CH182369A - Elektrischer Kettfadenwächter. - Google Patents

Elektrischer Kettfadenwächter.

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CH182369A
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CH
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Inventor
Aktiengesellschaft Grob Co
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Grob & Co Ag
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D03—WEAVING
    • D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00—Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18—Automatic stop motions
    • D03D51/20—Warp stop motions
    • D03D51/22—Warp stop motions mechanical
    • D03D51/26—Detector healds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Auxiliary Weaving Apparatuses, Weavers' Tools, And Shuttles (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Elektrischer     fiettfadenwächter.       Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein  elektrischer     Kettfadenwächter    mit mindestens  einem Schaftrahmen, in welchem an     Aufreih-          schienen    Lamellen vorgesehen sind, welche bei       Kettfadenbruch    die Stuhlabstellung bewirken.  



  Es sind solche     Kettfadenwächter    bekannt,  bei denen die     Aufreihschienen    mittels Haken  schrauben oder sonstigen Schienenträgern an  Querstäben fest abgestützt sind. An diesen       Abstützstellen    bilden sich bei den nicht zu  vermeidenden seitlichen Verschiebungen der       Webketten    Lücken, was zur Folge hat, dass  sich die Lamellen auf der einen Seite stauen  und dadurch bei Fadenbruch am Fallen ver  hindert sind.

   Dieser Nachteil zeigt sich be  sonders bei dicht eingestellten Seiden- und  Baumwollketten, für welche diese Ketten  wächter in erster Linie dienen, weil sie nach  dem     Abweben    der Ketten mit dein Geschirr  transportiert werden und die     Aufreihschienen     daher fest gelagert sein müssen. Bei solchen  dicht eingestellten Ketten sind die Lamellen  selbst bei sechs- und achtreihiger Anordnung  noch dicht aufgereiht. Das Zusammendrängen    der Lamellen an den Lagerungsstellen der       Aufreihscbienen    hat feiner den Nachteil, dass  die     Kettfäden    an diesen Stellen schädlicher  Reibung- ausgesetzt sind.

   Ausserdem ist das  häufige Aushängen der     Aufreihschienen    und  Verschieben der Lamellen von der einen Seite  der Schienenträger auf die andere besonders  bei vielreihigen Wächtern zeitraubend.  



  Das Anbringen von beweglichen Schienen  trägern ist bei     Lamellenwäcbterri    mit Schaft  rahmen deshalb nicht zweckmässig, weil zu  folge der grossen Fallhöhe der Lamellen die  Distanz zwischen Stab- und     Aufreihschienen     zu gross und die beweglichen Reiter daher  zu lang sein müssten, so dass deren seitliche  Verschiebung durch die frei auf den     Kettfäden     pendelnden Lamellen nicht möglich wäre.  Die Lamellen würden sich lediglich gruppen  weise zusammenpressen und dadurch das  Fällen einzelner Lamellen bei Fadenbruch  verhindern. Ein     Kettfadenwächter    erfüllt aber  nur dann seinen Zweck, wenn er alle Fäden  zuverlässig überwacht und keine besondere  Wartung erfordert.

        Gemäss vorliegender Erfindung sollen diese  Nachteile bei     Kettfadenwächtern    der erwähn  ten Art dadurch behoben werden, dass min  destens eine Führungsstütze für die nur an  den Enden gelagerten     Aufreihschienen    frei  auf diesen Schienen sitzt und längs densel  ben verschiebbar ist. Diese Führungsstütze  folgt selbsttätig und leicht jeder Bewegung  der Kette, so dass die Lamellen sich auf der  ganzen Breite des Rahmens ungehindert be  wegen können.  



  Zweckmässig weist die Führungsstütze  zwei mit nach unten     offenen    Schlitzen ver  sehene Platten auf, welche an einer Vertikal  schiene gelagert sind, die     beiderends    über  die Platten hinaus verlängert ist, derart, dass  durch diese Verlängerungen zufolge Anliegens  derselben an den Seitenflächen des Rahmens  ein Ausbiegen der in den Schlitzen der Plat  ten liegenden     Aufreihschienen    verhindert ist.  



