CH163224A - Wärmeübertragungsvorrichtung. - Google Patents

Wärmeübertragungsvorrichtung.

Info

Publication number
CH163224A
CH163224A CH163224DA CH163224A CH 163224 A CH163224 A CH 163224A CH 163224D A CH163224D A CH 163224DA CH 163224 A CH163224 A CH 163224A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
steam
condenser
container
pipe
water
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gasaccumulator Sv Aktiebolaget
Original Assignee
Gasaccumulator Svenska Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gasaccumulator Svenska Ab filed Critical Gasaccumulator Svenska Ab
Publication of CH163224A publication Critical patent/CH163224A/de

Links

Landscapes

  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description


      Wärmeübertragungsvorrichtung.       Vorrichtungen zur Wärmeübertragung       iiiittels.t    Dampf sind bekannt, bei :denen ein  Dampfgenerator und ein Dampfkondensator  vorgesehen     sind,    die durch Leitungen mit  einander verbunden sind, wobei das     Kond-n-          sat    vom Kondensator zwecks wiederholter  Dampfbildung zum Dampfgenerator zurück  geleitet wird.

   Man hat für die Regulierung  der Rückleitung des     Kondensates    vorgeschla  gen, in die Kondensationsleitung von Hand       betätigbare    oder automatisch wirkende Ven  tile einzusetzen.     Derartige    Ventile kompli  zieren jedoch die Anlage, und ausserdem ist  dieselbe dann nicht vollkommen betriebs  sicher. Die vorliegende Erfindung bezweckt  die Schaffung einer     Wärmeübertragungsvor-          richtung,    mittelst deren ohne irgendwelche  bewegliche, mechanische Teile die übertra  gene Wärmemenge automatisch so geregelt       wird,    dass sie dem Wärmebedarf entspricht.

    Bei einer Ausführungsform der Vorrichtung  wird das Mittel, an das     Wärme    übertragen    werden soll, durch Wasser in einem Warm  wassererzeuger gebildet, wobei die übertra  gene Wärmemenge automatisch erhöht wird,  wenn ein Verbrauch von Warmwasser statt  findet, und verringert wird, wenn kein Was  ser verbraucht wird, um in der Hauptsache  eine konstante     Temperatur    etwas unter dem  Siedepunkt des Wassers im     Warmwasserer-          zeuger    einzuhalten.  



  Für die Wärmeübertragung verwen  det man zum Beispiel einen Dampf  generator, der im Innern eines akkumu  lierenden Herdes angeordnet ist. Dieser  Dampfgenerator bildet mit dem Kondensator,  der im Innern eines mit Wasser gefüllten  Behälters angeordnet ist, welch letzterer den       Warmwassererzeuger    darstellt, einen ge  schlossenen Rohrzug. Das Wasser in diesem       wird    also auf indirektem Wege bei der Kon  densation des Dampfes vom Dampfgenerator  erhitzt, und das Kondensat wird durch sein  eigenes Gewicht zum Dampfgenerator zu-      rückgeführt. Der Rohrzug ist dabei mit  einem Expansionsbehälter verbunden, um die  erforderliche Verdrängung von Flüssigkeit  bei der Dampferzeugung zu ermöglichen.  Das Expansionsgefäss ist zu diesem Zweck.

    zweckmässig mit dem geschlossenen Rohrzug  an einer Stelle verbunden, die infolge beson  derer Massnahmen ständig mit Flüssigkeit an  gefüllt ist.  



  Die Zeichnung zeigt in den     Fig.    1, 2, 3       imd    4 schematisch verschiedene Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 10 einen Behälter  für Warmwasser, zum Beispiel für Haus  haltungszwecke, aus dem Wasser durch das  Rohr 11 abgelassen     werden    kann, während  gleichzeitig Wasser durch das Rohr 12 ein  gelassen wird. Der Behälter 10 ist von einer  Schicht Isoliermasse 13 umgeben.  



  Im untern Teil des Behälters 10 ist eine  Rohrschlange 14     angeordnet,    von deren     obern     Ende ein Rohr 15 durch eine Büchse 1-6 im  Boden des Behälters nach aussen führt. In  analoger Weise vom untern Ende der Rohr  schlange 14 ein Rohr 17 durch die Büchse 16  aus .dem Behälter hinaus. Vom     höchsten     Punkt des Rohres 15 führt schliesslich ein       Rohr    18 mit Hahn 19 durch die Büchse 16  aus dem Behälter hinaus.  



