CH184123A - Vorrichtung zum Einsaugen von Schmelze in Giessformen, insbesondere für zahnärztliche Zwecke. - Google Patents

Vorrichtung zum Einsaugen von Schmelze in Giessformen, insbesondere für zahnärztliche Zwecke.

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CH184123A
CH184123A CH184123DA CH184123A CH 184123 A CH184123 A CH 184123A CH 184123D A CH184123D A CH 184123DA CH 184123 A CH184123 A CH 184123A
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CH
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cylinder
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Inventor
Co W Hellesen
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Hellesen & Co W
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Description


  Vorrichtung zum Einsangen von Schmelze in Giessformen,     insbesondere    für  zahnärztliche Zwecke.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zum Einsaugen von Schmelze in Giessformen  durch     Vakuumwirkung.        Erfindungsgemäss     weist die Vorrichtung zwei einseitig offene,  ineinander eingeschliffene Hohlzylinder mit       Flüssigkeitsfüllung    auf, von welchen Zylin  dern einer an die Giessform lösbar ange  schlossen und der eine gegenüber dem an  dern beweglich ist.  



  Zur Herstellung von     Gussteilen,    insbeson  dere von     zahnärztlichen;        Protesen,        verwendet     man mit Vorteil das sogenannte Vakuum  gussverfahren. Man erzielt dadurch     Gussteile,     die blasenfrei oder     blasenarm    sind und in  folgedessen eine erhöhte Bruchfestigkeit be  sitzen.  



  Die für :diesen Zweck bekannten Vor  richtungen bestehen im wesentlichen aus  einer mit Kolben     versehenen:        Saugvorrich-          tung,    auf der die Giessform sitzt. Durch  Herausziehen des Kolbens wird die auf der    Giessform ruhende Schmelze in die Form ein  gesaugt.  



       Diese        bekannten    Vorrichtungen erfüllen  die an sie gestellten     Forderungen    nicht, und  zwar insbesondere dann nicht, wenn es sich  am die Herstellung besonders dünnwandiger       Gegenstände,    wie     Gaumenplatten,    handelt.  Das durch den Kolben erzielbare Vakuum ist  nämlich nicht gross genug, um in allen Fäl  len blasenfrei und genau der Form entspre  chende     Gussteile    zu gewährleisten. Der Kol  ben lässt sich nämlich selbst bei grösster  Sorgfalt nicht so genau in den Zylinder ein  schleifen, dass das erforderliche, hohe Va  kuum erreicht und lange genug aufrecht er  halten wird.

   Die     Dichtigkeit    der Vorrichtung       wird    mit wachsendem Gebrauch     immer    ge  ringer und ihre Lebensdauer ist daher nur  begrenzt.  



  Alle diese Nachteile beseitigt die Vor  richtung gemäss der Erfindung, die noch den       Vorteil    hat, besonders einfach und infolge-           dessen    billig zu sein. Mit ihr gelingt es,  augenblicklich ein besonders hohes Vakuum  zu erzielen., das in allen Fällen zu einwand  freien, insbesondere     blasenfreien        Gussstücken          führt.    Als     Beispiel    möge ein in der Praxis  erzieltes Vakuum von 5 mm dienen. Dieses  Vakuum     läss-t    sich auch lange genug auf  recht erhalten. Es     sinkt    nur langsam ab, so  dass sich das     Gussstück    einwandfrei verfesti  gen kann.

   Auch nach längerem Gebrauch  der Vorrichtung ist     das    Vakuum     unverän-          dert.        Infolge    der     Flüssigkeitsfüllung    kann  Aussenluft nicht durchsickern.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung im Schnitt     veran-          anschaulicht.     



  Der Formträger 1, in dem die Form in  üblicher Weise mit Hilfe eines Wachsmodel  les und poröser     Einbettungsmasse    gebildet  worden ist, trägt     einen    innen konischen An  satz 2, der auf einen Konus 3 des Kopfes  4 des     innern,    unten offenen Hohlzylinders 5  sitzt. Eine um den Konus 3 herum im Kopf  4 angebrachte     Rinne    5 dient zur Aufnahme  von 01 oder dergleichen zur     Abdichtung.    In  dieser Rinne 6 läuft ein     Ring    7 mit Hand  griff 8, der zum Abheben des Formträgers  1 nach     Fertigstellung    des     Gusses    dient.

   Im  Kopf 4 sitzen weiter zwei Handgriffe 9 zum  Spannender     Vorrichtung.    Der Kopf 4 trägt  ausserdem noch ein Schutzrohr 10, an dem  ein     Arbeitstisch    11     befestigt    ist. Der Hohl  zylinder 5 ist in einen oben offenen Hohl  zylinder 12 eingeschliffen, dessen Boden 1:3  mit dem Fuss 14 der Vorrichtung verschraubt  ist. In dem mit 01 oder einer andern Flüs  sigkeit gefüllten Hohlraum, der von den Zy  lindern 5 und 12, gebildet     wird,    liegt eine  Sprungfeder 15.

