CH183274A - Verfahren zum Betrieb eines pneumatischen Zerkleinerers. - Google Patents

Verfahren zum Betrieb eines pneumatischen Zerkleinerers.

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CH183274A
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    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C19/00Other disintegrating devices or methods
    • B02C19/06Jet mills

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Verfahren zum Betrieb eines     pneumatisehen        Zerkleinerers.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Verfahren zum Betrieb von pneuma  tischen     Zerkleinerern,    in welchen die Mahl  arbeit durch einen Strahl gasförmigen Ar  beitsmittels, zum Beispiel Druckluft, gelei  stet wird.  



  Bei derartigen     Zerkleinerern    entstellt der  Arbeitsstrahl durch Expansion des Arbeits  mittels in einer oder mehreren geeignet ge  formten Düsen. Das Arbeitsmittel     muss    ver  dichtet werden und in den meisten Fällen  erfolgt nach der Verdichtung noch eine Er  wärmung, wodurch die bei der Expansion  frei werdende Energie, also die Geschwindig  keit des Strahls, erhöht wird. Bei einer be  stimmten im     Zerkleinerer    umzusetzenden  Expansionsenergie wird die Verdichtungs  arbeit     umso    kleiner, je höher die Temperatur  des Arbeitsmittels ist, sei es,     dass    ein gerin  gerer Druck erzeugt, oder,     dass,    die Menge des  Arbeitsmittels kleiner gewählt wird.

   Er  wärmtes Arbeitsmittel begünstigt auch die  Trocknung allfällig feuchten Mahlgutes wäh  rend des Zerkleinerungsvorganges und durch    die Trocknung wird in den meisten Fällen  auch die     Mahlbarkeit    des Materials verbes  sert. Die Erwärmung des verdichteten Ar  beitsmittels ist demnach in den meisten Fäl  len aus mehrfachen Gründen vorteilhaft.

    Den Vorteilen des pneumatischen     Zerkleine-          rers,    wobei vor allem der Wegfall bewegter  Konstruktionsteile im     Zerkleinerer    selbst zu  betonen ist, stellt in vielen Fällen und auch  wenn die Erwärmung des Arbeitsmittels sehr  weit getrieben wird, ein hoher Energiebedarf  für die Verdichtung des gasförmigen Ar  beitsmittels gegenüber im Vergleich zum  Energiebedarf von     Zerkleinerern    anderer Art.  



  Die     Verdielitungsenergie    wird durch den  Motor aufgenommen, welcher den     Verdichter     antreibt. In den meisten Fällen ist dies ein  Elektromotor, gelegentlich auch eine Dampf  turbine.  



  Die Erfindung bezweckt, die Kosten für  die Verdichtung des Arbeitsmittels und da  mit für die Zerkleinerung zu vermindern.  Die Erfindung bestellt darin,     dass    in ein gas-           förmiges    Arbeitsmittel, von welchem     wenio--          stens    ein Teil zum Betrieb des     Zerkleinerers     dient, durch Verdichtung und Erwärmung  eine grössere als zum Betrieb des     Zerkleine-          rers    erforderliche Energiemenge eingeführt  wird,

   und     dass    der     Energieübersc'huss    in einer  den     Verdiellter    antreibenden     Kraftmasc'hine     ausgenützt wird. Dadurch wird es möglich,  die für den Betrieb des     Zerkleinerers    erfor  derliche Verdichtungsarbeit wenigstens zum  Teil durch in das Arbeitsmittel von aussen  eingeführte Wärme zu leisten und damit den  Aufwand von mechanischer oder elektrischer  Energie ganz oder zum Teil zu ersparen.

   In  den meisten Fällen stehen der Preis von  Wärme und der Preis von     mechanisclier    oder  elektrischer Energie in einem solchen Ver  hältnis,     dass    der     Kostenaufwand    für die Zer  kleinerung nach dem erfindungsgemässen Ver  fahren bedeutend geringer wird als nach  einem bisher üblichen Verfahren. Oft     lässt     sich überdies die eingeführte Wärme wieder  nutzbar machen, so     dass    eine praktisch  kostenlose Zerkleinerung möglich wird.  



  Der erforderliche     Energieüberseliuss    kann  dadurch bewirkt werden,     dass    eine grössere  als zum Betrieb des     Zerkleinerers        erforder-          lielle    -Menge von Arbeitsmittel     verdielitet    und  erwärmt wird, und     dass    der     Überschuss    von  Arbeitsmittel in einer den     Verdieliter    antrei  benden     Kraftmaschine    expandiert.

   Besonders  vorteilhaft wird dieses Verfahren, wenn die  in     demtberschuss    von Arbeitsmittel nach der  Expansion noch     enthaltene.Wärme    in irgend  einer Weise (unter Umständen auch ausser  halb der Zerkleinerungsanlage) nutzbar ge  macht werden kann. Eine teilweise Ausnut  zung ergibt sieh zum Beispiel, wenn solche  Abwärme mittelst eines     Wärmeaustauschers     dem verdichteten Arbeitsmittel zugeführt  wird. Bei     Kohlenstaubfeuerungsanlagen    mit  unmittelbarer     Einblasung    des erzeugten  Kohlenstaubes in die Feuerung kann der  expandierende     Überschuss    von Arbeitsmittel  als Sekundärluft in die Feuerung eingeführt  werden.

   Es wird dann nicht nur die in dem  den     'Zerkleinerer    durchfliessenden Teil des  Arbeitsmittels enthaltene Wärme,     sonderii       die gesamte -in das System eingeführte  Wärme der Feuerung     zugefülirt.     