  Die Rohre 15 und 17 sind an das obere       bezw.    das untere Ende einer Rohrschlange  20 angeschlossen, die den Heizraum 21 eines  Herdes 22, der ein     Akkumulationstyp    ist,  umgibt. Dieser Herd besitzt .einen zylindri  schen, wärmespeichernden Teil 23, dessen un  terer mantelförmiger Teil 24 sich nach unten  gegen die innerhalb des Heizraumes 21 an  geordnete Feuerstätte 25 erstreckt. Abnehm  bare Deckel 26 und 27 .ermöglichen die Ein  führung eines festen Brennstoffes, wie An  thraeit oder Koks, in den     Brennstoffschacht     28 innerhalb des Mantels 24. Dem Rost 29  wird Luft von einer nicht gezeichneten Öff  nung von unten her zugeführt und die Ver  brennungsgase passieren durch das Heizrohr  30 zum Schornstein 31.  



  Aus der Zeichnung geht hervor, dass die  Rohrschlangen 14 und 20, sowie die Rohre    15 und 17 einen geschlossenen Rohrzug bil  den, der mit "32" überwiesen werden soll.  Die Rohrschlange 20 bildet den Dampfgene  rator, und die Rohrschlange 14 ist der Kon  densator für die Kondensation desjenigen  Dampfes, der in der Schlange 20 erzeugt  wird. Am Rohrzug ist bei der Biegung 33  am untern Teil des Rohres 17 eine Abzwei  gung angeordnet, die ständig mit     Wasser    ge  füllt sein soll. Die Rohrbiegung 33 befin  det sich unter dem tiefsten Teil der Schlange  20.

   An die Abzweigung ist ein Rohr 34  angeschlossen, das also mit dem     tiefsten     Punkte des Rohrzuges 32 verbunden ist,  und das in seinem untern Teil in eine halb  kreisförmige Biegung 35 endet und in seinem  obern Teil an den untern Teil des Behälters  36 angeschlossen ist. Dieser Behälter liegt  höher als die höchste Stelle des Rohrzuges  3'2 und steht durch ein Loch 37 mit der  Aussenluft in offener Verbindung. Es ist  vorteilhaft, den Behälter 36 auf den 'Ober  teil des Behälters 10 zu montieren,     wie    aus  der Zeichnung ersichtlich. Im Rohr 34 ist  durch     eine    Verengung 3.8 eine Drosselstelle  angeordnet.  



  Eine analoge Drosselstelle 39 ist im Rohr  zug 32, und zwar in der Biegung 33 zwi  schen der Schlange 20 und der Abzweigung  zum Rohr 34 angeordnet.  



  In der Annahme, dass der Behälter 10 mit  Wasser gefüllt ist, das erwärmt werden soll,       funktioniert    die Vorrichtung auf folgende  Weise:  Der Rohrzug 32 wird durch das Gefäss 36  und das Rohr 34 mit Wasser gefüllt, wobei  der Hahn 19 geöffnet ist, damit das Wasser  in dem geschlossenen Rohrzug von dessen  tiefstem Teil in die Höhe steigen kann und  um die verdrängte Luft vom höchsten Punkt  des Rohrzuges durch das Rohr 18 entweichen  zu lassen. Das System wird     zweckmässig    bis  zu einer solchen Höhe gefüllt, dass der Be  hälter 36 teilweise gefüllt ist, so dass das  Flüssigkeitsniveau bei 40 liegt.  



  Wenn nun im Herd 22 Brennstoff ver  brennt, wird Wärme vom Heizraum sowohl  durch Leitung wie auch durch Strahlung auf      die Rohrschlange 20 übertragen, und es wird  in der Rohrschlange Dampf erzeugt. Der  Dampf passiert durch das Rohr 15 nach oben  zur Schlange     I-1    unter Verdrängung von  Wasser aus dem Rohr 15 und der Schlange  14. Das     während    der Dampferzeugung ver  drängte Wasser strömt. zum Rohr 34 und  zum Behälter 36, der auf diese Weise als  Expansionsgefäss dient.