  Die erwähnten Führungsstützen werden  erst nach dem Auflegen der Kette eingesetzt.  Während des Transportes des     Kettfaden-          wächters    wird an demselben an dem     bezw.     den Schaftrahmen vorteilhaft mindestens eine  Hilfsstütze angebracht, die zur Abstützung  der     Aufreihschienen    dient und so ausge  bildet sein kann, dass sie rasch angebracht  und entfernt werden kann.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes mit Vari  ante dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt schematisch ein Webstuhl  gestell mit     Kettfadenwächter    ;       Fig.    2 eine Ansicht des     Kettfadenwächters    ;       Fig.    3 eine perspektivische Teilansicht  desselben ;       Fig.    4 einen Querschnitt desselben mit  aufgesetzter Führungsstütze;       Fig.    5 einen teilweisen Querschnitt einer  abgeänderten Ausführungsform ;       Fig,    6 eine Ansicht eines Teiles der Hilfs  stütze ;       Fig.    7 eine Seitenansicht zu     Fig.    6 ;       Fig.    8 eine Ansicht eines weiteren Teiles  der Hilfsstütze ;

         Fig.    9 einen Querschnitt des     Kettfaden-          wächters    mit Hilfsstütze, und         Fig.    10 eine Seitenansicht zu     Fig.    9.  Am Stuhlschild 1 oder am Zettelgestell  des Webstuhles sind zwei Supporte 2 be  festigt, in denen je ein Zapfen 3 eines Lager  stückes 4 gelagert ist. Die Lagerstücke 4  besitzen Lagerstellen für zwei Walzen 5,  welche die Aufgabe haben, den die Lamellen  tragenden     Kettfäden    6 als Stützpunkte zu  dienen. An den Lagerstücken 4 sind mittels  Schrauben 7 die zwei     Schaftrabmen    8 .be  festigt.

   In jedem dieser     Rahmen    8 sind zwei  untere     Aufreihschienen    9 und zwei obere       Aufreihschienen    10 befestigt. Diese Schienen  9, 10 sind     beiderends    durch den Rahmen  hindurchgeführt und werden mittels an deren  Enden angreifenden Federn 11 gespannt ge  halten. Die obern Schienen 10 sind als Kon  taktschienen ausgebildet, indem sie aus zwei  voneinander isolierten Teilen bestehen, zwi  schen welchen in bekannter Weise bei durch  Fadenbruch bewirktem Herabfallen     einet    der  auf die Schienen aufgereihten Lamellen<B>L</B>  ein Stromkreis geschlossen wird, welcher die  Abstellung des Stuhles bewirkt.

   Bei     Stüblen     mittlerer Breite wird nach dem Auflegen der  Kette auf den Stuhl ungefähr in der Mitte  der Schaftrahmen 8 eine Führungsstütze für  die     Aufreihscbierre    eingesetzt. Dieselbe weist  zwei aus einem Isoliermaterial, zweckmässig  Fiber, bestehende Platten 12, 13 auf, die in  eine U-förmige Metallschiene 14 eingesetzt  und mittels Nieten 15 an derselben befestigt  sind. Die untere Platte 12 weist vier Schlitze  16 zur Führung der unterer)     Aufreibschienen     9 und die obere Platte 13 vier Schlitze 17  zur Führung der oberen Schienen 10 auf.

    Die Metallschiene 14 ist     beiderends    über die  Platten 12, 13 hinaus verlängert, so dass ihre  Verlängerungen an den Seitenflächen des  Rahmens anliegen können, um ein Ausbiegen  der in den Schlitzen 16, 17 liegenden     Scbie-          nen    9, 10 in Fettrichtung nach vorn zu ver  hindern. Da diese Führungsstütze nur auf  den     Aufreihschienen    sitzt, kann sie den seit  lichen Bewegungen der Kette leicht folgen.  



