CH183209A - Paraffinier-Einrichtung an Zündholzmaschinen. - Google Patents

Paraffinier-Einrichtung an Zündholzmaschinen.

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CH183209A
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Boehm Gustav
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Boehm Gustav
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/06Dipping, coating, impregnating, or drying of matches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description


      Paraffinier-Einrichtung    an     Zündholzmasehinen.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine     Paraffiniereinrichtung    an     Zündholzma-          schinen.    Darnach ist zum     Übertragen    des  Paraffins aus einem Behälter auf die Hölz  chen eine kreiszylindrische Walze vorgesehen,  die in flüssige Paraffinmasse eintaucht und  zweckmässig über den Spiegel des     Paraffins     vorsteht.

   Die Hölzchen werden zweckmässig  über den Mantel des Zylinders geführt und  es hat sich nun als Vorteil herausgestellt,  die Umfangsgeschwindigkeit des Zylinders  gleich der Laufgeschwindigkeit der die       Zündstäbchen    tragenden Stäbe zu machen.  Der Zylinder wird vorteilhaft mit einem  Filzmantel bekleidet, gegen welchen die       Stäbehen    leicht     angepresst    werden. Die Stäb  chen selbst werden     zweckmässigerweise    in an  sich bekannter Weise     vorerwärmt,    um den  raschen Übergang von flüssigem, heissem  Paraffin auf das Stäbchen zu     sichern.     



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes schema  tisch dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Aufriss teilweise im Schnitt;         Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     II-II     der     Fig.    1.  



  Das dargestellte     Ausführungsbeispiel     zeigt die Anwendung der     Paraffiniervorrich-          tung    an einer     Zündholzmaschine,    bei welcher  die Zündhölzchen in Stäbe eingestossen und  mit diesen Stäben     nacheinander    über eine  Paraffinier - Vorrichtung,     Tunkvorrichtung,     durch     einen    Trockenraum und endlich durch  eine     Ausstossvorrichtung    geführt werden.  Im Rahmen 1 der     Maschine    sind Führungen  2 für die, die Zündhölzchen tragenden Stäbe  2' angeordnet.

   Die     Fortbewegung    der     eine     endlose Reihe bildenden Stäbe 2" geschieht       in    an sich bekannter Weise dadurch, dass sie  mit schmalen Enden versehen sind, derart,  dass zwischen zwei benachbarten Stäben eine  Lücke entsteht.     In,    diese Lücken greifen die  Zähne je eines Zahnrades 50, das von einem  Motor über die Welle 51 angetrieben wird.  Von dieser letzteren wird die     Bewegung    über  die Zahnräder 52,     53    auf die Walze 54 über  tragen.

   Diese letztere ist in einem Behälter       55    derart     angeordnet,    dass sie nur wenig über      den obern Behälterrand     hinausragt.    Die La  ger der Walze befinden sich an einem Dop  pelhebel 56, dessen eines Ende gabelförmig  ausgebildet ist. Jeder Schenkel trägt eine  Lagergabel 57,     in    der ein Drehzapfen 58 der  Walze 54 ruht. Zur Sicherung gegen Her  ausfallen derselben ist ein lösbarer, in die  Gabeln 57     einsteckbarer    Bolzen 59 vorgese  hen. Auf diese Weise kann die Walze rasch  und mühelos ausgewechselt werden.

   Um die  Walze 54 sehr genau auf die Länge der       Zündhölzchen        @60    einstellen zu können, ist  das andere Ende des Doppelhebels 56 mit  einer Gewindemutter versehen, in welche  eine Schraube 61 eingreift. Diese     Schraube     wird durch den entsprechend ausgebildeten  Doppelhebel 56 auf einen Anschlag 62 des       Maschinenuntergestelles    gedrückt, so dass  durch Verdrehen der Schraube 61 mittels des  Handgriffes 63 die Höhenlage des Zylinders  54 verstellt werden kann.

   Gleichzeitig mit  der Verstellung der Walze wird auch der  Behälter 55 auf- und     abbewegt.    Um den  Behälter 55 ist ein zweiter Behälter 64 an  geordnet, in welchem zwecks Erwärmung  des Paraffins Heizröhren 65     eingelegt    sind.  Diese letzteren sind zweckmässig in     verschie-          .denen    Höhenlagen angeordnet, um eine gleich  mässige Erwärmung der     Paraffinmasse    zu  gewährleisten.  