   Infolge der verhält  nismässig grossen Weite des Behälters 36 ver  ändert das Wasser, das durch den Dampf im  geschlossenen Rohrzug nach oben in den Be  hälter 36 gedrängt wird, die Höhe des Was  serspiegels in diesem nicht     nennen-3wert,    so  dass die Schwankung im statischen Flüssig  keitsdruck im System ganz ausser Acht ge  lassen werden kann, das     .,System    praktisch  gesprochen     unter        konstantem    Druck arbeitet.  



  Der Dampf, der in die Rohrschlange 14  gelangt, wird kondensiert und gibt hierbei  seine Wärme an das Wasser im Behälter 10  ab, und das sich in der Schlange 1.4 bil  dende Kondensat wird durch die Rückleitung  17 zum untern Ende der Schlange 20 zu  rückgeführt.  



  Die Zirkulation des Dampfes im System  wird infolge des Gewichtsunterschiedes     zwi-          sehen    der Wassersäule im Rohr 17 und der  Wassersäule im Rohr 15 aufrechterhalten.  



  Die wärmeabsorbierende Fläche der  Schlange 20, welche den Grad der Verdamp  fung des Wassers im Rohrzug 32 bestimmt,  und die für die Kondensation erforderliche  Fläche der Schlange 14 müssen nach den  bekannten     Wärmeübertragungsgesetzen    be  rechnet werden, derart, dass die Geschwindig  keit, mit der dem Wasser im Behälter 10  Wärme zugeführt werden soll, und infolge  dessen auch die Geschwindigkeit, mit der ein       Behälter    mit kaltem Wasser auf die erfor  derliche Temperatur gebracht werden soll,  den an die betreffende Anlage     gestellten,    be  sonderen Ansprüchen entsprechen.  



  Während der Erwärmung von     kaltem     Wasser im Behälter 10 muss der gesamte, in  der Schlange 20     erzeugte    Dampf in der  Schlange 14     kondensiert    werden, so     dass    sich    im Rohr 17 auf ganze Höhe eine Wasser  säule bildet, wodurch schnellstmögliche  Wärmeübertragung erreicht wird.

   Mit stei  gender Temperatur des Wassers im Behälter  10 verringert sich die Fähigkeit, Wärme  durch die Wände der Sehlange 14 abzugeben,  weshalb auch die Kondensationsgeschwindig  keit nachlässt.     Wenn    nun der Dampfbil  dungsgrad in der Schlange 20 höher ist als  der Kondensationsgrad in der Schlange 14,  so wird eine gewisse Menge Dampf durch  die Schlange 14 passieren ohne kondensiert  worden zu sein; demzufolge verringert sich  die Höhe der Flüssigkeitssäule in der Rück  leitung 17. Dies bewirkt, dass sich der hydro  statische Druck, der die Zirkulation erzeugt,  verringert, und infolgedessen wird auch die       Zirkulationsgeschwindigkeit    herabgedrückt.  Hierdurch wird auch die     Dampfbildungsge-          schwindigkeit    vermindert.

   Es ist klar, dass       Variationen    in der Wassermenge im geschlos  senen Rohrzug 32 entsprechende     Variationen     in der Wassermenge im Behälter 36 hervor  rufen, und hiermit auch eine vor- und zu  rücklaufende     Strömung    im Rohr 34.  



  Nimmt man an, dass sowohl Konden  sator wie Generator mit Dampf gefüllt sind,  so ist es wichtig, dass ein unbegrenzter Zu  fluss einer homogenen Wassersäule zur Gene  ratorschlange verhindert wird, da - falls  man dies zulassen würde - eine beträchtliche  Wassermenge zum Generator fliessen und  dort hastig vergast würde, wodurch eine  explosive Wirkung mit kräftigen Schwin  gungen     und        "Wasserhammer"-Wirkungen    im       System    entstehen würde. Uni derartige  Schwingungen zu vermindern, ist die Drossel  stelle 33 im Rohr 34 angeordnet, die als  Puffer dient, und die andere     Drosselstelle     39 ist für denselben Zweck im Rohr 17 an  geordnet.  



