CH183972A - In einen Flüssigkeitsbehälter eingesetzte Buchse mit Ventil zum Verschliessen derselben. - Google Patents

In einen Flüssigkeitsbehälter eingesetzte Buchse mit Ventil zum Verschliessen derselben.

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CH183972A
CH183972A CH183972DA CH183972A CH 183972 A CH183972 A CH 183972A CH 183972D A CH183972D A CH 183972DA CH 183972 A CH183972 A CH 183972A
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Trevallon Barnes Frederic John
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Barnes Frederick John Trevallo
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Description


  In einen Flüssigkeitsbehälter eingesetzte Buchse mit Ventil zum Verschliessen derselben.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine in einen Flüssigkeitsbehälter eingesetzte  Buchse mit Ventil zum Verschliessen Dersel  ben und mit einer     Flüssigkeitsentnahmevor-          richtung,    welches Ventil einen Ventilkopf  besitzt, der mit dem innern Ende der Buchse  zeitweise in Eingriff kommt und sie hier  durch verschliesst und der durch das Ein  führen der     Flüssigkeitsentnahmevorrichtunö     in die Buchse durch das Ende derselben ent  fernt und getragen     wird.     



  Unter "Entnahmevorrichtung"     wird    eine  jede Vorrichtung verstanden, die in die       Buchse    eingeführt werden kann, z. B. ein  Zapfhahn zum Entnehmen der Flüssigkeit  aus dem Behälter. Der     Begriff    soll aber im  folgenden auch     Vorrichtungen    zum Füllen  oder Sterilisieren des Behälters     mitumfassen.     



  Die vorliegende Erfindung ist dadurch  gekennzeichnet, dass     elastische        Mittel    vorge  sehen sind, die den Ventilkopf unabhängig  von einem in dem Flüssigkeitsbehälter etwa    vorhandenen Überdruck in seiner     Verschluss-          stellnng    halten, und dass der Ventilkopf  wenigstens ein elastisches     Verbindungsmittel     besitzt, durch das er bei     geöffnetem    Ventil  von dem Ende der in die Buchse eingeführ  ten Entnahmevorrichtung getragen wird.  



  In den Figuren sind zur     Erläuterung    der  Erfindung einige     Ausführungsbeispiele    dar  gestellt, die jedoch noch mannigfacher Ab  änderungen fähig sind.  



       Fig.    1     zeigt    im     Aufriss    einen     Schnitt     durch eine     Buchse    mit     Ventil    und Entnahme  vorrichtung;       Fig.    2     zeigt    das Ende der Entnahmevor  richtung und den     Ventilkörper    in     ei_        ner    ab  weichenden Stellung;

         Fig.    3 und 4 zeigen Schnitte     im    Aufriss       bezw.    Grundriss einer     andern    Ausführungs  form des     Ventils,    wobei     Fig.    4 ein     Schnitt     längs der Linie     4-4    der     Fig.    3 ist;       Fig.    5 und 6 sind ein Aufriss     bezw.     Grundriss einer     weiteren        Ausführungsform,         wobei     Fig.    6 ein Schnitt längs .der Linie  6-6 der     Fig.    5 ist;

         Fig.    7, 8 und 9     zeigen    weitere     Ausfüh-          rungsformen    der     Erfindung.     



  In     Fig.    1     und    2 bezeichnet 10 eine Me  tallbuchse, die mittels     eines    sie umgebenden       Futters    11 in das Spundloch     eines    (nicht  dargestellten)     Flüssigkeitsbehälters,    bei  spielsweise eines Bierfasses,     eingesetzt    ist.

    12 ist ein     Dichtungsring,    13 ein mit     einem     Schraubengewinde     versehener        Ring.    Die       Entnahmevorrichtung    besitzt zwei     Muttern     14 und 15 mit     Ansätzen    16     zum    Drehen der       Muttern.    Die     Mutter    14 ist     in    die Buchse 10  eingeschraubt.

   Ein Ring 17 aus elastischem  Material bewirkt     eine        luftdichte        Verbindun          zwischen    dem     Teil    18 der Mutter 14 'Und  der obern ringförmigen Oberfläche der  Buchse 10. Die     Mutter    15     wird.        in    die Mut  ter 14 geschraubt und legt sich gegen einen       Dichtungsring    19 aus     Gummi.     



  In dem     dargestellten    Ausführungsbei  spiel besteht der untere Teil der Entnahme  vorrichtung aus zwei konzentrischen Röhren  20, 21. Der Kanal zwischen diesen Röhren  ist an seinem untern Ende durch einen ring  förmigen Pfropfen 22 verschlossen.  



