CH183639A - Elektrische Heizeinrichtung. - Google Patents

Elektrische Heizeinrichtung.

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CH183639A
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Vargas Jose Munoz De
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Vargas Jose Munoz De
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Description


  Elektrische     Heizeinrichtung.       Die Erfindung hat eine elektrische     Heiz-          einrichtung    zum Gegenstand,     insbesondere     für Herde und Öfen und     bezweckt,    .den       Wirkungsgrad    derselben zu verbessern, die       Lebensdauer    der     Heizelemente    zu verlängern  und deren Herstellung zu verbilligen.  



       Bei    den bisher bekannten, fast allgemein  verwendeten     Heizeinrichtungen    ist der Heiz  widerstand in eine feuerfeste Masse     gebettet,     die eng mit einer gegossenen Eisenplatte ver  bunden ist, deren     glatte    Oberfläche die Heiz  fläche bildet. Diese     Körper    haben eine be  trächtliche Masse, deren Erwärmung einen  grossen Teil der elektrischen Energie erfor  dert und     Zeitverlust    verursacht.  



  Die geschlossene Platte erfordert die Ver  wendung von Töpfen und Gefässen mit voll  kommen ebenem Boden, aus welchem     Grunde     auch für elektrische Herde Spezialgefässe  verkauft werden, die mechanisch geglättete  Böden haben, die fünf bis sechs Mal dicker  sind als bei     normalen    Gefässen.

   Ihre Er  wärmung     erfordert    natürlich eine grössere  Wärmemenge als ein normales     Kochgerät.       Aber auch wenn derartige Spezialgefässe  nicht verwendet werden würden, so     müssten     doch grössere     Energieverluste    in     Kauf    ge  nommen werden wegen des     Luftkissens,    das  sich zwischen der     Kochplatte    und dem un  ebenen Boden der üblichen Kochgefässe bildet.  



  Durch die Verwendung von Spezialkoch  gefässen kann der     geschilderte    Mangel     nicht     ganz behoben werden, zumal im     Lauf    der  Zeit der glatte Gefässboden sich verändert  und auch die     Heizplatte        Verziehungen    er  leidet, die ihren grössten     Vorzug,    nämlich die  ebene Heizfläche aufhebt.  



  Diese Nachteile sollen durch die elek  trische     Heizeinrichtung    gemäss vorliegender  Erfindung vermieden werden .durch Anord  nung einer Anzahl Heizplatten mit vonein  ander unabhängigen elektrischen     Heizelemen-          ten,    welche     Heizplatten    zwecks     Andrückung     gegen den Gefässboden voneinander getrennt  elastisch abgestützt sind.  



  Die     Heizplatten    können in den verschie  densten Formen und ihre elastische Lagerung           kann    in allen möglichen     Lösungen    ausgeführt  werden.  



  In der Zeichnung ist eine     beispielsweise     Ausführungsform der Erfindung     dargestellt.          Fig.    1 zeigt einen     Schnitt.    durch eine       Heizplatte,          Fig.    2 eine Draufsicht zu     Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt durch eine Kochein  richtung, I       Fig.    4 eine Draufsicht zu     Fig.    3 und       Fig.    5 ein     Schaltungsschema.     



  Die Heizplatte nach     Fig.    1 und 2 weist  ein Heizelement auf, das -in einer zylindri  schen Metallkapsel     S    angeordnet ist und eine  elektrische     Wid-erstandsheizspule        R    aufweist,  die über einen     Isolierkern    X gewickelt     ist.     Die Heizspule R ist     durch    die     Micanitplatten          W    und T gut von der Kapsel     S'    isoliert.

   Die  Enden     L1,        L2    der     Heizspule    gehen durch  den feuerfesten Teil Y nach aussen, der zu  diesem Zweck zwei     in,der    Zeichnung erkenn  bare Bohrungen besitzt. Der     feuerfeste    Teil  Y liegt innerhalb der     Platte    Y,. welche     mit     dem Wulst Z den Abschluss der Kapsel     :S     bildet.- Auf dem Teil Y ist eine konische  Spiralfeder F     angebracht.     



  Bei der Kocheinrichtung nach     Fig.    3 und  4 sind an einer     Grundplatte    A eine Anzahl       Heizplatten    nach     Fig.    1 und 2 angeordnet.  Diese Heizplatten - 12 im vorliegenden  Fall - sind auf der     Grundplatte    A symme  trisch angeordnet. Die Platte A besitzt zylin  drische Eindrehungen H, in denen die koni  schen Federn F ruhen. Die     Spannung    der       untersten    Windung ,der Feder F drückt diese  fest gegen die Wandung der Eindrehung H.

