CH184130A - Selbstverkäufer mit Einwurfsvorrichtung für verschiedenartige Münzen. - Google Patents

Selbstverkäufer mit Einwurfsvorrichtung für verschiedenartige Münzen.

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CH184130A
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CH
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Inventor
A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks
    • G07F5/02Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated mechanically by coins, e.g. by a single coin
    • G07F5/06Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated mechanically by coins, e.g. by a single coin wherein two or more coins of different denominations are required for each transaction

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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description


  Selbstverkäufer mit     Einwurfsvorrichtung    für verschiedenartige Münzen.    Die Selbstverkäufer für Münzen verschie  dener Werte, wie sie     beispielsweise    für den  Verkauf von     elektrischem    Strom     Verwendung     finden, sind in den     Mitteln,    welche die Über  tragung     des        Wertes    der     jeweils    eingeworfe  nen     3-'fünze    auf das Vorgabewerk     bewirken:,     kompliziert und diese Mittel sind     teuer,    da  sie gefräst oder in einer     Form    gepresst wer  den müssen.  



  Die Erfindung     ermöglicht    einen Selbst  verkäufer zu schaffen, der den     erwähnten     Nachteil nicht     aufweist.     



  Gemäss der     Erfindung        ist    ein     Sperrmittel     und eine nachgiebige     Verbindung        eines    zur  Übertragung des Wertes der in den Selbst  verkäufer     gebrachten    Münze auf das Vor  gabewerk     dienenden    Organes mit dem Betä  tigungsknopf     des        Selbstverkäufers    vorgese  hen und im weiteren     gestattet    das von der  Münze gesteuerte     Sperrmittel    durch     eine          Relativbewegung        zwischen    ihm und dem  Organ letzterem eine 

  Drehung, die dem Wert  der     eingebrachten    Münze     entspricht.       Die Zeichnung zeigt mehrere Ausfüh  rungsbeispiele     des        Erfindungsgegenstandes.     



       Fig.    1 stellt ein erstes     Beispiel    schau  bildlich dar, wobei zugunsten des leichteren       Verständnisses    Teile des     Selbstverkäufer-          mechanismus    mit dargestellt sind, die nicht  zur Erfindung gehören,     sowie    die körper  lichen Verhältnisse der einzelnen Teile und  deren Anordnung zueinander vernachlässigt  sind; die       Fig.    2 und 6 zeigen Detailvarianten, und  die       Fig.    4 veranschaulicht rein schematisch       ein    weiteres Ausführungsbeispiel.

    Ausserhalb einer Wand 1 des     Selbstver-          käufergehäuses    sitzt auf dem Ende einer  Welle 2 ein zur Betätigung .des     Selbstver-          käuf        ers    nach dem     Einbringen    einer Münze  dienender Drehknopf 6. Auf der Welle 2  sitzt lose drehbar ein     Kupplungsstück    4, das  über ein Zahnrad 5 mit dem gezahnten     Rand     eines innen an der Wand 1     geführten.    Schie  bers 6 in     Verbindung    steht.

   Der     Schieber    6       befindet    sich in Bereitschaftslage des Selbst-           verkäufermechanismus    oberhalb eines in der       Wand    1     vorgesehenen    Münzschlitzes 7,

   wel  cher Schlitz in     dieser        Lage    durch ein       Schwenkglied    8 abgeschlossen     ist.    Das       Schwenkglied    8 befindet sich in einem durch  Seitenwände 9     begrenzten.        Münzkanal    und  wirkt     mittels    eines an ihm     festsitzenden    und  durch     einen    Schlitz     1,0    aus dem Münzkanal  herausragenden Bolzens 11 mit einem     Sperr-          rad    12 zusammen, das:

   einen Teil einer     unver-          dreh-    jedoch verschiebbar auf der Welle 2  sitzenden Kupplungsmuffe 13 bildet. Die       Kupplungsmuffe    131 greift in .der Bereit  schaftslage mit einer Nase 14 in einen       Schlitz    15 des     Kupplungsstückes    4     ein.    Ein  an der Welle 2 fest sitzender Stift     16,    steuert       eine    das     Herausfallen.    der Münze aus dem       Münzkanal    ermöglichende Platte 17.  