  Es ist klar, dass bei Verdampfung von       Flüssigkeit    im geschlossenen Rohrzug Was  ser und nicht Dampf aus diesem Rohrzug  in die Expansionsleitung 34 eindringen wird,  da diese Leitung an die Biegung 33 am  tiefsten Punkte des Rohrzuges 32 angeschlos  sen ist.      Aua obiger Darlegung ergibt sieh, dass  die Temperatur des Wassers im Behälter 10  bis zu einer geeigneten, bestimmten Grenze  steigt, um darnach in .der Hauptsache kon  stant zu bleiben. In einem Wasserwärmer  für     Haushaltungszwecke    ist diese Tempera  tur tiefer als die     Temperatur    des Dampfes.

    Im     Beharrungszustande    soll die Wärme  menge, welche dem Wasser     im    Behälter zu  geführt     wird,    gerade gleich seinen Strah  lungsverlusten sein, sofern verhindert wer  den soll, dass die Temperatur des Wassers  den bestimmten,     wünschenswerten    Grad  überschreitet.  



       Eine    derartige automatische Temperatur  kontrolle im Behälter erhält man also, wie  oben erwähnt, nach der vorliegenden Erfin  dung dadurch, dass sich die     Zirkulationsge-          schwindigkeit    in dem geschlossenen Rohrzug  32 automatisch in Abhängigkeit von der       Kondensationsgeschwindigkeit    des Dampfes  in der Schlange 14 ändert.  



  Die     Fig.    2 zeigt eine andere Ausführung:   form der Vorrichtung gemäss der vorliegen  den Erfindung. Es hat sich als zweckmässig  erwiesen, das Expansionsrohr 34 an das  Rohr 17 an einer Stelle in der Nähe des Be  hälters 10 anzuschliessen. Durch diese     Vor-          riehtung    wird unter anderem erzielt, dass in  das Rohrsystem eingedrungene Luft dieselbe  leichter verlassen kann. Um das Risiko, dass  Dampf in das Expansionsrohr eintreten kann,  zu vermeiden, ist der Kondensator in beson  derer Weise ausgebildet.

   Der Dampf, der in  der Schlange 20 erzeugt     wird,    wird durch das  Rohr 15' nach oben geleitet; dieses Rohr  endet     oben    im obern Teil eines     Kondensators,     der in     Form    eines geschlossenen Zylinders  40a ausgebildet ist. Der Zylinder 40a ist  durch eine Wand 41 in einen     obern    und in  einen untern Raum 42     bezw.    43 aufgeteilt.  Die     -\Vand    41 ist mit einem kleinen Loch  44 versehen, wodurch eine     Verbindung    zwi  schen den beiden Räumen hergestellt wird.

    Um zu ermöglichen,     dass    das Rohrsystem 32',       in    dem ein Kreislauf stattfindet, gefüllt wird,  ist -das Rohr 18' angeordnet, das mit dem  obern Teil des Raumes 42 in Verbindung    steht. Die Strömung durch dieses Rohr wird  mittelst eines ausserhalb des Behälters 10  liegenden Hahnes 19' kontrolliert.  



  Kaltwasser wird den Behälter 10     durch     das Zuleitungsrohr 12' zugeführt und Warm  wasser wird durch das Rohr 11' abgelassen.  



  Der Expansionsbehälter 36' ist mit der  Rückleitung 17' durch das Rohr 34' verbun  den, aber wie aus der Zeichnung ersichtlich,  ist das Rohr 34' mit dem Rohrsystem 32'  an einem Punkt verbunden, der höher lieg l  als bei der Vorrichtung nach     Fig.    1, und die  Drosselstelle 39' ist im Rohr 17' unterhalb  der Stelle angeordnet, wo sich die Rohre     17'     und 34' vereinigen. Die Drosselstelle 39' ver  hindert eine allzu schnelle Wasserzufuhr zum  Generator, und zwar sowohl vom Expansions  rohr 34' wie auch vom untern     Teil    des     Kon-          densators    her.  



  Der Zweck der Wand 41 und des Loches  44 ist, das Eindringen von Dampf in das Ex  pansionsrohr 34' zu verhindern. Dies erreicht  man durch die Bremswirkung des Loches 44.  Es ist eine bekannte Tatsache,     dass    eine ge  nügend starke Drosselung eine Dampfmenge  passieren lässt, deren Gewicht abgerundet nur  0,03 des Gewichtes der Wassermenge beträgt,  die die gleiche Drosselung bei gleichem  Druckunterschied passieren lässt, vorausge  setzt, dass der Dampf eine Temperatur von  100   C hat und sich in der Hauptsache unter  Atmosphärendruck befindet.  



