CH182145A - Schwingungsdämpfer. - Google Patents

Schwingungsdämpfer.

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CH182145A
CH182145A CH182145DA CH182145A CH 182145 A CH182145 A CH 182145A CH 182145D A CH182145D A CH 182145DA CH 182145 A CH182145 A CH 182145A
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CH
Switzerland
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springs
vibration damper
flywheel
shaft
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Inventor
Maschinenfabrik Augsburg-Nue G
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description


  Schwingungsdämpfer.    Die Erfindung betrifft einen Schwingungs  dämpfer an Wellen, insbesondere Kurbelwellen  von Brennkraftmaschinen, bei welchem eine  Schwungmasse mit der Welle elastisch ver  bunden ist. Für diese elastische Verbindung hat  man bisher entweder zylindrische Schrauben  federn verwendet, die aber nur ein geringes  Dämpfungsvermögen besitzen, oder man hat  zur unmittelbaren Verbindung einen dämpfen  den     Baustoff,    z. B. Gummi benutzt. Bei der  Verwendung von Gummi wird zwar eine  bessere Dämpfung (etwa 30 0/o) erreicht, als  bei den Schraubenfedern, doch hat sich hier die  geringe mechanische Festigkeit des Gummi  unangenehm bemerkbar- gemacht, da sich  die ihn begrenzenden     Metallteile    des Dämpfers  in ihn einarbeiten und ihn allmählich zer  stören.

   Auch die frühzeitige Ermüdung des  Gummi, die zu einer immer geringer werden  den Elastizität desselben führt, macht diesen       Baustoff    für Schwingungsdämpfer ungeeignet.    Nach der Erfindung werden als elastische  und dämpfende Verbindungsglieder zwischen  der Schwungmasse und der Welle quer zu  ihrer Axe beanspruchte Hülsenfedern verwen  det, die aus einzelnen, ineinändergesteckten,  geschlitzten Hülsen aus Federmaterial ge  bildet sind und in deren Hohlraum ein fester  zylindrischer gern angeordnet ist, an den  sich die Federn beider Belastung anschmiegen.

    Die Feder erhält dadurch eine Charakteristik,  die sich asymptotisch der Federungsbe  grenzungslinie nähert, und bleibt bis zu hohen  Belastungen elastisch.     Dieser    grosse Vorzug  und das infolge der grossen innern Reibung  der einzelnen Federhülsen gegeneinander und  der bei der Abwälzung auf den festen gern  geleisteten Formänderungsarbeit ausserordent  lich grosse     Dämpfungsvermögen    (etwa 70 0%)  macht diese Hülsenfedern in hohem Masse  für ihre Verwendung in Schwingungsdämpfern  geeignet.      In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Schwingungsdämpfers nach der  Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 eine Draufsicht auf den Dämpfer  ohne eine Stirnplatte und  Fig. 2 einen Schnitt durch den Dämpfer  und einen Teil einer Kurbelwelle, an welcher  er befestigt ist.  



  Mit der Kurbelwelle 1 ist mittels Schrauben  2 eine Scheibe 3 mit einem schwungrad  artigen Kranz verbunden. Auf diesem ist  konzentrisch eine ringförmige Schwungmasse 4  angeordnet. In die gemeinsamen Bohrungen 5,  deren Mittelpunkt in der Nähe der Trennfuge  zwischen dem Kranz und dem Schwungring 4  liegt, sind die Hülsenfedern 6 mit ihren  innern festen Kernen 7 eingeschoben, Auf  beiden Seiten sind Stirnplatten 8 und 9  mittels der Schrauben 10 an der Scheibe 3  befestigt, die den Schwungring 4 und die  Federn 6 mit ihren Kernen 7 an einer seit  lichen Verschiebung verhindern. Die gerne 7  besitzen je eine Längsrippe 13, die durch  den Schlitz der Federhülsen hindurchragt  und in eine Nut 14 der Platte 3 eingreift  Dadurch wird ein Drehen der Kerne und  damit der Federn in der Bohrung verhindert.

    Die Federn behalten infolgedessen stets die  für ihre Beanspruchung günstige Lage bei.  Die Scheibe 3 enthält noch eine Anzahl    radial gerichteter Bohrungen 11, welche die  einzelnen Federräume mit dem Schmieröl  raum 12 der Kurbelwelle 1 verbinden, so  dass selbst bei hohen Beanspruchungen die ge  geneinander bewegten Teile des Schwingungs  dämpfers, insbesondere die einzelnen Hülsen  jeder Feder geschmiert werden und praktisch  ohne Verschleiss arbeiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schwingungsdämpfer an Wellen, insbe sondere an Kurbelwellen von Brennkraft- maschinen, bei welchem eine Schwungmasse mit der Welle elastisch verbunden ist, da durch gekennzeichnet, dass die elastischen und dämpfenden Verbindungsglieder aus quer zu ihrer Axe beanspruchten Hülsenfedern (6) bestehen, die aus einzelnen, ineinanderge steckten, geschlitzten Hülsen aus Feder material gebildet sind und in deren Hohl raum ein fester Federbegrenzungskern (7) angeordnet ist, an den sich die Federn bei der Belastung anschmiegen. UNTERANSPRUCH: Schwingungsdämpfer nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Hülsen federn (6) aufnehmenden Räume (5) mit der Ölleitung (12) der Welle (1) verbunden sind,
CH182145D 1934-03-28 1935-03-01 Schwingungsdämpfer. CH182145A (de)

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CH182145D CH182145A (de) 1934-03-28 1935-03-01 Schwingungsdämpfer.

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