CH181909A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH181909A
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  Elektrische Entladungsröhre.    Die Erfindung bezieht sich auf eine elek  trische Entladungsröhre zur Verstärkung,       Erregung    und Gleichrichtung von elektri  schen Schwingungen.  



  Bei den bekannten Entladungsröhren mit  zwischen Anode und Kathode angeordneten  Gittern hat man es schon immer als Nach  teil empfunden, dass es im allgemeinen nicht  möglich ist, eine Röhre so zu konstruieren,  dass eine     Anodenstrom-Steuergitterspan-          nungskennlinie    jeder beliebigen, gewünsch  ten Form erhalten werden kann. Es ist näm  lich in bestimmten Fällen sehr erwünscht,  über eine Röhre verfügen zu können, die eine  Kennlinie besonders gewünschter Art auf  weist; so wäre es zum Beispiel zu     Verstär-          kerzwecken    von grossem Vorteil, eine Röhre  zu besitzen, die eine möglichst geradlinige  Kennlinie besitzt.

   Wiewohl man schon auf  verschiedene Wegen versucht hat, auf die  Form der     Röhrenkennlinie,    zum Beispiel mit  Hilfe einer bestimmten Röhrenkonstruktion,  Einfluss auszuüben, haben diese Versuche    bisher noch nicht allgemein zu guten Ergeb  nissen geführt. Ein Beispiel eines solchen  Versuches ist die     Exponentialröhre,    bei der  durch Änderung der bekannten Elektroden  konstruktionen eine Kennlinie mit schlei  chender     Nullpunktsannäherung    erhalten wer  den kann.  



  Wir haben durch     Untersuchungen    fest  gestellt, dass es durch die vorliegende Erfin  dung möglich ist,     eine    Röhre so zu bauen,  dass eine Kennlinie jeder beliebigen ge  wünschten Form erhalten werden kann. In  einer solchen erfindungsgemässen Entla  dungsröhre zur Verstärkung, Erregung usw.

    von elektrischen     Schwingungen        werden:    die  aus der Kathode heraustretenden Elektronen  zu einem     Bündel    vereinigt, das seitwärts ab  gelenkt wird und auf mindestens     einer     Anode auftrifft, wobei     Mittel    vorgesehen  sind, um zu erreichen, dass das Bündel an der  Stelle, wo es auf der Anode     bezw.    den Ano  den auftrifft, homogen ist. Unter     "homo-          gen"    ist zu verstehen, dass die Stromdichte      an der     Auftreffstelle    des Bündels über des  sen:     Querschnitt    mindestens nahezu konstant  ist.  



  Mit einem solchen homogenen Bündel ist  es nun möglich, eine     Röhrenkennlinie    jeder  beliebigen Form zu erhalten. An erster  Stelle ist es dabei     wichtig,    dass, mit Hilfe der  Erfindung eine     Verstärkerröhre    genommen  werden     kann,    welche eine erhebliche Verbes  serung in der Geradlinigkeit der Kennlinie  und deshalb eine angenähert lineare     Verstär-          kung    erhalten werden kann.  



  Bei einer besonderen Ausführungsform  des Gegenstandes der Erfindung wird ein  Bündel erzeugt, dessen nahezu alle in einer  zur Bewegungsrichtung senkrechten Rich  tung liegenden     Querschnitte    gleich gross sind.  Die Geradlinigkeit der Kennlinie, besonders  am obern und untern Ende derselben, und  damit die     Verstärkereigenschaften    einer sol  chen Röhre     können:    noch verbessert werden,       wenn    man     ein    Elektronenbündel, dessen       Querschnitt    rechteckig ist, verwendet.

   Diese  Bündelform kann man in sehr vollkommener  Weise erhalten, wenn man das Bündel unter  Verwendung einer Kathode und einer Sam  meleinrichtung, die zusammen ein rechtecki  ges Bündel ergeben, noch durch eine Hilfs  anode, in der eine rechteckige Öffnung an  gebracht ist,     hindurchführt.     



