CH182487A - Rohrverbindung. - Google Patents

Rohrverbindung.

Info

Publication number
CH182487A
CH182487A CH182487DA CH182487A CH 182487 A CH182487 A CH 182487A CH 182487D A CH182487D A CH 182487DA CH 182487 A CH182487 A CH 182487A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pipe
sealing surfaces
wall thickness
pipe connection
annular space
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Drahtwerk Osnabruec Kupfer-Und
Original Assignee
Osnabruecker Kupfer Und Draht
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Osnabruecker Kupfer Und Draht filed Critical Osnabruecker Kupfer Und Draht
Publication of CH182487A publication Critical patent/CH182487A/de

Links

Landscapes

  • Joints With Pressure Members (AREA)

Description


      Rohrverbindung.       Die Erfindung betrifft eine Rohrverbin  dung, die insbesondere zum Verbinden und  Anschliessen solcher Rohre bestimmt ist, die  wegen ihrer geringen Wandstärke oder der  mangelnden Widerstandsfähigkeit des Bau  stoffes das Aufschneiden oder Aufwalzen  von Gewinde nicht gestatten oder doch zu  mindest als bedenklich erscheinen lassen. Es  ist bekannt, derartige Rohre dadurch mitein  ander zu verbinden, dass man sie an den En  den     kegelig    erweitert und sie sodann zwi  schen     kegeligen    Klemmstücken festklemmt.  Diese Klemmstücke sind meistens als Über  wurfmutter und Verbindungsschraube aus  gebildet. Sie können ergänzt werden durch  ein     doppelkegeliges,    als inneres Klemmstück  dienendes Glied.  



  Diese     bekannten    Verbindungen haben vor  allem den Nachteil, dass eine stets einwand  freie Abdichtung nur bei völlig zentrischen  Rohren erzielt werden kann. Bei vielen Ver  bindungen ist es auch erforderlich, dass die    Rohre genau senkrecht zu ihrer Achse abge  schnitten sind, wenn nicht die     Abdichtung     beeinträchtigt werden soll.

   Nun bilden aber  völlig zentrische Rohre die Ausnahme, und es  ist bei .der Montage nicht immer möglich oder  doch     zeitraubend    und schwierig, .die Rohre  genau senkrecht abzuschneiden.     ,Soll    nun ein  solches     Rohr    zwischen zwei Konussen festge  klemmt werden, und ist wie meistens in der  Mitte der     Verbindung    ein Doppelkonus ange  ordnet, auf den von     beiden,Seiten    je ein     Rohr     aufgeschoben wird, so kann mit Rücksicht  auf die ungleichmässige Wandstärke des Roh  res eine völlige     Dichtung    zwischen Konussen  und Rohr nicht     herbeigeführt    werden.

   Es ist  auch nicht möglich, beim     Zusammensehrau-          ben    die dickeren Stellen des Rohres so zu  sammen zu pressen, dass eine gleichmässige  Wandstärke     entsteht..    Derartige Rohrverbin  dungen sind daher nicht als unbedingt zuver  lässig anzusehen. Erhebliche Gefahren er  geben sich auch bei den bisher -üblichen           Konusverbindungen    aus den Ziehriefen, die  restlos bei der Fabrikation von Rohren nie  mals zu     vermeiden    sind.

   Da bei den bekann  ten     Konusverbindungen    das Material ledig  lich auf den Dichtungskonus     aufgepresst    wird  ohne eine eigentliche Materialverschiebung  und     -verformung,    bleiben     solehe    Ziehriefen  bestehen. Sie werden höchstens etwas     zu-          sammengedrückt.    Sie bilden daher eine     stete     Gefahr und rufen häufig     Undichtigkeiten     hervor.  



  Diese Nachteile zeigt auch eine Rohrver  bindung, bei der die Rohrenden     hinter    der  konischen Dichtungsfläche in eine     rillenartige     Vertiefung hineingedrückt werden, so dass  das Rohr bei     Achsialzug    aus der Verbindung  nicht herausgezogen werden kann. Auch bei       dieser    Verbindung dienen stark konische       Flächen    zur Dichtung. Zwischen ihnen kann  das Rohr wohl festgeklemmt werden, eine  etwaige Exzentrizität des Rohres und Zieh  riefen können aber nicht beseitigt werden.  



  Erfindungsgemäss werden die erwähnten  Nachteile dadurch     beseitigt,    dass die Dich  tungsflächen der     äussern    Klemmstücke, das  heisst     Überwurfmuttern    und des     innern     Klemmstückes, das     heisst    eines     Innenringes     im wesentlichen zylindrisch ausgebildet sind,  und dass sie bei jedem Rohr je einen ring  förmigen Raum umschliessen,

   dessen lichte  Weite geringer ist als die     Rohrwandstärke.     In     diesen    ringförmigen Raum wird das be  treffende Rohrende     unter        plastischer        Terfor-          mung        hineingeschoben.    Damit das Rohr beim  Anziehen der     Verbindung    plastisch verformt  werden kann, ist die innere     Dichtungsfläche     vorn scharfkantig abgesetzt. Das hat die  Folge, das beim Anziehen der betreffenden       Überwurfmutter    sich die Kante in die innere  Rohrwand     etwas    eindrückt.

