CH190280A - Einrichtung an einer Rundfunkempfangsanlage zur Unterdrückung von hochfrequenten Störungen. - Google Patents

Einrichtung an einer Rundfunkempfangsanlage zur Unterdrückung von hochfrequenten Störungen.

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CH190280A
CH190280A CH190280DA CH190280A CH 190280 A CH190280 A CH 190280A CH 190280D A CH190280D A CH 190280DA CH 190280 A CH190280 A CH 190280A
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/10Means associated with receiver for limiting or suppressing noise or interference
    • H04B1/12Neutralising, balancing, or compensation arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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  • Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)

Description


  Einrichtung an einer     Rundfunkempfangsanlage    zur Unterdrückung von  hochfrequenten Störungen.    Die den Rundfunkempfang     störenden    Ge  räte und Elemente der Schwach- und Stark  stromtechnik haben insofern einen mehr  lokalen Charakter., als deren     empfangsschäd-          liche    Reichweite meistens begrenzt ist, so  dass das von ihnen ausgestrahlte Störfeld in  der Wellenzone, das heisst im     Abstand    von  einigen Wellenlängen von der Störquelle,  Grössenordnungen aufweist, die für den       Rundfunkempfang    belanglos werden.  



  Die den Gegenstand vorliegender Erfin  dung bildenden Massnahmen zur     empfangs-          seitigen    Störbefreiung erstrecken sich aus  schliesslich auf diejenigen Störer, die sich in  nerhalb des Nahfeldes befinden, das heisst  auf Störer, deren Distanz gegenüber der  Empfangsantenne die Grössenordnung der  Empfangswellenlänge nicht wesentlich über  schreitet.  



  Bei     Verwendung    einer     vertikalen    Linear  antenne, deren Grösse klein ist gegenüber den  Wellenlängen des Rundfunkempfanges, wer-    den im Nahfeld lediglich die durch     kapazi-          tive    Kopplung zwischen den störenden Ele  menten und der Empfangsantenne auftreten  den Störspannungen in Betracht     kommen.     



       Erfindungsgemäss;        wird    die durch     kapa-          zitive    Kopplung der     Empfangsantennenan-          lage    mit den     .Störern    auf die Empfangswelle  einwirkende Störspannung dadurch kompen  siert,     dass    die Empfangseinrichtung aus min  destens zwei Antennen besteht, deren Grösse  und gegenseitiger Abstand klein ist in bezug  auf die zu empfangende Wellenlänge, und  dass die     kapa,

  zitive    Kopplung wenigstens  einer dieser     Empfangsantennen    mit dem  Störer ihren Werte nach verschieden ist von  der resultierenden     kapazitiven    Kopplung der  übrigen Antennen mit dem Störer, wobei die  durch ,die verschiedene     kapäzitive    Kopplung  dieser Antennen mit den Nahstörern resul  tierenden verschiedenen Störspannungen,  welche sich den zu empfangenden Signal  spannungen überlagern,     ,durch    eine Kompen  sationsschaltung, zum     Beispiel    einen Diffe-           rentialtransformator,    zur Löschung gebracht  werden.  



  Während     Fig.    1 zur Erläuterung der  durch     kapazitive    Kopplung     einer    Empfangs  antenne mit einem Störer     entstehenden    Stör  spannung in der Empfangsanlage dient, stel  len die     Fig.    2     bis    5 Ausführungsbeispiele des  Erfindungsgegenstandes dar.  



  Gemäss     Fig.    1 sei ein Störstrahler 3, bei  spielsweise eine     elektrische    Bahn, mit der als       Sendeantenne    1 wirkenden Fahrleitung und  der Erde 4 vorhanden.     In    einem     gewissen     Abstand davon befindet sich die Empfangs  antenne 2 einer     Rundfunkeinrichtung,    deren  Eingangskreis aus den     ,Spulen    5, 5' besteht.  Die mit der     Antenne    2 verbundene Eingangs  spule 5 des Empfängers ist wiederum an  Erde 4 gelegt.  