  Besonders einfach wird eine solche<B>An-</B>  lage, wenn von dem     Verdichter'die    gesamte       Verbrennungsluftmenge    gefördert wird, wo  von ein Teil als Arbeitsluft des     Zerkleinerers     und damit als     Primärluftmenge,    der andere  Teil nach erfolgter Expansion als     Sekundär-          luftmenge    dient. Ein besonderes Gebläse  samt Antriebsmotor für die Sekundärluft  wird dabei erspart.  



  Die     Überschussenergie    kann auch dadurch  erzielt werden,     dass    das zum Betrieb des     Zer-          kleinerers    dienende Arbeitsmittel auf einen  höheren als zum Betrieb des     Zerkleinerers     erforderlichen Druck verdichtet und nach er  folgter Erwärmung in einer zum Antrieb des       Verdieliters    dienenden Kraftmaschine auf  wenigstens annähernd den zum Betrieb des       Zerkleinerers    notwendigen Druck entspannt  wird.

   Hierbei kann es vorkommen,     dass    das  Arbeitsmittel nach erfolgter Expansion in  der Kraftmaschine noch zu heiss ist, um zum  Betrieb des     Zerkleinerers    verwendet werden  zu können. In diesem Falle wird dem Ar  beitsmittel vor Eintritt in den     Zerkleinerer     Wärme entzogen, wobei natürlich, immer an  gestrebt wird, diese entzogene Wärme in  irgend einer Weise wieder nutzbar zu ma  chen. Dies kann vorzugsweise dadurch     ge-          sehehen,        dass    die entzogene Wärme dein Ar  beitsmittel -zwischen Verdichter und Kraft  maschine zugeführt wird.  



  In dem Fall, wo wenigstens ein Teil des  Arbeitsmittels hinter dem     Zerkleinerer    in  einem     Abscheider    von dem erzeugten Fein  gut getrennt wird, kann dieser Teil ebenfalls  zur<B>Ei</B>     rwärmung    des Arbeitsmittels zwischen  Verdichter und     Kraftmaschine    benutzt wer  den. Natürlich ist auch irgend eine andere  Verwendung solcher Abwärme möglich, gege  benenfalls auch in einer Anlage, die sonst  mit der Mahlanlage nicht in Beziehung steht.  



  Es kann auch gleichzeitig eine grössere  als für den Betrieb des     Zerkleinerers    erfor  derliche Menge von Arbeitsmittel verwendet  und diese zudem auf einen höheren als den  zum Betrieb des     Zerkleinerers    notwendigen           Druch    verdichtet werden.

   Der für -den Be  trieb des     Zerkleinerers    erforderliche Teil von  Arbeitsmittel expandiert dann in der den  Verdichter antreibenden Kraftmaschine bis  auf den für den Betrieb des     Zerkleinerers     erforderlichen Druck, während der     Über-          von    Arbeitsmittel in einer     Kraftma-          sehine    auf einen tieferen als den zum Be  trieb des     Zerkleinerers    erforderlichen<B>Druck</B>  expandiert.

   Es kann dann wiederum die  entspannte     Übersühussmenge    von Arbeitsmit  tel zur Erwärmung des Arbeitsmittels zwi  schen     Verdichter    und     Kraftmasehine    benutzt  werden.  



  -Wenn die in das System eingeführte  Wärme für die Aufbringung der     Verdich-          fungsenergie    nicht genügt, so kann ein Mo  tor irgend welcher Art die Kraftmaschine,  in welcher das Arbeitsmittel     expaniert,    un  terstützen. Besonders vorteilhaft ist es, in  den     Fluss    des Arbeitsmittels einen Zusatz  verdichter einzuschalten, der dann seinerseits  von einem Motor irgend welcher Art ange  trieben ist. Hilfsenergie kann aber auch in  der Weise in das System eingeführt werden,       dass    in das vom Hauptverdichter geförderte  Arbeitsmittel noch ein verdichtetes gasförmi  ges Mittel irgend welcher Art eingeleitet  wird.

   Dies kann beispielsweise so geschehen,       dass    ein irgendwie angetriebener Hilfsver  dichter parallel zum     Ilauptverdichter    arbei  tet, oder     dass    ein dampfförmiges unter Druck  stehendes Mittel zugeführt wird. Hierbei  kann die Zuführung solchen zusätzlichen Mit  tels vor oder nach der Erwärmung des Ar  beitsmittels erfolgen. Im besonderen kommt  eine derartige Einführung von zusätzlichem  <B>e5</B>  Mittel auch in Frage während der Periode  der Inbetriebsetzung einer solchen Anlage.  



  In der Zeichnung sind acht beispielsweise  Schemata, für das erfindungsgemässe Ver  fahren gezeigt.     Fig.   <B>1</B> und 2 beziehen sieh  auf den Fall, wo eine grössere als für den  Betrieb des     Zerkleinerers    erforderliche Menge  von Arbeitsmittel auf den für den Betrieb  des     Zerkleinerers    erforderlichen Druck ver  dichtet und erwärmt wird. Bei     Fig.   <B>3,</B> bis<B>7</B>  ist die Menge des Arbeitsmittels gleich der    für den Betrieb des     Zerkleinerers    erforder  lichen. Das Arbeitsmittel wird jedoch auf  einen höheren als den zum Betrieb des     Zer-          kleinerers    erforderlichen Druck verdichtet.

    Bei     Fig.   <B>8</B> ist eine     Übereinanderlagerung    der  beiden vorgenannten Fälle angenommen.  