  Es ist sehr     wichtig,    dass die Form der       Kennlinie    mit Hilfe der Konstruktion der  Röhre beliebig gewählt und vorher bestimmt  werden kann; es ist dazu nur notwendig, dar  das an sich homogene Elektronenbündel auf       mindestens    einer Anode vor bestimmter  Form auftrifft.  



  Zur Erreichung eines homogenen Elek  tronenbündels kann man an sich bekannte  Mittel     verwenden;    so ist es     zum    Beispiel  möglich, bei Anwendung von Kathoden be  sonderer Form, zum Beispiel eine aus der  Röntgentechnik bekannten Form, bei der der  Heizdraht in     einer    Aussparung eines als       Sammelvorrichtung    mit zylindrischer Ober  fläche dienenden Hohlkörpers angebracht ist.,  ein homogenes     Elektronenbündel    zu erhalten.

      In     Fig.    1 der ein Ausführungsbeispiel  des Erfindungsgegenstandes darstellenden  Zeichnung ist ein Schnitt der Röhre, in       Fig.    2 ein     Schnitt    einer Ausführungsform  der Kathode samt Sammelvorrichtung schau  bildlich dargestellt.  



  In der     Fig.    1 ist mit 1 die Wand der  elektrischen Entladungsröhre angegeben, an  welcher sich an jedem Ende eine Quetsch  stelle 2 befindet, durch die die Zuführungs  leiter der verschiedenen, sich in der Röhre  befindenden leitenden Körper nach aussen       geführt        sind.     



  Die     dargestellte    Kathode 3 besteht aus  einer Heizspirale, die unten     in    einer Aus  sparung einer Sammelvorrichtung 4     ange-          braclit    ist, die     einen,    eine zylindrische Ober  fläche aufweisenden Körper besitzt. Mit  Hilfe dieses Hohlkörpers werden die aus der  Kathode heraustretenden     Elektronen.    zu  einem homogenen Elektronenbündel gesam  melt.

   Das Bündel fällt dann durch eine in  einer Hilfsanode 6 angebrachte Öffnung 5  und     tritt        dann    in den weiteren Teil der  Röhre ein.     In    diesem Röhrenteil wird dann  das     Bündel    durch     Ablenkplatten    7 und 8       abgelenkt,    worauf das     Bündel    mehr oder  weniger auf einer der zwei Anodenplatten 9  und 10 auftrifft.     In    dieser     Ausführung          lässt    sieh die Röhre besonders in Gegentakt  schaltung     verwenden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre zur Ver stärkung, Erregung und Gleichrichtung voll elektrischen Schwingungen, bei der die aus der Kathode heraustretenden Elektronen zu einem Bündel vereinigt werden, das seit wärts zur Bündelachse abgelenkt wird und auf mindestens einer Anode auftrifft, da durch gekennzeichnet, dass, Mittel vorgese hen sind, um zu erreichen, dass das Bündel an der Stelle, wo es auf der Anode bezw. den Anoden auftrifft, homogen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1..
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode und eine in ihrer Nähe angebrachte Sammelvorrichtung so ausge bildet sind, dass sich die heraustretenden Elektronen zu einem homogenen Elektro nenbündel zusammenfinden. 2. Elektrische Entladungsröhre nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode aus einem Heizdraht besteht, der in einer Aussparung eines als Sam- melvorrichtung wirkenden Hohlkörpers angebracht ist, der eine zylindrische Oberfläche aufweist. 3.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens nahezu alle in einer zur Bewegungsrichtung senkrecht gelegten Querschnitte des Elektronenbündels gleich gross sind. 4. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, . dass das Bündel einen rechteckigen Quer schnitt aufweist.
CH181909D 1934-05-15 1935-05-06 Elektrische Entladungsröhre. CH181909A (de)

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