CH182371A - Netzmittel zur Erhöhung der Netzfähigkeit von alkalischen Flotten. - Google Patents

Netzmittel zur Erhöhung der Netzfähigkeit von alkalischen Flotten.

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CH182371A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M11/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising
    • D06M11/32Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with oxygen, ozone, ozonides, oxides, hydroxides or percompounds; Salts derived from anions with an amphoteric element-oxygen bond
    • D06M11/36Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with oxygen, ozone, ozonides, oxides, hydroxides or percompounds; Salts derived from anions with an amphoteric element-oxygen bond with oxides, hydroxides or mixed oxides; with salts derived from anions with an amphoteric element-oxygen bond
    • D06M11/38Oxides or hydroxides of elements of Groups 1 or 11 of the Periodic Table

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description


  Netzmittel zur Erhöhung der Netzfähigkeit von alkalischen Flotten.    Es wurde gefunden, dass die Verbindun  gen der allgemeinen Formel     R,-S-R2,    in wel  cher R, und     R2        Alkylreste    bedeuten, von  welchen mindestens einer mindestens eine       Hydroxylgruppe    enthält, die wertvolle Ei  genschaft besitzen, die Netzfähigkeit alkali  scher Flotten, insbesondere für die Behand  lung von Textilien, wie zum Beispiel     Mer-          cerisierflotten,    in hohem Masse zu verbessern.

    Hierfür werden diese Verbindungen mit Lö  sungsvermittlern, . also Produkten, die ihre       Löslichkeit    in den alkalischen Flotten er  leichtern, vermischt, wodurch wertvolle Netz  mittel zur Erhöhung der Netzfähigkeit von  alkalischen Flotten erhalten werden.  



       ,Unter    den Produkten .der eben     erläuterten     allgemeinen Formel     R,-S-R2    können zum Bei  spiel der     Thiobutyläther    des     Monothiogly-          kols,    .der     Monobutyläther    des     Thiodiglykols,          der.Thiobutyläther    des     Monothioglycerins,    der       Dibutyläther    des     Thioglycerins,    der Äther  aus 1     Mol        Thiodi,glykol    und 1     Mol    Mono  chloraceton,

   und ähnlich     gebaute        Thioäther     angeführt werden.         Unter    den Produkten, die die Löslichkeit  der     Thioäther    in .den alkalischen Flotten  verbessern, können unter anderem     alkalibe-          ständige    sulfonierte     Fettkörper,    wie zum  Beispiel     hochsulfierte        Rioinusöle    oder noch  aromatische     bezw.    hydroaromatische     Oyver-          bindungen,        wie    Phenol,     gresol,

      hydrierte       Kresole    usw. genannt werden. Von den Ver  bindungen der allgemeinen Formel     R,-S-R2,     der oben erwähnten Art kommen zum gröss  ten Teil solche in Betracht, die bis jetzt nicht       bekannt    waren.

   Solche Produkte werden  zweckmässig hergestellt durch Umsetzen von       Alkylenhalogenhydrinen    mit     Alkalisulfhy-          draten    und durch weiteres Umsetzen der so  erhaltenen     Thiolalkohole    mit     Alkylhalogeni-          den    derart,     dass    lediglich das     Wasserstoff-          atom,der    SH-Gruppe reagiert.  



       Oie    folgenden Beispiele erläutern die Er  findung, ohne -deren Umfang jedoch zu be  grenzen. .  



  <I>Beispiel 1:</I>  Man stellt ein Präparat dar durch Ver  mischen von 100 Teilen eines alkalibestän-           digen        Sulforicinates    (zum Beispiel ein solches  mit einem Fettsäuregehalt von 35 %     and     einem     Sulfierungsgrad    von     wenigstens    70<B>g</B>     o';     vergleiche     Landolt,        Melliands    Textilberichte  9, 769, 192.8) 30 Teilen Wasser und 10 Tei  lendes     Thiobutyläthers    des     Monothioglykols.     