  In allen diesen Schemata bedeuten:<B>1</B> ein  Antriebsmotor irgendwelcher Art,<B>3</B> den mit  der     Kraftmaselline    4 (in welcher das Ar  beitsmittel expandiert) gekuppelten Haupt  verdichter.<B>5</B> ist der pneumatische     Zerkleine-          rer    dem das Arbeitsmittel durch die Leitung  <B>10</B> zuströmt, während das zu zerkleinernde  Material durch Leitung<B>15</B> zugeführt wird  und der erzeugte Staub mit dem (im     Zer-          kleinerer    expandierenden) Arbeitsmittel durch  die Leitung 14 abströmt,

  <B>7</B> die Saugleitung  des     Hauptverdiellters   <B>3.</B> In der     Admissions-          leitung   <B>9</B> der     Expansionskraftmaschine    4 ist  die Vorrichtung zur Erwärmung des Arbeits  mittels eingeschaltet, welche in den     Fig.   <B>1,</B>  <B>3,</B> 4,<B>5, 6</B> und<B>8</B> als     Oberflächenwäxmeaus-          tauscher   <B>11,</B> 12 ausgebildet ist, während das  Arbeitsmittel im Fall von     Fig.    2 und<B>7</B> in  einer unter dem Druck des Arbeitsmittels  stehenden Verbrennungskammer<B>13</B> erwärmt  wird.

   In den     Fig.    2,<B>5</B> und<B>7</B> ist ein dem       HauptverdieUter    vorgeschalteter Hilfsver  dichter 2<U>angenommen.</U><B>6</B> ist die Saugleitung  des     Hilfsverdiellters    2. Bei     Fig.   <B>1</B> und 4  ist in die -Leitung<B>8</B> noch eine zusätzliche       Wärmeaustauschvorrichtung   <B>16, 17</B> einge  schaltet, durch welche die dem expandierten  Arbeitsmittel entzogene Wärme in das ver  dichtete Arbeitsmittel übergeführt wird.  



  Zu den Schemata ist im einzelnen er  gänzend noch folgendes zu sagen: In der  Annahme,     dass    die Temperatur des Arbeits  mittels, welches den     Zerkleinerer    durch  strömt, nicht so hoch sein dürfte, wie die  Temperatur des Teils, welcher die     Expan-          sionskraftmaschine    4 durchströmt, erfolgt  die Abzweigung der Leitung<B>10</B> zwischen  dem     Wärmeaustauscher   <B>16, 17</B> und der     Heiz-          vorrielltung   <B>11,</B> 12.

   Es könnte aber auch die  Zuführungsleitung zum     Zerkleinerer    an einer       Zwiselienstufe    des     Wärmeaustausellers   <B>11,</B> 12  abzweigen, wie dies in     Fig.   <B>1</B> durch die ge-      strichelte Linie     joa    angedeutet ist. Die  Kupplung zwischen dem Motor<B>1</B> und der  aus dem     Verdichter   <B>.3</B> und der     Kraftmaschine     4 bestehenden Gruppe kann unmittelbar oder  unter     Zwischenschaltung    eines Übersetzungs  getriebes durchgeführt sein.

   Die     Beheizung     des Arbeitsmittels in den     Wärmeaustauschern     <B>11,</B> 12 kann beispielsweise durch Abwärme  eines Dampferzeugers erfolgen.  



  In     Fig.    2 erfolgt die Erhitzung des  Arbeitsmittels durch Verbrennung irgend  eines Brennstoffes in der     BrennkaTnrner   <B>13,</B>  welche zwischen den Leitungen<B>8</B> und<B>9</B> ein  geschaltet ist.<B>3:1</B> bedeutet die Einführungs  leitung des Brennstoffes. Vor der     Brennkam-          mer    wird durch Leitung<B>38</B> ein erster Teil  und hinter der Brennkammer     durcli    Leitung  <B>39</B> ein zweiter Teil der     Arbeitsluftmenge    für  den     Zerkleinerer    abgezweigt.

   Die beiden Lei  tungen vereinigen sich zur Leitung<B>10.</B> In  die Leitung<B>3,8</B> ist ein Regulierorgan 40 ein  geschaltet, durch welches die Temperatur  der Mischung in der Leitung<B>10</B>     beeinflusst     werden kann. Der Antriebsmotor<B>1</B> ist hier  nicht mechanisch mit der Gruppe<B>3,</B> 4 ge  kuppelt, sondern er treibt den zusätzlichen       Hilfsverdichter    2, an. Ein solcher Verdichter  könnte auch in der Druckleitung<B>8</B> einge  schaltet sein, ferner könnte ein Zusatzver  dichter parallel zum     Hauptverdichter    ge  schaltet sein. Durch die     gestriebelte    Leitung  41 ist eine Alternative angedeutet, wonach  zusätzliches Arbeitsmittel in die Kraftma  schine 4 eingeführt wird.

   Wenn beispiels  weise 4 eine Heissluftturbine ist, so könnte,  durch 41 zur Unterstützung Wasserdampf  eingeführt werden, indem hierfür eine Hilfs  düse vorgesehen würde. Eine solche Hilfs  einrichtung könnte auch neben einem eigent  lichen Antriebsmotor vorgesehen sein zur  Unterstützung bei der Inbetriebsetzung oder  auch für den Fall bei ausserordentlich gro  sser Belastung der Anlage in Frage kommen.  Für die innere Verbrennung in der<U>Kammer</U>  <B>13</B> kann ein fester, flüssiger, gasförmiger  oder gemischter Brennstoff gewählt werden.  Es kann die Erhitzung auch so durchgeführt  werden,     dass    eine erste Stufe durch indirekte         Beheizung        (Fig.   <B>1)</B> und eine zweite Stufe  durch innere Verbrennung erfolgt.

   Die     Aus-          nützung    eines Teils der Abwärme der<B>Ab-</B>  luft der     Kraftmaschine    4 zur Erwärmung  der Luft in Leitung<B>8</B> könnte natürlich auch  im Rahmen des Schemas     Fig.   <B>2</B> durchgeführt  werden.  



