CH183036A - Einrichtung zum Schutze gegen Undichtheiten bei Luftkühlern von elektrischen Maschinen. - Google Patents

Einrichtung zum Schutze gegen Undichtheiten bei Luftkühlern von elektrischen Maschinen.

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CH183036A
CH183036A CH183036DA CH183036A CH 183036 A CH183036 A CH 183036A CH 183036D A CH183036D A CH 183036DA CH 183036 A CH183036 A CH 183036A
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Akt Ceskomoravska-Kolben-Danek
Bohumir Ing Dostal
Jaroslav Ing Dr Kucera
Original Assignee
Ceskomoravska Kolben Danek Akt
Bohumir Ing Dostal
Jaroslav Ing Dr Kucera
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  Einrichtung zum Schutze gegen     Undichtheiten    bei     Luftkühlern    von  elektrischen Maschinen.    Bei modernen     Turboalternatoren    bildet oft  der     Turboalternator    mit dem     Luftumlauf-          kühler    ein Ganzes. Diese Anordnungsart der  Kühler hat eine Reihe von Vorteilen, doch  muss die elektrische Maschine gegen even  tuelles Eindringen von Wasser infolge     Un-          dichtheiten    der Kühler gründlich geschützt  werden.

   Eine vollkommene Sicherung gegen  das Eindringen von Wasser aus den Küh  lern in die elektrische Maschine bietet die  den Gegenstand vorliegender Erfindung bil  dende Einrichtung zum Schutze gegen     Un-          dichtheiten    bei mit elektrischen Maschinen       zusammengebauten    Luftkühlern.  



  In der Zeichnung ist eine Ausführungs  form des Erfindungsgegenstandes beispiels  weise dargestellt.  



  Es bezeichnet T den     Turboalternator    mit  dem am     Statorgehäuse    anmontierten Luft  umlaufkühler R. Das Wasser wird diesem    Kühler durch die Rohrleitung A zugeleitet,  in welche eine Speisepumpe C und     ein.    Regu  lierschieber     V,    eingebaut sind. Das Warm  wasser     fliesst    durch die Rohrleitung B ab,  in welche der Schieber     VZ        eingeschaltet    ist.

    Die elektrische Maschine T ist gegen das Ein  dringen von Wasser aus dem Kühler R ge  schützt, dadurch,     dass        die        Rohrleitungen    A  und B mit dem Kühler R     einen    Heber bil  den und der Druck im Wasserraum des Küh  lers R unter dem atmosphärischen Druck  liegt. Es     wird    dabei das Wasser bei     Undicht-          heit    des Kühlers     aus,den    Rohren nicht in .den  Luftstrom und damit .in den Generator ein  dringen, sondern die     atmosphärische    Luft  aus der Umgebung wird in den Wasserraum  des     Kühlers    gesaugt.

   Auf diese Weise wird  der Generator vor     Undichtheiten    des Kühlers  vollkommen geschützt. Das Rohr D verbin  det .den Wasserraum des     Kühlers    mit der      Vakuumpumpe der     Kondensation    der Tur  bine, es könnte den     Wasserraum    auch mit  einer eigenen Hilfsvakuumpumpe verbinden.

    In das Rohr D ist ein Rückschlag- oder ein  Mehrwegventil     eingebaut,    welches ein Ab  schliessen des Wasserraumes des Kühlers  gegen die Vakuumpumpe ermöglicht,     resp.        in     den     Waeserraum    des Kühlers Luft aus der  Atmosphäre in dem Falle einlässt, wenn das  Wasser aus dem Kühler abgelassen werden       soll,.    Das Rohr D, welches den Wasserraum  des Kühlers mit der Vakuumpumpe verbin  det,     dient    nur dazu, bei der     Inbetriebsetzung     des Kühlers das Vakuum in dem Wasser  raum zu erzeugen. Bei weiterem Betrieb  wird das Rohr D geschlossen.

   Bei der In  betriebsetzung werden die Schieber     V1    und       VZ    gesperrt und das Rohr D, welches zu der  Vakuumpumpe führt, geöffnet. Ferner wird  die Pumpe C angelassen. In dem     Waeser-          raum    des Kühlers wird durch die Vakuum  pumpe ein Unterdruck erzeugt. Wenn ein     be-          stimmter        Unterdruck    erreicht ist, wird der  Schieber     V1    geöffnet, so dass das Wasser den  ganzen Wasserraum des Kühlers unter Wir  kung der Pumpe c allmählich ausfüllt. Nach  her wird auch der Schieber     V._    geöffnet, und  das Wasser beginnt, von der Pumpe c ge  fördert, durch den Kühler zu strömen.

   Wenn  die normale Betriebsströmung des Wassers  erreicht ist,     wird,das    Rohr D abgesperrt. Der  Kühler     arbeitet    nun normal, wobei die Pumpe  c das Wasser durch den Wasserraum des  Kühlers fördert.  



