzt ; der Ring 2 kann daher nur eine volle
Umdrehung ausführen.

   Beim Drehen des Ringes 2 wird die Feder   38,   gespannt und sucht die Teile in ihre Anfangsstellung zu bringen, doch wird dies durch den Eingriff des Zahnes 42 der Sperrklinke mit dem Sperrad 14 verhindert. 



   Wenn eine Momentaufnahme gemacht werden. soll, so wird der Knopf 20 vollständig nieder- gedrückt und dadurch das Sperrad 14 freigegeben sowie der Zahn 41 aus der Bewegungsbahn des Zapfens 40 

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 gebracht. Die Dauer der Belichtung hängt von der Winkelverstellung der beiden Lamellen des Ver- schlusses ab. Sobald die Sperrung aufgehoben ist, bewegt sich die Lamelle 5 in die Stellung gemäss
Fig. 6 zurück, wodurch die Öffnung 31 mit der Linse zur Deckung kommt. In diesem Augenblick setzt die Belichtung ein ; sie ist beendet, sobald die Lamelle 6 die in Fig. 5 dargestellte Stellung einnimmt, bei welcher die Öffnung 31 vom Sektor 30 abgedeckt ist. 



   Das Umsetzungsverhältnis des Getriebes wird derart gewählt, dass eine volle Umdrehung des
Ringes 2 vier Umdrehungen der Zahnräder 7 und 10 und des Sperrades   14   zur Folge hat und zwei Um- drehungen der Lamelle 6. Die längste Belichtungsdauer ergibt sich dann, wenn der Ring 2 einmal ganz umgedreht wird. Der Sektor 30 wird beim Ablaufen des Verschlusses während der ersten Umdrehung einmal mit der Öffnung 31 zur Deckung kommen, die Zeitdauer dieser Sperrung des Lichtdurchganges ist indessen so kurz, dass sie vernachlässigt werden kann. 



   Wenn Zeitaufnahmen gemacht werden sollen, so wird der Ring 2 um   1800 verdreht, wodurch   der Zapfen 45 mit einer am Teil 3 vorgesehenen Marke zur Deckung kommt. Dabei wird der Zapfen 40 zweimal an dem Zahn 41 der Sperrklinke vorbeibewegt und nimmt schliesslich wieder die Stellung gemäss Fig. 4 ein. Nun wird der Verschluss durch Niederdrücken des Knopfes 19 ausgelöst. Hiedurch wird die Klinke 15 um die Achse   17   verschwenkt, so dass das Ende 44 der Klinke den Zapfen 43 anhebt und dadurch eine Verschwenkung der Klinke 16 um den Zapfen 18 veranlasst. Der Zapfen 17 ist so angebracht, dass diese Bewegung nur den Zahn 42 mit den Zähnen des Sperrades 14 ausser Eingriff bringt, das sich nun, wie aus der späteren Beschreibung hervorgeht, einmal zurückdreht.

   Die Rückdrehung des Sperrrades hat die Rückdrehung der Lamelle 5 in ihre Anfangsstellung (Fig. 6) zur Folge ; die Lamelle 6 dreht sich gleichfalls zurück, sie gelangt aber nicht in ihre Anfangsstellung, weil der Zapfen 40 schon vorher hinter den Zahn 41 einfällt (Fig. 8). Die Lamelle 6 bleibt also auf halbem Wege stehen, so dass der Sektor 30 der Öffnung 31 beinahe diametral gegenüberliegt. Der Verschluss wird erst geschlossen, wenn der Knopf 20 niedergedrückt und dadurch das Sperrad 14 freigegeben wird. Wenn das Sperrad freigegeben ist, kehrt die Lamelle 6 wieder in die in Fig. 5 dargestellte Stellung zurück und die Belichtung ist beendet. 



   Die Feder 35 hat die Aufgabe, bei jeder Einstellung der Lamelle 5 die Zähne am Ende der Verzahnung 32 mit den Zähnen des Zahnrades 7 nachgiebig in Eingriff zu halten, so dass die Drehung der Lamelle sogleich einsetzt, sobald das Rad 7 sich zu drehen beginnt. 



   Mit 146 ist eine Hülse bezeichnet, die in der Stirnwand des Teiles 4 eingeschraubt ist. Sie kann einer Haube für die Linse als Stütze dienen. 