  Der in der Sehlange 20 erzeugte Dampf  steigt durch das Rohr 15' nach oben und ver  drängt eine gewisse Wassermenge im Raum  42 des     Kondensators.    Wenn das Wasser im  Behälter 10 verhältnismässig kalt ist, findet  eine erhebliche Kondensation     statt.    Die Höhe  des Wasserspiegels im Raum 42 wird durch  die Temperatur des Wassers im Behälter 10  bestimmt, indem der obere Teil des Raumes  42 oberhalb des Wasserspiegels die Konden  sation des Dampfes bewirken muss. Mit stei  gender Temperatur des Wassers im Behälter  10 sinkt die     Kondensationsgesehwindigkeit.     Das Gleichgewicht zwischen Dampfbildung  und Kondensation     wird    dadurch aufrecht-      erhalten, dass das     Flüssigkeitsniveau    im  Raum 42 sinkt.

   Bei einer bestimmten Tem  peratur des Wassers im Behälter 10 erreicht  der Wasserspiegel im Raum 42 die Wand 41,  und wenn nun die Temperatur des Wassers  im Behälter 10     weher    steigt, so würde das  Flüssigkeitsniveau unter die Wand 41 sin  ken. In diesem Fall wird auch der obere  Teil des Raumes 43 Dampf enthalten, der  durch die     Üffnung    44 einströmt. Die Hemm  wirkung der Öffnung 44 tritt nun in Kraft,  und die     Zirkulationsgeschwindigkeit    im  Rohrsystem 32' verringert sich, wodurch eine  geringere Dampfmenge vom Generator zum  Kondensator passiert. Auf diese Weise wird  die Wärmeübertragung automatisch verrin  gert.  



  Die Kondensationsfähigkeit des     untern     Raumes 43 im     Kondensator    muss gross genug  sein, um den ganzen Dampf kondensieren zu  können, der die     ()ffnung    44 durchströmt, so  dass kein Dampf in das Rohr 34' eindrin  gen kann.  



  Fix. 3 zeigt schematisch eine der Vorrich  tung nach Fix. 1 ähnliche     Ausführungsform,     bei der das Expansionsrohr 34 in der Nähe  des Kondensators 14 an die Rückleitung 17  angeschlossen ist. Um zu verhindern, dass  Dampf in den Behälter 36 eintritt, ist ein       zweiter    Kondensator     14a    im untern Teil des  Rohres 34 angeordnet. Falls in das Rohr 34  Dampf hineinkommen sollte, so wird dieser  im Kondensator     14a    kondensiert     und    gibt  hierbei seine Wärme an das Wasser im Be  hälter 10 ab.  



  Ein anderer Vorteil dieser Vorrichtung  liegt darin, -dass - falls in das System Luft  hineinkommen sollte, beispielsweise da  durch, dass Luft mit Wasser vermischt wor  den ist - diese Luft im Kondensator 14  angesammelt würde, wo sie mit Dampf ver  mischt und die Kondensationsgeschwindig  keit herabsetzen würde. Wenn sieh der Be  hälter 10     unter    hoher Temperatur befindet,  kann der Dampf im     Kondensator    14 nicht  ganz kondensiert werden, wodurch erreicht  wird, dass mit Luft vermischter Dampf in  die Rohre 17 und 34     eintritt.    Hierbei steigt    der Dampf nebst der Luft zum Kondensator  14a, wo der Dampf kondensiert wird. Die  Luft setzt ihren Weg durch das Rohr 34  nach oben fort und verlässt das System im  Behälter 36.

   Auf diese Weise     wird    wieder  holt Luft     automatisch    aus dem System ent  fernt, wodurch     kontinuierliche    Wärmeüber  tragung     sichergestellt    ist..  



  Im Schema bezeichnet 20 den Generator,  der an die Rückleitung 17 und die Dampf  leitung 15 angeschlossen ist.  



       Im    Expansionsrohr 34 ist eine Drossel  stelle 38 angeordnet, und eine weitere Dros  selstelle 39 ist in dem tiefsten Teil der     Kon-          densatleitung    17 angebracht. Diese Drossel  stellen haben die gleiche Aufgabe, wie oben  in bezug auf     Fig.    1 und 2 beschrieben wurde.  