  Um die seitliche Verschiebung der Füh  rungsstütze zu erleichtern, sind bei der Aus  führung gemäss     Fig.    5 an den beiden Enden      der Schiene 14 Rollen 18 gelagert, die gegen  die Seitenfläche der Rahmen 8 anliegen  können.  



  Die Hilfsstütze nach     Fig.    6 bis 10 weist  einen Bügel 19 auf, dessen beide Schenkel 20  auf einer Seite je einen Schlitz 22 aufweisen.  An diesem Bügel sind zwischen den Schen  keln 20 zwei aus je einem Winkeleisen be  stehende Stützarme 21 befestigt, die Schlitze  23 aufweisen, welche sich auf der andern  Seite wie die Schlitze 22 befinden. Eine  Federschiene 24 weist nahe ihren Enden  Schlitze 25 und dazwischen zwei Schlitze 26  auf, derart, dass diese Federschiene 24 durch  Verbiegen mit ihren Schlitzen 25, 26 in die  Schlitze 22, 23 des Bügels 19 eingesetzt  werden kann, wodurch ein die zwei Rahmen  8 umfassender Rahmen gebildet werden kann       (Fig.    9 und 10).

   Diese Hilfsstütze wird für  den Transport des     Kettfadenwächters    auf  die Rahmen 8 aufgebracht, wobei durch die  Stützarme 21 die     Aufreihsehienen    9, 10 ab  gestützt sind. Durch federndes Umbiegen  kann die Federschiene 24 in einfacher Weise  wieder von dem Bügel 19     abgenommen    wer  den, so dass diese Hilfsstütze leicht ange  bracht und wieder     abgenommen    werden kann.  



  Bei Webstühlen von grosser Breite könnten  statt einer Führungsstütze für die     Aufreih-          schienen    deren zwei oder noch mehr aufge  setzt werden und es könnten an den Schaft  rahmen während des Transportes des Wäch  ters statt einer Hilfsstütze ebenfalls zwei  oder mehr angebracht werden. Ferner kann  der Webstuhl statt zwei Schaftrahmen nur  einen oder auch mehr als zwei aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Kettfadenwächter mit minde stens einem Schaftrahmen, in welchem an Aufreihschienen Lamellen vorgesehen sind, welche bei Kettfadenbruch die Stuhlabstellung bewirken, dadurch gekennzeichnet, dass min destens eine Führungsstütze für die nur an den Enden gelagerten Aufreihschienen frei auf diesen Schienen sitzt und längs denselben verschiebbar ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Kettfadenwächter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungs stütze zwei mit nach unten offenen Schlitzen versehene Platten aufweist, welche an einer Vertikalschiene angeordnet sind, die beider- ends über die Platten hinaus verlängert ist, derart, dass durch diese Verlängerungen zufolge Anliegens derselben an den Seiten flächen des Rabmens ein Ausbiegen der in den Schlitzen der Platten liegenden Aufreihschienen verhindert ist.
    2. Kettfadenwächter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Vertikalschiene der Führungsstütze Rollen gelagert sind, zwecks Erleichterung der seitlichen Ver- schiebbarkeit der Führungsstütze. 3. Kettfadenwächter nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch mindestens eine Hilfs stütze, welche an dem bezw. den Schaft rahmen eines Wächters befestigt werden kann und Mittel zur Abstützung der Auf reihschienen während des Transportes des Wächters aufweist.
    4. Kettfadenwächter nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsstütze einen Bügel aufweist, der zwischen den zum Umfassen de's bezw. der Rahmen bestimmten Schenkeln Stütz arme für die Aufreihschienen besitzt, wobei die Schenkel nach einer Seite und die Stützarme nach der andern Seite offene Schlitze aufweisen, in welche zwecks Fest haltens der Hilfsstütze an dem bezw. den Rahmen eine mit entsprechenden Schlitzen versehene Federschiene einsetzbar ist.
CH182369D 1935-08-09 1935-08-09 Elektrischer Kettfadenwächter. CH182369A (de)

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