CH184109A - Elektrischer Scheinwerfer mit eingebautem Schalter für Krafträder. - Google Patents

Elektrischer Scheinwerfer mit eingebautem Schalter für Krafträder.

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CH184109A
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fuse
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  Elektrischer Scheinwerfer mit eingebautem Schalter für Krafträder.    Die Erfindung betrifft elektrische Schein  werfer mit einem vorteilhaft auf ihrer     obern     Seite eingebauten Schalter für die elek  trische Anlage von Krafträdern und be  zweckt, die am Schalter angeordnete Siche  rung leicht zugänglich unterzubringen.  



  Gemäss der Erfindung befindet sich im  Scheinwerfergehäuse in Nähe des einge  bauten Schalters eine mit     abhebbar    angeord  neten Mitteln von aussen verschlossene Öff  nung für die Sicherung. Der Verschluss für  diese Öffnung kann ohne weiteres der  Aussenseite des Scheinwerfergehäuses ange  passt werden, so dass bei versenkt eingebau  tem Schalter eine glatte Aussenform des  Scheinwerfergehäuses gewahrt bleiben kann.  Zweckmässig ist ausserdem in Nähe des Schal  ters eine durch ein Fenster abgedeckte -Öff  nung für eine Überwachungslampe vor  gesehen.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt. Es zeigen:         Fig.    1 eine Seitenansicht des Scheinwer  fers,       Fig.    2 einen Längsschnitt durch die eine  Ausführungsform,       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie       111-III    in der     Fig.    2,       Fig.    4 und 5 zwei     Scheiben    in Ansicht,  und       Fig.    6 einen Längsschnitt durch die  zweite Ausführungsform.  



  In den     Fig.    1 bis     ä    bezeichnet 1 das Ge  häuse eines     paraboloidförmigen    Scheinwer  fers, an dessen oberer Seite     ein        Lichtzünd-          schalter    2 versenkt so eingebaut ist, dass nur  sein Schalthebel 3 hervorsteht. Dieser ist mit  einem abziehbaren Schlüssel 4 unlösbar ver  bunden. Das topfförmige Gehäuse 5 des  Schalters ist mit seinem Boden an die  Innenseite des Scheinwerfergehäuses 1 ange  schweisst.  



  Der Schlüssel 4 steckt in einer drehbaren  Schaltbüchse 6, die     oben    durch zwei in die  Schaltbüchse 6     eingebördelte    Scheiben     7,-    8      mit Schlitzen 9, 10 11 für den Schlüssel  bart 12 abgedeckt ist     (Fig.    4 und 5). Mit  der Schaltbüchse 6 ist eine Schaltplatte 13,  die mit den Kontakten auf der aus Isolier  stoff bestehenden Grundplatte 14 des Schal  ters zusammenarbeitet, durch     Mitnehmer    so  gekuppelt, dass sie sich gegenüber der Schalt  büchse 6 nicht drehen kann.  



  Zu beiden Seiten der Schalterachse befin  den sich im Gehäuse 1 symmetrisch zur  Längsachse zwei Öffnungen, von denen die  eine durch ein lichtdurchlässiges Fenster 15  und die andere durch einen     Schraubstöpsel     16 verschlossen ist, der in die Bohrung einer  an der Grundplatte 14     befestigten    Schiene  17 eingeschraubt ist. Der Stöpsel 16 bildet  einen Fassungsteil für eine Sicherung 18, die  sich mit ihrem einen Ende gegen eine an der  Grundplatte 14 befestigte Kontaktfeder 19  abstützt.  



  Hinter dem Fenster 15 ist auf der Grund  platte 14 eine Fassung 20 für ein Über  wachungslämpchen 21     befestigt,    die sich  gegen eine Kontaktfeder 22 abstützt. Da so  wohl die Sicherung 18,     wie    auch die Lampe  21 ausserhalb des Schaltergehäuses 5 liegen,  wird ihre     Anbringung    durch das Gehäuse 5  nicht     beeinträchtigt.     



  Durch Herausschrauben des Stöpsels 16  kann man diesen mitsamt der durch die  Zungen 23 festgehaltenen Sicherung 1'8 vom  Gehäuse 1 abnehmen und dann die Sicherung  durch eine andere ersetzen. Das Lämpchen  21, das im allgemeinen nicht ausgewechselt  zu werden braucht, ist bei abgenommenem  Deckelring von der Innenseite des Schein  werfergehäuses her zugänglich. Gewünschten  falls kann die Fassung für das Fenster 15  in ähnlicher Weise wie der Stöpsel 16 aus  gebildet und     befestigt    werden.  



