CH183567A - Schaltung zur Verstärkung von Hoch- oder Mittelfrequenzschwingungen mit selbsttätiger Lautstärkeregelung. - Google Patents

Schaltung zur Verstärkung von Hoch- oder Mittelfrequenzschwingungen mit selbsttätiger Lautstärkeregelung.

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CH183567A
CH183567A CH183567DA CH183567A CH 183567 A CH183567 A CH 183567A CH 183567D A CH183567D A CH 183567DA CH 183567 A CH183567 A CH 183567A
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America Radio Corporation Of
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  Schaltung zur Verstärkung von Hoch- oder     Nittelfrequenzschwingungen          finit    selbsttätiger     Lautstärkeregelung.       Die Erfindung betrifft eine Schaltung  zur Verstärkung von Roch- oder Mittel  frequenzschwingungen, welche     derart    einge  richtet ist, dass eine selbsttätige Lautstärke  regelung eine Verstärkungsstufe, sowie eine  verstärkte selbsttätige     Lautstärkeregelung     der vorhergehenden Verstärkungsstufen er  halten wird.  



  Es wird in der Schaltung gemäss der Er  findung eine Röhre verwendet, die zwei Dio  den, sowie ein     Verstärkersystem    enthält,  das die Hoch- oder     Mittelfrequenzschwin-          gungen        verstäxkt,    wobei die verstärkten       Schwingungen    einer Diode zugeführt werden  und nach Gleichrichtung einen Gleichspan  nungsabfall über einen Widerstand im     Dio-          denkreis    herbeiführen.

   Dieser Gleichspan  nungsabfall regelt die     Gittervorspannung     und daher die Verstärkung des Verstärker  systems, -während die mit dieser Regelung  einhergehende     Anodenstromänderung    des       Verstärkersystems    den über einen in den    Stromkreis der zweiten Diode geschalteten  Widerstand auftretenden Gleichspannungs  abfall regelt, der den     Anodenstrom    der zwei  ten Diode bestimmt, der eine zur Regelung  des Verstärkungsgrades einer oder mehrerer  vorhergehenden     Verstärkerröhren    dienende  veränderliche     Spannung    entnommen wird.  



  Die Erfindung wird anhand des in der  Zeichnung dargestellten Ausführungsbei  spiels näher erläutert.  



  In der Zeichnung bezeichnet 5 die letzte  Hoch- oder     Mittelfrequenzverstärkerröhre     eines     Radioempfangsgerätes,    der andere       HochfrequenzvArstärkungsstufen    oder der  örtliche     Oszillator,    der erste Detektor, und  eine oder mehrere     Mittelfrequenzverstär-          kungsstufen    vorangehen, wie mit 6 schema  tisch angegeben     sind.    Die Röhre 5 ist eine       Duo-Diode-Pentode    mit einer Kathode 7,       einem    Steuergitter 8, einem     Schirmgitter    9,  einem Fanggitter<B>10,

  </B> einer     Anode    11 und  zwei     Diodenanoden    12 und 13.      Die zu verstärkenden     Wechselspannungen     werden über     einen        abgestimmten        Transfor=          mator    16 dem Steuergitter der Röhre 5 zu  geführt und verursachen verstärkte Schwin  gungen in dem Primärkreis eines gleichfalls       abgestimmten    Transformators 17.

   Die über  den Sekundärkreis in diesem Transformator       auftretenden    Wechselspannungen werden in  der durch die Anode 12 und die Kathode 7  gebildeten Diode gleichgerichtet und verur  sachen eine von der     Modulation    der Koch  oder     Mittelfrequenzschwingungen    abhängige       Niederfrequenzwechselspannung,    sowie einen  von der     Amplitude    der Trägerschwingung       abhängigen        Gleichspannungsabfall    über zwei  in Reihe geschaltete Widerstände 20 und 21.  Diese     Widerstände    sind für die Hoch- oder       Mittelfrequenzschwingungen    von einem Kon  densator 22, überbrückt.

   Die Niederfrequenz  wechselspannung an den Widerständen 20  und 21 steuert über ein aus den Widerstän  den 25 und 27 und einem Kondensator 26'  zusammengesetztes     Kopplungselement    das       Steuergitter    30 der     Niederfrequenzverstär-          kerröhre    23, in deren Anodenkreis ein Laut  sprecher 31 über einen Transformator 32  liegt.  



  Bei kleiner Amplitude der     Hoeh-    oder       Mittelfrequenzweehselspannung    an dem       Steuergitter    8 der Röhre 5 wird dessen       Vorspannung    durch den Gleichspannungs  abfall bestimmt, der über den Widerstand  20 und einen     Widerstand    40     auftritt,    der,       in    Reihe mit einem Widerstand 41, parallel  zu einem Widerstand 34 und einer Drossel  spule<B>3</B>5 geschaltet ist. Der Widerstand 34  liegt in der     Kathodenleitung    der Röhre 5  und wird somit von dem Anodenstrom der  letzteren durchflossen.

   Die Drosselspule 35  bildet zusammen mit     einem-Widerstand    38       einen        Spannungsteiler,    der bei 36 und 37  mit dem Plus-     bezw.    Minuspol einer     Ano-          denspannungsquelle    verbunden ist.

