CH183946A - Vorrichtung an Wärmeübertragungsanlagen, insbesondere Warmwasserbereitern. - Google Patents

Vorrichtung an Wärmeübertragungsanlagen, insbesondere Warmwasserbereitern.

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CH183946A
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Gasaccumulator Sv Aktiebolaget
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Gasaccumulator Svenska Ab
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  • Heat-Pump Type And Storage Water Heaters (AREA)

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  Vorrichtung an     Wärmeübertragungsanlagen,    insbesondere     Warmwasserbereitern.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Vorrichtung an solchen     Wärmeüber-          tragungsanla.gen,    zum Beispiel Warmwasser  bereitern, die ein aus einem Dampferzeuger  und einem Dampfkondensator bestehendes       Zirkulationssystem,    sowie ein in Verbindung  mit diesem System angeordnetes Expansions  gefäss enthalten. Der bei solchen Anlagen im  Dampferzeuger gebildete Dampf wird zum  Kondensator übergeführt, wo er unter Ab  gabe seiner     Dampfbildungswärme    konden  siert wird.

   Darnach wird das Kondensat  durch eine     Kondensatrückleitung    wieder zum  Dampferzeuger zurückgeleitet. Das Expan  sionsgefäss ist über eine Expansionsleitung  mit der     Kondensatrtickleitung    verbunden und  dient dazu, die Expansion der     Kondensat-          flüssigkeit    zu ermöglichen und die vom  Dampf verdrängte Flüssigkeitsmenge aufzu  nehmen.  



  Diese Flüssigkeitsmenge     variert    je nach  den Temperaturschwankungen in dem den         Dampfkondensator    umgebenden Medium, das  für den Fall, dass die Anlage für Warm  wasserbereitung eingerichtet ist, aus dem  zur Erwärmung vorgesehenen Wasser be  steht. Erhöht sich die Temperatur des er  wähnten Mediums, so verringert sich die  Wärmeabgabe pro Flächeneinheit beim  Dampfkondensator. Der Dampf erfordert  dann eine grössere     Kondensationsfläche    und  füllt also einen grösseren Teil des Gesamt  raumes im     Zirkulationssystem    aus.

   Ein Teil  der Flüssigkeit im     Zirkulationssystem    wird  folglich vom Dampf verdrängt und wird in  das Expansionsgefäss     hinaufgepresst.    Ver  ringert sich die     Temperatur    des den Dampf  kondensator umgebenden Mediums, so erhält  man in entsprechender Weise eine Erhöhung  des Flüssigkeitsvolumens im     Zirkulations-          system,    während sich     die    Flüssigkeitsmenge  im Expansionsgefäss verringert. In der Ex  pansionsleitung erfolgt also ein Hin- und       Herströmen    der Flüssigkeit.

        Bei derartigen Flüssigkeitsströmungen  steigt warme Flüssigkeit aus dem     Zirkula-          tionssystem    und eventuell auch Dampf in das  Expansionsgefäss hinauf. Der Inhalt des Ex  pansionsgefässes wird hierbei erwärmt und  verdunstet sehr schnell.  



  Ferner kann es vorkommen, dass die im  Expansionsgefäss abgekühlte Flüssigkeit in  den Dampferzeuger     hinunterströmt    und in  diesem eine Dampfkondensation mit nachfol  gender Druckverringerung hervorruft. Wenn  Dampf in die Expansionsleitung hinaufsteigt,  erfolgt gleichfalls ein Druckabfall, da sich  die Höhe der den Druck     bestimmenden    Was  sersäule verringert. Die Druckverhältnisse  sind also unstabil, was unter anderem zur  Folge hat, dass ein Hin- und Herpendeln der  Flüssigkeit     zwischen    dem     Zirkulationssystem     und dem Expansionsgefäss     eintritt.     



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die  Schaffung einer Vorrichtung, mittelst wel  cher derartige Nachteile beseitigt werden. Sie  ist dadurch gekennzeichnet, dass das Expan  sionsgefäss und das     Zirkulationssystem    über  ein Flüssigkeitsgefäss von solcher Beschaffen  heit miteinander verbunden sind, dass aus  dem     Zirkulationssystem    ausströmende warme  Flüssigkeit in dem Flüssigkeitsgefäss befind  liche kältere Flüssigkeit verdrängt, welch  letztere in das Expansionsgefäss hinauf  gepresst wird; und dass bei einer nachfolgen  den Flüssigkeitsströmung in entgegengesetz  ter Richtung die im Flüssigkeitsgefäss an  gesammelte warme Flüssigkeit wieder zum       Zirkulationssystem    zurückgeleitet wird.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des.  