  Das     Schwenkglied    8 ist bei     1 &     drehbar       und        weist    einen Arm 19 auf, der mittels     eines     Bolzens 20 auf     das        umgebogene    Ende einer  Zugstange<B>21</B>     wirkt.    An     dieser    Zugstange 2.1  ist ein Rechen<B>2</B>2 befestigt, .der drei verschie  den     tiefe    Einschnitte 2,3, 2:4 und 25     aufweist.     



  Auf -der Welle     2,    sitzt ein     Zahnsegment     26 fest, das eine Dämpfung in Form eines       Windflügels    2:7 treibt und .das durch     eine     Feder 28 mit einer lose drehbar auf der  Welle 2.     angordneten    Planscheibe 29 in Ver  bindung steht.

   Ein an der Planscheibe<B>219</B>  festsitzender Stift 30 ragt in einen Schlitz  31 des Zahnsegmentes 26. und begrenzt durch  sein Anschlagen an das Ende 31' dieses  Schlitzes die durch die Feder 28 verursachte  Drehung der Planscheibe 2:9     gegenüber    dem       Zahnsegment    26, das heisst durch den Stift  30 wird die Planscheibe 2,9 zu dem Zahn  segment 26     eingestellt.    Die Planscheibe 29  hat eine Anschlagkante 32 und drei Nasen  33, '34 und 3,5 die auf     verschiedenen    Radien  liegen, und zwar diejenige 33 auf dem       kleinsten,        diejenige    34 auf dem mittleren und       diejenige    35 auf dem grössten.

   Der Rechen  22 befindet sich in Bereitschaftslage     unter     dem     Einflut        einer    Feder 36, die einen in die  Zugstange 21, eingesetzten Stift 37 an einem       Lagerteil    38 der Zugstange 21 anliegend  hält,     mit    ihren äussersten rechten Zinken     in       der Ebene der Planscheibe 29 nahe vor deren  Anschlagkante 32.  



  Die Planscheibe 29 trägt eine Federklinke  39, die in ein Schaltrad 40     eingreift.    Dieses  Schaltrad 40 ist durch eine     Nabe    41 mit  einem Zahnrad 42, fest verbunden. Die Nabe  41 selbst sitzt lose drehbar auf .der Welle 2.  In das Zahnrad     42i    greift unter dem Einfluss  einer Feder 43 ein     Stellstift    44 ein und es       steht    durch ein Zahnrad 45 mit der     soge-          nannten    Vorgabewelle 46 des Selbstverkäu  fers in Verbindung.  



  Eine Feder 47     .sucht    die Welle 2     stets        in     die gezeichnete Lage zu bringen     bezw.    sie  darin zu halten und diese     Lage    ist durch  einen Anschlag festgelegt. Ein weiterer An  schlag begrenzt die Drehung der Welle 2 in  der einem Spannen der Feder 47 entsprechen  den     Drehrichtung.    Beide Anschläge sind in  der Zeichnung nicht dargestellt.  



  Das beschriebene     Ausführungsbeispiel        ist     für Münzen von drei verschiedenen     Werten     bestimmt und dem     englischen:    Münzsystem  angepasst, gedacht, wobei die verschiedenen       Münzwerte    ein Penny, ein     Sigpence    und ein  Shilling sind.  



  Wird beispielsweise ein Penny durch den  Münzschlitz 7 in den     Selbstverkäufer    einge  bracht, so schwenkt dieser das .Schwenkglied  B. so weit aus,     da8    der Bolzen     2@0,    die Zug  stange 211 mit dem Rechen     2'2.    um soviel ver  schiebt, dass dessen     Einschnitt    23 in die  Ebene der Planscheibe 29 zu liegen     kommt.     Das Schwenken des Gliedes 8 hat auch ein       Entkuppeln    des Teils 4 von der Kupplungs  muffe     13    zur Folge, indem der Bolzen 1-1 die  Muffe 1,3 entgegen der Wirkung einer Feder  48 auf der Welle 2 verschiebt und dadurch  die Nase 14 aus dem Schlitz 15 heraus be  wegt.