  Die Anwendung     dieses        Präparates    kann  derart erfolgen,     dass    man beim     Mercerisieren,          beispielsweise    von trockenem Rohzwirn, der       Mercerisierlauge    (23,5 %     ige        Natriumhydro-          xydlösung),    5<B>g</B> pro Liter des beschriebenen  Präparates zusetzt, wodurch das Garn von  der Lauge augenblicklich benetzt wird.  



       Ähnliche        Resultate    erhält man, wenn das       Sulforicinat    durch ein     Sulfoleat    oder der       Thiobutyläther    des     Thioglykols    durch einen  der in der Einleitung     erwähnten        Thioäther     ersetzt wird.  



       Beispiel   <I>2:</I>  Man stellt eine Mischung her aus 130  Teilen     Rohkresol    und 10 Teilen des     Thio-          butyläthers        tles        Mono.-thioglycerins.    Die An  wendung dieser Mischung kann, wie im Bei  spiel 1 angegeben, erfolgen und man erhält  eine vorzügliche     Mercerisierwirkung.       <I>Beispiel 3:</I>  Man     stellt    eine Mischung her aus 60 Tei  len     Rohkresol,    100 Teilen eines der im Bei  spiel 1 angeführten     alkalibeständigen        sulfo-          nierten:

      Fettkörpers, 30     Teilen    einer     30%igen          Natriumhydroxydlösung,    10 Teilen des     I)i-          butyläthers    des     Thiodiglycerins    und 4 Teilen  Petroleum. Die Anwendung dieser Mischung  kann, wie im Beispiel 1 angegeben, erfolgen.  



  Als Beispiel der     Herstellung    einer Ver  bindung der allgemeinen Formel     R,-S-R2,    in  welcher     R1    und     R,        Alkylreste    bedeuten, von  welchen mindestens einer mindestens eine         Hydroxylgruppe    enthält, sei die     Herstellung     des     Thiobutyläthers    des     Monothioglykols    wie  folgt     beschrieben:     336 Teile     Kaliumhydroxyd    werden in  1200     Volumteilen    Alkohol gelöst. In diese  Lösung wird bis zur     Sättigung    Schwefelwas  serstoff eingeleitet.

   Nach dem Erhitzen zum  Sieden werden unter Rühren 240 Teile     Athy-          lenchlorhydrin    so zufliessen gelassen, dass die  Masse ohne weitere Erwärmung im Sieden  bleibt. Nachdem alles eingetragen ist, wird  noch während einer halben Stunde zum Sie  den erhitzt, abkühlen gelassen, und mit kon  zentrierter Salzsäure angesäuert. Nach dem       Abfiltrieren    vom ausgeschiedenen     Kochsalz     und Entfernen des     Schwefelwasserstoffes    im  Vakuum wird die alkoholische Lösung mit  konzentrierter     Natriumhydroxydlösung    neu  tralisiert.

   Hierauf werden 1-65 Teile     Ka:lium-          hydroxyd,    gelöst in 500 Teilen Wasser und  276 Teile     Butylchlorid    zugegeben und das  Reaktionsgemisch ' währen 4     Stunden    zum  Sieden erhitzt. Nach dem     Abdestillieren    des  Alkohols     wird    das abgeschiedene 01 abge  trennt, getrocknet und destilliert. Es siedet  bei 103 bis 107   bei 13 mm Druck.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Netzmittel zur Erhöhung der Netzfähig keit alkalischer Flotten, bestehend aus einer Mischung von mindestens einer Verbindung der allgemeinen Formel Z.-S-R2, in welcher R, und R2 Alkylreste bedeuten, von welchen mindestens einer mindestens eine Hydroxyl- gruppe enthält, mit mindestens einem Lö- sungsvermittler.
CH182371D 1935-03-25 1935-03-25 Netzmittel zur Erhöhung der Netzfähigkeit von alkalischen Flotten. CH182371A (de)

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