CH182218A - Hochfrequenzkabel. - Google Patents
Hochfrequenzkabel.Info
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01B11/00—Communication cables or conductors
- H01B11/02—Cables with twisted pairs or quads
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Description
Hochfrequenzkabel. Zum Transport von Hochfrequenzenergie. die eine Hochantenne im Feld eines Rund funksenders auffängt, verwendet man vor teilhaft ein abgeschirmtes Kabel, um zu ver hindern, dass die Antennenableitung auf dem Weg zum Empfangsgerät Störfrequenzen auffängt, welche durch elektrische Hausge räte oder Kleinmotoren in der Nähe des Empfängers ausgestrahlt werden. Versuche haben ergeben, dass auch, wenn der Ab schirmmantel eines solchen Kabels geerdet ist, trotzdem noch im Antennenableitungs- kabel Störspannungen induziert werden, wel che sich der Hochfrequenz der Antenne über lagern und dadurch einen störfreien Empfang verunmöglichen.
Gemäss vorliegender Erfindung wird der Mangel eines solchen Abschirmkabels da durch behoben, dass das Kabel abwechselnd Abschirmmäntel aus leitendem Material und Mäntel, die nicht aus leitendem Material be stehen, - aufweist, wobei diese Mäntel einan der konzentrisch umgeben. Die Abschirm- mäntel sind an einem Funkt galvanisch mit- einander verbunden, um sie an ein beliebiges; gemeinsames Gleichpotential anlegen, zum Beispiel erden, zu können.
Dadurch kann er reicht werden, dass infolge der durch den ge nannten Aufbau eintretenden kapazitiven Spannungsteilung der Betrag der kapazitiv auf den Innenleiter induzierten Störspannung so weit vermindert wird, dass in praktischen Fällen keine Beeinflussung der zu trans portierenden Hochfrequenzsignalspannungen stattfindet.
Ein solches Kabel kann demnach als eine Kondensatorkette aufgefasst werden, bei welcher das Verhältnis von Selbstinduk tion und Kapazität so gewählt ist, dass der Durchgangswiderstand dieser Kette für im Gebiet von Rundfunkwellen liegende Fre quenzen einen unendlich grossen Hoch- frequenz-Widerstand darstellt.
Das Hochfrequenzkabel ist auf der Zeich nung durch zwei Ausführungsbeispiele im Schnitt veranschaulicht.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausfüh rungsform ist der Kupferleiter 1 zunächst von einer Isolationsschicht 2 umgeben, auf welche eine Metallschicht 3 aufgetragen ist. Diese Metallschicht ist durch eine weitere Isolationsschicht 4 vom TVIetallmantel 5 iso liert, über welchen zuerst eine Isolierschicht 6 und dann eine Metallschicht 7 aufgebracht ist. Zwecks mechanischen Schutzes dieser letztgenannten Schicht ist ein weiterer nicht leitender Schutz 8 aufgebracht, der zweck mässig aus wetterbeständigem Material be steht, zum Beispiel durch Teer oder Wachs getränkte Jute. Die Metallschichten 3, 5 und 7 sind an einem Ende miteinander verbunden. Der Verbindungspunkt wird an ein beliebiges Gleichpotential gelegt, zum Beispiel geerdet.
Gegebenenfalls kann das Kabel aussen noch durch einen Metallmantel geschützt sein.
Zur Isolation der einzelnen Abschirm- mäntel voneinander können Dielektrika mit grossem Verlustwinkel verwendet werden. Als besonders günstig haben sich zu diesem, Zweck auch Mäntel aus einem Halbleiter er wiesen. Bei Verwendung von Halbleiter mänteln, welche den durch zwei Abschirm- mäntel gebildeten Kondensator umgeben, ist die vom Halbleitermaterial verbrauchte Ener gie so gross. dass dadurch die gesamte den Kondensator durchsetzende elektrische Ener gie verbraucht wird.
In diesem Falle genügt schon die Anwendung nur zweier Abschirm- mäntel vollkommen, um jedes Durchdringen von Hochfrequenz durch die Kabelabschir mung zu verhindern.
Ein Hochfrequenzkabel mit einem aus einem Halbleiter bestehenden Mantel ist in Fig. 2 dargestellt. Der Kupferleiter 11 ist von einer Isolationsschicht 12 umgeben, die sich innerhalb des metallischen Abschirm- zylinders 13 befindet, auf welchen die Halb leiterschicht 14 aufgetragen ist. Aussen ist das Kabel durch einen Metallmantel 15, zum Beispiel aus Blei, geschützt. Auch hier sind die Abschirmzylinder an einem Punkt mit einander verbunden und geerdet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hochfrequenzkabel, dadurch gekennzeich net, dass dasselbe abwechselnd Abschirm- mäntel aus leitendem Material und Mäntel, die nicht aus leitenden Material bestehen. aufweist, wobei diese Mäntel einander kon zentrisch umgeben und die Abschirmmäntel an einem Punkt galvanisch miteinander ver bunden sind, um sie an ein beliebiges, ge meinsames Gleichpotential legen zu können. das Ganze zum Zwecke,den Betrag der kapa- zitiv auf den Innenleiter induzierten Stör spannung durch die infolge des genannten Kabelaufbaues eintretende kapazitive Span nungsteilung soweit vermindern zu können, dass in praktischen Fällen keine Störbeein flussung der zu transportierenden Hoch frequenzsignalspannung stattfindet. UNTERANSPR'tl'CHE 1. Hochfrequenzkabel nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass zur Isolation einzelner Abschirmmäntel voneinander Dielektrika mit grossem Verlustwinkel verwendet sind.2. Hochfrequenzkabel nach Unteranspruch l., dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe wenigstens einen Mantel aus Halbleiter material aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH182218T | 1935-04-02 |
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| CH182218A true CH182218A (de) | 1936-01-31 |
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ID=4431406
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| CH182218D CH182218A (de) | 1935-04-02 | 1935-04-02 | Hochfrequenzkabel. |
Country Status (1)
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1935
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