   Die Teile der in den Fig. 10-12 dargestellten Ausführungsform wirken in ähnlicher Weise zusammen wie bei der eben beschriebenen. Gewisse Bestandteile sind aber anders angeordnet ; auch der Auslösemechanismus des Verschlusses ist abgeändert. Der Ring 2   umschliesst   das Zahnrad 10 nur teilweise und ist auf einer Scheibe 47 gelagert, die zwischen die Teile 1 und 2 eingeschaltet ist. In der Scheibe 47 ist das Zahnrad 10 zum Teil und das ganze Zahnrad 7 untergebracht. Die beiden Lamellen 5 und 6 des Verschlusses liegen hinter der Hinterlinse 8 des Objektives, während sich die beiden Scheiben 23 und 24 zwischen den Linsen befinden. 



   Das Sperrad 14 ist durch ein Kammrad 48 ersetzt. Die Klinken 15 und 16 sind mit Zapfen 49 und 50 verbunden, deren Achsen in einer zur Drehachse des Rades 48 senkrechten Ebene liegen. Dementsprechend durchsetzen die Knöpfe 19 und 20 zur Betätigung der Klinken die Vorderwand des Teiles 4. 



  Ein Zahn 51 des Rades 48 ist länger als die andern und wirkt in der gleichen Weise wie der Zapfen 40 des ersten Ausführungsbeispieles. Der Zahn 41 der Klinke ragt nach innen vor und ist den Zähnen des Rades 48 zugekehrt. Im übrigen ist die Wirkungsweise des Auslösemechanismus ähnlich dem bereits beschriebenen. 



   Bei beiden Ausführungsbeispielen stehen die Klinken 15 und 16 unter der Einwirkung von Federn 52, die so angeordnet sind, dass die Klinken an die Zähne des Sperrades nachgiebig angepresst werden. Beim zweiten   Ausführungabeispiele   ist der Zapfen 43 nicht erforderlich, weil die Nase 44 unmittelbar auf das Ende der   Klinke   16 einwirkt. 



   Wenn die Rücklaufgeschwindigkeit des Verschlusses nach dem Auslösen gehemmt werden soll, so kommt die in den Fig. 13-15 dargestellte Ausführung zur Anwendung. In diesen Figuren sind nur die Gehäuseteile 47 und 2 dargestellt. Dieselben sind so geformt, dass zwischen ihnen ein Hohlraum 53 vorhanden ist, dessen vom Teil 2 gebildete zylindrische Aussenwand zur zylindrischen Innenwand exzentrisch liegt. 154 ist ein Bremsdaumen, der bei 55 drehbar gelagert ist und einen federnden Fortsatz 56, z. B. aus einem Stück Blattfeder, aufweist, dessen Spannung mit Hilfe einer Stiftschraube 57 einstellbar ist. Der Bremsdaumen ist in der Ausnehmung 53 in bezug auf den Radius derart schräg angeordnet, dass beim Beginn der Rücklaufbewegung keine oder nur eine sehr schwache Bremsung stattfindet, bis die Lamelle 5 die Stellung gemäss Fig. 6 erreicht hat.

   Erst hierauf wirkt sich die Exzentrizität der Wand 54 in der Weise aus, dass die Wand mit dem Bremsdaumen zum Eingriff kommt, wodurch eine Bremsung der Ablaufgeschwindigkeit herbeigeführt wird. 



   An Stelle des Zahnbogens auf der Lamelle 5 kann eine Sperreinrichtung benutzt werden, die die Beweglichkeit der Lamelle begrenzt. Ebenso kann die Lamelle nach dem Auslösen auch in anderer Weise angetrieben werden. 

