CH181963A - Kühlvorrichtung zum Aufbewahren und Frischhalten von Waren. - Google Patents

Kühlvorrichtung zum Aufbewahren und Frischhalten von Waren.

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CH181963A
CH181963A CH181963DA CH181963A CH 181963 A CH181963 A CH 181963A CH 181963D A CH181963D A CH 181963DA CH 181963 A CH181963 A CH 181963A
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CH
Switzerland
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frame
heating
dependent
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cable
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Robert Dr Carp Johan
Abraham Ruben Arthur
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Robert Dr Carp Johan
Abraham Ruben Arthur
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  <B>d</B>  Kühlvorrichtung zum     Aufbewahren    und Frischhalten von Waren.    Die Erfindung bezieht sich auf eine wei  tere Ausbildung der     Kühlvorrichtung    zum  Aufbewahren und Frischhalten von Waren  nach dem Patentanspruch des     Hauptpatentes.     



  Das Hauptpatent betrifft eine Kühlvor  richtung zum Aufbewahren und Frischhalten  von Waren, die eine .die Kälte abgebende,  zum Auflegen der Waren bestimmte, frei im  Luftraum angeordnete Fläche aufweist. Diese  Kühlvorrichtung zeichnet sich dadurch aus,  dass auf diese Fläche durch die Kälteleistung  der Kühlvorrichtung ein     Reifbelag    erzeugt  und während des Betriebes der Kühlvorrich  tung aufrecht erhalten werden kann, und dass  die Fläche zwecks Schaffung eines scharf be  grenzten     Reiffeldes    von mit ihr in wärme  isolierender-Verbindung stehenden Randteilen  umgeben ist.

       Bei    einer Ausführungsform die  ser Kühlvorrichtung nach dem     Hauptpatent     ist die Fläche, auf welche die zu kühlenden  Waren gelegt werden, von einem Rahmen  umgeben, welcher die bereifte Fläche be  grenzt und von der     Fläche    so gut isoliert ist,    dass er niemals eine so niedrige Temperatur  annehmen kann, dass sich Reif auf diesem  Rahmen     bildet.     



  In der Praxis hat es sich herausgestellt,  dass man dabei sehr wohl den Rahmen so  gegen die zum Auflegen der Ware     bestimmte     Fläche isolieren kann,     dass    sich der Rahmen  bei Benutzung der Vorrichtung niemals selbst  mit Reif bedeckt. Infolgedessen ist die be  reifte Fläche stets scharf .getrennt von dem  nichtbereiften Rahmen, wodurch ein schönes  Aussehen der Vorrichtung nach dem Haupt  patent erreicht wird.  



  Man hat jedoch die Erfahrung gemacht,  dass bei sehr feuchter Atmosphäre, das     heisst     bei sehr hohem Wassergehalt der Luft,     dieses     Wasser sich doch am Rahmen kondensiert.  Dies beruht darauf, dass die von der Kühl  fläche durch die Isolierung an den Rahmen  übertragene Kälte an die umgebende Luft  abgegeben wird und der Rahmen dadurch  eine Temperatur besitzt, welche     etwas    unter  der Temperatur der umgebenden Luft liegt.      Die Temperatur des Rahmens kann jedoch       unterhalb    des Taupunktes der Luft liegen,  wobei sieh Wasser am Rahmen kondensiert.

    Dadurch wird das schöne Aussehen der gan  zen Vorrichtung beeinträchtigt, da der Rah  men, wenn er beispielsweise aus glänzendem  Metall, wie etwa Chrom, hergestellt ist, nur  in trockenem Zustande sehr schön aussieht.  



  Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil  zu vermeiden, und zeichnet sieh erfindungs  gemäss aus durch     Mittel    zum Heizen der  einen Rahmen bildenden Randteile, welche  Mittel eine solche     Beheizung        des    Rahmens  ermöglichen, dass     mindestens    auf einem Teil  desselben die     Niederschlagung    von Feuchtig  keit aus der Atmosphäre verhindert oder be  reits niedergeschlagene     Feuchtigkeit    durch  Verdampfung entfernt wird, ohne     da.ss    da  durch der Reif auf der zum Auflegen der  Ware     bestimmten    Fläche beeinflusst wird.

