CH182115A - Löscheinrichtung für die Zählwerke von Maschinen, in denen Rechenvorgänge stattfinden, insbesondere von Rechenmaschinen und Addiermaschinen. - Google Patents

Löscheinrichtung für die Zählwerke von Maschinen, in denen Rechenvorgänge stattfinden, insbesondere von Rechenmaschinen und Addiermaschinen.

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CH182115A
CH182115A CH182115DA CH182115A CH 182115 A CH182115 A CH 182115A CH 182115D A CH182115D A CH 182115DA CH 182115 A CH182115 A CH 182115A
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Locke Karl
Brunhuber Rudolf
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Locke Karl
Brunhuber Rudolf
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Description


  Löscheinrichtung für die Zählwerke von     laschinen,    in denen Rechenvorgänge  stattfinden, insbesondere von Rechenmaschinen und     Addiermaschinen.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Löscheinrichtung für Zählwerke mit  parallelachsig angeordneten Zahlenrollen,  auf deren Wellen sogenannte Löschherzen  sitzen.  



  Bei den bisher     bekannten    Löscheinrich  tungen dieser Art werden die Löschherzen  durch eine in der Längsrichtung des Zähl  werkes verschiebbare Löschschiene in die  Nullstellung gebracht. Das hat den     Nachteil,     dass das Organ, Hebel oder Knopf, zur Be  tätigung der Löschschiene am Zählwerks  schlitten selbst angebracht werden muss, da,  wenn es am festen Maschinengestell sitzt,  eine Löschung nur in einer Endstellung des       Zählwerkschlittens    möglich ist. Ein weiterer  Nachteil der bekannten Einrichtung besteht  darin, dass die Löschschiene beim     Löschvor-          gange    eine verhältnismässig grosse Verschie  bung erfährt, wobei ihre recht erhebliche  Masse beschleunigt und verzögert werden    muss.

   Das macht die Einrichtung für Ma  schinen mit     Schnellbetrieb    wenig geeignet.  



  Gemäss der Erfindung erfolgt die Be  tätigung der Löschherzen nicht durch die  Längsverschiebung einer Schiene oder der  gleichen, sondern mit Hilfe von sich um eine  quer zu den     Zahlenradwellen    liegende Achse  drehenden Organen, die vorzugsweise als auf  einer gemeinsamen, waagrecht gelagerten  Welle sitzende     Sektorscheiben    ausgebildet  sind.

   Die Betätigung dieser Löschsektoren  kann durch Drehen ihrer gemeinsamen Welle  von Hand oder mittels eines am Maschinen  gestell geführten Löschstempels erfolgen, der  in jeder     Dekadenstellung    des     Zählwerk-          ,Schlittens    einem der Löschsektoren gegen  übersteht, und dessen Betätigung unmittel  bar durch Tastendruck oder aber durch  Kupplung eines vom Motor der Maschine       angetriebenen        Mitnehmers    erfolgen kann.  



  In der Zeichnung, die die Erfindung in      einer beispielsweisen Ausführungsform ver  anschaulicht, stellt       Fig.    1 einen Querschnitt durch den mit  der neuen Einrichtung versehenen Zählwerk  schlitten einer Rechenmaschine mit zwei  Zählwerken dar, während       Fig.        22    einen waagrechten Längsschnitt  nach     I-I    der     Fig.    1 veranschaulicht.  



  In     beiden    Fällen sind von dem festen  Maschinengestell nur einzelne zur Lagerung  von     Tasthebeln,    sowie zur Führung von Be  tätigungsstempeln dienende Teile angedeutet.  



  Der     Zählwerkschlitten    1 ist auf dem  festen, nicht dargestellten Maschinengestell  mittels der Laufschienen 2 und 3 verschieb  bar gelagert. Jede     Zahlenradwelle    4 ist in  bekannter Weise mit einem     Zahlenrade    5,  einem Löschherzen 6, einem     Zehnerschaltzahn     7     und    einem Zahnrad 8 versehen und bei 9  drehbar im Schlitten 1 gelagert.  



  Rechtwinklig zu "den     Zahlenradwellen    4       ist    im     Zählwerkschlitten    eine Welle 10 ge  lagert, auf der in der gegenseitigen Entfer  nung der Löschherzen 6 entsprechenden Ab  ständen     Sektorscheiben    11 befestigt sind.  Diese können sich mit der Welle 10 aus der       in    ausgezogenen Linien gezeichneten Lage,  in der sie durch eine sie gegen einen An  schlag 27     (Fig.    2) drängende Feder 26 ge  halten sind, bis in die in gestrichelten Li  nien angedeutete Stellung drehen.  