  Am obern Ende der     Entnahmevorrich-          tung    stehen die Röhren mit einem     Kniestück     23 in Verbindung. Eine Öffnung 24 in der       äussern    Röhre 20 steht in     Verbindung    mit  einer Durchbohrung 25, die sich seitwärts  erstreckt, während die innere Röhre 21 von  dem     vertikalen        Teil    26 des     Kniestückes    auf  genommen wird.

   Eine nur     in        Fig.    2 darge  stellte     effnung    30 ist in der äussern Röhre  20 an einer so hoch gelegenen     Stelle    vorhan  den, dass sich die Öffnung 30 zwar innerhalb  des Behälters, aber oberhalb des Flüssig  keitsspiegels befindet, wenn .das Ende der       Entnahmevorrichtung    ganz in den Behälter       eingeführt    ist.  



  Das Ventil zum Verschliessen der Buchse  besteht aus einem festen und einem beweg  lichen Teil     (Ventilkörper);    letzterer besitzt  eine     konusstumpfförmige        Scheibe    47 aus  Stahl, mit der eine Reihe von nach oben     ge-          richteten    Zinken oder Zungen 50 aus Metall    vernietet ist, deren Enden 54 umgebogen  sind, um in eine Nut 55     einzugreifen,    die  sich nahe dem Ende der Entnahmevorrich  tung befindet. Ein zum festen     Teil    des Ven  tils gehöriger, röhrenförmiger Teil. 49 aus  Gummi besitzt einen nach innen     gerichteten     Flansch 65, der in eine Nut am untern Ende  der Buchse eingreift.

   Eine Schraubenmutter  66 ist an der     Aussenseite    .des Gummis 49  dort, wo sich der Flansch 65 befindet, ange  bracht und kann nach unten geschraubt wer  den, um das Gummi in seiner Stellung auf  der Buchse zu sichern. Man kann erkennen,  dass der scheibenförmige Teil 47     des    Ventil  körpers in einer im     Querschnitt        V-förmigen,     im ganzen ringförmigen     Ausnehmung    (Ven  tilsitz) innerhalb der     Bohrung    des Gummis  sitzt, und     dass    die Bohrung sich nach aussen       jenseits    dieser -Stellung     erweitert.     



  Die     Entnahmevorrichtung    wird wie folgt  in den     Behälter    eingesetzt: Das- Ende der  Entnahmevorrichtung wird durch die     Mutter     14 geführt, bis sein äusserster,     konusförmiger          Teil    39 sich     zwischen    den Abbiegungen 54  der Zungen 50 befindet und diese ausein  ander drängt.

   Eine Bewegung .des Ventil  kopfes 47 nach unten ist dadurch vorderhand  verhindert, dass diese in Eingriff     mit    der  Nut in dem     Gummi    49 steht.     Wenn    das  Ende der     Ehtnahmevorrichtung        bis    zu der  in     Fig.    1 gezeigten Stellung nach unten be  wegt ist, gelangen die     Abbiegungen    54 in  Eingriff mit .der Nut 55.

   Eine     weitere        Ab-          wärtsbewegung    der     Entnahmevorrichtung     bewirkt, dass die Scheibe 47 das     Gummi    49       ausdehnt    und sich aus der Nut heraus nach  unten bewegt.     Die        Entnahmevorrichtung     wird weiter nach unten     bewegt,    während der       Ventilkörper    von ihm getragen wird, wie       Fig.    2 zeigt, bis ihr unteres Ende sich nahe  dem Boden des Gefässes befindet.

   Ein       flüssigkeitsdichter    Abschluss     zwischen    der  Buchse     und    der     Entnahmevorrichtung    wird  nun dadurch erzielt, dass die     Mutter    15 an  gezogen wird und sich auf die     Mutter    14 zu  bewegt. Hierdurch     wird    der Dichtungsring  19 deformiert, so dass er sich in radialer  Richtung ausdehnt.      Der Gebrauch der Entnahmevorrichtung  zum Sterilisieren und Füllen des Behälters  wird später     beschrieben.     



  In dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    3  und 4 besteht der Ventilkörper aus einem  mit einem Flansch versehenen Kopfteil 2 7  und einem     Dichtungsring    31. Auf dem ge  flanschten Kopfteil ist eine Reihe nach oben  gerichteter Zungen 32 und 33 aus federndem  Metall vorgesehen.