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   Es ist ferner nicht erforderlich, dass die mit den Linsen zusammenwirkenden Teile der Lamellen in Ebenen liegen, die zur Linsenachse quer angeordnet sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verschluss für photographische Apparate, dadurch gekennzeichnet, dass zwei beweglich angeordnete   Verschlusslamellen,   von welchen die erste   (5)   eine das Objektiv freigebende Öffnung   (31)   aufweist und die zweite   (6)   zum Verschliessen dieser Öffnung dient, mit einem beiden Lamellen gemeinsamen Einstellorgan in der Weise zusammenwirken, dass der Eingriff des Einstellorganes mit der ersten Verschlusslamelle   (5)   gelöst ist, sobald sie eine begrenzte Verstellung erfahren hat, wodurch die beiden Lamellen in verschieden weitem Abstande von der Objektivöffnung eingestellt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verschluss nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Auslösevorrichtung, die nach dem Einstellen der Verschlusslamelleh betätigt wird, um deren Bewegung in einer der Bewegung beim Einstellen entgegengesetzten Richtung zu veranlassen, die beide Lamellen (5 und 6) zunächst gemeinsam vollführen, worauf die zweite Lamelle (6) die Bewegung allein fortsetzt.
    3. Verschluss nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das die Lamellen einstellende Organ je nach der gewünschten Belichtungsdauer mehr oder weniger verstellt wird, so dass der Weg, der von den Verschlusslamellen durchlaufen werden muss, der Belichtungsdauer angepasst werden kann.
    4. Verschluss nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verschlusslamellen (5 und 6) um eine gemeinsame Achse drehbar sind, so dass die Einstellung durch den Winkel, den die Öffnung (31) in der ersten Lamelle (5) mit dem zur Abdeckung dieser Öffnung dienenden Teil der zweiten Lamelle (6) einschliesst, bestimmt wird, wobei die Verstellung der beiden Lamellen aus der Anfangslage infolge der Leerlaufbewegung zwischen dem einstellenden Organ und der ersten Verschluss- lamelle verschieden gross ist.
    5. Verschluss nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen Teilzahnbogen (32) auf der ersten Verschlusslamelle (5) und einen Zahnkranz auf der zweiten Verschlusslamelle (6), so dass durch Drehung eines in beide Verzahnungen eingreifenden Zahnrades (7) die zweite Lamelle um einen grösseren Winkel verstellt wird als die erste.
    6. Verschluss nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein Triebwerk für das Zahnrad (7), das beim Einstellen der Verschlusslamellen gespannt wird, und eine Auslösevorrichtung, die mit dem Zahnrad zusammenwirkt.
    7. Verschluss nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusslamellen die Gestalt von Scheiben aufweisen, die in die Objektivachse kreuzenden Ebenen liegen und sich um Achsen drehen, die zur Objektivachse parallel angeordnet sind.
    8. Verschluss nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder (35) den Teilzahnbogen (32) auf der ersten Lamelle (5) mit dem Antriebsrad (7) in Eingriff hält.
    9. Verschluss nach Anspruch 6 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad (7) unter der Einwirkung einer Feder (38) steht, welche die Verschlusslamellen nach dem Auslösen des Einstellmechanismus bewegt.
    10. Verschluss nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der Lamellen durch einen von Hand aus drehbaren Ring (2) bewirkt wird, der das Zahnrad (7) antreibt, auf dessen Welle ein mit einer Klinke (16) zusammenwirkendes Sperrad (14) mit einem Anschlag (40) sitzt, der, mit einem auslösbaren Anschlag (41) zusammenwirkend. das Sperrad (14) und Zahnrad (7) stillsetzt, nachdem es eine durch eine Auslösevorrichtung veranlasste Teilrückdrehung ausgeführt hat.
    11. Verschluss nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der auslösbare Anschlag (41) und die Klinke (16) zu einem verschwenkbaren Element vereinigt sind, welches mit einer zweiten Aus- lösevorrichfung (15) in der Weise zusammenwirkt, dass durch Betätigen derselben die Sperrklinke (16) nur mit den Zähnen des Sperrades (14) ausser Eingriff gebracht wird, ohne dabei auch den Anschlag (40) auf dem Zahnrad (14) freizugeben, der erst durch eine zweite Auslöseoperation freigegeben wird.
    12. Verschluss nach den Ansprüchen 1 bis 11, gekennzeichnet durch eine auf einen drehbaren Teil des Verschlussmechanismus einwirkende Hemmung, die aus einem unter einstellbarer Federspannung stehenden Daumen (154) besteht, der zu einer exzentrisch angeordneten Bremsfläche eines umlaufenden Teiles des Mechanismus (z. B. des Ringes 2) schräg eingestellt ist.
    13. Verschluss nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die scheibenförmigen Verschlusslamellen am Umfang gezahnt sind und dass die zweite Verschlusslamelle einen in sich geschlossenen Zahnkranz trägt, so dass sie bei der Einstellung eine oder mehrere volle Umdrehungen ausführen kann.
AT146588D 1933-11-03 1934-10-30 Verschluß für photographische Apparate. AT146588B (de)

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