  Zur Vervollständigung der Erläuterungen  der Arbeitsweise nach     Fig.   <B>1</B> und 2 sei nach  folgend ein erstes Beispiel zahlenmässig be  handelt.    In einer     Feuerungsanlage    mit unmittel  barer     Einblasung    von in einer pneumatischen  Kohlenmühle erzeugtem Kohlenstaub betrage  die Menge des erzeugten und verbrannten  Kohlenstaubes<B>1</B>     Tonne/Stunde.    Die zwischen  Expansionsdüse und     8taubluftflansch    der  Mühle aufzubringende Energie sei 24     KW,     was einer mässig gut mahlbaren Kohle ent  spricht.

   Bei einer Temperatur vor der Düse  von<B>250' C</B> und einem     Drückverhältnis    von  <B>1,26</B> ergibt sieh eine     Arbeitsluftmenge    von  <B>2580</B>     kg/Stunde.    Die für die Verbrennung  erforderliche     Gesamtluftmenge    sei<B>12900</B>       kg/Stunde   <B>(10</B>     Normal'kubikmeter/kg    Kohle).

    Der     Verdichter   <B>'3</B> fördere diese     Gesamtluft-          menge,    und zwar in Anbetracht der Wider  stände vor und hinter der Mühle auf ein  Druckverhältnis von<B>1,30.</B> Unter der An  nahme von 20'<B>C</B> in der Saugleitung<B>7</B> und  eines     Verdichtungswirkungsgrades    von<B>72A</B>  bezogen auf die     Adiabate    wird die Verdich  tungsleitung<B>115</B>     KW.    Durch die Kraft  maschine 4 strömen     12900e#--2580   <B>= 103120 kg</B>       Luft/Stunde.    Die     Lufttemperatur    in der Lei  tung<B>9</B> betrage infolge der von aussen durch  den     Wärmeaustauscher   

  <B>11,</B> 12 respektive die  Verbrennungskammer<B>18</B> zugeführten Wärme  <B>500'</B>     C.    In Berücksichtigung der Wider  stände vor und hinter der     Kraftmaschine    sei  für die Expansion nur mit einem Druckver  hältnis von<B>1,2,63</B> gerechnet. Mit einem Wir  kungsgrad bezogen auf die     adiabatische    Ex  pansion von<B>80%</B> ergibt sieh für die     Expan-          sionskraftmaschine    4 eine Leistung von  <B>115</B>     KW,    so     dass    also der Antriebsmotor ganz  entlastet ist.

   Ohne Aufnahme äusserer me-           elianiselier    oder elektrischer Energie werden  die     Mahlung    und Förderung des Kohlen  staubes und ausserdem die     Druchhöhe    zur  Überwindung der Widerstände im Lufter  hitzer und Brenner geleistet. Die aufgenom  mene Wärme wird restlos in der Feuerung  ausgenützt, und zwar sowohl mit der     Pri-          Märluft,    als auch mit der Sekundärluft. Diese  hat (im Falle des Schemas nach     Fig.    2) in  der Leitung 34 eine Temperatur von 460'<B>C.</B>  Die Primärluft kühlt sich während des Mahl  vorganges nur soweit ab, als dies durch die  Trocknung und Erwärmung der Kohle be  dingt ist.

   Für beides ist aber dafür der ent  sprechende Wärmeaufwand in der Feuerung  nicht mehr aufzubringen. Es ist bekannt,       dass    der Betrieb von     Kohlenstaubfeuerungen     durch hohe Temperaturen der eingeführten  Verbrennungsluft in hohem Masse begünstigt  wird. Im Falle eines     Dampferzeugers    ist es  im allgemeinen auch an sich sehr vorteilhaft,  einen     Luftvorwärmer    als Nachheizfläche in  die Anlage einzubauen.

   Sollten die hier an  genommenen Temperaturen zu unerwünsch  ten Verhältnissen in der Disposition der  Nachheizflächen des Dampferzeugers führen,  so     15,sst    sieh die obere Stufe der Erhitzung  gesondert durchführen, sei es durch eine     zu-          sätzliehe    indirekte     Beheizuno,    oder durch       ZD     innere Verbrennung.  



  Bei gewöhnlicher Betriebsweise würde  der     Verdichter   <B>2580</B>     kg/Stunde    Arbeitsluft  auf das Druckverhältnis<B>1,30</B> bringen und  dann eine Leistung von     '227        KW,    gemessen  an den Klemmen des antreibenden     Elektro-          Motors,    aufnehmen.

   Wollte man aber eine       Luftvorwärmung    in gleichem Masse verwirk  lichen, wie es in diesem Beispiele geschieht,  so käme noch die Leistung eines     Sekundär-          luftgebläses    hinzu im Betrage von etwa  12     KW.    Die Gesamtleistung beträgt also  etwa<B>39</B>     KW.    In dem vorliegenden Beispiele  ist ein einstufiger     Kreiselverdichter    und eine  einstufige und     einkränzige    Turbine angenom  men worden.  



  In     Fig.   <B>3</B> erfolgt eine     Vorverdichtung    in  dem vom Motor<B>1</B> angetriebenen     Hilfsver-          clichter    2. Die aus dem Verdichter<B>3</B> und der         Kraftmase,Iiine    4 bestehende Gruppe läuft  ohne Zufuhr von fremder mechanischer Ener  gie. Der Betrag, um den der Druck in der  Leitung<B>7</B> tiefer ist als in der     Iieitung   <B>10</B>  entspricht dem erzielten Gewinn an mechani  scher Fremdenergie.

