CH181830A - Vorrichtung zur Betätigung eines Auslösemechanismus. - Google Patents

Vorrichtung zur Betätigung eines Auslösemechanismus.

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CH181830A
CH181830A CH181830DA CH181830A CH 181830 A CH181830 A CH 181830A CH 181830D A CH181830D A CH 181830DA CH 181830 A CH181830 A CH 181830A
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CH
Switzerland
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Dautwitz Werner
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Dautwitz Werner
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    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/38—Releasing-devices separate from shutter

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description


      7orrichtung    zur Betätigung eines     Auslösemechanismus.       Vorliegende Erfindung betrifft eine     Vor-          richteng    zur Betätigung eines     Auslösemecha-          nismus.    Die Vorrichtung gemäss der Erfin  dung besitzt ein die Betätigung des Auslöse  mechanismus bewirkendes     Übertragungs-          organ    und     einstellbare        Mittel,    welche eine  auf das Übertragungsorgan wirkende     :Spei-          cherhilfskraft    erzeugen, :

  die dem im Aus  lösemechanismus bestehenden Bewegungs  widerstand     entgegenwirkt,    :so     :dass    nur eine  einen     Bruchteil    :dieses Widerstandes aus  machende Zusatzkraft zur Betätigung des  Mechanismus erforderlich ist. Diese Spei  cherhilfskraft kann sowohl eine Zug-., als  auch eine Druckkraft sein und ist zweck  mässig so     einstellbar,    dass die zur Auslösung  eines Vorganges in einem Mechanismus not  ,vendige Kraftanwendung um ein Vielfaches  herabgesetzt werden kann.  



  Ein Anwendungsfall dieser     Erfindung     betrifft die Auslösung der Verschlüsse von  Photoapparaten, als Ausführungsbeispiel sei  die Kleinkamera     "Leica"    gewählt.  



  Zur Betätigung des Verschlusses dieses    Apparates hat die Kraft, die auf den Aus  löseknopf     wirksam    sein muss, um denselben  in     Funktion    zu setzen, eine Grösse von zirka  400 g. Diese Kraftanwendung ist gegeben  durch die Konstruktion des- Verschlusses.  Durch     Verwendung    einer erfindungsgemässen  Vorrichtung, die     sowohl    in einem     aufschraub-          baren    Zusatzteil, als auch schon selbst im  Apparat eingebaut     sein    kann, kann man er  reichen, dass zur Auslösung -des Verschlusses  nurmehr eine Kraft von zum Beispiel zirka  80 g erforderlich ist.

   Da     normalerweise    auch  der Weg, den der     Auslöseknopf    bis zum Ein  treten der Auslösung zurückzulegen hat,  durch die Speicherkraft verkleinert wird, er  folgt nach Berühren desselben die Auslösung  des Verschlusses fast momentan. Die Herab  setzung der Kraft, die zur Auslösung :des  Verschlusses notwendig ist, bringt die gröss  ten Vorteile für die photographische Auf  nahme.  



  Die ;ganze     Konzentration    des Photogra  phierenden kann somit mehr dem aufzuneh  menden Objekt gewidmet werden. Die Ans-           lösung        des    Verschlusses erfolgt in dem gün  stigsten Moment,     @da    mit geringster Kraft  aufwendung und     geringstem    -Weg derselbe       automatisch    mit dem Wollen, die Aufnahme  zu machen, auch in Funktion tritt, ohne den  Apparat zu verreissen oder zu verwackeln.

    Verreissen des Apparates     tritt    unfehlbar bei  schwer abgehenden Verschlüssen ein, was  sich aufs unangenehmste durch     unscharfe     Bilder     auswirkt.    Es ist klar, dass die Kraft  von 400 g, die mit dem Finger auf den Auf  löseknopf drücken muss und hierbei noch auf       einem    Weg von zirka 2 mm     wirksam    ist, um  den     Auslösemechanismus    auf das Auslöse  organ des Verschlusses zu drücken, im Mo  ment der Auslösung noch     weiter    wirksam  bleibt und den Apparat unfehlbar bei noch  so festem Halten mehr oder weniger verreisst.

    Dieser grosse     Nachteil    solcher     Verschlusskon-          struktionen    verhindert -die Herstellung schärf  ster Bilder, die     mit    den bestehenden     Objek-          tivkonstruktionen    zu erzielen sein     müssten.     Diese grossen Mängel     können    durch die Er  findung behoben werden, Nach einem bevor  zugten Ausführungsbeispiel der Erfindung  wird dies dadurch möglich, dass zur Aus  lösung des Verschlusses ein in einem Ge  häuse     gelagerter        Stösser    dient,

   welcher mit  einer in ihrer Druckwirkung regulierbaren  Schraubenfeder     zusammenwirkt,    derart, dass  ihre Wirkung von nur geringerer Grösse ist  als die Gegenkraft von zirka 400 g, die der       Auslösemechanismus    des Verschlusses be  sitzt,     so,dass    zur     Auslösung    des letzteren     nur-          mehr    eine geringe Zusatzkraft von zirka 70 g  benötigt     wird.     



