CH183310A - Verfahren zur Herstellung von Elektroden für elektrolytische Kondensatoren. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Elektroden für elektrolytische Kondensatoren.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Elektroden für elektrolytische Kondensatoren. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zur Herstellung von Elektroden für elektrolytische Kondensatoren.
Bekanntlich ist die Kapazität eines Kon- densators proportional mit der Grösse der Elektrodenoberfläche. Weiter ist die Kapa zität umgekehrt proportional mit der Dicke der Dielektrikumschicht zwischen den Elek troden.
Die Erfindung bezweckt bei elektrolyti schen Kondensatoren pro Volumeneinheit eine sehr grosse Elektrodenoberfläche zu erhalten, so dass@grosse Kapazitäten in einem ganz klei nen Raum untergebracht werden können.
Zu diesem Zweck ist bereits vorgeschla- ben worden, die Elektrodenoberfläche aufzu- rauhen oder mit Unebenheiten zu versehen. Es hat sich gezeigt, dass durch Profilierung oder mechanisches Aufrauhen der Oberfläche nur eine geringe Vergrösserung erreicht wird.
Eine n-fache Oberflächenvergrösserung liesse sich zum Beispiel erreichen, falls die ganze Oberfläche mit kleinen kegelförmigen Spitzen versehen werden könnte, deren Grundflächendurchmesser D und deren Höhe H ist. Aus der Gleichung.
EMI0001.0019
ergibt sich:
EMI0001.0020
Für eine 10fache Vergrösserung kommt dies auf eine Höhe von ungefähr 5 D hin aus.
Es hält schwer, diese spitzen Kegel rein mechanisch, zum Beispiel mittelst Schneide werkzeugen, Bürsten, Sandstrahlen anzubrin gen; sie würden jedenfalls bei solchen gro ben Bearbeitungen eine sehr grosse Material dicke und folglich einen grossen Materialver brauch erfordern. Wenn man von dieser Er kenntnis ausgeht, kann geschlossen werden, dass bei mit der Sandstrahlwirkung vergleich baren Verfahren, die am meisten vorstehen- den Spitzen jeweils wieder weggeschlagen würden, und infolgedessen keine befriedi genden Ergebnisse erreicht würden.
Bekanntlich entsteht durch Ätzen oder Beizen reiner Metalle eine Oberflächenauf- rauhung, da sich die verschiedenen Kristalle des Metalles mit ungleicher Geschwindigkeit im Ätzmittel lösen.
Trotzdem zeigt es sich auch beim norma len Beizen von Aluminium, das als Material für die erwähnten Elektroden zunächst in Betracht kommt, dass die erwartete besondere Vergrösserung der Oberfläche beim fertig gestellten Kondensator nicht auftritt, was, wenn man von der erwähnten Kenntnis aus geht, vermutlich der Tatsache zuzuschreiben ist, dass infolge der zu schnellen und wirk samen Beizbearbeitung die der vorgenannten Anforderung entsprechenden Spitzen jeweils wieder weggebeizt werden.
Das Verfahren zur Herstellung von Elek troden für Elektrolytkondensatoren ist nun nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass zur Herbeiführung einer weitgehenden Oberflächenvergrösserung eine metallische Schicht mit mikroskopisch feinen Erhebun gen auf der Elektrodenoberfläche dadurch gebildet wird, dass von aussen eine dünne, vorzugsweise aus demselben Metall wie das jenige der Elektrode bestehende, Metall schicht aufgebracht wird.
Es hat sich nämlich gezeigt, dass bei ver schiedenen an sich bekannten Verfahren zum Anbringen einer Schicht, gerade die nach der Erfindung erforderlichen Oberflächen ent. stehen können.
So kann beispielsweise Metall (zum Bei spiel Aluminium) auf eine Aluminiumelek- trode nach Schoop aufgespritzt werden, wo. bei dann das Metall vorzugsweise in flüssi gem Zustand auf der Elektrodenoberfläche zerstäubt wird.
Elektrochemisch kann man die Elektro den zum Beispiel wie folgt bearbeiten: Aus einem Bade von Kryolith (1<B>Al,</B> Fa. 6NaF) und Calciumfluorid (3 Teile CaF2 auf 1 Teil Kryolith) schlägt man auf der Elektrode elektrolytisch, zum Beispiel bei einer Spannung von 8 bis 10 Volt und einer Stromdichte von 1,5 bis 3 Amp. per cm' Elektrodenoberfläche eine dünne Aluminium schicht nieder.
Die Aluminiumschicht lässt sich auch aus der Dampfphase dadurch anbringen, dass Aluminium aus dieser Phase auf der Elektro- denoberfläehe niedergeschlagen wird. Dabei kann man gleichzeitig elektrische Mittel an wenden und zum Beispiel die Aluminiumteil- chen positiv aufladen und auf einer negati ven Elektrode niederschlagen.