    Durch Erhitzung des Rahmens kann seine  Temperatur auf die     Temperatur    der um  gebenden Luft oder     darüber    hinaus erhöht  werden, so dass keine     Kondensation    von  Wasser an einer     kälteren    Fläche mehr ein  treten kann.  



  Das Erhitzen des Rahmens kann in ver  schiedener Weise bewirkt werden. In erster  Linie     ist    es möglich, das Erhitzen auf elek  trischem Wege mittels elektrischer Wider  stände durchzuführen. Es ist jedoch auch  möglich, den Rahmen durch ein     komprimier-          tes    gasförmiges     Kältemittel,    wie     beispiels-          weise        @SO,    zu erhitzen, welches beim Ver  lassen eines     Kompressors    einer Kühlanlage  eine die     Beheizung    des Rahmens ermög  lichende Temperatur besitzt.  



  Auf der Zeichnung sind verschiedene  Ausführungsformen des Gegenstandes der  Erfindung beispielsweise veranschaulicht.  Es zeigen:       Fig.    1 einen     Querschnitt    durch eine Aus  führungsform, bei der ein Heizelement in  Form eines besonderen elektrischen Kabels  vorgesehen     ist,          Fig.    2 eine zweite Ausführungsform, bei  der ein     elektrischer    Heizdraht vorgesehen ist,  und         Fig.    3 den gleichen     Querschnitt    einer       dritten    Ausführungsform mit einem Rohr  zum Hindurchführen des komprimierten,  warmen Kältemittels.  



  Bei allen Ausführungsformen ist eine       Platte    9 vorgesehen, die die zum Auflegen  der Ware bestimmte Fläche bildet, welche  mit Reif bedeckt wird und durch an ihrer       Unterseite    angelötete Rohrwindungen 22 ge  kühlt wird. Die     Platte    9 ist von einen Rah  men 12 bildenden     Randteilen    umgeben, die  vorzugsweise aus Metall bestehen, zum Bei  spiel aus verchromtem Messing.

   Die     Platte    9  ist an ihrer     Oberseite    durch einen Gummi  streifen 16 abgeschlossen (auch kann bei  spielsweise     statt    dessen ein mit Kork gefüll  tes Gummirohr verwendet werden), gegen  welchen die     Platte    9 mittels der     Schrauben     17 angedrückt wird.     Unmittelbar    an der       Unterseite    der Platte 9 liegen dünne Kork  streifen 18, welche durch kleine     Holzstreifen     19     getragen    werden; gegen diese werden       kleine        Platten    20 aus Fiber, Bakelit (Kunst  harz) oder dergleichen gepresst.  



  Die Schrauben 17 sind in     Muttern    21 ein  geschraubt, welche ebenfalls aus Isolierstoff,  wie Fiber oder dergleichen, bestehen. Diese       Muttern    21 fassen in eine im Rahmen 12  vorgesehene Nut, in welcher sie sich in  Längsrichtung verschieben können. Auf diese  Weise kann die Platte 9 genau ausgerichtet  werden, wobei sie nach innen gegen Wasser  und Luft abdichtet und die     Übertragung    von  Wärme zwischen der Platte 9 und dem Rah  men 12 sehr erschwert ist. Die Wärmeüber  tragung wird dann. weiter dadurch erschwert,  dass die Platte 9 den Gummi 16 und den  Kork 18 nur mit einer ganz schmalen Kante  berührt. Die     Platte    9 steht also mit dem  Rahmen 12 in wärmeisolierender Verbindung.  



  Der Rahmen     unterhalb    der     Platte    und  folglich um die Rohrschlange 22 ist mit  einer     Isoliermasse    23, beispielsweise aus  Kork, gefüllt, deren Fugen sorgfältig mit  feinerem Isoliermaterial,     wie    etwa Kork  pulver, Schlackenwolle oder dergleichen, aus  gefüllt sind. Das Ganze ist ferner durch eine       Platte    24 so abgeschlossen,     dass    eine     luft-    und.

             wasserdichte    Einheit     entsteht.    Es ist natür  lich wichtig, dass in den Raum zwischen den  Platten 9 und 24 keine Luft eindringen kann,  denn wenn dort eine Luftzirkulation auf  treten würde, so würde sich dort auch Reif  bilden, wodurch die Kühlwirkung an der  obern Seite erheblich vermindert würde, wäh  rend sieh ebenfalls eine Menge Kondens  wasser innerhalb der Isoliermasse bilden  könnte.  



