CH181993A - Elektrische Kocheinrichtung. - Google Patents

Elektrische Kocheinrichtung.

Info

Publication number
CH181993A
CH181993A CH181993DA CH181993A CH 181993 A CH181993 A CH 181993A CH 181993D A CH181993D A CH 181993DA CH 181993 A CH181993 A CH 181993A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
vessel
cooking
cooking device
cooking vessel
contacts
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Reich Ernst
Original Assignee
Reich Ernst
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Reich Ernst filed Critical Reich Ernst
Publication of CH181993A publication Critical patent/CH181993A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/10Tops, e.g. hot plates; Rings
    • F24C15/102Tops, e.g. hot plates; Rings electrically heated
    • F24C15/104Arrangements of connectors, grounding, supply wires

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description


  Elektrische Hocheinrichtung.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine elektrische     Kocheinrichtung.    Die  selbe ist gekennzeichnet durch einen die       Stromanschlusskontakte    des Kochgefässes tra  genden Tisch, wobei das Kochgefäss sich den  am Tisch angeordneten Kontakten anschlie  ssende, diese unmittelbar berührende Strom  zuführungsorgane besitzt, und durch einen,  die     Anschlusskontakte    ein- und ausschal  tenden Magnetschalter, welcher mit einer  Spannung von höchstens 40 Volt betätigt  wird und bei welchem der Stromkreis der  Betätigungsspule in     Betriebsstellung    des Ge  fässes durch ein Organ des Gefässes geschlos  sen wird.  



  Bei einet zweckmässigen Ausführung der  elektrischen Kocheinrichtung ist auf     deii     Mantel des Kochgefässes eine vom Boden ab  wärts ragende     Umhüllung    (Reif) abgedichtet,       gepresst    oder geschweisst, welche nur einen       durch    isolierte stromführende Organe durch  brochenen Boden besitzt, demzufolge zwi  schen der Umhüllung und dem Boden des  Gefässes ein abgedichteter, wasserbeständiger    Raum entsteht, welcher auch mit neutralem  Gase gefüllt     werden.    kann. Die bei dieser  Ausführungsform den Boden der Umhüllung  isoliert und abgedichtet durchbrechenden  Durchführungsbolzen bilden zugleich die       Anschlusskontakte    des Kochgefässes.

   Mit die  sen liegt das Gefäss auf den am Tische ange  ordneten     Stromanschlusskontakte    auf. Der  Tisch enthält     vorteilhafterweise    gleichzeitig  auch die Stufenschalter.    Die beiliegende Zeichnung veranschau  licht eine beispielsweise Ausführungsform  des Gegenstandes der Erfindung.  



       Abb.    1 zeigt den Längsschnitt mit teil  weiser Ansicht der Kochvorrichtung;       Abb.    2 ist eine     Detailzeichnung    der  Durchführungsisolatoren des Kochgefässes in  einem grösseren     Massstabe;          Abb.    3 ist eine Draufsicht eines     Isolier-          körpers    und der     Anschlusskontakte    der Koch  einrichtung, ferner ein     Schaltungsschema,     der Schutzeinrichtungen und der ganzen Vor  richtung.      Das zylindrische Kochgefäss ist mit     1.,     der auf dessen Boden 4 befestigte Heizkör  per mit 2 bezeichnet.

   Auf das Kochgefäss 1  ist ein Reif<B>3</B> warm aufgezogen, aufgelötet  oder     befestigt.    In diesem Reife 3 ist eine  Randflansche 5 des Bodens 4     befestigt.     



  Die Abdichtung der stromzuführenden  Organe des Heizkörpers ist in folgender  Weise gelöst:  Auf den Boden 4 sind zum Beispiel drei  Hülsen 6 mit Boden geschweisst und in jede  dieser     Hülsen    ist ein Durchführungsisolator  7 mit oberer und unterer Randrille 8 einge  setzt     (Abb.    2).     In    jede dieser Rillen ist ein  mit Asbest gefüllter Kupferring 35 einge  legt. Der einwärts gebogene Rand 9 der  Hülse 6 drückt auf den untern Kupferring  35, wodurch der Isolator 7 und der obere  Kupferring 35 an den Gefässboden 4 gepresst  werden und so eine Abdichtung erreicht  wird.

   Der Durchführungsbolzen 10 ist in  den     Durchführungsisolator    7 in warmem Zu  stande     hineingepresst.    Eine verlässliche     Ab-          dichtung    wird einerseits dadurch erreicht,  dass die Köpfe 11, 12 des Bolzens dicht auf  den Isolator 7 gedrückt sind, anderseits  durch die Umhüllung des zylindrischen Teils  des Bolzens mit einer wärmebeständigen  Masse 13.  