   Hierbei wird       einmal    eine erste Abdichtung erzielt, ausser  dem wird aber das Rohr innen festgehalten,  so dass beim weitern Anziehen der Verbin  dung das Rohr     unter    Verringerung seiner  Wandstärke nach vorn gezogen und an die  Dichtungsflächen angedrückt wird. Hierbei  werden alle     Ungleichförmigkeiten    infolge von  Exzentrizität \oder Ziehriefen ausgeglichen.    Jede äussere Dichtungsfläche     gellt    in     (,'ne     innere Stirnfläche des äussern     hlemmstiiclies     allmählich über, um je die Reibung     zwisclluil     der Aussenwand des Rohres und der Innen  wand des äussern Klemmstückes zu verrin  gern.  



  Zweckmässig ist das innere Klemmstück  beidseitig noch mit einer vorspringenden       Nase    und jedes     äussere    Klemmstück mit einer  zweiten :Schulter versehen, derart, dass zwi  schen -Schulter und Nase in diesem Fall das  Rohr dort, wo seine Wandstärke noch nicht  verringert ist, bei fertig angezogener Ver  bindung festgeklemmt wird. Dadurch wird  die eigentliche Dichtungsfläche von jeder  Zugbeanspruchung in Richtung der Rohr  achse entlastet. Die Gefahr, dass das Rohr       abreisst,    ist vermieden, weil das Rohr am  Anfang der     Aufweitung    noch seine volle  Wandstärke hat.  



       Die    Festigkeit der     Verbindung    kann noch  dadurch verbessert werden, dass die     innern     Dichtungsflächen so ausgebildet sind, dass je  der ringförmige Raum sich in der Anzug  richtung erweitert. Die Dichtungsflächen  können aber auch im gleichen Sinne     wie    der  Konus des Rohres etwas konisch gestaltet  sein. Der Konus darf aber nicht so stark  sein, dass das     Dünnerziehen    des Rohrendes  zwischen den Dichtungsflächen verhindert  wird.  



  Auf der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsbeispiele der erfindungsgemässen Rohr  verbindung dargestellt, und zwar zeigen:  Fix. 1     eine    Rohrverbindung mit einem  Nippel, auf den von beiden Seiten     LTber-          wurfmuttern    aufgeschraubt werden,       Fig.    2 eine Rohrverbindung mit einem  innern Klemmstück ohne Gewinde, und       Fig.    3 und 4 in grösserem Massstab einen       Ausschnitt    aus der     Verbindung    nach     Fig.    1,  und zwar     Fig.3    vor Anziehen der Verbin  dung und     Fig.    4 die fertig angezogene Ver  bindung.  



  Die Verbindung nach     Fig.    1     besitzt    als       Innenring    einen mittleren Nippel a, auf das  von beiden Seiten die     Überwurfmuttern        b     aufgeschraubt werden. Hierbei werden die      Rohrenden c zwischen den Dichtungsflächen  c und f     festgeklemmt.    Bei der Ausführungs  form nach     Fig.    2 tritt an die Stelle des Nip  pels     a    ein inneres Klemmstück g.  



  Wie aus     Fig.'3    und 4 ersichtlich, ist jede  innere Dichtungsfläche f vorn bei k scharf  kantig abgesetzt, während je eine     innere    an  das Gewinde anschliessende Stirnfläche des  äussern Klemmstückes, der     Überwurfmutter     <I>b,</I> bei<I>L</I> allmählich in die äussere Dichtungs  fläche e übergeht. Diese Dichtungsfläche e  verengt sich bei     ikt   <I>zu</I>     einer    Schulter, der die  Nase i am     innern    Dichtungskörper entspricht.  Die Dichtungsflächen f des innern Dich  tungskörpers sind schwach konisch, im we  sentlichen zylindrisch ausgebildet.  



  Wird nun eine     Überwurfmutter    b ange  zogen, so legt sich das konisch ausgebildete  Rohrende h zunächst gegen die Nase i. So  dann kommt die abgerundete     Arbeitskante        l     der     Überwurfmutter    zur Wirkung.

   Sie  drückt das Rohr zunächst gegen die scharfe  Kante k, die etwas in das Rohr     eindringt.     Beim weiteren Anziehen der Mutter zieht die  runde Kante<I>l</I> das Rohr     lt    über die     Kante   <I>k</I>  hinweg und presst es unter     gleichzeitiger     Verringerung seiner     Wandstärke    gegen die  Dichtungsfläche f, wobei sich gleichzeitig  die Aussenwand     des    Rohres gegen die  Dichtungsfläche e legt. Die Verbindung wird  so weit angezogen, bis die Schulter<B>in</B> das  Rohr gegen die Nase i drückt.  