   Der  Gleichspannungsabfall über den Widerstand  34 ist bei     kleiner    Amplitude der Hoch- oder       Mittelfrequenzwechselspannung    grösser als  der Gleichspannungsabfall über die Drossel  spule 35, so dass     in    diesem Fall der Punkt    A ein höheres positives Potential als der  Punkt     D    hat und daher das Steuergitter 8  eine     negative        Vorspannung    in bezug auf die  Kathode 7 besitzt.

   Nimmt am Gitter 8 die  Hoch- oder     Mittelfrequenzwechselspannung     zu und fliesst     infolgedessen    in der Diode  12, 7 ein stärkerer gleichgerichteter Strom,  so wird der Punkt C des Widerstandes 20  mehr     negativ        in    bezug auf den     Punkt    A.  Das Gitter 8 erhält infolgedessen eine  grössere     negative        Vorspannung    und die Ver  stärkung der Röhre 5 nimmt ab.

   Der Ver  stärkungsgrad der letzten Hoch- oder     Mittel-          frequenzverstä.rkungsstufe    wird auf diese  Weise selbsttätig in Abhängigkeit von der  Amplitude der empfangenen     Schwingungen     geregelt.  



  Bei Zunahme der Amplitude der empfan  genen Schwingungen nimmt infolge der  immer grösser werdenden negativen     Vorspan-          nung    des Gitters 8 auch der Anodenstrom  der Röhre 5 ab. Dies hat eine Abnahme des  Spannungsabfalles über den     Widerstand    34  zur Folge, so     dass    bei bestimmter Amplitude  der empfangenen     Schwingungen    dieser       Spannungsabfall    demjenigen über die     Drr.SS"s--          selspule    35 gleich ist.

   Die     Vorspannung    der  Anode 13. der Diode 13, 7     wird    nun durch  die Differenz zwischen dem Spannungs  abfall über den Widerstand 34 und dem  jenigen über die     Drosselspule    35 bestimmt,  so dass bei. kleiner Amplitude der empfange  nen     Schwingungen    diese Anode     eine    nega  tive     Vorspannung    in bezug auf die     Kathode     besitzt. Ist jedoch der     Punkt    erreicht, bei  dem die Spannungsverluste über den Wider  stand .34 und die Drosselspule 3:5 gleich  sind, so wird diese negative     Vorspannung     der     Anode    13 aufgehoben.

   Nimmt     nun    die  Amplitude der empfangenen     Schwingungen     weiter zu, so wird die Diode 13, 7 von  Strom durchflossen. Dieser Strom führt  über einen Widerstand 45 einen Gleichspan  nungsabfall herbei, der von der     Amplitude     der empfangenen Schwingungen abhängig  ist. Dieser Spannungsabfall regelt selbst  tätig die Verstärkung der vorhergehenden  Verstärkungsstufen 6, da die Gittervorspan-           nung    der     Verstärkerröhren    dieser vorher  gehenden Stufen über Leitungen 47 dem  Widerstand 45 entnommen werden.  



  Wie bereits erwähnt wurde, ist bei klei  ner Amplitude der empfangenen Schwingun  gen der Spannungsabfall über den Wider  stand 34 grösser als der Spannungsabfall  über die Drosselspule 35, so dass die Anode  12 der Diode 12, 7 in bezug auf die Kathode  eine negative     Vorspannung    erhalten würde.  Dies ist im Hinblick auf Verzerrungen un  erwünscht. Um diese     negative.Vorspannung     auszugleichen, ist in Reihe mit den Wider  ständen 20 und 21 ein Widerstand 48 ge  schaltet, der mit dem Pluspol 36 der     Ano-          denspannungsquelle    verbunden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltung zur Verstärkung von Hoch- oder Mittelfrequenzschwingungen mit selbst tätiger Lautstärkeregelung, bei der eine Röhre verwendet wird, die zwei Dioden, so- wie ein Verstärkersystem enthält, das die Hoch- oder Mittelfrequenzschwingungen ver stärkt, wobei die verstärkten Schwingungen einer Diode zugeführt werden und nach Gleichrichtung einen Gleichspannungsabfall über einen Widerstand im Diodenkreis her beiführen, dadurch gekennzeichnet,
    dass die ser Gleichspannungsabfall die Gittervor- spannung und daher den Verstärkungsgrad des Verstärkersystems regelt, und dass die mit dieser Regelung einhergehende Anoden stromänderung des Verstärkersystems den über einen in dem Stromkreis der zweiten Diode liegenden Widerstand auftretenden Spannungsabfall regelt, der den Anoden strom der zweiten Diode bestimmt,
    der eine zur selbsttätigen Regelung des Verstärkungs grades einer oder mehrerer vorhergehen den Verstärkerröhren dienende veränderliche Spannung entnommen wird.
CH183567D 1934-07-28 1935-07-24 Schaltung zur Verstärkung von Hoch- oder Mittelfrequenzschwingungen mit selbsttätiger Lautstärkeregelung. CH183567A (de)

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US183567XA 1934-07-28 1934-07-28

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CH183567D CH183567A (de) 1934-07-28 1935-07-24 Schaltung zur Verstärkung von Hoch- oder Mittelfrequenzschwingungen mit selbsttätiger Lautstärkeregelung.

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