  Das Gefäss 1 erhält den     Stromansehluss          (Abb.    1), bei     Aufsetzung    desselben auf den       abhebbaren    Deckel 16 des Tisches 15 da  durch., dass die Köpfe 11 der Bolzen 10 auf  die in dem am Tisch 15 angeordneten     Isolier-          körper    17     befestigten    federnden Kontakte 18.  19, 20 aufliegen. In Betriebsstellung liegt  der Reif     3,    am Tischdeckel 16 vollständig  auf, womit erreicht wird, dass beim Kochen  das Gefäss 1 nicht     umkippen    kann.  



  Zur stufenweisen Einschaltung des im  Gefässe angeordneten Heizkörpers ist ein  schon an andern Apparaten bekannter Stu  fenschalter 22 vorgesehen     (Abb.    3).  



  Um eine dauernde     Elastizität    der federn  den Kontakte 18, 19, 20 zu bewahren, ferner  um diese vor äussern Beschädigungen zu  schützen, sind diese in ihrer Senkung durch  die Anschläge 23 begrenzt     (Abb.    1).    Der Tisch 15 wird durch die Erdplatte  24 geerdet, so dass auch bei     Körperschluss    des  Gefässes 1, die Berührung desselben unge  fährlich ist.  



  Die Berührungssicherheit, auch nach Ent  fernung des Gefässes 1, wird noch durch fol  gende Vorrichtung vollständig erreicht:  In dem Boden 4 ist der Bolzen 14 befe  stigt, welcher in Betriebsstellung des Ge  fässes 1 auf dem Kontakt 21 aufliegt. Der  Kontakt 21 ist mit der     Klemmg    31 der Zug  spule von niederer Spannung, zweckmässig  24 Volt, des Magnetschalters verbunden       (Abb.        3),    und die andere Zuleitung     32,    der  Spule des Magnetschalters ist an die eine  Klemme 29 der Sekundärspule 26: des Nie  derspannungstransformators angeschlossen.  Die andere Klemme     2;8    der Sekundärspule  26 wird durch die     Erdplatte    2 7 geerdet.

   Der  Kontakt 21 ist am Tische 15 isoliert ange  ordnet und die Kontakte 18, 19, 20 können  nur dann unter Spannung gesetzt werden,       wenn    der Kontakt 21 mit dem Tische 15  durch das Gefäss 1 in leitende Verbindung  gebracht wird, womit auch der Stromkreis  des Magnetschalters     3-0    geschlossen ist.  



  Das Gefäss 1 schliesst den Stromkreis da  durch, dass dessen Reif '3 auf den Deckel 1.6  aufliegt. Der Stromkreis der Sekundärspule  26     wird    in folgender Weise geschlossen:  Von der Erdplatte 27, durch 28, 26, 29,  32,     .31,        Kontakt    2,1, Bolzen 14, Boden 4,  Reif 3, Deckel 16 des Tisches 15, Erdplatte  2'4, und durch die Erde zurück zur     Erd-          platte    27.  



  Demzufolge kann der Magnetschalter     30     nur dann eingeschaltet sein, wenn obiger  Stromkreis durch das Gefäss 1 geschlossen  ist. Wird das Gefäss 1 vom Tische entfernt,  so     unterbricht    der     Magnetschalter    30 den  Stromkreis des Heizkörpers zweipolig bei  den Klemmen 32,     33    und daher werden die  Kontakte 1,8, 19, 20 spannungslos.

   Da der       Stromkreis    der Sekundärspule 26 mit Hilfe  der Erdplatten 24 und 27 geschlossen wird,       kann    der Magnetschalter auch     dann    nicht  eingeschaltet werden, wenn der     Erdungswi-          derstand    einen     gewissen    Wert überschreitet,      oder wenn die eine Erdung unterbrochen ist.  Daher bleiben in diesem Falle die     Anschluss-          kontakte    18, 19, 20 spannungslos,     bezw.    kann  bei schlechter Erdung sogar das zufälliger  weise in     Körperschluss    geratene Gefäss keinen  gefährlichen Schlag geben.  



  Der Deckel 16 ist so bemessen,     dass    auch  Gefässe von verschiedenen Durchmessern auf  den     Anschlussplatz    gesetzt werden können.  wobei der Bolzen 14 durch die Bohrung 34  des Deckels 16 die zentrale Anordnung des  Gefässes sichert. Die Gefässe von verschiede  nen Durchmessern sind auf der     Abb.    1 ge  strichelt veranschaulicht.  



  In dem Falle, wo die oben beschriebene,  die Erdung sichernde     Vorrichtung    nicht ge  wünscht wird, ist die Klemme 28 statt der       l'rdungsplatte    27 an den Körper des Tisches  1.5 angeschlossen.  



  Der Raum, in welchem sich der Heizkör  per des Gefässes befindet, kann mit einem  neutralen Gase gefüllt werden. Jedoch  können die Teile des Heizkörpers so fest auf  einander gepresst werden, dass     infolge    der  Verhinderung der Luftzufuhr, die Oxydation  auch schon auf diesem Weg auf ein Mini  mum herabgesetzt wird.  