  Bei dieser in     riig.    4 dargestellten Lage er  folgt die eigentliche Dichtung zwischen den  Flächen e und f. Zusätzlich dichtend wirkt  die Kante k, die sich in das Rohr etwas ein  gedrückt hat.  



       Zwschen    der Schulter     7n    und der Nase<I>i</I>  ist schliesslich das Rohr so festgeklemmt, dass  es gegen     achsiale    Zugbeanspruchungen ge  sichert ist.    Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2 ist  je die innere Stirnfläche der     Muttern    mit     n     bezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rohrverbindung, bei der die konisch auf geweiteten Rohrenden zwischen gleichzeitig abdichtenden Klemmstücken, in Gestalt von Überwurfmuttern und eines Innenringes, ab dichtend festgehalten werden, dadurch ge kennzeichnet, dass die Dichtungsflächen (e, f) an den Rohrrändern im wesentlichen zylin drisch ausgebildet sind, die lichte Weite des bei jedem Rohr zwischen ihnen liegenden ringförmigen Raumes geringer ist als die Rohrwandstärke und die innern Dichtungs- flächen (f) vorn (bei k)
    scharfkantig abge setzt sind, während innere :Stirnflächen der Überwurfmuttern (b) allmählich (bei Z) in die Dichtungsflächen (e) übergehen, so dass beim Anziehen der Überwurfmuttern jedes Rohrende unter Verdünnung in den Ring raum hineingezogen wird, wobei es innen an der scharfen Kante (k) festgehalten wird.
    UNTERANSPR-CCHE 1. Rohrverbindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das innere Klemmstück (a), das heisst der Innenring beiderends mit einer vorspringenden Nase (i.), jedes äussere (b) mit einer Schulter (m) versehen ist, zwischen denen jedes Rohr dort, wo seine Wandstärke noch nicht verringert ist, zur Aufnahme von Zugbeanspruchungen festgeklemmt wird.
    ?. Rohrverbindung nach Unteranspruch 1, ,dadurch gekennzeichnet, dass die innern Dichtungsflächen (f) derart gestaltet sind, dass jeder ringförmige Raum sich in der Anzugrichtung erweitert.
CH182487D 1934-06-16 1935-06-13 Rohrverbindung. CH182487A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE182487X 1934-06-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH182487A true CH182487A (de) 1936-02-15

Family

ID=5718140

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH182487D CH182487A (de) 1934-06-16 1935-06-13 Rohrverbindung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH182487A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072777B (de) * 1960-01-07 Foundry Services Limited, Birmingham (Großbritannien) Verfahren zum Herstellen von Formkörpern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072777B (de) * 1960-01-07 Foundry Services Limited, Birmingham (Großbritannien) Verfahren zum Herstellen von Formkörpern

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH253553A (de) Rohrkupplung.
DE1085721B (de) Klemmverbindung
DE667485C (de) Rohrverbindung
CH182487A (de) Rohrverbindung.
DE102012003146B4 (de) Schlauchverbindung und Verfahren zur Herstellung einer Schlauchverbindung
AT145431B (de) Rohrverbindung.
DE602004002170T2 (de) Abgedichtete Kupplungsvorrichtung für ein Rohr mit einem mit einem Gewinde versehenen Fortsatz
DE102008062823B3 (de) Klemmverschraubung zum Befestigen von länglichen Körpern oder Rohren
DE1284753B (de) Rohrverschraubung fuer Kunststoffrohre
DE851290C (de) Schlauchverbindung
DE876181C (de) Hochdruck-Dichtung fuer Rohrverbindungen
DE3731222C2 (de)
DE3512639C1 (de) Rohrverbinder
CH598530A5 (en) Pipe connection with nipple nut acting on clamp ring
DE616085C (de) Verbindung fuer Rohre u. dgl., bei der eine Klemmhuelse derart zwischen Druckgliedern angeordnet ist, dass ihre Enden den Druckgliedern anliegen und dass beim Schliessen er Verbindung die Klemmhuelse zusammengedrueckt und verformt wird
DE903768C (de) Kupplungsteil fuer biegsame Schlaeuche und Verfahren zu seiner Herstellung
DE838096C (de) Rohrver bindung
DE4308435C2 (de) Klemmverschraubung
DE816042C (de) Rohrverbindung, insbesondere fuer elastische Rohre und Schlaeuche
DE102018101163A1 (de) Rohrkupplungssystem
DE102015121985A1 (de) Schraubkupplung zum lösbaren Verbinden von Hochdruckhydraulikleitungen
CH351807A (de) Rohrverbindung
CH546914A (de) Loesbare rohrverbindung.
DE1066065B (de) Rohrverbindung
CH290402A (de) Rohrkupplung.