       Fig.1-    ist ein Vertikalschnitt einer     Wärme-          Übertragungsvorrichtung    der in Frage kom  menden Art, die für     Warmwasserbereitung     bestimmt und in Verbindung mit einem  Kochherd für Dauerbrand und festen Brenn  stoff gebracht ist, und       Fig.    2 zeigt in grösserem Massstab ein  Detail der Vorrichtung nach der vorliegenden       Erfindung.       In     Fig.1    bezeichnet 1 einen Warmwasser  behälter zum Beispiel für Haushaltzwecke,  aus dem das Wasser durch ein Rohr 2 ab  gelassen werden kann, während gleichzeitig  Wasser durch ein anderes Rohr $ zugeführt  werden kann.

   Der Behälter 1 ist zwecks  Wärmeisolierung mit einer Schicht     Isolier-          inaterial    4 umgeben. Im Behälter 1 ist eine  Rohrschlange 5 angeordnet, von deren oberem  und unterem Ende je eine Rohrleitung 6       bezw.    7 durch den Behälterboden herunter  führt. Vom höchsten Punkt der Rohrleitung  6 für ein mit einem Hahn 8 versehenes Rohr  9 zur     Entlüftung    des Systems aus dem Be  hälter heraus.  



  Die Rohre 6 und 7 sind an das obere       bezw.    untere Ende einer Rohrschlange 10 an  geschlossen, welche die Feuerstätte 11 eines  Dauerbrandherdes 12 umgibt. Dieser Herd  enthält einen zylindrischen, wärmeakkumu  lierenden Schacht 13, dessen unterer Teil sich  gegen die Feuerstätte 11 des Herdes zu er  streckt und dessen oberer Teil eine der Koch  platten 14 des Herdes darstellt. Der wärme  akkumulierende, zylindrische Schacht 13 bil  det     einen    Behälter für den Brennstoff, bei  spielsweise Anthrazit oder     Koks,    der von die  sem Behälter aus der Feuerstätte 11 zu  geführt wird. Die Verbrennung des Brenn  stoffes erfolgt auf einem Rost 15, wobei Luft  durch eine geeignete Öffnung unter dem Rost  zugeführt wird.

   Die     Verbrennungsgase    um  spülen den wärmeakkumulierenden Zylinder       13,    geben Wärme an diesen ab und ent  weichen durch den Schornstein 16. Der  Brennstoff wird dem Brennstoffschacht durch  eine Öffnung 17 zugeführt, die mit einem  Deckel 18 verschliessbar ist, und der Herd ist  mit einer ihn umgebenden Schicht 19 aus  wärmeisolierendem Material, sowie mit einem,  zu demselben Zweck angeordneten, wärme  isolierenden, abnehmbaren Deckel 20 ver  sehen.  



  Wie aus     Fig.    1 hervorgeht, bilden die  Rohrschlangen 5 und 10 nebst den Rohr  leitungen 6 und 7 ein geschlossenes     Zirkula-          tionssy        stem.    Die Rohrschlange 10 bildet  den Dampferzeuger. In diesem bildet sich      also Dampf, der durch die Leitung 6 der  Rohrschlange 5 zugeführt wird, in welcher  sich der Dampf kondensiert. Das Kondensat  wird durch die     Kondensatrückleitung    7 zum  Dampfgenerator zurückgeführt.  



  An die     Kondensatrückleitung    7 ist das  obere Ende einer Expansionsleitung 21 an  geschlossen. Das untere Ende dieser Leitung  mündet in ein Expansionsgefäss 22, das über  dem Warmwasserbehälter 1 angeordnet ist  und mit der Aussenluft durch eine Öffnung  23 in Verbindung steht.    In die Expansionsleitung 21 ist das Flüs  sigkeitsgefäss 24     (Fig.    1 und 2) mit einer Zu  laufleitung 25 und einer Ablaufleitung 26  eingeschaltet. Die     Zulaufleitung    25 mündet  in den obern Teil des Gefässes ein, während  die Ablaufleitung 26 an den untern Teil des  Gefässes angeschlossen ist. Sowohl die Ab  lauf-, als auch die     Zulaufleitung    befinden  sich     teilweise    innerhalb der Wände des Ge  fässes 24.