   Dieses Entkuppeln hat das     VersGhlie-          ss,en    des Münzschlitzes 7 durch den Schieber  6 zur Folge und dieser gibt zusammen mit  der Platte 17 und dem     Schwenkglied    8 die  genaue Einstellung des Rechens 22 auf den  Durchmesser der eingebrachten Münze, also  wie     erwähnt-des        Pennystückes.     



  Wird nun der Betätigungsknopf 3 in  Richtung des Pfeils 49 gedreht, also     entgegen         der Wirkung der     Feder    47, so bewegt sich  die Planscheibe 29 mit ihrer Anschlagkante  32 in den Einschnitt     2,3,    hinein, bis die Nase  33 am Grunde des     Einschnittes   <B>23</B> auf den  Rechen     22,    trifft und die Planscheibe 2,9 arre  tiert.

   Die Planscheibe 29 hat bei .der     Drehung     bis zum Auftreffen der Nase 33 auf dem  Rechen 22     mittels    der Teile 39, 40, 42 und  45 die Vorgabewelle 46 entsprechend dem  Wert eines     Pennystückes    weitergeschaltet,  das heisst den Wert der eingebrachten Münze  im Vorgabemechanismus registriert. Beim       Weiterdrehen    der Welle 2, die nun, da ein  Arm 6' des Schiebers 6 durch     Eingreifen    in  das Sperrad 12 ein     Rückwärtsdrehen    verhin  dert, nur in Richtung des     Pfeils    49 erfolgen  kann, gibt der Stift 16 die Platte 17 frei und  diese schwenkt seitlich unter dem Münzkanal  aus, so dass die Münze aus letzterem heraus  fällt.  



  Bei diesem Weiterdrehen der Welle 2,  gleitet der Stift 30 der Planscheibe 29     in     dem Schlitz 3,1     do)s    Zahnsegmentes 26 und  dieses spannt die eine nachgiebige Verbin  dung des Zahnsegmentes mit der Planscheibe  darstellende Feder 28. Beim weiteren Drehen  des Knopfes     3-,        das,    heisst ungefähr nachdem  dieser eine halbe Umdrehung ,gemacht hat,  greift die Nase 14     wieder    in den Schlitz 15  ein und der die Drehung der     Welle    5 in  Richtung des Pfeils 49 begrenzende An  schlag     verhindert    ein weiteres Drehen in  dieser Richtung.  



  Wird nun der Knopf     .3    losgelassen, so  dreht die Feder 47 die Welle 2 zurück, wo  bei der Schieber 6 hochgehoben wird und  den Münzschlitz 7 wieder frei gibt. Das Zu  rückdrehen der Welle 2 wird     entgegen:    der  sperrenden Wirkung des Rades 12. durch fol  gende Einrichtung, die, weil sie nicht zur  Erfindung gehört auch nicht dargestellt ist,  erzielt. Für die     uTelle    2. ist ein Anschlag  vorhanden, der beim Durchschleusen der  Münze die Drehung der Welle     begrenzt.    Ist  dieser Anschlag erreicht, so. liegt der Arm  6' nahe der Spitze eines Zahnes des Rades  12, dessen Zahnlücke zuungunsten derjeni-    gen des benachbarten Zahnes grösser ist, als  die Lücken der Zähne nach der Teilung des  Sperrades sind, auf diesem Zahn auf.

   Die  Zähne dieses     Sperrades    sind nur wenig tief,  so dass beim     Rückwärtsdrehen    des     Knopfes     3: der Schieber 6 durch das Rad 5, bis die       Flanke    des nächsten Zahnes in die Bewe  gungsbahn des Armes     6@        kommt,    so hoch  gehoben ist, dass     dieser    Arm schon ausser  halb des Bereiches der Zähne des     Sperrades     12 liegt.

