CH184104A - Anordnung zur unmittelbaren Umformung von Wechselstrom einer Frequenz in solchen anderer Frequenz. - Google Patents

Anordnung zur unmittelbaren Umformung von Wechselstrom einer Frequenz in solchen anderer Frequenz.

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CH184104A
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  Anordnung zur unmittelbaren Umformung von Wechselstrom einer Frequenz  in solchen anderer     Frequenz.       Es ist bereits eine Anordnung zur un  mittelbaren Umformung von Wechselstrom  einer Frequenz in solchen anderer Frequenz,  insbesondere zur Umformung von Drehstrom  der Frequenz f in Einphasenstrom der Fre  quenz<B>f13,</B> mittels zweier wechselweise strom  führender Gruppen von gesteuerten Ent  ladungsstrecken mit eindeutiger     Stromdurch-          lassrichtung,    vorzugsweise gittergesteuerten       Dampf-    oder     Gasentladungsstrecken    mit im  wesentlichen lichtbogenförmiger Entladung,  vorgeschlagen worden, bei der die Sekundär  spannung sich aus mindestens zwei Spannun  gen zusammensetzt,

   und zwar wird jede der  Spannungen mittels besonderer, an ein       eigenes,    vom Primärnetz abgeleitetes Span  nungssystem angeschlossener Entladungs  strecken hinsichtlich der Phasenlage frei  wählbar erzeugt. Diese Ausbildung der ein  zelnen Spannungen kann nach den verschie  denartigsten Gesichtspunkten erfolgen. So ist  es möglich, dass eine Spannung eine im  wesentlichen     trapezförmige    Grundspannung,    eine andere Spannung eine Frequenz hat, die  ein Vielfaches der Frequenz der Grundspan  nung ist. Es ist aber auch möglich, dass  mindestens zwei Spannungen gleiche Fre  quenz haben. Bei der vorgeschlagenen An  ordnung erfolgt nun das Zusammensetzen  der einzelnen Spannungen, aus denen die  Sekundärspannung aufgebaut wird, durch  Reihenschaltung in den Entladungsstrom  kreisen selbst.

   Eine solche Anordnung weist  im Betrieb Nachteile auf, weil beispielsweise  die Entladungsstrecken nicht zu einem     mehr-          anodigen    Entladungsgefäss mit gemeinsamer  Kathode zusammengefasst werden können,  und weil auch     Steuerungsschwierigkeiten     entstehen können, wenn nämlich für eine der  Spannungen nur eine während jeder Halb  welle der Sekundärspannung arbeitende  Gruppe von Entladungsstrecken vorgesehen  ist.  



  Die Erfindung ermöglicht es nun, die  Schwierigkeiten zu vermeiden, die bei der  artigen Umformern auftreten können. Erfin-           dungsgemäss    erfolgt die Zusammensetzung  der einzelnen Spannungen, von denen minde  stens zwei je mittels besonderer, an ein  eigenes vom Primärnetz abgeleitetes Span  nungssystem angeschlossener Entladungs  strecken     hinsichtlieh    der Phasenlage frei  wählbar erzeugt werden, nicht in den Ent  ladungsstromkreisen, sondern     transformato-          risch    auf der Seite des Sekundärnetzes.

   Vor  teilhaft ist es für elastische Umformung,  wenn zwei gleichartige     Schaldingen    vorge  sehen sind, die gleichfrequente Grundspan  nung liefern, von denen die eine eine im       wesentlichen        trapezförmige    Grundspannung,  die andere eine Spannung derartiger Kur  venform liefert, dass während vorbestimmter  Zeitteilchen am Anfang und Ende jeder  Halbwelle der erzeugten Spannung die Kurve  den Wert Null hat. Durch die Gleichartig  keit erreicht man, dass die beiden Schaltun  gen sich in ihrer Arbeitsweise ablösen kön  nen. Bei     starrer    Umformung ist es jedoch  nicht erforderlich, die Gleichartigkeit so  vollkommen wie möglich zu gestalten.