  In ihren Konstruktionsteilen kann die  elektrische Kocheinrichtung nach der Erfin  clung mannigfach abgeändert werden, haupt  sächlich bei Gleichstrom, wo die zur Berüh  rungssicherheit nötige     Niederspannungs-          stromquelle    nicht leicht besorgt werden kann.  Die     Anschlusskontakte    sind von einer zufäl  ligen     Berührung    dadurch geschützt, dass, diese  unter dem Tischdeckel 16 im Isolierkörper  verborgen angeordnet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Unmittelbar elektrisch beheizte Kochein richtung, gekennzeichnet durch einen die Stromanschlusskontakte des Kochgefässes tra- genden Tisch, wobei das Kochgefäss sich den am Tisch angeordneten Kontakten anschlie ssende, diese unmittelbar berührende Strom zuführungsorgane besitzt, und durch einen, die Anschlusskontakte (18, 19, 20) ein- und ausschaltenden I2agnetschalter (30), welcher mit einer .Spannung von höchstens 40 Volt betätigt wird und bei welchem der Strom kreis der Betätigungsspule (26) in Betriebs stellung des Gefässes durch ein Organ des Gefässes geschlossen wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Kocheinrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen auf den Man tel des Kochgefässes abgedichtet befestig ten Reif, welcher einen mit isolierten stromführenden Organen durchbrochenen, abgedichteten Boden besitzt. . 2. Kocheinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Reif im Betriebszustande auf dem Deckel des Tisches liegt und mit die sem in leitender Verbindung steht. 3. Kocheinrichtung nach Patentanspruch uud Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeich net durch an aus dem Boden des Koch gefässes hinausragenden Hülsen abgedich tet angeordnete Durchführungsisolatoren und Kontakte. 4.
    Kocheinrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine die Erdung sichernde Vorrichtung, bei welcher die eine Klemme (28) einer Niederspannungs- stromquelle geerdet ist, und der Strom kreis der in diese Stromquelle eingeschal teten Betätigungsspule durch das Koch gefäss und durch die Erde geschlossen wird.
CH181993D 1935-05-28 1935-05-28 Elektrische Kocheinrichtung. CH181993A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH181993T 1935-05-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH181993A true CH181993A (de) 1936-01-31

Family

ID=4431214

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH181993D CH181993A (de) 1935-05-28 1935-05-28 Elektrische Kocheinrichtung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH181993A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2211413C3 (de) Mehrpoliges Vakuumschaltgerat
DE9300777U1 (de) Elektrische Durchführung mit Spannungsabgriff
DE2332739A1 (de) Anschlussvorrichtung fuer stromverbraucher
DE655866C (de) Unmittelbar elektrisch beheizte Kochvorrichtung
AT151068B (de) Unmittelbar elektrisch beheizte Kochvorrichtung mit Kochgefäß.
DE3129161A1 (de) &#34;lichtbogen-loeschkammer
US2054714A (en) Cooking equipment
DE2247273C3 (de) Magnetspule mit einem Gehäuse und mindestens einer an diesem lösbar befestigbaren Trägerplatte
DE633397C (de) Elektromagnetisches Kleinoelschuetz
DE593518C (de) Elektrisch beheizte, geschlossene keramische Kochplatte mit Kontaktfedern in der Oberflaeche, die beim Aufsetzen eines metallischen Kochgefaesses mit diesem in Beruehrungkommen und eine gut leitende Erdverbindung herstellen
DE451670C (de) Schaltapparat mit magnetischer Lichtbogenausblasung
DE522588C (de) Stromwandler
DE1565284B2 (de) Anordnung zur feststellung von fehlern in der induktions spule kernloser induktionsoefen waermeoefen u dgl
DE366011C (de) Schaltung fuer die Anschlusstafel zahnaerztlicher Geraete
DE464346C (de) Elektrische Fernanzeigevorrichtung von Fluessigkeitsstaenden mit ununterbrochenen, von Schwankungen in der Spannung und Frequenz des zur Verwendung kommenden Stroms unabhaengigen Angaben
AT151574B (de) Elektrische Gräberbeleuchtungskörper.
DE2542724A1 (de) Ueberstromschalter
DE1022331B (de) Einrichtung zum Regeln der Waermezufuhr bei elektrisch beheizten Kochtoepfen
DE1147651B (de) Durch ein Druckmittel betaetigbarer elektrischer Biegehautschalter
EP0303807B1 (de) Hochfrequenz-Leistungsschalter
AT156005B (de) Elektrischer Gasanzünder.
DE565492C (de) Elektromagnetische Schalteinrichtung mit mehreren mit magnetischer Funkenloeschung ausgeruesteten Kontaktstellen
DE19530163A1 (de) Hochspannungsausleitungs- und durchführungsanordnung für Transformatoren und Drosselspulen
DE962726C (de) Vorrichtung zur Einschaltung von Anzeigelampen fuer elektrische Heizgeraete
DE737382C (de) Doppelpoliger Regelschalter zum Parallel-, Einzel- und Hintereinanderschalten von zwei Heizwiderstaenden elektrischer Heizgeraete