       Fig.    4 zeigt in grösserem     Miassstab    einen  Teil einer für den Handel geeigneten Aus  führung der Vorrichtung. Bei diesem Bei  spiel ist .der Kondensator vom gleichen       Schlangenrohrtyp,    wie aus     Fig.    1 ersichtlich,  und er ist über dem Boden des Behälters     10a     angebracht, der mit einem     Ablassrohr    11a  und einem     Einfüllrohr        12a    versehen ist.  



  Die Rohrschlange     14a    ist in     einen        obern     und einen untern Teil 14b     bezw.    14e aufge  teilt, und der innerhalb des Behälters lie  gende Teil des     Dampfzufuhrrohres    15a ist  von einer Hülse 45 in Abstand umgeben, um  einen Isolationsraum 46 zwischen den beiden  Rohren zu schaffen. Diese Vorrichtung hat  zur Folge,     da.ss    sich die     Dampfkondensation     in     jenen.    Teilen des Systems verringert, wo  das Kondensat durch das Eintrittsrohr     15a     zurückströmen könnte.  



  Die zwei Teile 14b und     14e    des     Konden-          sators        sind    über ein Drosselorgan miteinan  der verbunden.     Dieses    weist anstatt einer  einzigen kleinen     Offnung    mehrere, in Reihe  geschaltete derartige     bffnungen    in Plättchen  auf, welche in dem Stutzen     16a    mittelst eines  Stöpsels 48 und einer Feder 49 in richtiger  Lage gehalten werden.  



  Der oberste Teil des Kondensators wird  durch das Rohr     18a        entlüftet,    das entweder       mittelst    eines aussen angeordneten Hahnes be-           einflusst    werden kann, wie aus     Fig.    1 ersicht  lich ist, oder auch mittelst ,eines abnehmbaren       .Stöpsels    50. Ein weiteres Entlüftungsrohr       18b    wird     zweekmässigerweise    für die     Ent-          lüftung    des     untern    Teils     14e    des     Konden-          sators    angeordnet.

   Auch dieses Rohr ist     mit-          telst    eines Aussenventils oder eines abnehm  baren Stöpsels 51     verschliessbar.     



  Zwischen demjenigen Ende des schrauben  förmigen Teils 14e des     Kondensators,    das  Kondensat abgibt, und der Rückleitung 17a  ist ein weiteres Drosselorgan 52 angeordnet,  die     mittelst    eines Stöpsels 53 und einer Feder  54     auswechselbar    in ihrer Lage befestigt ist.  



  Das Expansionsrohr     34a,    das von Be  hälter     36a    ausgeht, ist oberhalb des     Drossel-          organes    52 an den Kreislauf angeschlossen.  Das     Einlassrohr        15a    und das Rückleitungs  rohr     17a    sind an einen Generator angeschlos  sen, der zweckmässig die in     Fig.    1 darge  stellte Form haben kann; dieser Generator  ist schematisch mit 55 angedeutet.  



  Die Arbeitsweise dieses Beispiels der     Vor-          richtung    ist im Grossen und Ganzen dieselbe,       wie        die        Arbeitsweise    -des zuletzt beschrie  benen Beispiels.

   Das Drosselorgan 47 bietet  den erforderlichen Widerstand gegen den  Dampfstrom, wenn die     Kondensationsge-          schwindigkeit        niedrig    ist, wobei der durch  das Drosselorgan strömende Dampf im untern       Teil    14 des     Kondensators    kondensiert     wird.     Die Drosselstelle 52 bietet den erforderlichen  Widerstand, um eine etwa unzulässig hastige  Wasserzufuhr zum Generator zu     verhindern,     wodurch die     "Wasserhammer"-Wirkung    in  der Vorrichtung, die auf allzu schnelle lokale  Dampferzeugung im Generator zurückzufüh  ren ist,     vermieden    wird.  