  Um mit der     ,dargestellten    Einrichtung den  erforderlichen Unterdruck im Wasserraum  .des- Kühlers zu erzielen und aufrecht zu er  halten, müssen die nachstehenden Bedin  gungen erfüllt sein. Zur     Feststellung    dieser       Bedingungen    wird der Wasserkühler einer  seits bei Inbetriebsetzung, anderseits beim  eigentlichen Betrieb in Betracht gezogen.

    Man bezeichnet den atmosphärischen Druck,  ausgedrückt in Metern Wassersäule, mit dem  Buchstaben     ho,        -die    hydrostatische Höhe in  der     Zuleitung    mit     h,    und in .der Ableitung  mit     h2,    den     absoluten        Druck    im Kühler mit       ja,.        Weiters    sei die Druckhöhe der Pumpe C    bei geschlossenem Schieber     V1    gleich     laeo    und  bei ganz geöffnetem Schieber     V1    gleich     h,

  .     Die hydraulischen Verluste im Wasserumlauf  sind wobei<B>9</B> die     diesbezizglicben,     .den
EMI0002.0038  
   einzelnen Teilen des Wasserumlaufes  entsprechenden Verlustkoeffizienten bedeu  ten und     u    die diesbezüglichen     Wasser-          geschwindigkeiten    sind.  



  Zur     Aufrechterhaltung    des erforderlichen       Unterdruckes    im Wasserraum     ödes    mit der       Vakuumpumpe    verbundenen dargestellten  Kühlers während der     Inbetriebsetzung    muss  für die Druckhöhe, der Pumpe die     Beziehung     gelten       h..     <      h1        (7-)     das heisst die     Druckhöhe    der Pumpe C bei  Leerlauf, also bei geschlossenem Schieber     V:,     muss beim Anlassen kleiner sein als die       hydrostatische    Höhe     h1    in der Wasserzulei  tung.

   Der Unterdruck     hä        lar    in der Wasser  kammer muss,     wenn,der    Schieber V, geöffnet  wird, der     Bedingung    entsprechen:       ho   <I>-</I>     h,        #:

  -        jti   <I>-</I>     hco     Der Unterdruck in der Wasserkammer des  Kühlers muss also den Unterschied     zwischen     der hydrostatischen Höhe der     Zuleitung        h1          und,der    Druckhöhe der Pumpe     h",    beim An  lassen der Pumpe überwinden, damit das  Wasser überhaupt in den     Wasserraum    des       Kühlers    fliesst.

   Während der     Inbetrieb-          setzung        des    Kühlers füllt man     mittels    der  Pumpe C den Kühler und die Zu- und Ab  leitung bis zum Schieber     V@    mit     Wasser.     Wird dann dieser     Schieber        V.    geöffnet, ent  steht durch die Wirkung der Pumpe ein       Strömen    des Wassers durch den Kühler.

   In       diesem    Falle wird  
EMI0002.0081     
    das     heisst,die        Förderbö    he der Pumpe C muss  den um die hydraulischen Abfälle im       Wasserumlauf    vergrösserten Unterschied     zder          hydrostatischen    Höhen bei Zu- und Abfluss  des Wassers überwinden. Damit im Kühler  dauernder Unterdruck herrscht,     gilt    noch      ausserdem für die Förderhöhe der Pumpe C  bei ganz offenem     .Schieber        V,    die folgende       Bedingung:     
EMI0003.0004     
    wobei     cp,    der Verlustkoeffizient in der Zu  leitung ist.

   Die     statische    Höhe in der Ab  leitung muss endlich so gewählt werden, dass  kein Zerreissen der Wassersäule entsteht, das  heisst:  
EMI0003.0007     
    oder die hydrostatische Höhe in der Ablei  tung     h_    muss kleiner sein als der um die       hydraulischen    Abfälle in der Ableitung ver  grösserte atmosphärische Druck in<B>in</B> Wasser  säule.  



  Die Bedingungen (1) bis (5) müssen er  füllt werden, wenn der Kühler in     Betrieb     gesetzt und eine richtige Zirkulation des  Wassers ohne irgendeine     Unterbrechung    der       Wassersäule    in an die Vakuumpumpe an  geschlossenen Kühler mit einem     Unterdruck     im Wasserraum erreicht werden soll. Ent  steht in diesem Fall eine     .Störung    in der  Dichtung des Kühlers,     tritt    Luft in den  Wasserraum des Kühlers ein, das Vakuum  wird gestört, und das Wasser sinkt     unter    den  Kühler, wodurch dessen Tätigkeit     eingestellt     wird.

   Eine nicht .dargestellte Signaleinrich  tung zeigt an,     da,ss    in der Wasserströmung  eine Störung eingetreten ist, so     da.ss    das Be  dienungspersonal die Maschine sofort ausser  Betrieb stellen kann. Durch das Sinken .des       Wasserspiegels    unter den Kühler wird jedes  Eindringen des Wassers in die elektrische       :Maschine    verhindert.  