  Die Sicherung 18 liegt beispielsweise im       Hauptstromkreis    der Verbraucher, und die       Überwachungslampe    21 ist parallel zu den  Kontakten eines selbsttätigen Schalters an  geordnet, der sich in der Leitung zwischen  der Lichtmaschine und der     Batterie    befindet.  Die Überwachungslampe zeigt durch ihr  Leuchten an, dass die Batterie durch einen    Stromverbraucher entladen wird. Im Be  darfsfall können jedoch die Sicherung und  das Überwachungslämpchen auch in     andern     Stromkreisen angeordnet sein.  



  An dem schräg nach unten gerichteten  Ende der Grundplatte 14 ist ein Halter 24       befestigt,    der einen durch einen (nicht ge  zeichneten) Bowdenzug oder dergleichen ver  stellbaren Abblendschalter 25 und die Kon  taktfeder 26 für die Hauptlampe 27 trägt.  Die Kontaktfeder 28 für die Nebenlampe 29  ist unten am Gehäuse 1 besonders befestigt.  Jedoch kann sie auf Wunsch auch am Hal  ter 24 angebracht werden, zum Beispiel  wenn die Nebenlampe über der Hauptlampe  angeordnet ist.  



  Beim Einstecken des Schlüssels 4 in die  Büchse 6 geht der Schlüsselbart 12 durch  die beiden     übereinanderliegenden    Schlitze  9, 10 der beiden Scheiben 7, 8 und drückt  dabei einen in die Büchse 6 eingesetzten       Isolierbolzen    . 30 nach unten. Dieser ver  schiebt eine unten an der     Grundplatte    14 an  gebrachte Kontaktfeder 31 nach unten, so  dass sie einen Kontakt 32 berührt, wodurch  die Zündung eingeschaltet wird.  



  Dreht man den Schlüssel 4 in seiner nie  dergedrückten Lage, so wird er durch die  Unterseite der Scheibe 8 geführt, gegen die  sich der Schlüsselbart 12 abstützt. Bei einer  Drehung um 90   greift der Schlüsselbart  in die durch die Scheibe 7 verdeckten  Schlitze 11 der Scheibe 8 ein. Hierdurch       wird    der Schlüssel 4 mit der Büchse 6 und  somit mit der Schaltplatte 13 gekuppelt.  Dreht man den Schlüssel jetzt nach rechts  oder links, so wird die Beleuchtung entspre  chend geschaltet.  



  Bei Stillstand des Kraftrades entkuppelt  man den Schlüssel 3 durch Drehen in nieder  gedrückter Stellung um 90       und    kann  ihn dann durch die     übereinanderliegenden     Schlitze 9, 10 herausziehen. Hierbei geht die  Kontaktfeder 31 in ihre Ruhelage zurück,  in der die Zündung ausgeschaltet ist. In  folgedessen können Unberufene die einge  schaltete Stellung des Lichtschalters nicht      verändern oder den Motor in Betrieb setzen,  weil die Zündung abgeschaltet ist.  



  Wie aus der     Fig.    2 hervorgeht, ist der an  den Schlüssel 4 anschliessende Teil des  Schaltgriffes 3 deckelförmig ausgebildet, so  dass er den     Scheinwerfer    an der Aussenseite  gut abdichtet gegen     Eindringen    von Regen  und dergleichen.  



  Da man vor dem Herausziehen des  Schaltschlüssels dessen     Bart    12 zuerst durch  Niederdrücken ausser Eingriff mit den  Schlitzen 11 und dann durch Drehen um 90    in Übereinstimmung mit den Schlitzen 9, 10  bringen muss, ist es unmöglich gemacht, dass  sich der Schlüssel in seiner Kupplungsstel  lung infolge der Erschütterungen beim Fah  ren vom Schalter lösen und herausfallen  kann.  