    Wenn alle Federn in Art und     Material    gleich  sind und alle     Heizplatten    das gleiche Ge  wicht haben, so liegen die obern Flächen  der Elemente in einer waagrechten Ebene.  Da     nun    infolge der     Elastizität    der konischen  Federn F die     Heizplatten    bei Druck von  aussen jede Stellung annehmen können, so  passt sich die     Heizfläche    dieser     Platten    dem  entsprechenden Teil des Gefässbodens an,  auch wenn diesem eine dem jeweiligen Zweck  entsprechende Form gegeben ist.

   So zeigt  zum Beispiel die     Fig.    3 die geneigte Heiz-    platte C übertrieben die     Stellung,    welche  diese Platte einnehmen     würde,    wenn man auf  die Heizplatten ein Gefäss mit     konkavgewölb-          tem    Boden setzen würde.  



  Jede Heizplatte ist also in ihrer Beweg  lichkeit völlig unabhängig von den andern  und kann sich jedem     beliebigen    Gefässboden  anpassen. Damit die Federn F nicht über  lastet werden, wenn sehr schwere Gefässe auf  gesetzt werden, sind zwei     feste    Anschläge D  und ein beweglicher     Anschlag    E vorgesehen,  .der bei aufgesetztem Gefäss auf der Grund  platte A     aufliegt    und dann .gleich hoch wie  die     Anschläge    D ist. Die Federn können  somit beim Aufsetzen eines Gefässes nur so  stark zusammengedrückt werden, bis das       Gefäss    auf den Anschlägen aufruht.  



  Der bewegliche Anschlag E bildet den  Teil eines Schalters, indem er durch die  Grundplatte A hindurchgeführt ist und im  untern Teil ein Kontaktstück     Il'    besitzt, das  mit dem Ende J der     elektrischen    Leitung  verbunden ist. Der Anschlag E wird durch  .die     elastische    Zunge I, die mittels ;der  Schraube     G    an der     Platte    A befestigt ist,  gesteuert und nimmt gewöhnlich die .gezeich  nete Stellung ein.

   Wenn     nun    ein Gefäss auf  die Kochplatte gesetzt wird, dessen Boden  genügend gross ist, um auf dem     Anschlag     E aufzuliegen, so wird dieser nach. unten ge  drückt, wodurch die Teile     K    und<I>L</I> zur Be  rührung gebracht werden und den Strom  kreis für die     Heizelemente    schliessen. Der  Teil L kann ebenfalls nach unten bewegt  werden und sich infolge -der Feder     M        genau     an     K    anpassen.  



  Der     Stromkreis    für die Heizelemente  kann auf verschiedene Weise geschlossen  werden. In     Fig.    5 ist eine Schaltanordnung  dargestellt, die gewählt werden kann, um die       Wärmeabgabe    zu regeln, was durch Zu- oder  Abschaltung mehrerer     Heizelemente    gesche  hen kann.  



  In     Fig.    5 bedeuten die kleinen     greise    T       .die    Enden der in den Heizelementen ein  gebetteten Widerstände.  



  Mit C', C", C"' sind einpolige     Schalter     bezeichnet, von denen jeder drei in Serie ge-      schaltete     Heizelemente    betätigt. Um aber in  dem     Beispiel    nicht vier     Schalter    anzubringen,  die den zwölf     Heizelementen        entsprechen     würden, sind die drei Heizelemente A' mit  den Elementen     B'    parallel geschaltet     und     werden durch den Einzelschalter C' betätigt.  



  Die     Enden    der Leitungen der in Serie  geschalteten Elemente sind im Polschuh     \J     vereinigt, der am Kontakt     K    angeschlossen  ist, der zusammen mit dem Kontakt L und  dem     vorbeschriebenen        Schalteranschlag    L'  einen Schalter bildet.  



  Die Einschaltung der Schalter<B><I>C</I></B>, C",  C"' löst keinerlei Wirkung aus, solange nicht  die Kontakte     K    und<I>L</I> des Schalters E,     K,        I,     geschlossen sind, der ausserhalb des Kreises  angeordnet ist, auf dem die     Mittelpunkte    der  äussersten Heizelemente liegen. Wenn daher  Gefässe aufgesetzt werden, deren Boden  kleiner ist, als der Kreis U     (Fig.    4), so wird  der     Schalter    E,     K,   <I>L</I> nicht eingeschaltet, so  dass die Verwendung zu kleiner Gefässe ver  mieden ist.  