   Die     Zulaufleitung    25 ist an die       Kondensatrückleitung    7 des     Zirkulations-          systems    und die Ablaufleitung 26 an das Ex  pansionsgefäss 22 angeschlossen. Das Gefäss  24 ist ferner an seinem obern Ende mit einer  Entlüftungsvorrichtung versehen, die aus  einem Ventil 27 besteht.  



  Wenn nun aus dem     Zirkulationssystem     warme Flüssigkeit ausströmt, wird dieselbe  in den obern Teil des Flüssigkeitsgefässes 24  eingeführt. Infolge ihres kleineren spezi  fischen Gewichtes neigt diese warme Flüssig  keit nicht dazu, sich mit der in dem Gefäss 24  befindlichen abgekühlten Flüssigkeit zu ver  mischen, sondern nur diese letztere wird in  das Expansionsgefäss     hinaufgepresst.    Erst  wenn der Vorrat des Flüssigkeitsgefässes an  kalter Flüssigkeit ziemlich entleert ist, kann  die  arme Flüssigkeit in das Expansions  gefäss hinaufgedrückt werden.

   Wenn der  Flüssigkeitsströmung in der Richtung zum  Expansionsgefäss 22 eine Flüssigkeitsströ  mung in entgegengesetzter Richtung folgt,  wird die im Flüssigkeitsgefäss 24 vorhandene  warme Flüssigkeit wieder in das     Zirkula-          tionssystem    zurückgedrückt. Unter der Vor-         aussetzung,    dass nicht allzu grosse Flüssig  keitsströmungen zwischen dem     Zirkulations-          system    und dem Expansionsgefäss entstehen,  ergibt sich also kein     direkter    Flüssigkeitsaus  tausch zwischen dem Expansionsgefäss und  dem     Zirkulationssystem.    Die Flüssigkeit im  Expansionsgefäss bleibt infolgedessen kalt  und verdunstet nur sehr langsam.  



  Um eine Wärmeübertragung zwischen  dem     Zirkulationssystem    und dem Expan  sionsgefäss weiter zu verhindern, sind die in  nerhalb des Flüssigkeitsgefässes 24     (Fig.    2)  liegenden Teile der Zu- und Ablaufleitung 25       bezw.    26 wärmeisoliert ausgeführt. Zu die  sem Zwecke sind diese Teile doppelwandig.  Zu demselben Zwecke kann die Zu-     und    Ab  laufleitung ganz ausserhalb des Flüssigkeits  gefässes 24 angeordnet werden, wie in     Fig.    1  angedeutet ist.  



  Das Gefäss 24 hat, wie aus     Fig.    1 und 2  ersichtlich, zweckmässig eine längliche Form,  und seine längste Ausdehnung erstreckt sich  in der Vertikalen. Hierdurch verkleinert sich  die Kontaktfläche zwischen warmer und kal  ter Flüssigkeit, und mithin erhöht sich der  Leitungswiderstand für die Wärmeübertra  gung zwischen der Flüssigkeit in dem obern,       wärmeren    Teil des Gefässes und der Flüssig  keit in seinem untern, kälteren Teil. Zum  gleichen Zweck besteht das Gefäss 24 zweck  mässig aus verhältnismässig dünnen Wänden  oder Wänden aus wenig wärmeleitendem       :Material.     



  Wie bereits erwähnt worden ist, wird die  aus dem     Zirkulationssystem        ausströmende     warme Flüssigkeit im     Flüssigkeitsgefäss    24  akkumuliert, wenn in der Expansionsleitung  in der Richtung zum Expansionsgefäss eine  Flüssigkeitsströmung entsteht. Wenn die  Flüssigkeitsströmung hernach ihre Richtung  ändert, wird dieselbe warme Flüssigkeit zum       Zirkulationssystem    zurückgeleitet.

   Die in  dem Expansionsgefäss befindliche kalte Flüs  sigkeit hat also keine Gelegenheit, in den       Dampfgenerator    hinunter zu gelangen, wo  sie eine     Dampfkondensation    mit nachfolgen  dem Druckabfall im System und kräftiger           Einsaugung    von     Flüssigkeit        verursachen          würde.     