   Die     Beheizung    im       Wärmeaustauscher   <B>11,</B> 12 kannbeispielsweise  durch     Verbrennungsgase    einer Feuerung,  zum Beispiel eines Dampferzeugers, eines  metallurgischen Ofens, eines Zementofens  oder dergleichen erfolgen. Wenn es sich um       Brennstoffmahlung    und unmittelbare     Ein-          blasung    des erzeugten     Brennstoffluftgemi-          sches    in einer     Feuerungsanlage    handelt, so  wird die ganze durch die Leitung 14 ab  strömende Wärme ohne weiteres in der Feue  rung nutzbar gemacht. Es sei im nachfol  genden der Einfachheit halber das Arbeits  mittel immer als Luft angenommen.

   Die  Trennung der Verdichtung in zwei mecha  nisch, getrennten Gruppen<B>1,</B> 2 und<B>3,</B> 4  bringt gewisse Vorteile im besonderen für das  Anfahren, da der Motor<B>1</B> auch dann nur  entsprechend der Aufnahmefähigkeit des zu  gehörigen Verdichters 2 belastet wird und  die Gruppe<B>3,</B> 4 allmählich mit der     Frrei-          chung    der gewollten Temperaturen die nor  male     Ges#liwindigkeit    und innere Belastung  annimmt. Der Gruppe<B>3,</B> 4 kann man in der  Ausführung als     Turbomaseliine    ohne     Rück-          sieht    auf einen Antriebsmotor die günstigste       Dimensionierung    und Drehzahl geben.  



  In     Fig.    4     ist    eine mechanische Verbin  dung zwischen Motor<B>1,</B>     Verdieliter   <B>3</B> und  Kraftmaschine 4 veranschaulicht.     Natüilicli     kann (im besonderen wenn<B>1</B> ein Elektromotor  ist) zwischen diesem und der Gruppe<B>'3,</B> 4  ein Übersetzungsgetriebe irgend welcher Art  eingeschaltet sein. Ist<B>1</B> eine Dampfturbine,  so wird sich in der Regel eine unmittelbare  Kupplung mit Gruppe<B>3,</B> 4 (diese als Turbo  maschine gedacht) gut verwirklichen lassen.

    In der Annahme, die hinter der Kraftma  schine 4 herrschende Temperatur sei für den  Betrieb des     Zerkleinerers    mit Rücksicht auf  das Mahlgut zu hoch, ist in die Leitung<B>10</B>  ein     Wärmeaustauselier   <B>16, 17</B> eingeschaltet,  durch welchen das Arbeitsmittel in der Lei-           tung   <B>8</B> erwärmt und in der Leitung<B>10</B> ab  gekühlt wird. Die     Heizvorrielitung   <B>11,</B> 12  wird entsprechend entlastet.  



  In     Fig.   <B>5</B> ist ebenfalls eine Abkühlung  der Luft in der Leitung<B>10</B> durch einen       Wä.rmeaustauscher   <B>18, 19</B> durchgeführt. Die  Wärme wird von     Verbrennungsluft        aufge-          nommeii,    die in eine Verbrennungskammer  20 geleitet wird, welcher durch 21 ein Brenn  stoff irgend welcher Art zugeführt wird.  Die     Verbrennungsgase    durchströmen die       Heizvorrichtung   <B>11,</B> 12 und entweichen nach  Angabe des grössten Teils ihres Wärmeinhal  tes durch 22.

   Die durch den     Wärmeaustau-          seller   <B>'18, 19</B> dem Arbeitsmittel entzogene  Wärme wird in mittelbarer Weise an das ver  dichtete Arbeitsmittel übertragen. Die Ver  wendung vorgewärmter Verbrennungsluft in  der Kammer 2-0 ist im allgemeinen in Hin  sicht auf die Erreichung einer guten Ver  <U>brennung</U> von Vorteil. Im Falle von     Brenn-          stoffmahlung    kann in der Verbrennungskam  mer     Brennstoffstaub    verbrannt werden,     wel-          eher    von der Leitung 14 abgezapft wird.  



  In     Fig.   <B>6</B> wird das -Gemisch von Luft  und Mahlgut durch die Leitung 14 in einen       Abseheider    22 geleitet. Das Mahlgut fliesst  durch die Leitung     23    ab, während die ab  geschiedene Luft durch die Leitung 24  strömt. Ein Teil davon wird durch eine Lei  tung 25 in eine     Verbrennungskammer   <B>26</B>  geleitet, welcher Brennstoff irgend welcher  Art durch die Leitung<B>27</B> zugeführt wird.  Die Verbrennungsgase verlassen die Kammer  <B>2,6</B> durch die Leitung<B>28,</B> welche sich mit  der     Luftteilstrange   <B>29</B> wieder vereinigt.

   Das  heisse Gemisch durchströmt die     Heizvorrich-          tung   <B>11,</B> 12 und entweicht nach erfolgter  Abkühlung durch die Leitung<B>301.</B> Die in der  abgeschiedenen Luft enthaltene Wärme wird  in unmittelbarer Weise an das verdichtete  Arbeitsmittel übertragen. Auch hier bedeu  tet die Verwendung heisser Verbrennungs  luft in der Kammer<B>26</B> ein Vorteil.

   Wird im  pneumatischen     Zerkleinerer   <B>5</B> ein Brennstoff  verarbeitet, so können Spuren von Brenn  stoff, welche in der im     Abscheider        22    abge  schiedenen Luft allfällig noch enthalten sind,    in der     Verbrennungskammer   <B>26</B> zur     Aus-          nützung   <U>kommen.</U>  



  In     Fig.   <B>7</B> ist als     Heizvorrichtung    eine  Kammer<B>13</B><U>angenommen,</U> in welcher ein  durch eine Leitung<B>31</B> eingeführter Brenn  stoff in der unter Druck stehenden, durch  die Leitung<B>8</B> vom Hauptverdichter zuströ  menden Luft verbrannt wird. Die Vermei  dung von Wärme übertragenden Flächen ist  ein Vorteil dieses Verfahrens. Abgasverluste  werden vermieden.  