  Infolge seiner grossen Oberfläche kann  der Rahmen 12 Wärme schnell an die um  gebende Luft abgeben. Er bedeckt sich daher  nicht mit Reif, obwohl die Rahmentempera  tur so niedrig sein kann, dass sich Wasser  aus der Atmosphäre am Rahmen kondensiert.  wenn die     Atmosphäre    einen sehr hohen  Feuchtigkeitsgehalt hat.  



  In     Fig.    1 ist an der Innenseite des Rah  mens, das heisst der     Sicht    entzogen, ein elek  trisches Kabel 25     angeordnet.    Dieses Kabel  ist ein mit einer Bleiumhüllung versehenes  Kabel, welches eine Seele aus Asbest besitzt,  auf welche ein Draht schraubenlinienförmig  aufgewunden ist, der aus Metall mit hohem  Widerstand besteht. Dieses Heizelement ist  mit besonders behandeltem Gummi umgeben  und dann mit der Bleiumhüllung versehen.  Das Kabel könnte natürlich auch aus einem  einfachen geraden Draht bestehen, welcher  in dem besonders behandelten Gummi     ein-          #,ebettet    und mit Blei umschlossen ist. Das  Kabel ist einer Fläche des Rahmens entlang  geführt.

   Je nach der     verwendeten        elektrischen     Spannung kann die Temperatur des Rahmens  geregelt werden. Es können auch     elektrische          Widerstände,        Schalter    oder dergleichen  zwecks Regelung der Rahmenheizung vor  gesehen     sein.    Es ist ferner nicht notwendig,  das Heizkabel 25     entlang    der gesamten  Rahmenlänge anzuordnen, vielmehr     wird    es  in vielen Fällen ausreichen, nur einen Teil  des Rahmens zu erwärmen, von dem man be  sonders wünscht, dass er     nicht    feucht wird.

    In     Fig.    1 ist ferner     dargestellt,    wie das Kabel  25 vermittels eines Streifens 26 aus Isolier  stoff befestigt wird.    Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2 ist       ein    einfacher elektrischer Heizdraht 30 zwi  schen zwei Asbeststreifen 27 und 28 ein  geschlossen.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    3 ist  ein Rohr 29 vorgesehen, welches an die Aus  lassseite des Kompressors der Kühlanlage,  welche das     Kühlmittel    für     diese    Vorrichtung       liefert,    angeschlossen werden kann und an  die Innenseite des Rahmens angelötet ist.  



  Auf alle Fälle ist die bei den dargestell  ten Vorrichtungen im Rahmen entwickelte  Wärme nicht so gross, dass der Reif auf der       obern    Fläche der     Platte    9     beeinflusst    wird.  



  Ein Vorteil der dargestellten Beispiele       besteht    in folgendem:  Wenn aus irgendeinem Grunde Feuchtig  keit in     .das    durch die Platte gebildete Ganze  gelangt ist, so dass beispielsweise die Isolier  masse 23 Wasser enthält, so ist es möglich,  dieses Wasser durch Verdampfung infolge  Heizung des Rahmens und damit der Platte  vermittels der beschriebenen     Heizeinrich-          tungen    zu entfernen. Vorzugsweise     wird    die  Kühlung dann unterbrochen, das heisst die  Kühlmaschine wird     stillgesetzt    und die Reif  schicht entfernt. Es ist jedoch auch möglich.

    in diesem Fall stärker zu heizen, beispiels  weise indem die elektrische Spannung der in       Fig.1    und 2 dargestellten Vorrichtung er  höht wird.  



  Es     könnte    der Rahmen statt auf die vor  beschriebenen Arten auch durch Lampen ge  heizt werden, damit die Schönheit des Gan  zen .durch Lichteffekte erhöht würde.  