   Gleichzeitig kehrt die Platte     1\l        in.     ihre, den Münzkanal     verschliessende    Lage  zurück und im weiteren     trifft    das Ende     3',1'     des Schlitzes     3,1        wieder    auf den Stift     30;

      und  nimmt die Planscheibe 29 in ihre ursprüng  liche Lage zurück, wobei die     Klinkfeder    39  über das Schaltrad 40 ratscht.     Bei.    dem Zu  rückdrehen der Planscheibe 20     gibt    diese den  Einschnitt 23 frei, so     dass3    die Feder     36i    den  Rechen 22 in 'seine     ursprüngliche    Stellung  zurückschieben kann.

   Der     Windflügel    27  verhindert durch seine dämpfende Wirkung  auf die Bewegung des     Selbstverkäufermeeha-          nismus    einerseits beim Drehen des Knopfes  3 von Hand, das     heisst    beim Einschalten des  Selbstverkäufers ein zu schnelles Betätigen  des     Selbstverkäufermechanismus,        anderseits     verhindert er bei der Rückwärtsbewegung  der Welle 2 unter der     Wirkung    der Feder  47 harte Schläge beim     Wiedererreichen,,    der  Bereitschaftslage.  



  Durch     Einbringen    eines     Shillingsstückes     in den Selbstverkäufer     wird    der Rechen 22  um soviel verschoben,     dass    sein     Einschnitt    24       in.    die Ebene der Planscheibe 29 zu liegen  kommt. Beim     nachherigen    Drehen der Welle  2     in.        Richtung    .des Pfeils 49 wird die Plan  scheibe 2'9, die den Rechen 22, durch den  Einschnitt 2'4 führt, mit der Nase 35 am  Rechen arretiert, das heisst nachdem die Vor  gabewelle 46 entsprechend dem Wert eines  Shillings verstellt     wurde.     



  Entspricht eine eingeschlossene Münze  keinem der drei     'Werte    für,die .der Selbst  verkäufer gebaut     bezw.    eingerichtet ist,     das     heisst weicht deren Durchmesser um mehr  ab als einer zulässigen und durch die Weite  der Einschnitte 213 bis 215 gegebenen Tole-      ranz     entspricht,    so stösst zu Beginn der Dre  hung der Welle 2 mittels des Knopfes 3 die  Anschlagkante 32 gegen den Rechen 221,     de,     dieser durch     diese    Münze um so     viel    ver  schoben wird,     dassi    eine Stelle     desselben    in  die     Ebene    der Planscheibe 2,9 gelangt,

   an der  sich keiner der     Einschnitte    23, 24, 25 befin  det. Beim weiteren Drehen der Welle 2  wirkt sich dann die Drehung des Zahnseg  mentes 26 nur auf die Feder 28 aus, die  hierbei gespannt wird. Die Münze wird also       in    der Folge durchgeschleust, ohne dass deren       Wert    auf die Vorgabewelle 46 übertragen  wird.  



  Der Rechen 22 könnte auch anders be  weglich .als verschiebbar sein, er     könnte    auch  schwenkbar sein,     wie    die Varianten     nach          Fig.    2. und 13 zeigen.  



  Gemäss'     Fig.    21 ist der Rechen 221 als       Segmentarm    des Schwenkgliedes 8 ausgebil  det und eine Planscheibe 29' liegt horizontal  statt wie beim ersten Ausführungsbeispiel       vertikal.    Die Planscheibe 29'     entspricht    in  ihrer     Ausbildung    derjenigen 29 des ersten  Ausführungsbeispiels     und        arbeitet    im übri  gen mit     Einschnitten    23, 24, 25 des     Seg-          mentrechens    22 genau so zusammen wie der  Rechen 22, mit der Planscheibe 29 nach dem  ersten Ausführungsbeispiel.