   Es  genügt dann, dass nur eine der beiden Schal  tungen     Sternpunktsentladungsstrecken    auf  weist.    In     Fig.    1 der     Zeichnung    ist ein Ausfüh  rungsbeispiel der Anordnung dargestellt,  das sich auf den Fall einer unmittelbaren       Frequenzumformung    im Verhältnis 3 : 1,  also beispielsweise 50 Hz : 16 2/3 Hz, be  zieht, und bei dem drei Spannungen, die je  durch gesteuerte Entladungsstrecken mit     ein-          deutiger.Stromdurchlassrichtung    erzeugt wer  den, auftreten. Zunächst sind zwei gleich  artige Schaltungen vorhanden, die     gleich-          frequente    Spannungen liefern.

   Die eine  Schaltung A enthält den dem Sekundärnetz  zugeordneten Transformator     T.,,    ferner die  beiden dreiphasigen Sternwicklungen 1, 3, 5  und 1',     .3',    5' des dem     höherfrequenten     Drehstromnetz zugeordneten Transformators       T,    dessen Primärwicklung als     Dreieckwick-          lung    ausgebildet und an das Primärnetz an  geschlossen sein möge. An diese beiden Stern  wicklungen sind eine Anzahl Anoden eines       mehranodigen    Entladungsgefässes G heran-    geführt. Diese Schaltung und ihre     Arbeits-           veise    ist für sich allein hinreichend bekannt.

    Die .Steuerung der Gitter der     Dampfentla-          dungsstrecken    erfolgt nach einer der zahl  reichen Steuerungen, wie sie für unmittelbare       Frequenzumformungen    bereits angegeben  sind, und ist nicht dargestellt. Die Schaltung       B    enthält analog den dem Sekundärnetz zu  geordneten Transformator     Tb,    die beiden  Sternwicklungen 2, 4, 6 und 2', 4', 6' und  eine Anzahl gittergesteuerter     Dampfentla-          dungsstrecken.    Es ist zu beachten, dass beide  Schaltungen grundsätzlich gleichartig auf  gebaut sind.

   Hinsichtlich der Schaltung     l:c-          steht    jedoch der Unterschied, dass die einan  der entsprechenden     ,Sternwicklungen    der bei  den     Schaltungen-also    beispielsweise 1, 3, 5  und 2, 4, 6 - verschiedenartige     Phasenlage     aufweisen. Bezüglich der Arbeitsweise ergibt  sich der Unterschied, dass die eine Schaltung  die im wesentlichen     trapezförmige    Grund  spannung liefert, die andere Schaltung eine  gleichfrequente Teilspannung, an deren Er  zeugung auch die     Sternpunktsentladungs-          strecken    beteiligt sind.

   Die sechsphasigen  Sternwicklungen 11 bis 16 und 11' bis 16'  der Schaltung C liefern mit den zugehörigen  Entladungsstrecken und dem Transformator       T"    zusammen eine Spannung dreifacher Fre  quenz, die zur Kompensation der dritten  Harmonischen in der erzeugten Spannung  dient.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Er  findung ist in     Fig.    2 der Zeichnung darge  stellt und bezieht sich auf eine starre     Fre-          quenzumformung.    In diesem Falle liefert die  Schaltung A dauernd die     trapezförmige     Grundspannung, die Schaltung     ss    eine     gleich-          frequente    Teilspannung unter Beteiligung  der beiden     Sternpunktsentladungsstrecken.     Die dritte Harmonische kann man in diesem  Falle in bekannter Weise     transformatorisch     dem Primärnetz entnehmen.  