   Die Zungen 32 (ver  gleiche     Fig.    4) springen nach innen und kön  nen mit einer     Ausnehmung    35 am     Ende    20  der Entnahmevorrichtung in     Eingriff        korrL-          men;    die Zungen 33 springen nach aussen,  so     .dass    sie mit einer     abgesetzten        Ausnehmung     36 an der innern     Oberfläche    der Buchse 10  in Eingriff kommen.  



  Der obere Teil einer jeden Zunge ist mit  einer     widerhakenähnlichen    Verbreiterung 37  versehen. Die Bohrung der Buchse 10 er  weitert sich bei 38 leicht nach aussen. Der  Grund hierfür wird weiter unten ausein  andergesetzt.  



  Wenn das Ende des Rohres 20 durch die  Buchse bis zum Eingriff mit dem Ventil  körper hindurchgeführt wird, werden die  Zungen 32 durch das untere Ende 39 der  Entnahmevorrichtung, welches eine     konus-          ähnliche    Gestalt hat, nach aussen     ausein-          a.ndergespreizt,    bevor sie .die in     Fig.    3 dar  gestellte Stellung erreicht hat. Sobald diese  Stellung erreicht ist, springen diese vier  Zungen nach innen, so dass die Verbreiterun  gen 37 in Eingriff mit der     Ausnehmung    35  gelangen.

   Eine     weitere    Abwärtsbewegung  des Endes 20 der Entnahmevorrichtung be  wirkt, dass die verbleibenden Zungen 33  durch die Wirkung des Flansches 36 in der  Buchse nach innen gebogen werden, bis das  Ende der Entnahmevorrichtung den Ventil  körper von der Buchse wegdrängt, während  sich vorübergehend alle acht Zungen in die       Ausnehmung    35 einlegen. Wenn die vier  Zungen 33 aus der Buchse herausgetreten  sind, springen sie nach aussen auseinander,  der Ventilkörper wird jedoch noch immer auf  dem Rohrende 20 durch die in der Ausneh-    mang verbleibenden vier Zungen 32 fest  gehalten.  



  Wenn die Entnahmevorrichtung     .zurück-          gezogen    wird, gelangen die nach aussen ge  spreizten Zungen 33 in den abgeschrägten  Teil 38 der Buchse und werden nach innen  gebogen, so     dass    die Zungen durch die Ver  engung der Buchse     hindurchgleiten    können  und der Ventilkörper wieder die in     Fig.    3  gezeigte Ausgangsstellung einnehmen kann.  



  In dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    5  und 6     besteht    der Ventilkörper 41, 42 aus  Gummi. Er besitzt einen Kopfteil 41 und  einen nach oben .gerichteten röhrenförmigen  Teil 42. Der Teil 42 besitzt eine ringför  mige Wulst 43, die sich mit ihrer Innenseite  in die Nut 44 in dem Ende     20,der    Entnahme  vorrichtung und mit ihrer Aussenseite gegen  die Verengung 45 in der Buchse 10 anlegen  kann.

   Dieses     Ventil    arbeitet ähnlich,     wie    es  anhand der     Fig.    3 und 4 beschrieben wurde,       mit    .der Ausnahme, dass     anstatt    der Abbie  gungen von Metallzungen das Gummi des  Ventilkörpers so deformiert wird, dass es aus  der Buchse heraustreten kann, wenn die Ent  nahmevorrichtung nach unten bewegt     wird.     Beim Zurückgehen der     Entnahmevorrichtung     wird die     Wulst    43 durch den abgeschrägten  Teil 46 der Buchse zusammengepresst, so dass  der Ventilkörper in .die in     Fig.    5 ,

  gezeigte       Stellung        zurückgehen        kann.     



  Ein weiteres- Ausführungsbeispiel des  Ventils ist in     Fig.    7 dargestellt. Bei dieser       Konstruktion    besteht der Kopf 47 des Ven  tilkörpers     aus    einer Metallscheibe     aus    rost  freiem     Stahl,    wobei die untere, das heisst die  der Buchse     abgekehrte    Seite der Scheibe  etwas :grösser ist als die obere, wie aus der  Figur zu ersehen ist.

   Die Metallscheibe kann  in     eine    im Querschnitt     V-förmige        Ringaus-          nehmung    40 im Innern des röhrenförmigen       Gummiteils    49     eingreifen,    der     seinerseits    in  eine     Ausnehmung    in der Buchse 10 eingreift.  