  Der Schalter 2 ist so ausgebildet, dass er  als ein Ganzes in das Scheinwerfergehäuse 1  eingesetzt und an ihm in einfacher Weise  befestigt werden kann. Für den Durchtritt  des Schlüssels 4 braucht lediglich eine kleine  Aussparung in dem Scheinwerfergehäuse  vorhanden zu sein. Weder der Einbau des  Schalters noch der Einbau der Sicherung und  der Überwachungslampe beeinträchtigen die  glatte Aussenform des Scheinwerfergehäuses.  Durch die gewählte Anordnung auf der  obern Seite des Scheinwerfergehäuses werden  die Handhabung des Schalters und die Zu  gänglichkeit der Sicherung erleichtert, sowie  die Sichtbarkeit des Kontrollämpchens ver  grössert.  



  Infolge der Befestigung des Stöpsels 16  an der Grundplatte 14 erübrigt es sich, am  Scheinwerfergehäuse ein Muttergewinde vor  zusehen. Dadurch, dass auch die Fassung 20  für das Lämpchen 21 an der Grundplatte 14  angebracht ist, braucht am Scheinwerfer  gehäuse nichts weiter als der Schalter 2 und  das Fenster 15 befestigt zu werden, was  keine Schwierigkeiten bereitet.  



  Die     Seitenwand    des Schaltergehäuses 5  muss nicht geschlossen sein, sondern kann  Aussparungen enthalten, so dass beispiels  weise nur vier Arme übrig bleiben, die von  dem Boden. ausgehen. Der Boden des Gehäu-         ses    5 muss nicht vollständig der Form des  Scheinwerfergehäuses angepasst sein, sondern  braucht nur an seiner Befestigungsstelle am  Scheinwerfergehäuse anzuliegen.  



  Bei der in der     Fig.    6 dargestellten Aus  führungsform ist der Halter 24 an der  Grundplatte 14 fortgelassen. Statt dessen ist  unten im Gehäuse 1 ein Träger     33    für den  Abblendschalter 25 und die Kontaktfedern  26, 28 befestigt. Diese Anordnung hat den  Vorteil, dass der Bowdenzug an der untern  Seite des Gehäuses eingeführt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Scheinwerfer mit eingebau tem Schalter für Krafträder, dadurch ge kennzeichnet, dass im Scheinwerfergehäuse in Nähe des Schalters eine mit abhebbar an geordneten Mitteln von aussen verschlossene Öffnung zum Auswechseln der am Schalter angeordneten Sicherung vorgesehen ist. UNTERANSPRüCHE 1. Scheinwerfer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das als Fas sungsteil für die Sicherung ausgebildete Verschlussmittel für die Öffnung am Schalter befestigt ist. 2.
    Scheinwerfer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass im Scheinwerfergehäuse symme trisch zur Schalterachse die Öffnung für die auswechselbare 'Sicherung und ein Fenster für eine zum. Schalter gehörende Überwachungslampe vorgesehen sind. 3. Scheinwerfer nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherung und das Überwachungslämpchen ausserhalb des topfförmigen Schaltergehäuses an geordnet sind. 4. Scheinwerfer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Grundplatte des Schalters die Fassung für die Über wachungslampe und eine Kontaktfeder für die Sicherung angebracht sind. 5.
    Scheinwerfer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schalter als Ganzes in den bei Befestigung des Scheinwerfers am Kraftrad nach oben zu richtenden Teil des Scheinwerfergehäu ses versenkt eingebaut ist, derart, dass bei in den -Schalter eingesetztem Hand griff nur dieser aussen hervorsteht. 6. Scheinwerfer nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das topfförmige Ge häuse des Schalters mit seinem Boden innen am Scheinwerfergehäuse minde stens teilweise anliegt. 7.
    Scheinwerfer nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5 mit einge bautem Lichtzündschalter, dessen Schalt schlüssel abziehbar ist, dadurch gekenn zeichnet, dass durch Einschieben und Niederdrücken bezw. Herausziehen des Schaltschlüssels die Zündung ein- bezw. ausgeschaltet wird. B. Scheinwerfer nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltgriff deckelförmig ausgebildet ist, so dass er den Schalter an der Aussenseite ab dichtet. 9.
    Scheinwerfer nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Grundplatte des Schalters ein nach unten gerichteter Halter für die Lampenkontaktfedern und für einen Abblendschalter angebracht ist. 10. Scheinwerfer nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass innen an der untern Seite des Scheinwerfergehäuses ein Trä ger für die Lampenkontaktfeder und für einen Abblendschalter angebracht ist.
CH184109D 1934-01-20 1935-01-07 Elektrischer Scheinwerfer mit eingebautem Schalter für Krafträder. CH184109A (de)

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