   Diese Feder     wird    durch       Abwärtsbewegung    des     Zylinders    5     gespannt     und     in    dieser Stellung durch     einen    unter       Federdruck    16 stehenden, um den Zapfen 17       schwingbaren    Fusshebel 18 gehalten, der an       einem        ringförmigen    Anschlag 19 angreift,  der an dem mit dem Kopf 4     verbundenen     Schutzrohr 10 sitzt.  



  Das untere Ende 20 des Anschlages 19    arbeitet mit einem     Anschlagring    21 des äu  ssern Zylinders 12     zusammen.     



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  folgende:  Die beiden Hohlzylinder 5 und 12 wer  den mit Hilfe der Handgriffe 9 zusammen  geschoben, wodurch die Feder 15 gespannt  wird. Der Hebel 18 wird über den Anschlag  19 geschoben, so     dass,die    Feder 15 in Spann  stellung bleibt. Der Formträger 1, der die  vorher mit Hilfe eines     Wachsmodelles    und  poröser     Einbettungsmasse        hergestellte    Form  aufweist,     wird    auf den Konus     3:    des Va  kuumerzeugers gesetzt, der von 01 oder einer  andern     Flüssigkeit    in der     Rinne    6- umgeben  ist.

   Geschmolzenes Metall     wird    in eine Mulde  auf der Oberdecke der Form eingebracht.  Durch Treten auf den Hebel 18 wird die       Verbindung        zwischen    den Zylindern 5 und  12 gelöst. Die Feder 15 wird     entspannt    und  drückt den Zylinder 5 im Zylinder 12 soweit  nach oben, bis der Anschlag 2 am     Anschlag     21 anliegt.

   Dadurch     wird    in der     Form    ein  solches Vakuum erzeugt, dass das Metall in  die Form     eingesaugt        wird.        Wenn    der Guss  erkaltet ist,     wird    der Formträger 1     mit    Form  und Guss durch Drehen des Ringes 7 mittels  des Handgriffes 8 vom Konus     ,3    gelöst.  



  Die Erfindung ist nicht auf das gezeigte       Ausführungsbeispiel    beschränkt; so     kann          zum    Beispiel auf die     innere    Feder verzichtet  und diese durch eine äussere Feder ersetzt  werden.

   Man     kann    überhaupt auf eine Fe  der zum     Auseinanderbewegen    der beiden  Hohlzylinder verzichten und     die        Erzeugung     des Vakuums .durch ein Gewicht herbeifüh  ren, das am     äussern    Zylinder     befestigt    ist  und     diesen.    nach Lösung eines Verschlusses  nach abwärts bewegt, während der     innere     Zylinder feststeht,     beispielsweise    mit Hilfe  des     Schutzrohres    an der Wand oder an     einem     Arbeitstisch befestigt ist.

   In diesem Falle  ist also der     oben    offene äussere Zylinder be  weglich und nicht der unten offene     innere     Zylinder     wie    im Fall der Zeichnung.     Ebenso     können die beiden     Zylinder    auch waagrecht       anstatt    senkrecht angeordnet sein. Auch die       Verbindung    von     Formträger        und    Vakuum-           erzeuger    kann andersartig sein, beispiels  weise durch Rohrleitung oder Schlauch er  folgen, in welchem Falle der Formträger auf  dem     Arbeitstisch    stehen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Einsaugen von Schmelze in Giessformen durch Vakuumwirkung, ge kennzeichnet durch zwei einseitig offene, in einander eingeschliffene Hohlzylinder mit Flüssigkeitsfüllung, von welchen Zylindern einer an die Giessform lösbar angeschlossen und der eine gegenüber dem andern beweg lich ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen mit einem Fuss versehenen, oben offenen Hohlzylinder, in den der unten offene, die Giessform tragende Hohlzylinder eingeschliffen ist, ferner gekennzeichnet durch eine in dem von den beiden Hohlzylindern gebildeten. mit Flüssigkeit gefüllten Raum angeord nete Sprungfeder und durch eine auslös- bare Einrichtung zum Festhalten der bei den Zylinder in eingeschobenem Zustande mit gespannter Feder. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein mit dem innern Zylinder verbundenes Schutzrohr, das den äussern Zylinder umgibt. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch einen Handgriff am Schutzrohr. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch mehrere Handgriffe am Schutzrohr. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch einen Anschlag am Schutzrohr und durch einen, mit diesem Anschlag zusammen arbeitenden Hebel am untern Ende des äussern Zylinders.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen. mit Längsboh rung versehenen Konus auf dem Kopf des innern Zylinders zur Aufnahme der Giess form. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, ge kennzeichnet durch eine den Konus um gebende Rinne im Kopf des innern Zylin ders.
CH184123D 1934-11-22 1935-11-13 Vorrichtung zum Einsaugen von Schmelze in Giessformen, insbesondere für zahnärztliche Zwecke. CH184123A (de)

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CH184123D CH184123A (de) 1934-11-22 1935-11-13 Vorrichtung zum Einsaugen von Schmelze in Giessformen, insbesondere für zahnärztliche Zwecke.

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