  Der Kopf -47 besitzt eine Mehrzahl von  aufrecht stehenden Zungen 50, die in eine am  Umfang des Endes 51 der Entnahmevorrich  tung vorgesehene Nut eingreifen können.       Wenn    bei dieser     Ausführungsform,    das Ende      51 der     Entnahmevorrichtung    durch die  Buchse 10     eingeführt        ist,    drückt es die Zun  gen 50     äuseinander,    bis sie in die genannte  Nut einspringen, wie     Fig.    7 zeigt.

   Wird die  Entnahmevorrichtung weiter. nach unten ge  drückt, so treibt der Kopf 47 des     Ventil-          körpers    den Gummiteil auseinander und  kann     .durch    ihn in     den    Behälter hineinglei  ten. Der     Ventilkörper    wird an dem Ende  51 der.     Entnahmevorrichtung        dadurch    fest  gehalten, dass     die    Zungen 50 mit der Nut in  Eingriff kommen.

   Wenn die     Entnahmevor-          richtung    zurückgezogen wird, gelangt der       konusförmig    zulaufende Umfang des Kopf  teils 47 in den nach aussenerweiterten Teil  42 des Gummiteils 49,     dehnt    hierdurch das  Gummi aus und     gestattet    dem metallischen  Kopfteil 47, in die in     Fig.    7 dargestellte  Stellung     zurückzugehen.     



       In    der Ausbildung     ,gemäss        Fig.    8 besitzt  die Buchse 10 einen     Gummiteil    69, in dem  der     Ventilkörper    sitzt, und der in einer Er  weiterung des     untern    Teils der Buchse an  gebracht ist. Das Gummi 69 wird in einer  Nut der Buchse durch einen Gewindering 70  mit einem angesetzten Flansch gehalten, der  auf die Buchse geschraubt ist.

   Um ein Aus  weichen des Gummis zu ermöglichen,     wenn     der Metallkopf 47 des     Ventilkörpers    in     das     Gummi hinein oder aus ihm herausgedrückt  wird.     besitzt    der     erweiterte    Teil der Öffnung  der Buchse eine     ringförmige        Ausnehmung     71, in die das Gummi .69, wenn es defor  miert wird, ausweichen kann.  



       Fig.    9 zeigt eine weitere Ausführungs  form eines     Ventils    entsprechend der Erfin  dung. Die Metallbuchse 10 ist von einem  Dichtungsring 60 aus     elastischem        Material,     z. B. aus Gummi oder     Canvas,    umgeben.  Eine     Mutter    61 und ein Dichtungsring 62       drücken    auf den Ring 60. Die     Mutter    61  besitzt eine Krone,     in,die    ein     Werkzeug    ein  greifen kann.

   Ein Gummiansatz 64 ist mit  dem untern Ende der Buchse 1.0 durch einen  nach innen gerichteten     Flansch    65     entspre.          chend    der Ausführung nach     Fig.    7 verbun.  den. Mit diesem Flansch arbeitet eine     Mutter     66,     zusammen,    die     einen    nach     -unten    gerichte-         ten        erweiterten    Teil 67 besitzt, um die       Aussenfläche    des     Gummis    64     zu    erfassen.

         Wird    die     Mutter    66 nach unten geschraubt,  so wird der Gummiteil 64 sicher in seiner  Stellung an der Buchse     festgehalten.    Der  übrige Teil des     Ventils    ist ähnlich dem be  reits anhand der     Fig.    1 und 2     beschriebenen.     



  Um den Durchgang zwischen dem Ventil  kopf und dem Ende der Entnahmevorrich  tung zu schaffen, kann das Ende der Ent  nahmevorrichtung Öffnungen 95, wie in den       Fig.    3, 5 und 7 dargestellt ist,     besitzen.    Da  mit die Metallzungen des     Ventils    sich nicht  in diesen Öffnungen verfangen, kann das  Ende der     Entnahmevorrichtung        zweck-          mässig        verweise        an        seinem        Umfang        eine        Nut     aufweisen.

   Auf diese Weise werden die  Metallzungen, wenn sie sich in den Löchern  verfangen haben, beim Einsetzen der     Ent-          nahmevorrichtung    in die Buchse bei einer  weiteren Bewegung der Entnahmevorrich  tung wieder aus den     Löchern    herausgehoben.  Jedoch ist die in den     Fig.    1, 2, 8 und 9 an  gegebene Ausführungsform zu bevorzugen,  in der keine     radialen        bffnungen    vorgesehen  sind.

