CH183209A - Paraffinier-Einrichtung an Zündholzmaschinen. - Google Patents
Paraffinier-Einrichtung an Zündholzmaschinen.Info
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Description
Paraffinier-Einrichtung an Zündholzmasehinen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Paraffiniereinrichtung an Zündholzma- schinen. Darnach ist zum Übertragen des Paraffins aus einem Behälter auf die Hölz chen eine kreiszylindrische Walze vorgesehen, die in flüssige Paraffinmasse eintaucht und zweckmässig über den Spiegel des Paraffins vorsteht.
Die Hölzchen werden zweckmässig über den Mantel des Zylinders geführt und es hat sich nun als Vorteil herausgestellt, die Umfangsgeschwindigkeit des Zylinders gleich der Laufgeschwindigkeit der die Zündstäbchen tragenden Stäbe zu machen. Der Zylinder wird vorteilhaft mit einem Filzmantel bekleidet, gegen welchen die Stäbehen leicht angepresst werden. Die Stäb chen selbst werden zweckmässigerweise in an sich bekannter Weise vorerwärmt, um den raschen Übergang von flüssigem, heissem Paraffin auf das Stäbchen zu sichern.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes schema tisch dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Aufriss teilweise im Schnitt; Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt die Anwendung der Paraffiniervorrich- tung an einer Zündholzmaschine, bei welcher die Zündhölzchen in Stäbe eingestossen und mit diesen Stäben nacheinander über eine Paraffinier - Vorrichtung, Tunkvorrichtung, durch einen Trockenraum und endlich durch eine Ausstossvorrichtung geführt werden. Im Rahmen 1 der Maschine sind Führungen 2 für die, die Zündhölzchen tragenden Stäbe 2' angeordnet.
Die Fortbewegung der eine endlose Reihe bildenden Stäbe 2" geschieht in an sich bekannter Weise dadurch, dass sie mit schmalen Enden versehen sind, derart, dass zwischen zwei benachbarten Stäben eine Lücke entsteht. In, diese Lücken greifen die Zähne je eines Zahnrades 50, das von einem Motor über die Welle 51 angetrieben wird. Von dieser letzteren wird die Bewegung über die Zahnräder 52, 53 auf die Walze 54 über tragen.
Diese letztere ist in einem Behälter 55 derart angeordnet, dass sie nur wenig über den obern Behälterrand hinausragt. Die La ger der Walze befinden sich an einem Dop pelhebel 56, dessen eines Ende gabelförmig ausgebildet ist. Jeder Schenkel trägt eine Lagergabel 57, in der ein Drehzapfen 58 der Walze 54 ruht. Zur Sicherung gegen Her ausfallen derselben ist ein lösbarer, in die Gabeln 57 einsteckbarer Bolzen 59 vorgese hen. Auf diese Weise kann die Walze rasch und mühelos ausgewechselt werden.
Um die Walze 54 sehr genau auf die Länge der Zündhölzchen @60 einstellen zu können, ist das andere Ende des Doppelhebels 56 mit einer Gewindemutter versehen, in welche eine Schraube 61 eingreift. Diese Schraube wird durch den entsprechend ausgebildeten Doppelhebel 56 auf einen Anschlag 62 des Maschinenuntergestelles gedrückt, so dass durch Verdrehen der Schraube 61 mittels des Handgriffes 63 die Höhenlage des Zylinders 54 verstellt werden kann.
Gleichzeitig mit der Verstellung der Walze wird auch der Behälter 55 auf- und abbewegt. Um den Behälter 55 ist ein zweiter Behälter 64 an geordnet, in welchem zwecks Erwärmung des Paraffins Heizröhren 65 eingelegt sind. Diese letzteren sind zweckmässig in verschie- .denen Höhenlagen angeordnet, um eine gleich mässige Erwärmung der Paraffinmasse zu gewährleisten.
Durch eine Pumpe 66, die ihren Antrieb von der seitlich im Maschinengestell gelager ten Welle 12 erhält, wird das Paraffin in ständigem Umlauf erhalten und zwar so, dass der Behälter 5.5 stets gefüllt ist. Das zu viel geförderte Paraffin fliesst über die Aussen seite des Behälters 55 in den Behälter 64. Von diesem fliesst es zurück in den Raum 67, von wo es durch die Pumpe angesaugt und über Ausfluss 68 und Leitung 69 wieder in den Behälter 55 zurückgefördert wird.