  Die Masse des zu erhitzenden Platten  materials ist bei der beschriebenen Heizein  richtung unbedeutend; denn das Blech, aus  dem die Heizplatten hergestellt werden, kann  dünn sein. Das Gesamtmaterial der Heiz  platten einer Einrichtung der beschriebenen  Art beträgt im Höchstfalle nur den zehnten  Teil des Materials, das bei den bisher üb  lichen Kochplatten verwendet wird. Dieser  Umstand bringt natürlich eine bedeutende       Abkürzung,der    zur Anheizung erforderlichen  Zeit mit sich, die sogar bei einer einzelnen  Heizplatte praktisch     gleich    Null ist.  



  Aus der vorstehenden Beschreibung der  Wirkungsweise der beschriebenen Heizplatten  geht klär hervor, dass sich in jedem prak  tisch denkbaren Falle die aus mehreren klei  nen     Heizflächen        gebildete        Gesamtkochfläche     ganz individuell jedem Gefässboden anpasst.  Dadurch wird eine ganz bedeutende Strom  ersparnis erzielt, weil die sonst üblichen  Wärmeverluste     fortfallen,    die sich durch  die     Miterwärmung    der Luftkissen ergeben,  die sich notgedrungen zwischen Gefässboden    und der bisher benutzten starren, geschlos  senen Kochplatte bilden.

   Als Beweis hier  für sei angegeben,     dass    zwischen der Erwär  mung von Wasser in einem Kessel auf der  beschriebenen     Einrichtung    und in einem elek  trischen Kocher praktisch kein Unterschied  im Wirkungsgrad besteht, während die glei  che Leistung bei einer üblichen massiven  Kochplatte 80% mehr Strom erfordert.  



  Hieraus und aus andern vorgenommenen  Versuchen ergibt sich, dass die aus mehreren  beweglichen Heizplatten hergestellte Einrich  tung der beschriebenen Art     etwa        35    bis 40  weniger Strom erfordert, als die übliche  massive     Platte.     



  Dadurch, dass ferner bei Benutzung zu  kleiner Gefässe der Schaltanschlag E nicht       betätigt    wird, werden auch die Stromver  luste ausgeschlossen, die entstehen, wenn zu  kleine Gefässe bei :den üblichen     Kochplatten     benutzt werden.  



  Durch die Anwendung     von,die        Benutzung     zu kleiner Gefässe ausschliessender Schalter  anschläge wird gleichzeitig die selbsttätige  Ausschaltung des Stromes beim Abnehmen  eines Gefässes normaler Grösse bewirkt, wo  durch wiederum der Wirkungsgrad der Ein  richtung grösser ist als bei den starren, mas  siven Platten, bei denen die Ausschaltung  zu spät erfolgt und häufig vergessen wird.  



  Schliesslich wird bei der beschriebenen       Heizeinrichtung    durch     :die    Einfachheit in der       Serienherstellung    der einzelnen Heizplatten  und in ihrer Einsetzung in eine     Grundplatte     des Herdes die     Herstellung    der elektrischen  Kochplatten, Herde und" Öfen verbilligt.  Auch Ausbesserungen der     Heizplatten    sind  einfach und billig; es genügt, die beschädigte  Platte herauszunehmen und sie durch eine  neue zu ersetzen, deren Preis gering ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Heizeinrichtung, gekennzeich net durch eine Anzahl Heizplatten mit von einander unabhängigen elektrischen Heiz- elementen, welche Heizplatten zwecks An drückung gegen den Gefässboden voneinan der getrennt.elastisch abgestützt sind. UNTERANSPRtTCHE: 1. Elektrische Heizeinrichtung nach Patert- anspruch, gekennzeichnet durch einen an einer Grundplatte angeordneten und durch Aufsetzen eines Gefässes auf die Heiz platten betätigten Schalter.
    2. Elektrische Heizeinrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (T, K, L) ausserhalb des greises angeordnet ist, auf dem die Mittelpunkte der äussersten Heizelemente liegen. 3.
    Elektrische Heizeinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Anschläge vorgesehen sind, die das auf die Heizplatten aufgesetzte Gefäss nach Abwärtsdrückungder elastisch gelagerten Heizplatten um. einen bestimmten Betrag abstützen. 4.
    Elektrische Heizeinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reizwiderstände der Heizelemente zwecks Regelung der Wärme gruppenweise mit je einem von mehreren Schaltern verbun- ,densind. 5. Elektrische Heizeinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur elastischen Lagerung der Heizplatten konische Spulenfedern vorgesehen sind, die mit ihrer im Durchmesser grössten Windung unter Druck in je einer zylin drischen Ausdrehung der Grundplatte liegen.
CH183639D 1934-10-20 1935-02-02 Elektrische Heizeinrichtung. CH183639A (de)

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