CH182220A - Zwischenfrequenzverstärker. - Google Patents

Zwischenfrequenzverstärker.

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CH182220A
CH182220A CH182220DA CH182220A CH 182220 A CH182220 A CH 182220A CH 182220D A CH182220D A CH 182220DA CH 182220 A CH182220 A CH 182220A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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      Zwisehenfrequenzverstärker.       Die     Erfindung    bezieht sich auf einen       Zwischenfrequenzverstärker,    wie er in  Zwischenfrequenz -     Überlagerungsempfangs-          geräten    verwendet wird.  



  Bei derartigen Verstärkern werden die auf  einanderfolgenden Verstärkungsstufen meist  durch Bandfilter miteinander gekoppelt, die  eine derartige     Frequenzkenulinie    besitzen,  dass abhängig von den     Seitenbandfrequenzen     der     Zwischenfrequenzträgerwelle    ein be  stimmtes Frequenzband nahezu gleichmässig  übermittelt wird, und dass alle über und un  ter diesem Band liegenden Frequenzen unter  drückt werden.

   Da jedoch die Dämpfung der  üblichen Bandfilter an den Grenzen des       Durchlassbereiches    nicht rasch genug zu  nimmt, ist häufig die Trennschärfe des     Zwi-          schenfrequenzverstärkers    unzureichend, was  zur Folge hat, dass bei dem Empfang eines  schwachen Senders dieser durch benachbarte  starke Sender gestört wird. Es wurde zur Be  seitigung dieses     Übelstandes    bereits vorge  schlagen, die Bandbreite der Bandfilter der  art einstellbar zu machen, dass bei dem Emp-    fang eines schwachen Senders die Breite des  nahezu gleichmässig übermittelten Frequenz  bandes verringert werden kann.  



  Ein derartiger verbesserter     Zwischenfre-          quenzverstärker,    bei dem die Breite des mit  nahezu gleichmässiger Verstärkung übermit  telten     Frequenzbandes    einstellbar ist, kann  erfindungsgemäss dadurch erhalten werden,  dass mindestens zwei Verstärkungsstufen  mittels abgestimmter Transformatoren ge  koppelt werden, wobei die Kopplung zwi  schen den Wicklungen derart eingestellt wer  den     kann,    dass bei der festesten Einstellung  der Kopplung ein Transformator über  kritisch gekoppelt und wenig gedämpft und       ein    anderer Transformator kritisch gekoppelt  und stark gedämpft     ist,

          während    bei der lose  sten Einstellung der Kopplung der erstge  nannte Transformator kritisch und der letzt  genannte weniger als kritisch gekoppelt ist,  Die Zeichnung veranschaulicht durch       Fig.    1     ein    Ausführungsbeispiel einer Schal  tung gemäss der Erfindung.      In der Zeichnung ist die Anode 1 einer       Zwischenfrequenzverstärkerröhre    oder des  ersten Detektors mit der Primärwicklung 3  eines     Zwischenfrequenztransformators    I ver  bunden, dessen     Sekundärwicklung    4 in dem       Steuergitterkreis    einer     Zwischenfrequenzver-          stärkerröhre    6 liegt.

   Beide Wicklungen sind  mittels Kondensatoren 2     und    5 abgestimmt.  Die Röhre 6 ist auf ähnliche Weise mittels  eines primär und sekundär abgestimmten  Transformators     II    mit einer folgenden     Zwi-          schenfrequenzverstärkerröhre    oder mit einem       Gleichrichter    7 verbunden.  



  Die Kopplung zwischen den Wicklungen  der beiden Transformatoren ist einstellbar  und     derart    gewählt, dass bei der festesten  Einstellung der Kopplung der Transforma  tor I überkritisch gekoppelt und wenig ge  dämpft ist, während der Transformator     II     kritisch gekoppelt und stark gedämpft ist. Es  ist unter "kritischer Kopplung" die Kopp  lung zu verstehen, bei der die     Resonanzkurve     gerade noch keine     Einsenkung    aufweist.

   Es  kann unter diesen Umständen der Verlauf der  Resonanzkurve der abgestimmten Transfor  matoren I und     II    durch die     Kurven    1     bezw.    2  in     Fig.    2 dargestellt werden, so dass die Re  sonanzkurve des Verstärkers die Form der  Kurve 3     erhält.*    Es wird ferner bei der lose  sten Einstellung der     Kopplung    der Transfor  matoren I und     II    ersterer kritisch und letz  terer weniger als kritisch gekoppelt. Die Re  sonanzkurven haben in diesem Fall die in       Fig.    3 dargestellte Form.  



  Durch Änderung der Kopplung aus dem  Zustand, in dem sie am festesten ist,     in    dem  Zustand, in dem sie am losesten ist, geht die  Resonanzkurve 3 der     Fig.    2 allmählich in die  Resonanzkurve 3 der     Fig.    3 über; eine Zu  nahme der Trennschärfe des Verstärkers geht       damit        einher.     



  Falls bei dem Empfang eines schwachen  Senders durch     Interferenz    von benachbarten    Sendern     Störungen    auftreten, können diese  dadurch beseitigt werden, dass die Kopplun  gen der Transformatoren I und     II    loser ge  macht werden. '  Da der Transformator I nur wenig ge  dämpft und überkritisch gekoppelt ist, nimmt  das Verhältnis der Spannung an der Sekun  därwicklung zu der Spannung an der Pri  märwicklung um so mehr zu, je loser die  Kopplung gemacht wird. Anderseits ist der  Transformator     II    stark gedämpft und weni  ger als kritisch gekoppelt, so dass bei loser  werdender Kopplung das -Verhältnis der       Spannung    an der Sekundärwicklung zu der  Spannung an der Primärwicklung abnimmt.

    Durch die richtige Wahl der Dämpfungen  und     Kopplungen    kann in diesem Fall erreicht  werden, dass sich die Änderungen der Span  nungsübertragung der beiden Transformato  ren -ausgleichen, so dass bei     Änderung    der  Kopplung die gesamte     Verstärkung    des     Zwi-          schenfrequenzverstärkers    nahezu konstant  bleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zwischenfrequenzverstärker, bei dem in mindestens zwei Verstärkungsstufen abge stimmte Kopplungstransformatoren verwen det werden, bei denen die Kopplung zwischen den Wicklungen einstellbar ist, dadurch ge kennzeichnet, dass bei der festesten Einstel lung der Kopplung ein Transformator über kritisch gekoppelt und wenig gedämpft und ein anderer Transformator kritisch gekoppelt und stark gedämpft ist, während bei der lose sten Einstellung der Kopplung der erstge nannte Transformator kritisch und der letzt genannte weniger kritisch gekoppelt ist.
CH182220D 1934-06-18 1935-06-04 Zwischenfrequenzverstärker. CH182220A (de)

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DE182220X 1934-06-18

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CH182220A true CH182220A (de) 1936-01-31

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CH182220D CH182220A (de) 1934-06-18 1935-06-04 Zwischenfrequenzverstärker.

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