  Bei der     Ausführungsform    .gemäss     Fig.    3  wird die Temperatur des Rahmens nicht in  allen Teilen desselben die gleiche sein, weil  das     Kältemittel,    wo es in den Rahmen ein  tritt, selbstverständlich eine höhere Tempera  tur hat als wo es diesen Rahmen verlässt.  Dieser Nachteil kann dadurch behoben wer  den,     da.ss    zwei Rohre in dem Rahmen vor  gesehen werden, die durch das gasförmige  Kältemittel in entgegengesetzten Richtungen  durchströmt werden, wobei beide Rohre mit  dem Verdichter verbunden sind und also  parallel geschaltet sind. Die     Temperatur    des      Rahmens wird dann in allen Punkten prak  tisch dieselbe     sein.     



  Die Gasleitung zum Heizendes Rahmens  kann dabei im     Nebenschluss    zu der Druck  leitung, welche .den Verdichter verlässt, an  geordnet sein, und es kann sodann ein Regel  ventil zwischen den     Punkten,    wo die Neben  schlussleitung .die Hauptleitung verlässt und  wo sie wieder darin einmündet, vorgesehen  werden. In dieser Weise kann die Gasmenge,  welche durch den Rahmen umläuft, und  damit die Temperatur .des Rahmens in ein  facher Weise geregelt werden.  



  Die Heizung durch das Kältemittel hört  bei dieser Ausführungsform     selbsttätig    auf,  wenn der     Verdichter    anhält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kühlvorrichtung zum Aufbewahren und Frischhalten von Waren nach dem Patent anspruch des Hauptpatentes, gekennzeichnet durch Mittel zum Heizen der einen Rahmen bildenden Randteile, welche Mittel eine sol che Beheizung des Rahmens ermöglichen, dass mindestens auf einem Teil desselben die Niederschlagung von Feuchtigkeit aus der Atmosphäre verhindert oder bereits nieder geschlagene Feuchtigkeit durch Verdampfung entfernt wird, ohne dass dadurch der Reif auf der zum Auflegender Ware bestimmten Fläche beeinflusst wird. UNTERAN,SPRü CHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel an der Innenseite des Rahmens, also der Sicht entzogen, angeordnet sind und sich über einen Teil des Rahmens erstrecken, der bei Benutzung, der Vorrichtung sein trockenes und glänzendes Aussehen be halten soll. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektrischer Heiz draht entlang einer Fläche des Rahmen körpers vorgesehen ist, wobei in ihm ent wickelte Wärme auf den Rahmen über tragen wird. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass ein den isolier ten, elektrischen Heizdraht enthaltendes Kabel dicht an der Innenseite des Rah mens angeordnet ist. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das elektrische Kabel als bleiumhülltes Kabel ausgebildet ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadureb gekennzeichnet, dass der Rahmen durch ein komprimiertes, gasförmiges Kälte mittel heizbar ist, welches beim Verlassen des Kompressors der zu der Kühlvorrich tung gehörigen Kühlanlage eine die Hei zung des Rahmens ermöglichende Tempe ratur besitzt. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass ein mit dem Auslass des Kompressors verbundenes Rohr dicht an der Innenseite des Rahmens vor gesehen ist und sich über einen Teil des Rahmens erstreckt, der im Betriebe der Vorrichtung sein trockenes und glänzendes Aussehen behalten soll.
    7. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass zwei Rohre, die je mit dem Auslass .des Kompressors ver bunden sind und das verdichtete gasför mige Kältemittel in entgegengesetzten Richtungen führen, .dicht an der Innen seite des Rahmens vorgesehen sind und sich über einen Teil des Rahmens er strecken, der im Betriebe der Vorrichtung sein trockenes und glänzendes Aussehen behalten soll. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Organe zur Regelung der Rahmenheizung vorgesehen sind.
    9. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Heizleitung für den Rahmen im Nebenschluss zu der Druckleitung des Kompressors geschaltet ist, wobei ein Regelventil in letztgenannter Leitung zwischen den Anschlussstellen der Nebenschlussleitung vorgesehen ist.
CH181963D 1933-01-28 1934-09-17 Kühlvorrichtung zum Aufbewahren und Frischhalten von Waren. CH181963A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959647C (de) * 1952-09-23 1957-03-07 Adolphe Kundert Kuehlvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959647C (de) * 1952-09-23 1957-03-07 Adolphe Kundert Kuehlvorrichtung

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