  Bei     Fig.   <B>8</B> ist angenommen,     dass    ein     Über-          seliuss    von Luft verdichtet werde. Dieser       Überschuss    zweigt durch Leitung<B>33</B> von der  Leitung<B>10,</B> ab, expandiert in der Kraftma  schine<B>32</B> nahezu auf Atmosphärendruck  und strömt in die Verbrennungskammer<B>35,</B>  welcher irgend ein Brennstoff durch die Lei  tung<B>36</B> zugeführt wird.

   Die Verbrennungs  gase dienen zur     Beheizung    der verdichteten  Luft in der Vorrichtung<B>11,</B> 12 und sie ent  weichen durch die Leitung<B>37.</B> Die in der       Überseliussluft    enthaltene Wärme wird in  mittelbarer Weise auf die     verdiel-itete    Luft  übertragen. Da der     Überschuss    einem grö  sseren Expansionsgefälle unterworfen wird,  als die eigentliche     Arbeitsluftmenge,    so er  gibt sieh daraus ein grösserer Rückgewinn an  Wärme, so     dass    sich die Betriebsweise unter  Vorsehung eines solchen Überschusses und  der entsprechenden Expansion auf eine tie  fere Stufe lohnen kann.

   Die Kraftmaschinen  4 und<B>32</B> können zu einer zweistufigen Ma  schine konstruktiv vereinigt sein (zum Bei  spiel eine zweistufige Turbine mit Entnahme  in Leitung<B>10).</B> Anstatt in Serie könnte die       Überschussmenge    des Arbeitsmittels auch pa  rallel zur Hauptmenge (jedoch eher mit tie  ferem     Enddruck)    expandieren. Die Leitung  <B>33</B> würde dann von<B>9</B> abzweigen. Die     Expan-          sionskraftmaschine   <B>32</B> kann aber auch mit  einem     HilfsverdieUter    gekuppelt sein.  



  Zur näheren Erläuterung sei ein zweites  zahlenmässiges Beispiel unter zu     Grunde-          legung    des Schemas nach     Fig.   <B>7</B> gegeben:  Es handelt sieh um die Zerkleinerung von  2 to Koks in der Stunde. Die erforderliche       adiabatische    Expansionsenergie der Luft im           Zerkleinerer    beträgt<B>160</B>     KW.    Bei diesem  Material wie etwa auch bei Zementklinker  oder dergleichen, kann eine hohe Tempera  tur des Arbeitsmittels vor der Expansion von  4<B>5 0<I>'</I> C</B> zugelassen werden.

   Die Annahme von  <B>12900 kg (10000</B> Normalkubikmeter) Luft  in der Stunde führt dann auf ein im     Zer-          kleinerer    umzusetzendes Druckverhältnis von  1,247. Der Druck in der Staubleitung 14 be  trage<B>1,01</B>     aim        abs.    In der Leitung     muss    so  mit ein Druck von<B>1,26</B>     atm        abs.    herrschen.

    Wenn nun     eiri    dreistufiger     Kreiselverdieliter     angenommen ist, so kann, ausgehend von  einem     Ansaugedruck    von<B>1,000</B>     atm        abs.    und  einer     Ansaugetemperatur    von 20'<B>C,</B> ohne  an die zulässige Grenze der Umfangsge  schwindigkeit zu gehen, eine Verdichtung  auf<B>2,60</B>     atni        abs.    erreicht werden. Hierfür  ist bei einem     adiabatischen    Wirkungsgrad  von<B>72 %</B> ein Leistungsaufwand an der Welle  des Verdichters von 458 KW erforderlich.

    In der Leitung<B>9</B> betrage der Druck nach  Überwindung der Widerstände in der Brenn  kammer und in den Leitungen noch  <B>2,57</B>     atm        abs.    Das     ausnutzbare    Druckver  hältnis für die Expansion beträgt dann  <B>2,5 7 :</B> 1,25<B>6</B>     --    2,04.

   Für die     Kraftmaschine     4, welche eine einstufige und     einkränzige     Heissluftturbine ist, kann ein.     adiabatischer     Wirkungsgrad von<B>79 %</B> angenommen wer  den und bei einer Temperatur von<B>600' C</B>  in der Leitung<B>9</B> infolge der von aussen     zu-          "eführten    Wärme gibt die Turbine die für  den Antrieb des Verdichters erforderliche  Leistung von 458 KW an die Welle ab. Die  Maschinengruppe<B>3,</B> 4 wird also lediglich  durch die Zuführung von Wärme in der  Brennkammer<B>13</B> im Gleichgewicht gehal  ten.

   Die Vermehrung des     Arbeitsmittel-          ,uewiehtes    infolge der Aufnahme des Brenn  stoffes ist in dieser Rechnung im Sinne eines       Sicherheitsfaktors    unberücksichtigt gelassen  worden. Die Zuführung von zusätzlicher  Energie durch einen mechanisch mit der  Gruppe verbundenen Motor oder durch einen  Hilfsverdichter ist nicht erforderlich.     (Solelle     zusätzlichen Einrichtungen können also auch  ganz in Wegfall kommen;

   es sind lediglich    für die Inbetriebsetzung geeignete     Massnali-          men    zu treffen.) Die Verdichtung bewirkt  eine     Temperaturerliöliung    auf 146<B>' C.</B> In der       Brenukammer    ist die weitere Erhöhung der  Temperatur auf<B>600' C</B> zu leisten, was einer  Wärmezufuhr von 1400000     WE/Stunde    ent  spricht.