  Es hat     ,sich    in der Praxis gezeigt, dass bei  richtiger Ausführung der Vorrichtung der  Druckunterschied oder die     Flüssigkeits-          niveau-Differenz,    die die Zirkulation im       Kreislauf    aufrechterhalten soll,     mittelst    einer  Flüssigkeitssäule von     etwa    0,08 m Höhe   vorausgesetzt, dass Wasser     als        Zirkulations-          flüssigkeit    verwendet     wird    - erreicht wer  den kann, wobei das im Kreislauf angeord  nete Drosselorgan so     abgepasst    ist,

   dass es    unter den vorhandenen Druckverhältnissen  nur ein unbeträchtliches Dampfgewicht im  Vergleich zum Gewicht der Wassermenge,  die passieren kann,     hindurchlässt.    Wenn das  Drosselorgan durch eine Scheibe mit kleiner       Öffnung    gebildet wird, hat es sich gezeigt.,  dass eine Öffnung von 0,06 mm zufrieden  stellend funktioniert. da eine solche Öffnung  nur     etwa    3 % des Flüssigkeitsgewichtes an  Dampf passieren lässt.

   Man kann jedoch auch       anstatt        eines        einzigen.    Loches mit äusserst  kleiner Weite, zum Beispiel eine Reihe von  sechs Löchern mit einem Durchmesser von  1,2 mm anordnen, welche Lochserie die  gleiche hemmende     Wirkung    erzeugt (Fix. 4).  



  Das Expansionsrohr kann - je nach den  Umständen - zur Aussenluft geöffnet sein  oder nicht, und es ist offenbar, dass die     Ex-          pansionsleitung    nicht aus einem besonderen  Rohr und einem von diesem getrennten Be  hälter zu bestehen braucht, sondern nur aus  dem Rohr bestehen kann, vorausgesetzt,     da.ss     dieses genügend Kapazität hat, um die er  forderliche Expansion zuzulassen.  



       Verwendet    man Wasser als wärmeüber  tragendes Medium, so kann     zweckmässiger-          weise    die Flüssigkeit in der     Expansions-          leitung    mit einer Schicht leichterer Flüssig  keit, zum Beispiel 01, bedeckt werden, wo  durch ein     Verdunsten    des Wassers vermieden  und auch eine Luftabsorption des Wassers  verhindert     wird.     



  Wenn die Temperatur, bis zu welcher  man das betreffende Medium erwärmen will,  höher ist als die     Dampfbildungstemperatur     des wärmeübertragenden Mediums bei Atmo  sphärendruck, so kann das letztere Medium,  um dessen     Dampfbildungstemperatur    zu er  höhen, dadurch unter jedem geeigneten  Druck     gehalten    werden,     .dass    die Expansions  leitung, die in diesem Fall gegen die Aussen  luft geschlossen sein muss, an eine beliebige       Flüssigkeitsdruckquelle    angeschlossen wird.

    Eine Veränderung des Druckes,     unter    dem  das wärmeübertragende Medium     arbeitet,     kann auch dadurch erreicht werden, dass die  Höhe der Flüssigkeitssäule in der     Expan-          sionsleitung    geändert wird.