Auch erhält man die erforderliche, rauhe Oberfläche dadurch, dass Aluminiumteilchen, zum Beispiel aus einer Suspension aufge bracht und dann unter Wasserstoffzusatz an der Oberfläche festgesintert werden.
Die Erhebungen mit kleiner Grundfläche lassen sich gleichfalls dadurch erreichen, dass die Elektroden Spitzenentladungen ausgesetzt werden, wobei feine Teilchen nach den Elek troden überspringen und dort haften bleiben.
Beim Verfahren nach der Erfindung wird der Vorzug erhalten, dass die gewöhnlichen. ganz dünnen Elektrodenplatten verwendet werden können, so dass der Materialverbrauch gering bleibt, der Kondensator leicht ist und die Elektroden aufgerollt werden können. Die Platten haben zum Beispiel eine Dicke von weniger als 1 mm.
Das beschriebene Verfahren wird zweck mässig zur Vorbeugung unzeitiger Oxydation des Elektrodenmetalles und der Absorption von Unreinigkeiten im Vakuum ausgeführt.
Ferner kann es vorteilhaft sein, die Ober fläche vor oder nach der Bearbeitung, oder sowohl vor, als auch nach der Bearbeitung zu reinigen, zum Beispiel durch Beizen in einer stark verdünnten Laugenlösung.
Mehrere Ausführungsarten des beschrie benen Verfahrens können vorteilhaft kombi niert werden und hintereinander Anwendung finden.
Weiteres können die an sich ungenügen den, bekannten Verfahren mit jenem nach der Erfindung kombiniert werden, wobei zum Beispiel die ursprüngliche Elektroden oberfläche vorerst auf mechanischem Wege, zum Beispiel durch Bürsten mit feinen Me tallbürsten ganz fein profiliert wird.
Die auf erfindungsgemässe Weise vergrö sserte Oberfläche kann darauf in irgend einer bekannten Weise mit einer als Dielektrikum dienenden Oxydhaut überzogen werden.
Als Elektrolyt, in dem die Elektroden nach der Erfindung schliesslich angeordnet werden, kann man die bekannten in Glyzerin gelösten, ionisierenden Stoffe, zum Beispiel Natriumbikarbonat oder dergleichen verwen den.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Elektro den für elektrolytische Kondensatoren, da durch gekennzeichnet, dass zur Herbeifüh- rung einer weitgehenden Oberflächenvergrö sserung eine metallische Schicht mit mikro skopisch feinen Erhebungen auf der Elek- trodenoberfläche dadurch gebildet wird, dass von aussen eine dünne Metallschicht aufge bracht wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die aufzubringende Metallschicht aus demselben Metall wie dasjenige der Elektrode besteht. 2.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die feinen Erhebun gen auf der Oberfläche dadurch gebildet werden, dass die Metallschicht durch Auf spritzen aufgebracht wird. d. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die feinen Erhebun gen auf der Oberfläche dadurch gebildet werden, dass die Metallschicht auf elektro lytischem Wege niedergeschlagen wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die feinen Erhebun gen auf der Oberfläche dadurch gebildet werden, dass die Metallschicht aus einer Suspension aufgebracht wird. 5.Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die aus einer Suspen sion niedergeschlagenen Metallteilchen an der Oberfläche festgesintert werden. 6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sinterung unter Wasserstoffzusatz stattfindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE183310X | 1933-11-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH183310A true CH183310A (de) | 1936-03-31 |
Family
ID=3864353
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH183310D CH183310A (de) | 1933-11-16 | 1934-11-15 | Verfahren zur Herstellung von Elektroden für elektrolytische Kondensatoren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH183310A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE756216C (de) * | 1936-12-19 | 1952-10-13 | Siemens & Halske A G | Elektrolytisches Verfahren zum Aufrauhen der Oberflaeche einer Elektrode, insbesondere fuer elektrolytische Kondensatoren |
| DE1122177B (de) * | 1954-07-09 | 1962-01-18 | Siemens Ag | Verfahren zur Herstellung aufgerauhter Elektroden, insbesondere Aluminiumelektroden fuer Elektrolytkondensatoren |
| EP0104759A1 (de) * | 1982-09-27 | 1984-04-04 | Sprague Electric Company | Poröse Kondensator-Elektrode aus Tantal und ihre Herstellung |
-
1934
- 1934-11-15 CH CH183310D patent/CH183310A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE756216C (de) * | 1936-12-19 | 1952-10-13 | Siemens & Halske A G | Elektrolytisches Verfahren zum Aufrauhen der Oberflaeche einer Elektrode, insbesondere fuer elektrolytische Kondensatoren |
| DE1122177B (de) * | 1954-07-09 | 1962-01-18 | Siemens Ag | Verfahren zur Herstellung aufgerauhter Elektroden, insbesondere Aluminiumelektroden fuer Elektrolytkondensatoren |
| EP0104759A1 (de) * | 1982-09-27 | 1984-04-04 | Sprague Electric Company | Poröse Kondensator-Elektrode aus Tantal und ihre Herstellung |
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