   Beim Austritt der Luft aus den  Düsen der Turbine herrscht beinahe die     End-          temperatur    der     adiabatischen    Expansion von  438'<B>C.</B> Bei der Umsetzung der Strömungs  energie in den Schaufeln des Laufrades der'  Turbine erhöht sich die Temperatur auf  472'<B>C.</B> Der Temperaturabfall bei der Ex  pansion von<B>128 ' C</B> ist um 2' grösser als die       Temperaturerllöhung    bei der Verdichtung  von<B>126' C.</B> Der Grund liegt in der Lager  reibung. Die geringen Änderungen der     spe-          zifisc'hen    Wärme in Abhängigkeit von der  Temperatur sind hier     bewusst    ausser Acht       0.elassen    worden.

   Es bestellen also an       tD     der     Laufsellaufelung    Temperaturverhältnisse,  welche bei den heute zur Verfügung stehen  den Materialien selbst bei mechanisch 'hoch  beanspruchten Schaufeln noch erheblich un  ter der zulässigen Grenze liegen. Da das Ge  häuse der Turbine 4 zwecks Vermeidung  unerwünschter Deformationen mit Vorteil  gekühlt wird, stellt sieh bei Eintritt in den       Zerkleinerer   <B>5</B> etwa die der Berechnung zu  Grunde gelegte Temperatur von 450<B>' C</B>  ein.  



  Bei Anwendung eines elektrisch ange  triebenen     Verdichters    nach dem üblichen  Verfahren wären<B>12900 kg</B> Luft pro Stunde  auf<B>1,28</B>     aim        abs.    (Zuschlag von 0,02     atm     für Widerstände) zu leisten.

   Bei einem     adia-          batischen    Wirkungsgrad von<B>68%</B> für die  Verdichtung und einem     Motofwirkungsgrad     von     8#8%    ergibt sich ein Aufwand von  <B>129</B>     KW.    (Der Wirkungsgrad des     Terdich-          ters    ist hier tiefer angesetzt, weil die An  wendung eines Übersetzungsgetriebes     zwi-          sehen    Motor und Verdichter anzunehmen ist.)  Die     Endtemperatur    der 'Verdichtung ist  <B>52' C.</B> Für die Erwärmung auf 450'<B>C</B> ist  noch ein Aufwand von<B>1225000</B>     WE/Stunde     erforderlich.

   Dieser Wärmeaufwand ist also  nur wenig kleiner als bei Anwendung des           erfindungsgemäUen    Verfahrens. Daneben be  stellt aber noch die Belastung des Elektro  motors. Ohne     dass    es notwendig ist, über das       Verl:1ältnis    zwischen dein Preis der Wärme  und demjenigen der elektrischen Energie  eine Annahme zu machen, ist es klar ersicht  lich,     dass    das erfindungsgemässe Verfahren  auf bedeutend billigere Mahlkosten führt.  Bei einem Verhältnis von<B>1 : 15</B> zwischen  dem Preis von<B>1000</B> WE Brennstoffwärme  und dem Preis von einer     KWIl    elektrischer  Energie stehen die Mahlkosten nach dem er  findungsgemässen und nach dem üblichen  Verfahren im Verhältnis von<B>1</B> :2,25.

      Würde auf eine Erwärmung der Mahl  luft ganz verzichtet, was bei genügender  Trockenheit des zu verarbeitenden Materials  angängig ist, so     müsste    die Luftmenge au  <B>218800</B>     kg/h    (22200 Normalkubikmeter)     er-          höllt    werden. Damit ergäbe sieh für den  Antrieb des     Verdiellters    an den Klemmen des  Motors ein Verbrauch von<B>280</B> KW.

   (Hier  bei ist der Wirkungsgrad des Verdichters  mit Rücksicht auf die bedeutend grössere       Durchflussmenge    von<B>68</B> auf     69,5%    erhöht  angenommen worden.) Bei dem vorstehend  angenommenen Verhältnis zwischen Wärme  preis und Strompreis stehen in diesem Fall  die Kosten für die     Ma'hlung    nach dem erfin  dungsgemässen Verfahren im Vergleich     zual     elektrischen Betrieb ohne jede Erwärmung  der Luft sogar wie<B>1</B>     .3,00.    In vielen Fällen  bestellt aber zwischen Wärme- und Strom  preis ein Verhältnis, welches für das erfin  dungsgemässe Verfahren noch bedeutend gün  stiger ist.

   Dies trifft vor allem auch dann  <B>zu,</B> wenn der Wärmeaufwand ganz oder  wenigstens teilweise (vornehmlich die tiefe  ren Temperaturstufen) durch Abfallwärme  irgend welcher Art aufgebracht werden kann.  Ganz besonders günstig ist der Fall, wo die  in die Anlage eingeführte Wärme in irgend  einer Weise nutzbar gemacht werden kann.  Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die  durch die Leitung 14 abfliessende mit     Brenn--          stoffstaub    beladene Luft in einen Feuerraum  eingeführt wird.

      Die     Durchfü'hrung    des Verfahrens führt  in den meisten Fällen auf die Verwendung  einer     einstufigen        Heissluftturbine    mit einem  ein- oder mehrstufigen     Kreiselverdichter.     Solche     Maschinengruppen    lassen     sieli    in au  sserordentlich vorteilhafter Weise bauen, in  dem die geeignete Drehzahl für die Turbine  und den     Verdiellter    sehr gut aufeinander ab  gestimmt sind. Man erhält infolgedessen ein  Minimum von Gewicht und von Platzbedarf.  Dies ist ganz besonders bei der Verwendung  auf Fahrzeugen irgend welcher Art von Be  deutung.