  Die Art der Zusammensetzung der drei  Spannungen soll anhand der     Fig.    5 der  Zeichnung erläutert werden, und zwar zu  nächst für eine Halbwelle bei einer starren  Umformung mit einer     Frequenzuntersetzung         . 1 gemäss     Fig.        .'.    Die Schaltung A liefert  unter Beteiligung der     Phasenspannungen    1, 3  und 5 eine     trapezförmige    Grundspannung     I1',     die :

  Schaltung     ss        -unter    Beteiligung der Pha  senspannungen 2, 4 und 6 eine     gleich-          frequente    Teilspannung U", die am Anfang  und Ende jeder Halbwelle ein gewisses Stück  gleich Null ist. Während     dieser    Zeit führen  die an den\ Sternpunkt 0 angeschlossenen  Entladungsstrecken, die sogenannten     Stern-          ptznktsentladungsstrecken,    den Strom.

   Die  besondere Wicklung 10 des an das Primär  netz angeschlossenen Transformators     T,    lie  fert eine Spannung U<B>,</B> deren Amplitude  etwa gleich 0,4 der Amplitude der Phasen  spannungen der vier Sternwicklungen ist,  und zwar unter der Voraussetzung, dass     T;,     und     Tb    ein Übersetzungsverhältnis von 1 : 1  aufweisen. Die dem Sekundärnetz zugeführte       Summenspannung    ist     Ures.    Bei elastischen  Umformern gemäss     Fig.    1 erfolgt die Bil  dung der Teilspannungen U' und U" zu  nächst in der gleichen Weise wie eben be  schrieben.

   An Stelle von     U',    tritt die Span  nung     U"    die von der Schaltung C geliefert  wird, und zwar führt bei der für U' und     U"     gezeichneten Phasenlage die Phasenspannung  1-1 während der ganzen Halbwelle von     L1,",     den Strom. Ist es nun notwendig, dass     Ures     in der Phase rückverlegt wird, so wird nun  mehr zunächst U' unter Beteiligung der Pha  senspannungen 2, 4 und 6 in der Reihen  folge 2, 4, 6, 2 gebildet, entsprechend     U"     unter Beteiligung der Phasenspannungen 1,  3, 5 in der Reihenfolge 3, 5, 1.     U,    wird dann  während der ganzen Halbwelle von     Ur..     durch die Phasenspannung 15 gebildet.

   Ist  eine weitere Rückverlegung der Phase von  Urs erforderlich, so wird U' wieder von den  Phasenspannungen 1, 3 und 5, und zwar  diesmal in der Reihenfolge 3, 5, 1, 3 gebil  det. Für U" kommen wieder     diePhasenspan-          nungen    2, 4 und 6, und zwar in der Reihen  folge 4, 6, 2 in Frage.     U,    wird während der  ganzen Halbwelle von     U",    durch die Phasen  spannung 16 gebildet. Man     erkennt    also, dass  die beiden Schaltungen A und     ss    sich in ihrer  Arbeitsweise ablösen.

      Beim Vergleich der Umformung gemäss       Fig.    1 und 2 mit der bekannten starren Um  formung, bei der     transformatorisch    eine  Kompensationsspannung dreifacher Frequenz  eingeführt wird, zeigt sich, dass die Ampli  tude der Kompensationsspannung     U"        bezw.          Ulo    im vorliegenden Falle kleiner ist als bei  dem bekannten Umrichter, und zwar beträgt  sie nur etwa 70     %.    Eine Analyse der .Span  nungskurve zeigt ferner, dass auch die höhe  ren Harmonischen erheblich kleinere Werte  annehmen.

   So beträgt die Amplitude der  fünften Harmonischen nur etwa 1     lo    der  Amplitude der     Einphasenspannung;        Die    ge  schilderte Zusammensetzung unter Verwen  dung von dreiphasigen     Sternwicklungen    hat  weiterhin den Vorteil, dass die Brenndauer  der Entladungsstrecken länger ist als bei  sechsphasigen Sternwicklungen. Somit sind  Entladungsstrecken     und.        Transformatorwick-          lungen        günstig    ausgenutzt.  