  In der Zeichnung ist ein     Agialschnitt     eines     Ausführungsbeispiels        dargestellt.       L ist die obere     Platte    einer     Leica-Kamera,     in welcher     eine    Büchse B für den Durchtritt  des     Auslösedrückers    A eingesetzt ist. Diese  Büchse B hat am vorstehenden Teil Aussen  gewinde,     auf    welches ein Gehäuse 1- auf  geschraubt ist. Das Gehäuse hat am obern  Ende eine     Schulter,    auf welcher     ein    ge  schlitzter Stellring 2 mit konischer     Passfläche          aufgespannt    ist.

   Im Gehäuse 1 ist von oben    eine Büchse 3 mit feinem     Gewinde    ein  geschraubt.  



  Die Büchse 3 hat am obern Ende einen  seitlich herausragenden     Anschlagstift    3a,  welcher bei Drehung an einen am Stellring 2  senkrecht nach oben ragend befestigten     .Stift     2a anstösst. Zentral in der Büchse 3 ist eine  Führungsbüchse 4 eingeschraubt, in welcher  der     Stösser    5 längsverschiebbar geführt ist.  Derselbe hat am untern Ende einen Kopf 5a,  und eine den     Stösser    umgebende Schrauben  feder 6 ist zwischen diesem Kopf und einer  Schulter der Führungsbüchse 4 eingesetzt.  Eine zweite Schulter der Führungsbüchse 4  begrenzt den Hub des     Stössers    nach unten.

    Am     untern    Ende hat die Führungsbüchse 4  einen Flansch 4a.     Auf    das obere Ende der       Führungsbüchse    4 ist ein     ränderierter        .Stell-          ring    7 aufgeschraubt und     mittels    einer Stell  schraube 8 feststellbar. Wie die Zeichnung  zeigt, sitzt der Kopf 5a des     @Stössers    5 auf  dem     Auslösedruckknopf    A auf, wobei die  Feder 6     ,gespannt    ist.  



  Dank der     beschriebenen    Ausbildung ge  nügt ein schwacher Druck mit dem Finger,  um die Auslösung zu     bewirken,    da die  Hauptkraft für die Auslösung durch die  Feder 6 geliefert wird, und     das    Auslösen er  folgt deshalb bei der     Aufnahme    so leicht  und rasch,     dass    .der Aufnehmende seine volle  Aufmerksamkeit der     Bildgestaltung    zuwen  den kann.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Vorrichtung ist folgende:  Die eigentliche     Einstellung    der Feder 6  erfolgt .durch Verstellen der Büchse 3, und  zwar mittels des     ränderierten    Einstell  ringes 7.  



  Durch     Rechtsdrehen    (Drehen im Uhr  zeigersinn) dieses     festgestellten        Ringes        kommt     derselbe nach einer gewissen     Drehung,    die  bereits ein Voreinstellen der Feder durch die       Büchse    4 zur Folge hat, zum Anliegen an  die Büchse 3, dreht dieselbe im Gehäuse 1  um zirka eine Umdrehung ,gegen den Aus  lösedrücker A hin und bewirkt hierdurch       eine    Änderung der Federkraft, welche auf      den     Auslösedrücker    entgegen der Kraft P  wirkt.

   Diese Kraft P ist die Ursprungskraft,  welche bei Betätigung des     Auslösedrückers     A im     Auslösemechanismus    zu überwinden  ist. Wenn diese einmalige Umdrehung der       Biiehse    3 nicht genügt, um die     Pederkraf    t  auf das vorgesehene Mass zu bringen, so kön  nen durch Drehen des geschlitzten Stell  ringes 2 weitere Drehungen ermöglicht wer  den. Wenn der     Stellring    2 durch Andrücken  auf das Gehäuse 1 festgeklemmt ist, so kann  die Büchse 3 nicht     tiefer    in das Gehäuse 1  eingeschraubt werden.  



  Wenn bei dieser Rechtsdrehung die Vor  spannung der Feder 6 so gross wird, dass sie  den     Auslösedrücker    A von allein nieder  drückt, so wird der Ring 7 wieder nach links  gedreht, bis die     riehtige    Federkraft erreicht  ist. Der Stellring 2     wird    dann bis zur Be  rührung mit der Büchse 3 nachgedreht und  festgeklemmt. Es genügt nur ein schwacher  Fingerdruck auf den     Stösser    5, um zusammen  mit der Wirkung der Feder 6 die Kraft P  zu überwinden und die Auslösung des Ver  schlusses durch den Drücker A zu bewirken.  