  Ferner verhindert die beschriebene Vor  richtung, dass Dampf, der aus dem     Zirkula-          tionssystem    in die     Expansionsleitung    ein  dringt, einen Druckabfall im System hervor  ruft. Der Dampf wird     nämlich    in dem Flüs  sigkeitsgefäss 24 angesammelt. Das Flüssig  keitsniveau in diesem Gefäss wird herunter  gedrückt, und anstatt sich zu verringern, er  höht sich der Druck etwas.  



  Diese Vorrichtung erzeugt also eine Sta  bilisierung der Druckverhältnisse und ver  hindert hierdurch, dass ein Hin- und Her  pendeln der Flüssigkeit zwischen dem     Zir-          kulationssystem    und dem Expansionsgefäss       stattfindet.     



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich ist das Flüs  sigkeitsgefäss 24     tiefer    angeordnet als das       gondensor-Schlangenrohr    5. Diese Anord  nung des Flüssigkeitsgefässes trägt offenbar  dazu bei, die Stabilität der Druckverhält  nisse zu erhöhen. Dampf, der aus dem     Zir-          kulationssystem    in die     Verbindungsleitung     zwischen der     Kondensatrückleitung    7 und  dem Flüssigkeitsgefäss 24 ausströmt, erzeugt  nämlich bereits bei seinem Durchgang durch  diese     Verbindungsleitung    eine Druckerhö  hung im System.  



  Obwohl die Erfindung vorstehend in Ver  bindung mit einem     Warmwasserbereiter    be  schrieben worden     ist,    beschränkt sie sich na  türlich nicht auf die     Verwendung    in Verbin  dung mit solchen     Vorrichtungen.    Die     Erfin-          dun.g    ist vielmehr für die Verwendung bei  jeder Art von     Wärmeübertragungsvorrich-          tungen        bestimmt,    welche einen Dampferzeu  ger, einen     Dampfkondensator    und ein Ex  pansionsgefäss enthalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Wärmeübertragungsan- lagen, die ein aus einem Dampferzeuger und einem Dampfkondensator bestehendes, ge schlossenes Zirkulationssystem, sowie ein in Verbindung mit diesem System angeordnetes Expansionsgefäss enthalten,
    welch letzteres je nach den Temperaturschwankungen in dem den Dampfkondensator umgebenden Medium Flüssigkeit aus dem Zirkulationssystem auf nimmt bezw. zu diesem zurückführt, dadurch gekennzeichnet, dass das Expansionsgefäss (22) und.
    das Zirkulationssystem über ein Flüssigkeitsgefäss (24) von solcher Beschaf fenheit miteinander verbunden sind, dass aus dem Zirkulationssystem ausströmende, warme Flüssigkeit in dem Flüssigkeitsgefäss befind liche, kältere Flüssigkeit verdrängt, welch letztere in das Expansionsgefäss (22) hin auf gepresst wird, und dass bei einer nach folgenden Flüssigkeitsströmung in entgegen gesetzter Richtung die im Flüssigkeitsgefäss angesammelte warme Flüssigkeit wieder zum Zirkulationssystem zurückgeleitet wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zulauf leitung (25) des Flüssigkeitsgefässes (24) aus dem Zirkulationssystem im obern Teil des Flüssigkeitsgefässes (24) ausmündet, während die Ablaufleitung (26) des Flüs sigkeitsgefässes (24) zum Expansionsgefäss (22) im untern Teil des Flüssigkeits gefässes (24) ausmündet. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei welcher sieh Teile der Zulaufleitung (25) und der Ablauf leitung (26) innerhalb der Wände des Flüssigkeitsgefässes befinden, dadurch ge kennzeichnet, dass diese Teile wärmeiso liert sind. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die genannten Teile zwecks Wärmeisolation mit doppelten Wänden versehen sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Flüssig keitsgefäss (24) eine längliche Form be sitzt und so angeordnet ist, dass seine längste Ausdehnung in der Vertikalen liegt. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Flüssig- keitsgefäss (24) an seinem obern Teil mit einer Entlüftungsvorrichtung (27) ver sehen ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Flüssig- keitsgefäss (24) tiefer liegt als der Dampf kondensator (5).
CH183946D 1934-11-15 1935-08-29 Vorrichtung an Wärmeübertragungsanlagen, insbesondere Warmwasserbereitern. CH183946A (de)

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