  Bemerkt wird noch, dass man bezüglich  der Transformatoren     T.,    und Tb in     Fig.    2  konstruktive Vereinfachungen     durchfilhren     kann. So kann man beispielsweise (vergleiche       Fig.    6) die Wicklungen auf einem gemein  samen     Kern    mit freiem magnetischen Rück  schluss anordnen. Dieselbe Schaltungsweise  kann man auch bei einer Umformungsein  richtung gemäss     Fig.    1 durchführen.  



  Eine weitere Ausbildung der Erfindung  soll anhand der     Fig..3    der Zeichnung er  läutert werden. Dieses Ausführungsbeispiel  bezieht sich auf den Fall einer unmittel  baren     Frequenzumformung    im Verhältnis  3 : 1, also beispielsweise 50 Hz: 16 2/3     Hz,     und zwar werden zwei gleichfrequente Span  nungen verschiedenartiger Kurvenform, die  je durch gesteuerte Entladungsstrecken mit  eindeutiger     Stromdurchlassrichtung    erzeugt  werden, zusammengesetzt.

   Für die eine Teil  spannung sind die beiden dreiphasigen Stern  wicklungen 1, 3, 5 und 1', 3', 5' des dem       höherfrequenten        Drehstromnetz    zugeordneten  Transformators     TP,    dessen Primärwicklung  als     Dreieckwicklung    ausgebildet und an das  Primärnetz angeschlossen sein möge, ferner  der dem Sekundärnetz zugeordnete Transfor-           mator    T" und die beiden Gruppen von ge  steuerten Entladungsstrecken, die zu einem       mehranodigen    Entladungsgefäss     G.,    mit ge  meinsamer Kathode zusammengefasst sind,  vorgesehen.

   Entsprechend benötigt man für  die zweite Teilspannung die beiden Stern  wicklungen 2, 4, 6, und 2', 4'     G',    den Trans  formator Tb und das     mehranodige    Gefäss     Gb.     Die Transformatoren     T"    und Tb können wie  bei den früheren Ausführungsbeispielen kon  struktiv miteinander vereinigt sein.  



  Für die Erläuterung der Arbeitsweise  möge eine starre     Frequenzumformung    gemäss       Fig.    4 der Zeichnung zugrunde gelegt wer  den. Die     iSchaltung     < 1 liefert (vergleiche       Fig.7)    eine Teilspannung U', bei der die  Phasenspannungen 3 und 5 grösser sind als  die von 1; die Schaltung B liefert unter Be  teiligung der     Sternpunktsentladungsstrecken     eine Teilspannung U", bei der die Phasen  spannungen 2 und 5 kleiner als die Phasen  spannung 4 sind. Die aus<I>U'</I> und<I>U" zu-</I>  sammengesetzte     Spannung    ist Ures.

   Bei  elastischer Umformung erfolgt die Zusam  mensetzung der Teilspannungen in gleicher  Weise, wobei einerseits entsprechend dem       Frequenzschlupf    innerhalb jeder Teilspan  nung die Phasen, anderseits die     Schaltungen     <I>A</I> und<I>B</I> ihre Rollen vertauschen.  



  Bemerkt wird noch, dass es bei unmittel  baren     Frequenzumformungen    bereits bekannt  ist, abgestufte Phasenspannungen dem Pri  märnetz zu entnehmen. Gegenüber den be  kannten Schaltungen besteht aber der Vor  teil, dass auch bei elastischer Umformung ,je  primäre Phase nur zwei     Spannungswerte    er  forderlich sind.