   Die Planscheibe  29'     ist    durch ein Winkelgetriebe 50 auf die  gleiche Weise mit einem auf der Betäti  gungswelle des Selbstverkäufers. sitzenden  Glied, wie es     dasjenige    2ss     des    ersten Aus  führungsbeispiels     ist,    verbunden zu denken.  



  Gemäss     Fig.    3 ist der Rechen 22 seitlich  am     Schwenkglied    8 angeordnet und eine  Planscheibe 29" sitzt auf einer horizontalen  Welle, die durch eine     Getriebe    mit der Be  tätigungswelle des     Selbstverkäufers    auf die  gleiche Weise verbunden ist, wie die Plan  scheibe 29 mit der Welle 2 nach dem ersten  Ausführungsbeispiel. Die Planscheibe 29",  sowie der Rechen 22 sind ebenfalls gleich  ausgebildet, wie die analogen Teile des er  sten     Ausführungsbeispiels.     



       Anstatt    eines Rechens könnte aber auch  ein anderes Mittel dessen     Funktion    über-    nehmen. So könnte, wie das Ausführungs  beispiel nach     Fig.    4 zeigt, mit einer der  Planscheibe 29 des ersten Ausführungsbei  spiels     entsprechend        ausgebildeten.        Planseheibe     29"' eine Schwenkzunge 51 zusammen wir  ken. Diese     Schwenkzunge    51     bildet        mit     einem bei 52 drehbaren Hebel 53 ein     starres     Ganzes und wird durch eine Kurvenbahn 54  gesteuert, gegen die .der Hebel 53 mit einer  Rolle 55 anliegt.

   Die     Kurvenbahn    54 bildet  das freie Ende eines Hebels 56, der mit dem  Schwenkglied 8     fest        verbunden    ist.  



  In Bereitschaftslage liegt die Schwenk  zunge 51 in der Bahn der Nase 33'.     Wird     ein     Pennystück    in den Selbstverkäufer ein  gebracht, so wird durch die     Kurvenbahn    54  die Zunge 51 vorübergehend     ausgeschwenkt,     gelangt aber wieder in die Anfangsstellung  zurück, da hierbei die     Rolle    55 auf einen  Teil 54' der     Kurvenbahn    54 zu liegen kommt,  die annähernd auf dem Radius liegt, auf  dem sich die Rolle 55 in der Bereitschafts  lage befindet.

   Bei der nachfolgenden Dre  hung der mit der Welle 2 des     ersten    Ausfüh  rungsbeispiels identischen Welle 2' .der Plan  scheibe     2'@9"'    stösst deren     Nase    33' gegen die  Zunge 51 und wird von dieser     arretiert.     Während dieser     Bewegung    der Planscheibe       29"'    überträgt diese, genau wie beim ersten       Ausführungsbeispiel    den     Wert    des     Penny-          stückes    auf das Vorgabewerk des Selbstver  käufers.

   Wird ein     Sigpeneestück        eingebracht,     so     schwenkt    die     Kurvenbahn    54 die Zunge  51 um so viel aus,     dassl    beim     Drehen    der  Planscheibe     29"'    deren Nase 34' an der Zunge  51 anschlägt. Wird dagegen ein Shilling       eingebracht,    so wird die Zunge 5<B>1</B> in die  Bahn der Nase 3,5'     geschwenkt.     



  Um bei diesem     Ausführungsbeispiel    für  den     Selbstverkäufer        unrichtige    Münzen hin  sichtlich der     Registrierung    auf dem Vorgabe  werk     unwirksam    zu machen, ist eine     Tast-          einrichtung    vorgesehen, die ein Sternrad 57  und eine     Kulisse    58     aufweist.    Das Sternrad  57     weist    entsprechend der     Einrichtung    des  Selbstverkäufers für Münzen dreier     ver-          schiedenerWerte    drei Arme auf und sitzt an  einem Zahnrädchen 59,

   das in     ein    auf dem      Hebel     53,    angeordnetes     Zahnsegment    60 ein  greift. Die Kulisse 58 bildet das eine Ende  eines Doppelhebels 61, an dessen anderem  Ende .eine Stange 62 angreift, die den Dop  pelhebel 61 mit einem bei 6:3 drehbaren  Sperrhebel 6,4 verbindet. Der Sperrhebel 64       wirkt    mit einem Sperrad 65 zusammen, das  mit der Planscheibe 29"' fest verbunden ist.  