             Aus    der vordersten Beschreibung geht  hervor, dass man nach der vorliegenden Er  findung eine automatische Regulierung der  Geschwindigkeit der Wärmeübertragung auf  das zu erwärmende Medium in Abhängigkeit  von der Temperatur dieses Mediums ohne  Hilfe irgend eines Reguliermechanismus er  hält, so dass die Vorrichtung den wesentlichen  Vorteil bietet, dass Thermostate und andere  Apparate, die von Zeit zu Zeit schadhaft  werden und     repariert    oder .ersetzt werden  müssen, erübrigt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Wärmeübertragung mit- telst Dampf, mit einem Dampfgeneratssr und einem Dampfkondensator, die zur Bildung eines geschlossenen Kreislaufes durch Rohre untereinander verbünden sind und wobei sich der Dampfkondensator in wärmeleitender Verbindung mit einer Wärmeverbrauchsstelle befindet, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Kreislauf in Verbindung stehender Be hälter vorgesehen ist, der Flüssigkeit an den Kreislauf abzugeben, als auch von diesem Flüssigkeit zu empfangen vermag. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> I.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Behälter mit dem Kreislauf an einer ständig mit Flüssigkeit angefüllten Stelle verbunden ist. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Behälter mit dem Kreislauf an einer als Wasser .verschluss ausgebildeten Biegung im untern Teil des Kreislaufes verbunden ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Drossel stelle im Wege zwischen dem Dampf generator und dem Behälter angeordnet ist, um etwaige Schwingungen in der Flüssigkeitsmasse zu dämpfen. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Dampf kondensator im Innern eines Wasser- behälters angeordnet- ist, der so einen Warmwassererzeuger bildet. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Konden sator in zwei Teile aufgeteilt ist, die miteinander über ein solches Drosselorgan verbunden sind, dass dieses Organ der Durchströmung einer gewissen-Gewichts- menge Dampf einen erheblich grösseren Widerstand entgegengesetzt als der Durchströmung einer gleichen Gewichts menge Kondensat. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, :dass die Kühl- bezw. Heizfläche des Generators so be messen ist, dass bei Dauerbetrieb und normalen Verhältnissen der eine Konden- satorteil beständig Kondensat enthält. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass .der Konden sator in Form zweier Rohrschlangen aus geführt ist, die miteinander über ein Drosselorgan verbunden sind. B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Verbin dung mit dem Expansionsbehälter in Nähe des Kondensatorteils angeordnet ist, der ständig Kondensat enthält. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Behälter nach der Aussenluft geöffnet ist. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass ein Luftablass- rohr in Verbindung mit dem höchst ge legenen Teil des Kreislaufes steht. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Drossel stelle in der zum Expansionsbehälter füh renden Leitung vorgesehen ist. 12.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass eine weitere Drosselstelle im Kreislauf zwischen dem Dampfgenerator und der Stelle vorge sehen ist, wo das Expansionsrohr ange schlossen ist. 13. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Dros- selung durch eine Anzahl hintereinander liegender, kleiner Löcher von Lamellen gebildet wird.
    14. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das- Expan sionsrohr in der Nähe des Konden sators an die Rückleitung angeschlossen und ein zweiter Kondensator im untern Teil des Expansionsrohres angeordnet ist, wobei in letzterem und im tiefsten Teil der Kondensatleitung je ein Drosselorgan angebracht ist.
CH163224D 1931-09-25 1932-07-04 Wärmeübertragungsvorrichtung. CH163224A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE163224X 1931-09-25
SE220432X 1932-04-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH163224A true CH163224A (de) 1933-08-15

Family

ID=26656063

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH163224D CH163224A (de) 1931-09-25 1932-07-04 Wärmeübertragungsvorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH163224A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2450847A1 (de) Wasserheizer
DE2425745C3 (de) Einrichtung zur Wärmeübertragung
DE2102024B2 (de) Dampferzeuger
CH163224A (de) Wärmeübertragungsvorrichtung.
DE68906533T2 (de) Heizungsvorrichtung mit wärmeaustauschvorrichtung.
DE596661C (de) Oberflaechenwaermeaustauscher, insbesondere UEberhitzer
DE69118432T2 (de) Brennwertkessel mit Wärmetransportflüssigkeit
AT142300B (de) Wärmeübertragungsvorrichtung.
DE889597C (de) Dampferzeuger mit mittelbarer Beheizung des Arbeitsmittels
DE3225387A1 (de) Heizkessel
DE2653973B2 (de) Rauchgasbeheizter Wassererhitzer
EP0319009B1 (de) Warmwasserspeicher
DE865189C (de) Vorrichtung zur Erwaermung des Inhalts eines Waermeverbrauchers, z. B. eines Waschfluessigkeitsgefaesses, mittels Dampfes
DE2800058A1 (de) Heizvorrichtung fuer fluessigkeits-umlaufsysteme
DE965162C (de) Lufterhitzer fuer Raumheizzwecke
CH183946A (de) Vorrichtung an Wärmeübertragungsanlagen, insbesondere Warmwasserbereitern.
CH217702A (de) Warmwasserzentralheizungsanlage.
DE2048813A1 (de)
CH189093A (de) Einrichtung zur Verbesserung der Leistung von Rauchrohrkesseln.
DE3018267A1 (de) Kessel, insbesondere zur heimbeheizung
DE2921530A1 (de) Heizkesselanlage mit einem zusatzbehaelter zum ausnutzen der rauchgaswaerme
CH273015A (de) Zentralheizungskessel.
CH195014A (de) Dampfheizanlage für Kleinbetrieb.
DE3302623A1 (de) Ofen fuer die raumheizung
DE1454737B1 (de) Elektrowärmespeicher zur Warmwasserversorgung