   Rechnungen und Versuche  haben gezeigt, dass bei Wahl eines Verhält  nisses von etwa 0,61 zwischen dem kleineren  und dem grösseren Spannungswert die er  zeugte Spannung     Ures    nur ganz verschwin  dend kleine Oberwellen     enthält.    Gegenüber  den mit den Schaltungen nach     Fig.    1 und 2  erzeugten Spannungen ergibt sich praktisch  kein Unterschied hinsichtlich der Oberwel  len, dafür aber der Vorteil einer besseren  Ausnutzung der Entladungsstrecken und des  aktiven Materials der Transformatoren.    Bezüglich. der genauen Lage der Entla  dungsstrecken ist bisher nichts gesagt wor  den.

   Wie die Beispiele zeigen, kann man die  Entladungsstrecken in verschiedenartiger  Weise zusammenfassen.     tSo    kann man sämt  liche Entladungsstrecken zu einem     mehr-          anodigen    Gefäss mit gemeinsamer Kathode  zusammenfassen (vergleiche     Fig.l).    Man  Bann aber auch an Stelle eines     mehranodigen     Gefässes zwei     mehranodige    Gefässe mit der  halben Anodenzahl verwenden (vergleiche       Fig.    2, 5 und 6).

   Bekanntlich bestehen zwi  schen zwei beispielsweise     sechsanodigen    Ge  fässen und einem     zwölfanodigen    Gefäss     keine     erheblichen Preisunterschiede. Betrieblich  unterscheiden sich jedoch sämtliche ange  führten -Schaltungen nicht, denn es     befinden     sich stets in jedem Gefäss solche Anoden, die  gerade auf positive Sperrspannung bean  sprucht werden, und solche Anoden, die ge  rade auf negative Sperrspannung bean  sprucht werden. Das bedeutet aber, dass  wenigstens in einzelnen Zeitabschnitten der  niederfrequenten Periode die doppelte Sperr  spannung zwischen zwei Anoden liegt. Die  Entladungsgefässe müssen also für sehr grosse  Sperrspannungen bemessen werden, was aus  wirtschaftlichen Gründen unerwünscht ist.  



  Die Anordnung kann derart ausgeführt   -erden, dass für die Entladungsstrecken eines  Entladungsgefässes die normalen     Sperrspau-          nungsverhältnisse    gelten, und zwar werden  nur stets gleichartig arbeitende Entladungs  strecken zu einem     mehranodigen    Gefäss zu  sammengefasst. Im einfachsten Falle, das  heisst bei Anordnungen mit zwei Teilspan  nungen gleicher Frequenz, aber verschieden  artiger Kurvenform, ergeben sich also zwei       mehranodige    Gefässe, von denen das eine die  eine Halbwelle des niederfrequenten Stromes,  das andere die andere Halbwelle des nieder  frequenten Stromes bildet.  



  In     F'ig.    8 der Zeichnung ist die Schal  tung eines elastisch arbeitenden Umrichters  dargestellt, wobei wie früher     T"    und     Tb    die  am niederfrequenten Netz liegenden Trans  formatoren, die die     Zusammensetzung    der      beiden Teilspannungen bewirken, sind. Die  Umformung wird mittels der     mehranodigen     Gefässe G' und G" durchgeführt, von denen  G' während der einen Halbwelle die von der       dreiphasigen    Sternwicklung 1, 3, 5 geliefer  ten     'Peilstücke'    dem Transformator     TR,    die.

    von der dreiphasigen Sternwicklung 2, 4,     G     gelieferten Teilstücke dem Transformator Tu  und G" während der nächsten Halbwelle die  von der dreiphasigen Sternwicklung 1', 3', 5'  dem Transformator     T",    die von der drei  phasigen Sternwicklung 2' 4', G'     dern          '1.'ransformator        Tb    zuführt.

   Die vier mit Zif  fern versehenen Sternwicklungen gehören zu  dem dem Drehstromnetz zugeordneten Trans  formator     T,       Bezüglich der Strombelastung der Ano  den ergibt sich kein Unterschied     gegenüber     den bereits vorgeschlagenen Schaltungen, be  züglich der Belastung der Kathode ergibt  sich eine kleine Erhöhung, die baulich keine  Rolle spielt, da die     Kathodenzuführung     ohnehin reichlich bemessen wird. Hinsicht  lich der     Sperrspannungsverhältnisse    ergibt  sich aber eine erhebliche Verbesserung, näm  lich eine Verminderung auf rund den halben  Wert.