  Durch eine Pumpe 66, die     ihren        Antrieb     von der seitlich im     Maschinengestell    gelager  ten Welle 12 erhält, wird das Paraffin in  ständigem Umlauf erhalten und zwar so, dass  der Behälter 5.5 stets gefüllt ist. Das zu     viel     geförderte Paraffin fliesst über die Aussen  seite des Behälters 55 in den Behälter 64.  Von diesem fliesst es zurück in den Raum 67,  von wo es durch die Pumpe angesaugt und  über Ausfluss 68 und     Leitung    69 wieder in  den Behälter 55 zurückgefördert wird.  



  Der Zylinder 54 ist zweckmässig mit  einem Filzbelag 70 versehen. Die vorteil  haft vorgewärmten Zündhölzchen kommen  nun     mit        diesem    Filzbelag in Berührung und  saugen das Paraffin auf. Der Antrieb der  Walze 54     ist    dabei so, dass die Umfangs-         geschwindigkeit    gleich der     Fortbewegungs-          geschwindigkeit    der .Stäbe 2' ist.  



  Die     Zündhölzchen    könnten eventuell über  eine zweite Walze geführt werden. Die  ganze     Paraffiniervorrichtung    kann auf  Schienen 71 quer zu den     Stabführungen    un  ter den     Zündholzautomat    hervorgezogen wer  den.  



  Die Einrichtung könnte .auch derart sein,  dass die Walze 54 unabhängig vom Behälter  55 verstellbar ist. Ausserdem werden zweck  mässig Mittel vorgesehen, um den Stand des       Paraffins    im Behälter 55 regulieren zu kön  nen. Es können auch Mittel, zum Beispiel  Auslaufröhren oder dergleichen vorgesehen  sein, durch welche das     Paraffin    bei Errei  chung einer bestimmten Höhe in den äussern  Behälter 64 abfliesst. Um eine genaue Ein  stellung der     Überlaufhöhe    zu erzielen, kann  im     Überlaufrohr    eine verstellbare Muffe an  geordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIFI Paraffiniereinrichtung an Zündholzma- schinen, dadurch gekennzeichnet, dass zum Aufbringen von Paraffin aus einem Behälter auf die Zündhölzchen eine kreiszylindrische in flüssiges Paraffin eintauchende Walze vorgesehen ist, deren Umfangsgeschwindig keit gleich der Laufgeschwindigkeit der die Zündhölzchen tragenden Stäbe ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Paraffiniereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze mit Filz belegt ist. 2. Paraffiniereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (54) und der sie umgebende Be hälter (5i5) in einem im Untergestell schwenkbar gelagerten Doppelhebel (56) gelagert und in der Höhe einstellbar sind. 3. Paraffiniereinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Behältereinstel lung eine Schraube und eine Mutter vor gesehen sind.
    g. Paraffiniereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (54) nur wenig über den obern Rand des Behälters (5.5) vorsteht. 5. Paraffiniereinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 2 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass um den die Walze (54) umgebenden Behälter (55) ein zweiter Behälter (64) angeordnet ist, der mit dem Ansaugraum einer Pumpe in Verbindung steht, das Ganze derart, dass das erwärmte Paraffin in ständigen Umlauf durch die Behälter (55, 64, 67) versetzt werden kann.
    6. Paraffiniereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie quer zu den Stabführungen unter dem Zündholzautomaten verschiebbar ist. 7. Paraffiniereinrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Pumpe (66) für einen ständigen Umlauf des erwärmten Paraffins durch die bei den Behälter (55, 64) sorgt.
    B. Paraffiniereinrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im einen der beiden Behälter (55, 64) Heizröhren angeordnet sind. Paraffiniereinriehtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet., dass die Walze (54) unabhängig von dem sie um gebenden Behälter (55) auf- und abbe- wegt werden kann. Paraffiniereinriehtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mit tel zum Einstellen der Tiefe der Paraf finmasse im Behälter (55) vorgesehen sind.
    1 Paraffiniereinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Behälter (55) mit dem Behälter (64) in Verbindung ste hende Überlaufröhren vorgesehen sind. Paraffiniereinrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Überlaufes durch eine im Über- laufrohr verstellbar angeordnete Muffe reguliert werden kann.
CH183209D 1935-02-06 1935-02-06 Paraffinier-Einrichtung an Zündholzmaschinen. CH183209A (de)

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