Der Zylinder 54 ist zweckmässig mit einem Filzbelag 70 versehen. Die vorteil haft vorgewärmten Zündhölzchen kommen nun mit diesem Filzbelag in Berührung und saugen das Paraffin auf. Der Antrieb der Walze 54 ist dabei so, dass die Umfangs- geschwindigkeit gleich der Fortbewegungs- geschwindigkeit der .Stäbe 2' ist.
Die Zündhölzchen könnten eventuell über eine zweite Walze geführt werden. Die ganze Paraffiniervorrichtung kann auf Schienen 71 quer zu den Stabführungen un ter den Zündholzautomat hervorgezogen wer den.
Die Einrichtung könnte .auch derart sein, dass die Walze 54 unabhängig vom Behälter 55 verstellbar ist. Ausserdem werden zweck mässig Mittel vorgesehen, um den Stand des Paraffins im Behälter 55 regulieren zu kön nen. Es können auch Mittel, zum Beispiel Auslaufröhren oder dergleichen vorgesehen sein, durch welche das Paraffin bei Errei chung einer bestimmten Höhe in den äussern Behälter 64 abfliesst. Um eine genaue Ein stellung der Überlaufhöhe zu erzielen, kann im Überlaufrohr eine verstellbare Muffe an geordnet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCIFI Paraffiniereinrichtung an Zündholzma- schinen, dadurch gekennzeichnet, dass zum Aufbringen von Paraffin aus einem Behälter auf die Zündhölzchen eine kreiszylindrische in flüssiges Paraffin eintauchende Walze vorgesehen ist, deren Umfangsgeschwindig keit gleich der Laufgeschwindigkeit der die Zündhölzchen tragenden Stäbe ist.UNTERANSPRüCHE 1. Paraffiniereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze mit Filz belegt ist. 2. Paraffiniereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (54) und der sie umgebende Be hälter (5i5) in einem im Untergestell schwenkbar gelagerten Doppelhebel (56) gelagert und in der Höhe einstellbar sind. 3. Paraffiniereinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Behältereinstel lung eine Schraube und eine Mutter vor gesehen sind.g. Paraffiniereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (54) nur wenig über den obern Rand des Behälters (5.5) vorsteht. 5. Paraffiniereinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 2 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass um den die Walze (54) umgebenden Behälter (55) ein zweiter Behälter (64) angeordnet ist, der mit dem Ansaugraum einer Pumpe in Verbindung steht, das Ganze derart, dass das erwärmte Paraffin in ständigen Umlauf durch die Behälter (55, 64, 67) versetzt werden kann.6. Paraffiniereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie quer zu den Stabführungen unter dem Zündholzautomaten verschiebbar ist. 7. Paraffiniereinrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Pumpe (66) für einen ständigen Umlauf des erwärmten Paraffins durch die bei den Behälter (55, 64) sorgt.B. Paraffiniereinrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im einen der beiden Behälter (55, 64) Heizröhren angeordnet sind. Paraffiniereinriehtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet., dass die Walze (54) unabhängig von dem sie um gebenden Behälter (55) auf- und abbe- wegt werden kann. Paraffiniereinriehtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mit tel zum Einstellen der Tiefe der Paraf finmasse im Behälter (55) vorgesehen sind.1 Paraffiniereinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Behälter (55) mit dem Behälter (64) in Verbindung ste hende Überlaufröhren vorgesehen sind. Paraffiniereinrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Überlaufes durch eine im Über- laufrohr verstellbar angeordnete Muffe reguliert werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH183209T | 1935-02-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH183209A true CH183209A (de) | 1936-03-31 |
Family
ID=4432124
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|---|---|---|---|
| CH183209D CH183209A (de) | 1935-02-06 | 1935-02-06 | Paraffinier-Einrichtung an Zündholzmaschinen. |
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| CH (1) | CH183209A (de) |
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1935
- 1935-02-06 CH CH183209D patent/CH183209A/de unknown
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