  Da der     Widerstand    der Erde 4     zwischen     Störer und Empfänger als     vernachlässigbar     klein zu betrachten ist, so sind sowohl der  Störer, als auch die Empfangsanlage über  die Erde miteinander an einem Pol galva  nisch verbunden. Durch die     kapazitive    Kopp  lung der Fahrleitung mit der Antenne wird  im     Dielektrikum    dieses durch diese beiden  Leiter gebildeten Kondensators ein Ver  schiebestrom fliessen.

   Dieser durch 6 ange  deutete Verschiebestrom, dessen Grösse mit  zunehmender Kapazität wächst, erzeugt in  der     Antennenspule    des     Eingangskreises    5  eine Störspannung, welche     sich    der Emp  fangsspannung überlagert.  



  Bei der Ausführungsform der Erfindung  nach     Fig.    2 werden an der     Empfangsstelle     zwei Antennen 2 und 7 verwendet, deren  Spannungen über den Differentialtransfor  mator 8 so     gegeneinander    einwirken,     dass,    da  durch an .der Sekundärspule 9     ,dieses    Trans  formators nur die Differenz der     beiden    An  tennenspannungen     auftritt.     



  Die beiden verwendeten     Antennen    2 und  7 haben die     n'ä'mliche    elektrische Höhe, da  gegen voneinander abweichende Kapazitäten.  Da hier quasi stationäre Verhältnisse vorlie  gen, handelt     es    sich um die statische     Kapa-          ,ität    der     Antennen.    Die durch die Verschie-         denheit    der beiden Antennenkapazitäten zu  stande kommenden     Verschiebeströme    werden  in den beiden     Spulenhälften    des Differential  transformators 8 verschiedene Störspannun  gen zur Folge     haben,

      während die Signal  spannungen in     beiden.    Antennen nahezu  gleich sein werden. Die     Primärspule    des       Differentialtransformators    wird durch den  Abgriff 10 so in zwei Teile unterteilt, dass  dadurch die beiden Störspannungen sich ge  genseitig aufheben. Dadurch wird eine, aller  dings etwas geschwächte, reine Signalspan  nung auf der Sekundärspule 9 des Transfor  mators erhalten. Anstatt die Primärseite des  Differentialtransformators zu unterteilen,  können andere Regulierorgane, wie beispiels  weise veränderliche Widerstände, in die     An-          tennenzufül-irungen    .eingefügt sein.  



  Bei der     Ausführungsform    gemässe     Fig.    3  werden zwei waagrechte     Antennendrähte    11,  12 verwendet, wobei einer dieser Antennen  drähte als Band 11 ausgeführt ist, während  der andere durch einen     ,gewöhnlichen    runden  Draht 12 gebildet ist. Durch die Vergrösse  rung der Oberfläche der Bandantenne 11  wird die     kapazitive    Kopplung dieser Emp  fangsantenne mit dem Störer vergrössert.

   Die       kapazitive    Kopplung der Antenne 12 mit ,dem  Störer wird dann wesentlich kleiner sein, als  die der     Bandantenne.    Beide     Antennen    sind  durch     Isolatoren    13, 14, 15, 16 isoliert an  einer Befestigungsvorrichtung 17, 1.8 aufge  hängt. Die     Antennenniederführungen    19, 20,  welche vorteilhaft innerhalb einer Abschir  mung 2,1 angebracht sind, führen zu dem       Differentialtransformator    22. Die mit die  sem Transformator verbundene Eingangs  schaltung 23 ,des Empfängers erhält dabei  die     Differenz    beider Antennenspannungen.

    Das Löschen der Störspannungen kann wie  derum durch Verschieben     des,        Abgriffes    24  des     Differentialtransformators    22 eingeregelt  werden, oder es können geeignete Wider  stände in die     Antennenniederführungen    ein  gebaut sein.  



  Bei .der Ausführungsform gemäss     Fig.    4  befinden sich auf einem     Isoliermast    25     zm    ei  Korbantennen 26, 27, welche gleiche Höhe,           aber    verschiedene     Durchmesser    aufweisen,  und durch die Niederführungen 28,     2'9    ent  sprechend dem obigen Beispiel wieder mit  dem Differentialtransformator 30 verbunden       i     sind.  