   Hier ist das untere Ende der Ent  nahmevorrichtung offen und lässt einen ge  ringen Zwischenraum 9,6 zwischen sich und  dem Kopfteil des     Ventils.    Die     Metallzungen     geben bei ihrem Eingriff dem Ansatz eine  genau     vorgeschriebene    Stellung, so dass keine  Gefahr besteht, dass der Zwischenraum 96  sich während der Entnahme von Flüssigkeit  schliesst. Der Raum 96 kann eine solche  Grösse erhalten, dass er wie ein Sieb wirkt.  



       Wenn    das Ende der Entnahmevorrich  tung tief in den Behälter     eingeführt    ist,       kann    der Behälter dadurch sterilisiert wer  den,     .dass    man eine reinigende Flüssigkeit.  Dampf, Gas oder dergleichen durch die  Röhre (siehe     Fig.    1) presst, von wo sie durch  die Öffnung 25, den Zwischenraum zwischen  den Röhren 20 und 21 und die >Öffnung 30  (siehe     Fig.2)    in den Behälter fliesst und  sich von .dort durch das geöffnete     Ventil,     das Innere der Röhre 21 durch die Ent  nahmevorrichtung wieder entleert. Es kann  beispielsweise überhitzter Dampf benutzt      werden, dem Kohlendioxyd oder ein anderes  geeignetes Gas nachfolgt.  



  Der Behälter     kann.    dadurch mit einer  Flüssigkeit gefüllt werden, dass man den  senkrechten Teil 26 der Entnahmevorrich  tung mit einer Flüssigkeitsquelle verbindet.  Die Flüssigkeit fliesst durch die Röhre 21  und durch das ,geöffnete Ventil in den Be  hälter; inzwischen entweicht die Luft oder  das Gas in dem Behälter durch die     Üffnung     30, fliesst durch den Kanal, der durch den  Zwischenraum     zwischen    den beiden Röhren  20 und 21 gebildet wird, und gelangt durch  die Öffnung 24 und die Röhre 25 ins Freie.  Wenn Flüssigkeit aus dem Behälter abge  zapft wird, so kann gleichfalls die Ent  nahmevorrichtung nach     Fig.    1 benutzt wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In einen Flüssigkeitsbehälter eingesetzte Buchse mit Ventil zum Verschliessen dersel ben und mit einer Flüssigkeitsentnahmevor- richtung, welches Ventil einen Ventilkopf besitzt, der mit dem innern Ende der Buchse zeitweise in Eingriff kommt und sie hier durch verschliesst und der durch das Ein führen der Flüssigkeitsentnahmevorrichtung in die Buchse durch das Ende derselben entfernt und getragen wird, dadurch ge kennzeichnet, dass elastische Mittel vorge sehen sind, die den Ventilkopf unabhängig von einem in dem Flüssigkeitsbehälter etwa vorhandenen Überdruck in seiner Verschluss- stellung halten,
    und dass der Ventilkopf wenigstens ein elastisches Verbindungsmittel besitzt, durch das er bei geöffnetem Ventil von dem Ende der in die Buchse eingeführ ten Entnahmevorrichtung getragen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Buchse nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Ventilkopf in eine Ausnehmung eingreift, die auf der Innenwand einer elastischen Röhre gebildet ist, welche am innern Ende der Buchse vorgesehen ist. 2.
    Buchse nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens ein an dem Ventilkopf vorgesehenes elasti sches Verbindungsmittel in eine Ausneh- mung eingreift, .die sich auf der Innen wand der Buchse befindet. 3. Buchse nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass. der Kopf des Ventils durch eine Metallplatte gebildet ist, die in eine Nut eingreift, welche sich in einer am innern Ende der Buchse vor gesehenen Röhre aus elastischem Material befindet. 4.
    Buchse nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass'die elastischen Ver bindungsmittel Metallzungen sind und verbreiterte Kopfteile zum Eingriff in die Ausnehmung besitzen. 5. Buchse nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in eine Aus nehmung .der Buchse eine ringförmige Wulst aus elastischem Material eingreift, die an dem Kopfteil des Ventils ange bracht ist. (i. Buchse nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Röhre sich an ihrem untern Ende nach aussen erweitert. i.
    Buchse nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die der Buchse abge wendete Seite der Metallscheibe einen grösseren Durchmesser als ihre andere Seite hat.
CH183972D 1933-12-14 1934-12-12 In einen Flüssigkeitsbehälter eingesetzte Buchse mit Ventil zum Verschliessen derselben. CH183972A (de)

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