  In den festen Teilen 12 des Maschinen  gestelles sind Stempel 13 und 14 in ihrer  Längsrichtung verschiebbar geführt. Am       obern    Ende der Stempel befindet sich eine  Rolle 15, die gegen den jeweils über ihr be  findlichen Löschsektor 11 stösst, wenn der  Stempel zwecks Löschung gehoben wird. Das  Heben des Stempels 13 geschieht mit Hilfe  eines bei 16 am     Maschinengestell    gelagerten  Hebels 17, der an dem einen Ende einen     Tast-          knopf    18 trägt, während das andere Ende  durch einen Zapfen 19 mit dem     Löschstem-          pel    13 verbunden ist. Bei dieser Ausführung  dient der Druck auf die Taste 18 als Lösch-.  kraft.  



  Falls für den Löschvorgang die Maschi  nenkraft verwendet werden soll,     wird,    wie in         Fig.    1 für den Löschstempel 14 angedeutet,  ein die Taste 20 tragender Hebel 21, der bei  22 gelagert ist, mit einer Stossstange 23 ver  bunden, deren anderes Ende vermöge einer       Stift-Schlitzverbindung    24 -an dem Stempel  14 geführt ist und bei Druck auf die Taste 20  in die Bahn des     Mitnehmers    25a einer von  einem umlaufenden Teile der Maschine     ange-          triebenen        Nockenscheibe    25 gelangt, die das  Anheben des Stempels 14 und damit den  Löschvorgang veranlasst.  



  Die Arbeitsweise der     Einrichtung    ist fol  gende: Die     Zahlenradwellen    4 stehen nach  dem Rechnen in beliebiger Stellung. Die  Löschwelle 10 mit ihren Löschsektoren 11  steht in ihrer durch die ausgezogenen Linien  angedeuteten Ausgangsstellung, in der sie  durch den Anschlag 27 und die Feder 26 ge  halten wird. Dabei liegen die Löschsektoren  11 ausserhalb der     greise,    die die Spitzen der       Löschherzen    6 beim Rechnen beschreiben.

    Wird die Welle 10 in der beschriebenen  Weise durch Anheben der Stempel 13, 14  verdreht, so wirken die     einzelnen    Sektoren 11  auf die Löschherzen 6 in derselben Weise,  wie die     bekannten    Löschschienen, das heisst  sie drehen sie so lange, bis sie sich mit ihrer  Breitseite an die Abflachung der Herzen  legen und diese dadurch in der Nullstellung  halten. Nach erfolgter Löschung wird die  Welle 10 durch die Feder 26 wieder in ihre  Ausgangslage zurückgedreht. Die auf die       Löschherzen        einwirkenden        ganten    der Sek  toren 11 sind zweckmässig     zugeschärft.     



  Es sei noch erwähnt, dass die Drehung der  Welle 10 auch unmittelbar von Hand durch       einen    Flügel 28     (Fig.    2) erfolgen kann, der  mit dem Schlitten     mitwandert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: <B>-</B> Löscheinrichtung für die Zählwerke von Maschinen, in denen Rechenvorgänge statt finden, insbesondere von Rechenmaschinen und Addiermaschinen, mit parallelachsig an geordneten Zahlenrollen und auf deren Wel len sitzenden Löschherzen, gekennzeichnet durch um quer zu den Zahlenradwellen lie- gende Achsen drehbare .Schaltorgane zur Be tätigung der Löschherzen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Löscheinrichtung nach dem Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine unter halb der Löschherzen der Zahlenradwel- len rechtwinklig zu diesen gelagerte Welle, auf der in den der gegenseitigen Entfernung der Zahlenradwellen entspre chenden Abständen die als Sektorschei- ben ausgebildeten Schaltorgane sitzen. 2. Löscheinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Schaltorgane tragende Welle unter der Wirkung einer Feder steht, die sie in ihre durch einen festen Anschlag bestimmte eine Endlage drängt.
    3. Löscheinrichtung nach dem Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen am Maschinengestell geführten Stempel, der in jeder der verschiedenen Einstellagen des Zählwerkschlittens einem der Schalt organe gegenüberliegt und bei genügen der Längsverschiebung auf das betref fende Schaltorgan einwirkt.
    4. Löscheinrichtung nach Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch einen drehbaren Mitnehmer und eine durch ein Tastorgan zu betätigende Stossstange, die im stande ist, bei genügender Verschiebung einen der Löschstempel in den Dreh bereich des Mitnehmers zu bringen und dadurch die Betätigung des zugehörigen Schaltorganes einzuleiten.
CH182115D 1934-08-02 1935-04-13 Löscheinrichtung für die Zählwerke von Maschinen, in denen Rechenvorgänge stattfinden, insbesondere von Rechenmaschinen und Addiermaschinen. CH182115A (de)

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