  Es kann der Fall eintreten, dass eine  grössere, schnelle     Änderung    dieser Federkraft  erforderlich wird, und zwar im negativen  Sinne (also eine Verminderung), bei der eine  Verstellung des Einstellringes nicht vorge  nommen werden soll, so zum Beispiel bei  Umstellung des     Auslöseverschlusses    vom Mo  ment auf Zeit. Beim Linksdrehen des     Ein-          stellringes    7 wird die Büchse 3 infolge der  Wirkung der Anschlagstifte 2a auf     3a    nur  zirka eine Umdrehung machen können.

   Bei  weiterem     Nachlinksdrehen    wird sich unter  Überwindung der Reibungskraft, die durch       Berühren    des Ringes 7     mit    der Büchse 3 ent  standen ist, die Führungsbüchse 4 in der  Büchse 3 heben. Da der Ring 7 auf der  Büchse 4 verstellbar angeordnet ist, kann  dieser Weg zum voraus zusammen mit .dem  Flansch 4a, der das     Höherschrauben    -der Füh  rungsbüchse 4 begrenzt,     bestimmt    werden.  Durch geeignete Einstellung des Ringes 7  auf der Führungsbüchse 4 kann die ursprüng  lich eingestellte Federwirkung auf irgend ein    anderes Mass abgeändert oder vollständig  aufgehoben werden.  



  Mittels des Einstellringes lässt sich die       Kompensationskraft    innerhalb der     gegebenen     Grenze     nach        Belieben    einstellen.  



  Die Vorrichtung könnte anstatt als Druck  vorrichtung,     wie    beschrieben, auch als Zug  vorrichtung ausgebildet sein, wobei das Über  tragungsorgan als Zugorgan ausgebildet  wäre. Ferner     könnte    statt einer Feder für  die Lieferung der Zusatzkraft auch ein Ge  wichtshebel vorgesehen     sein.     



  Auch könnten ,die Mittel zur Erzeugung  der Hilfskraft (Feder) an einem     Organ.    des       Auslösemechanismus    selbst angreifend an  geordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Betätigung eines Aus lösemechanismus, gekennzeichnet durch ein die Betätigung des Auslösemechanismus be wirkendes Übertragungsorgan und einstell bare Mittel, welche eine auf das Übertra gungsorgan wirkende Speicherhilfskraft er zeugen, die ,dem im Auslösemechanismus be stehenden Bewegungswiderstand entgegen wirkt, so dass nur eine einen Bruchteil dieses Widerstandes betragende Zusatzkraft zur Betätigung des Mechanismus erforderlich ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch ,gekennzeichnet, dass das Übertra- gungsorgan als in einem Gehäuse gelager ter Stösser ausgebildet ist, und die einstell- baren Mittel eine Feder aufweisen, wel che auf eine dem Auslösewiderstand des Auslösemechanismus entgegenwirkende Vorspannung eingestellt ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ,dass der Stösser in einer Führungsbüchse gelagert ist, welche in einer Büchse ein geschraubt ist, die ihrerseits mit Fein gewinde in dem über den zu betätigenden Druckknopf des Auslösemechanismus be festigten Gehäuse eingeschraubt ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Feder als den Stösser umgebende Schraubenfeder ausgebildet ist, welche zwischen einer Schulter der Führungsbüchse und einem Kopf am un tern Ende des Stössers abgestützt ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass am obern Ende der Füh rungsbüchse ein mittels Stellschraube fest stellbarer Einstellring aufgeschraubt ist und eine Schulter am obern Ende des Ge häuses ein geschlitzter Stellring mit koni scher Passfläche aufgeklemmt ist, der einen senkrecht nach oben ragenden Stift trägt, welcher mit einem am obern Ende der die Führungsbüchse tragenden Büchse seitlich herausragenden Anschlagstift zu sammenwirkt.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dieselbe als Zugvorrichtung ausgebildet ist, wobei das Übertragungsorgan als Zugorgan ausge führt ist. G. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Erzeugung der Speicherhilfskraft an einem Organ des Auslösemechanismus selbst angreifend angeordnet sind.
CH181830D 1935-05-25 1935-05-25 Vorrichtung zur Betätigung eines Auslösemechanismus. CH181830A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974095C (de) * 1949-11-03 1960-09-08 Heinz Kilfitt Kupplung der Kameraverschluss-Ausloesung mit der Spiegelverschwenkung bei Zusatzobjektiven mit Spiegelreflex-Sucher

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974095C (de) * 1949-11-03 1960-09-08 Heinz Kilfitt Kupplung der Kameraverschluss-Ausloesung mit der Spiegelverschwenkung bei Zusatzobjektiven mit Spiegelreflex-Sucher

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