   Anderseits behält die Schaltung den  Vorteil, dass man sämtliche Gefässe an     Erd-          potential    legen kann, wodurch die Bedienung  wesentlich vereinfacht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur unmittelbaren Umfor mung von Wechselstrom einer Frequenz in solchen anderer Frequenz mittels zweier wechselweise stromführender Gruppen von gesteuerten Entladungsstrecken mit eindeu tiger Stromdurchlassrichtung, wobei die Se kundärspannung sich aus mindestens zwei Spannungen zusammensetzt, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zusammensetzung der ein zelnen. Spannungen, von denen mindestens zwei je mittels besonderer, an ein eigenes vom Primärnetz abgeleitetes Spannungs system angeschlossener Entladungsstrecken hinsichtlich der Phasenlage frei wählbar er zeugt werden, nicht in den Entladungsstrom- kreisen, sondern transformatorisch auf der Seite des Sekundärnetzes erfolgt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die während einer niederfrequenten Halbwelle gemeinsam ar beitenden Spannungssysteme verschieden artige Phasenlage aufweisen. Anordnung nach Unteranspruch 1, für elastische Umformung, dadurch gekenn zeichnet, dass zwei gleichartige Schaltun gen vorgesehen sind, die gleichfrequente Grundspannungen liefern, von denen die eine eine im wesentlichen trapezförmige Grundspannung, die andere eine Span nung derartiger Kurvenform liefert, dass während vorbestimmter Zeitteilchen am Anfang und Ende jeder Halbwelle der er zeugten Spannung die Kurve den Wert Null hat. 3.
    Anordnung nach Unteranspruch 1, für starre Umformung, dadurch gekennzeich net, dass zwei gleichartige Schaltungen vorgesehen sind, die gleichfrequente Grundspannungen liefern, von denen die eine eine im wesentlichen trapezförmige Grundspannung, die andere eine Span nung derartiger Kurvenform liefert, dass während vorbestimmter Zeitteilchen am Anfang und Ende jeder Halbwelle der er zeugten Spannung die Kurve den Wert Null hat, jedoch nur eine der beiden Schaltungen Sternpunktsentladungsstrek- ken aufweist. 4.
    Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass eine Kompen sationsspannung (U") transformatorisch aus dem Primärnetz entnommen und in den Stromkreis des Sekundärnetzes ein- geführt wird. 5. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die den einzel nen Spannungen zugeordneten Sekundär transformatoren Ja, Tb) auf einem Kern mit freiem magnetischen Rückschluss an geordnet sind, - 6. Anordnung nach Patentanspruch, da durch- gekennzeichnet, dass sämtliche Ent ladungsstrecken in einem mehranodigen Entladungsgefäss mit gemeinsamer Ka thode zusammengefasst sind. 7.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die nieder frequente Spannung nur aus gleichfre- quenten Teilspannungen verschiedenarti ger Kurvenform unter Verwendung von dem Primärnetz entnommenen abgestuften Phasenspannungen gebildet wird. ä. Anordnung nach Unteranspruch 7, für Frequenzumformung 8 : 1, dadurch ge kennzeichnet, dass je primäre Phase zwei Spannungswerte vorgesehen sind, die in einem Verhältnis von annähernd 11,61 : 1 stehen. 9. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass nur stets gleichartig arbeitende Entladungsstrecken zu einem mehranodigen Gefäss zusammen gefasstsind.
CH184104D 1933-12-08 1934-12-07 Anordnung zur unmittelbaren Umformung von Wechselstrom einer Frequenz in solchen anderer Frequenz. CH184104A (de)

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