CH182218A - Hochfrequenzkabel. - Google Patents

Hochfrequenzkabel.

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CH182218A
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CH
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frequency cable
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Emil Dr Huber
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Emil Dr Huber
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/02Cables with twisted pairs or quads
    • H01B11/06Cables with twisted pairs or quads with means for reducing effects of electromagnetic or electrostatic disturbances, e.g. screens
    • H01B11/10Screens specially adapted for reducing interference from external sources

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Communication Cables (AREA)
  • Insulated Conductors (AREA)

Description


      Hochfrequenzkabel.       Zum Transport von     Hochfrequenzenergie.     die eine Hochantenne im Feld eines Rund  funksenders auffängt, verwendet man vor  teilhaft ein abgeschirmtes Kabel, um zu ver  hindern, dass die Antennenableitung auf dem  Weg zum Empfangsgerät Störfrequenzen  auffängt, welche durch elektrische Hausge  räte oder Kleinmotoren in der Nähe des  Empfängers ausgestrahlt werden. Versuche  haben ergeben, dass auch, wenn der Ab  schirmmantel eines solchen Kabels geerdet  ist, trotzdem noch im     Antennenableitungs-          kabel    Störspannungen induziert werden, wel  che sich der Hochfrequenz der Antenne über  lagern und dadurch einen störfreien Empfang       verunmöglichen.     



  Gemäss vorliegender Erfindung wird der  Mangel eines     solchen        Abschirmkabels    da  durch behoben, dass das Kabel abwechselnd       Abschirmmäntel    aus leitendem Material und  Mäntel, die nicht aus leitendem Material be  stehen, - aufweist, wobei diese Mäntel einan  der konzentrisch umgeben. Die     Abschirm-          mäntel    sind an einem Funkt     galvanisch    mit-    einander verbunden, um sie an ein beliebiges;  gemeinsames Gleichpotential anlegen, zum  Beispiel erden, zu können.

   Dadurch kann er  reicht werden, dass infolge der durch den ge  nannten Aufbau     eintretenden        kapazitiven     Spannungsteilung der Betrag der     kapazitiv     auf den Innenleiter induzierten Störspannung  so weit vermindert wird, dass in praktischen  Fällen keine Beeinflussung der zu trans  portierenden     Hochfrequenzsignalspannungen     stattfindet.

   Ein solches Kabel kann demnach  als eine     Kondensatorkette    aufgefasst werden,  bei welcher das Verhältnis von Selbstinduk  tion und Kapazität so gewählt ist, dass der  Durchgangswiderstand dieser Kette für im  Gebiet von Rundfunkwellen liegende Fre  quenzen einen unendlich grossen     Hoch-          frequenz-Widerstand    darstellt.  



  Das     Hochfrequenzkabel    ist auf der Zeich  nung durch zwei Ausführungsbeispiele im       Schnitt    veranschaulicht.  



  Bei der in     Fig.    1 dargestellten Ausfüh  rungsform ist der Kupferleiter 1 zunächst  von einer Isolationsschicht 2 umgeben, auf      welche eine Metallschicht 3 aufgetragen ist.  Diese Metallschicht ist durch eine weitere  Isolationsschicht 4 vom     TVIetallmantel    5 iso  liert, über welchen zuerst eine Isolierschicht  6 und dann eine Metallschicht 7 aufgebracht  ist. Zwecks mechanischen Schutzes dieser  letztgenannten Schicht ist ein weiterer nicht  leitender Schutz 8 aufgebracht, der zweck  mässig aus wetterbeständigem Material be  steht, zum Beispiel durch Teer oder Wachs  getränkte Jute. Die Metallschichten 3, 5 und  7 sind an einem Ende miteinander verbunden.  Der Verbindungspunkt wird an ein beliebiges       Gleichpotential    gelegt, zum Beispiel geerdet.  



       Gegebenenfalls    kann das     Kabel    aussen  noch durch einen Metallmantel geschützt  sein.  



  Zur Isolation der einzelnen     Abschirm-          mäntel    voneinander können     Dielektrika    mit  grossem Verlustwinkel verwendet werden.  Als besonders günstig haben sich zu     diesem,          Zweck    auch Mäntel aus einem Halbleiter er  wiesen. Bei     Verwendung    von Halbleiter  mänteln, welche den durch zwei     Abschirm-          mäntel    gebildeten     Kondensator    umgeben, ist  die vom Halbleitermaterial verbrauchte Ener  gie so gross. dass dadurch die gesamte den  Kondensator durchsetzende elektrische Ener  gie verbraucht wird.

   In diesem Falle genügt  schon die Anwendung nur zweier     Abschirm-          mäntel    vollkommen, um jedes Durchdringen  von Hochfrequenz durch die Kabelabschir  mung zu     verhindern.     



  Ein     Hochfrequenzkabel    mit einem aus  einem Halbleiter bestehenden Mantel ist in       Fig.    2 dargestellt. Der Kupferleiter 11 ist  von einer     Isolationsschicht    12 umgeben, die  sich innerhalb des metallischen Abschirm-         zylinders    13 befindet, auf welchen die Halb  leiterschicht 14 aufgetragen ist. Aussen ist  das Kabel durch einen Metallmantel 15, zum  Beispiel aus Blei, geschützt. Auch hier sind  die     Abschirmzylinder    an einem Punkt mit  einander verbunden und geerdet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochfrequenzkabel, dadurch gekennzeich net, dass dasselbe abwechselnd Abschirm- mäntel aus leitendem Material und Mäntel, die nicht aus leitenden Material bestehen. aufweist, wobei diese Mäntel einander kon zentrisch umgeben und die Abschirmmäntel an einem Punkt galvanisch miteinander ver bunden sind, um sie an ein beliebiges, ge meinsames Gleichpotential legen zu können. das Ganze zum Zwecke,
    den Betrag der kapa- zitiv auf den Innenleiter induzierten Stör spannung durch die infolge des genannten Kabelaufbaues eintretende kapazitive Span nungsteilung soweit vermindern zu können, dass in praktischen Fällen keine Störbeein flussung der zu transportierenden Hoch frequenzsignalspannung stattfindet. UNTERANSPR'tl'CHE 1. Hochfrequenzkabel nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass zur Isolation einzelner Abschirmmäntel voneinander Dielektrika mit grossem Verlustwinkel verwendet sind.
    2. Hochfrequenzkabel nach Unteranspruch l., dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe wenigstens einen Mantel aus Halbleiter material aufweist.
CH182218D 1935-04-02 1935-04-02 Hochfrequenzkabel. CH182218A (de)

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