  Beim     Ausführungsbeispiel    gemäss     Fig.    5  ist auf einem Mast<B>3,1</B> durch den Isolator 3<B>2</B>  ein Metallzylinder 33 aufgestellt. Auf die  sem Metallzylinder 33 ist der Isolator 34     an-          gebracht,durch    welchen die Stabantenne 35  auf     .diesen    Zylinder aufmontiert     isst.    Die       kapazitive    Kopplung der Stabantenne 35  mit ,dem Störer wird wesentlich geringer sein,  als diejenige der Zylinderantenne 33.

   Die  Stabantenne 35 ist durch die     Antennennie-          derführung        ,36,    und die Zylinderantenne 33  durch die Niederführung<B>3,7</B> wiederum mit  dem Differentialtransformator 38 verbunden.  



  Auch in den letzten zwei Ausführungs  beispielen empfiehlt es sich, sowohl die An  tennenniederfü.hrungen, als auch den Emp  fangskreis des Gerätes abzuschirmen und  diese Abschirmung gegebenenfalls zu erden.  



  In :den     angeführten        Ausführungsbeispie.          len    wurde der Erfindungsgedanke anhand  von nur zwei Antennen dargelegt. .Selbstver  ständlich können auch bei Durchführung des  Erfindungsgedankens Kompensationsschal  tungen: mit mehr als nur zwei Empfangsan  tennen ausgeführt werden.     Beispielsweise     liesse sich die Kompensation     m    einer Brücken  schaltung so durchführen, dass von drei An  tennen zwei die gleiche     kapazitive    Kopplung  mit dem Störer aufweisen, während .die  Kopplung mit der dritten Antenne eine we  sentlich festere wäre. Die Schaltung kann  auch so ausgeführt werden, dass, bei zwei  Antennen die Kopplung wesentlich fester ist,  als bei der dritten Antenne.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an einer Rundfunkempfangs- zur Unterdrückung von hochfrequen ten Nahestörungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangseinrichtung aus minde stens zwei Antennen besteht, deren Grösse und gegenseitiger Abstand klein ist in bezug auf die zu empfangende Wellenlänge, und dass die k apazitive Kopplung wenigstens einer dieser Empfangsantennen mit dem Störer ihrem Werte nach verschieden ist von der resultierenden kapazitiven Kopplung der übrigen Antennen mit dem Störer,
    wobei die durch die verschiedene kapazitive Kopplung dieser Antennen mit den Nahstörern resul- tierenden verschiedenen Störspannungen, welche sich den zu empfangenden Signal spannungen überlagern, durch eine Kompen sationsschaltung zur Löschung gebracht wer den. UNTERANSPRü CHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch ;gekennzeichnet, dass die Verschie denheit der kapazitiven Kopplungen. der Empfangsantennen mit .dem Störer durch ungleiche Oberflächen der Empfangsan tennen erzielt ist. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, ,dass die Empfangs antenne mit der grösseren kapazitiven Kopplung als Bandantenne ausgeführt ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, .dass die Empfangs antenne mit der grösseren kapazitiven Kopplung als Korbantenne ausgeführt ist. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da .durch gekennzeichnet, dass :die Empfangs antenne mit der grösseren. kapazitiven Kopplung als Zylinderantenne ausgeführt ist. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Empfangs antenne mit der kleineren kapazitiven Kopplung als Stabantenne ausgeführt ist. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da ,durch gekennzeichnet, dass die beiden. An tennen als Korbantennen mit verschiede nem Durchmesser ausgeführt sind. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, da ,durch .gekennzeichnet, dass, zur Löschung ,der ,Störspannung der Zwischenabgriff eines Differentialtransforinatorsverschieb- bar ist. B. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den Anten- nenniederführungen Regulierorgane einge baut sind.
    9. Einrichtung nach Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stab antenne durch ein isolierendes Zwischen stück auf der Zylinderantenne aufmontiert ist, und dass die Zylinderantenne ihrer seits durch einen Isolator auf einem Stütz mast angeordnet ist.
CH190280D 1936-08-05 1936-08-05 Einrichtung an einer Rundfunkempfangsanlage zur Unterdrückung von hochfrequenten Störungen. CH190280A (de)

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