  Die oben beschriebene Einrichtung be  nötigt bei der Inbetriebsetzung ein Hilfs  vakuum, weil die Förderhöhe     lt""    kleiner als  die Höhe     h,    ist. Man kann aber den erfor  derlichen     Unterdruck    im Wasserraum des  Kühlers auch ohne Vakuumpumpe, und zwar  durch geeignete Wahl der statischen Höhen  in der Zu- und     Abflusswasserleitung    des  Kühlers und der Förderhöhe der Pumpe C  erreichen.

   In diesem Falle erzielt man wäh-         rend        des    Betriebes des Kühlers den erforder  lichen     Unterdruck    im     Wasserraum        ;des    Küh  lers durch geeignete     Drosselung,des    Wasser  laufes mittels der Schieber     V,    und     VZ.    Die  Förderhöhe     h,    der Pumpe C wird in diesem  Falle etwas grösser gewählt als die hydro  statische Höhe     h,    in der Wasserzuleitung.

    Bei Inbetriebsetzung :des     Kühlers    wird nach       Ingangsetzung    der Pumpe C der Schieber     V,     geöffnet, ebenso etwas auch der Schieber     V2     und die Entlüftungsventile auf den Kühler  kammern, damit beim Füllen des Kühlers  mit Wasser die eingeschlossene Luft aus ,dem  Kühler entweichen kann. Sobald sich in den       Entlüftungshähnen    auf den Kühlerkammern  Wasser     zeigt,    ist der Kühler mit Wasser ge  füllt, und die     Entlüftungsventile    werden ge  schlossen.

   Beim weiteren Betrieb des Küh  lers     drosselt    man mit dem Schieber     V,    ,den       Wasserzufluss    in den Kühler, so     dass,die    Be  dingung erfüllt wird:  
EMI0003.0047     
    wobei der Verlustkoeffizient ;gerade durch  die     Drosselung    mit dem Schieber     V,    ver  grössert wird. Diese Drosselung .darf aber  nicht zu gross     werden"da    auch     ,die    Bedingung  
EMI0003.0052     
         erfüllt    werden muss.

   In der     Abflussleitung     öffnet man dann .den Schieber     V2    so weit,  dass kein Zerreissen der     -9rassersäule    entsteht  (nach Gleichung 5). Im Betrieb lassen sich  die oben erwähnten Bedingungen mit einem  Vakuummeter, welcher an die Wasserkam  mern des Kühlers     angeschlossen    ist, und     mii     einer Einrichtung zur     Messung    der Durch  flussmenge des Wassers kontrollieren (zum  Beispiel mit einem Differentialmanometer),  damit     -die    der Leitung der elektrischen Ma  schine entsprechende     Wassermenge    bei rich  tigen Druckverhältnissen eingehalten wird.  



  Werden die oben angeführten Druck  bedingungen für den Wasserraum des Küh  lers erfüllt,     tritt    bei eventueller Störung der       Dichtung    des Kühlers ein     Ansaugen    der  Luft aus der Atmosphäre in den Wasser-      rauen des Kühlers ein, wodurch -die durch  die Pumpe     G'    in :den Kühler geförderte       Wassermenge    sinkt. Sobald     das    Bedienungs  personal die Störung im zirkulierenden  Wasser bemerkt, Stellt es den Generator  sofort ab.  



  Der mit dem Generator ein Ganzes bil  dende Kühler der mit der beschriebenen Ein  richtung     ausgestattet    ist, ist im Betrieb weit  aus sicherer als ein Kühler, der unter dem       Generator    angeordnet ist. In letzterem Falle  hat nämlich das Wasser im Kühler immer  einen gewissen Überdruck gegen .die Atmo  sphäre, so     :dass    bei eventueller     Undichtheit          des    Kühlers     -das    Wasser in die zirkulierende  Luft und damit auch in :den Generator     ge-          langt.     



  Die oben     beschriebene    Einrichtung kann  nicht nur für     Turboalternatoren,    sondern  auch für andere, mit einem Luftumlauf  kühler ausgestattete elektrische Maschinen  verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Schutz gegen Undicht- heiten bei mit elektrischen Maschinen zu sammengebauten Luftkühlern, dadurch ge kennzeichnet, dass im Wasserraum des Luft- kühlers Unterdruck vorhanden ist, um ein Eindringen des im Wasserraum befindlichen Wassers durch Undichtheiten des Luft kühlers in den Luftstrom des Luftkühlers zu verhindern. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderhöhe der das Wasser durch den Kühler fördernden Pumpe kleiner ist als die Höhe der An schlussstelle der Zuleitung .des Kühlers an den letzteren über dem Spiegel des Was sers, in welches die Saugleitung der Pumpe eintaucht. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass die Zu- und die Ab leitung mit dem Kühler einen Heber bildet und die Zu- und Ableitung mit je einem Schieber ausgestattet ist, welche Ausbil dung zur Erreichung des Unterdruckes im Wasserraume des Kühlers dient.
CH183036D 1934-03-21 1935-02-23 Einrichtung zum Schutze gegen Undichtheiten bei Luftkühlern von elektrischen Maschinen. CH183036A (de)

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