   Die     Regelbarkeit    solcher Gruppen  ist sehr     güngtig.    Es kommen beispielsweise  zur Beeinflussung des Betriebes in Frage:  Die Änderung der     Admissionstemperatur    der  Turbine, die Änderung der     Düsenquersc'hnitte     am     Zerkleinerer,    die Änderung allfällig zu  geführter     Hilfseneriie.     



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist     in     keiner Weise gebunden an die Art der zur  Verwendung<U>kommenden</U>     Masbhinen    für die  Verdichtung und für die Expansion. Ebenso  bestellt keine Beschränkung in der Wahl all  fälliger Hilfsmotoren und in der Art und  Weise der Einführung zusätzlicher Energie  in das System. Die Ausbildung- der Vorrich  tung für die Erwärmung des Arbeitsmittels  kann alle denkbaren Formen annehmen. Der  pneumatische     Zerkleinerer    kann irgend eine  Ausführungsform haben. Die Schaltungen  und Vorrichtungen zur Wärmeübertragung  können von den hier gezeigten Beispielen  abweichen.

   Betreffend Druck und Tempera  tur und das Verhältnis zwischen der Gesamt  menge des Arbeitsmittels und dem den     Zer-          kleinerer        durchiliessenden    Teil besteht unbe  schadet der beispielsweise     angegebenenWerte     keine Einschränkung. Im besonderen sei be  tont,     dass    auch hinter dem     Zerkleinerer        ein     nennenswerter Druck über Atmosphäre herr  schen kann, wie dies beispielsweise im Falle  von Brennstoffzerkleinerung in Verbindung  mit einer unter Druck arbeitenden Feuerung  in Frage kommt.

   Weder in     bezug    auf das  in Betracht kommende Mahlgut noch auf das  anzuwendende gasförmige Arbeitsmittel be  steht irgend eine Einschränkung.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zum Betrieb eines pneumati- sehen Zerkleinerers, dadurch gekennzeichnet, dass in ein gasförmiges Arbeitsmittel, von welchem wenigstens ein Teil zum Betrieb des Zerkleinerers dient, durch Verdichtung und Er%värmung eine grössere als zum Betrieb des Zerkleinerers erforderliche Energiemenge eingeführt wird, und dass der Energieüber- schuss in einer den Verdichter antreibenden Kraftmaschine ausgenutzt wird.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine grössere als zum Betrieb des Zerkleinerers erfor- derliehe Menge von Arbeitsmittel ver dichtet und erwärmt wird, und dass der Überschuss von Arbeitsmittel in einer den Verdichter antreibenden Kraftmaschine expandiert. L).
    Verfahren nach Unteransprue'h <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass das in der Kraftmaschine entspannte Arbeitsmittel zur Erwärmung des Arbeitsmittels zwi schen Verdichter und Kraftmaschine be nutzt wird. 3. Verfahren nach Unteransprueli <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass der expandie rende Überschuss von Arbeitsmittel als Sekundärluft in einer Feuerungsanlage verwendet wird. 4.
    Verfahren nach Unteransprueli <B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass von dem Ver dichter die gesamte Verbrennungsluft- menge cler Feuerungsanlage gefördert wird.
    <B>5.</B> Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das zum Be trieb des Zerkleinerers dienende Arbeits mittel auf einen höheren als den zum Be triebe des Zerkleinerers erforderlichen Druck verdichtet und nach erfolgter Er wärmung in einer zum Antrieb des Ver dichters dienenden Kraftmaschine wenig stens annähernd auf den zum Betrieb des Zerkleinerers notwendigen Druck entspannt wird.
    <B>6.</B> Verfahren nach Unteransprucli <B>5,</B> da- durch gekennzeichnet, dass dem Arbeits mittel nach der in der Kraftmascliine'er- folgten Expansion und vor dem Eintritt in den Zerkleinerer Wärme entzogen wird. <B>7.</B> Verfahren nach Unteransprucli <B>6,</B> da durch gekennzeichnet, dass die dem Ar beitsmittel entzogene Wärme wenigstens teilweise zur Erwärmung des verdichte ten Arbeitsmittels zwischen Verdichter und Kraftmaschine benutzt wird.
    <B>8.</B> Verfahren nach Unteranspruch<B>5,</B> da durch gekennzeichnet, dass in dem Falle, wo wenigstens ein Teil des Arbeitsmit tels hinter dem Zerkleinerer in einem Absclieider von dem erzeugten Feingut getrennt wird, dieser Teil zur Erwär mung des Arbeitsmittels zwischen Ver dichter und Kraftmaschine benutzt wird.
    <B>9.</B> Verfahren nach den Unteransprüclien <B>1</B> und<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass eine grössere als die für den Betrieb des Zer- kleinerers erforderliche Menge von Ar beitsmittel auf einen höheren als den zum Betriebe des Zerkleinerers notwendigen Druck verdichtet wird, und dass der Überschuss von Arbeitsmittel in einer Kraftmaschine auf einen tieferen als den zum Betrieb des Zerkleinerers erforder lichen Druck expandiert.
    <B>10.</B> Verfahren nach Unteranspruch.<B>9,</B> da durch gekennzeichnet, dass die in zweiter Stufe entspannte Überscbussmenge von Arbeitsmittel zur Erwärmung des Ar beitsmittels vor der Entspannung in erster Stufe benutzt wird. <B>11.</B> Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in dem Flusse des Arbeitsmittels ein Zusatzver dichter eingeschaltet ist. 12. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in das vom Hauptverdichter geförderte Arbeitsmittel noch ein zusätzliches verdichtetes gasför miges oder dampfförmiges Mittel einge führt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN118346553A (zh) * 2023-02-06 2024-07-16 李晓亮 带放大式发动机的汽车

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