  Entspricht eine in den Selbstverkäufer  gebrachte Münze einem der Münzwerte für  die der Apparat bestimmt ist, so befindet  sich nach dem Einbringen der Münze einer  der Arme des Sternrades 57 in der tiefsten       Stelle    der Kulisse 58 und dadurch     lässt    der       Sperrhebel    64     das    Sperrad 65 frei, so dass  die Welle 2' gedreht werden kann.

   Ent  spricht dagegen eine in den Selbstverkäufer  eingebrachte     Münze    keiner der     Münzen.    für  die der Apparat bestimmt ist, so kommt beim  Schwenken des Hebels     53.    das Sternrad 57  durch die Kurvenbahn 54 in eine Stellung,  in welcher     wenigstens    ein Arm     des    Stern  rades gegen einen höher liegenden Teil der  Kulisse ansteht, so     dass    der Doppelhebel 61  entgegen der Wirkung einer Feder 66 ge  schwenkt     ist    und der Sperrhebel .64 in das       Sperrad    65 eingreift, also ein Drehen der  Planscheibe     2,9"'    verhindert.  



  Die     Anwendung    eines Sperrmittels, wie  es der Rechen 22:     bezw.    die Schwenkzunge  51 darstellt, das mit einem Übertragungs  organ, wie es die Planscheibe 29, 2<B>,</B>9', 29"       bezw.    29"' darstellt, derart zusammenwirkt,       dass@    durch eine Relativbewegung     zwischen     dem     Sperrmittel    und dem     Übertragungsorgan     dem letzteren     eine    Drehung gestattet wird,  die dem     Wert    der in den.

   Selbstverkäufer       eingebrachten.        Münze    entspricht, ermöglicht  den Apparat besonders in     diesen;    Mitteln  sehr einfach zu halten; so kann sowohl     das     Sperrmittel, wie auch das     Übertragungsorgan     je     aus    einem einfachen     Stanzstück    hergestellt  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstverkäufer mit Einwurfsvorrichtung für verschiedenartige Münzen mit einem vom Betätigungsknopf des Selbstverkäufers ge triebenen, den Münzwert auf das Vorgabe- werk übertragenden Organ, gekennzeichnet durch ein von der eingebrachten Münze ge steuertes Sperrmittel und eine nachgiebige Verbindung des Übertragungsorganes mit dem Betätigungsknopf und dadurch gekenn zeichnet,.
    dass das Sperrmittel durch eine Relativbewegung zwischen ihm und dem Organ diesem eine Drehung gestattet, die dem Wert der eingebrachten: Münze ent spricht.
    UNTERANSPRüCHE 1. Selbstverkäufer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da3 das Sperrmittel ein Rechen ist, der entsprechend dem Wert der eingebrachten Münze in seiner Ebene bewegt wird, und dass, das den Münzwert auf das Vorgabewerk übertra gende Organ eine Nasen aufweisende Planscheibe ist, das Ganze so, dass! der Rechen durch Anschlag .der entsprechen den:
    Nase der Planscheibe an ihm eine Bewegung der Planscheibe und damit des Selbstverkäufermechanismus entsprechend dem Wert der eingebrachten Münze zu lässt. 2. Selbstverkäufer nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass, .die Planscheibe durch eine unter Spannung stehende Feder mit der Welle des Betätigungsknopfes des Selbstverkäufers verbunden ist und mit tels einer\ Ratschkupplung auf das Vor gabewerk des Selbstverkäufers wirkt: 3.
    Selbstverkäufer nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass Einschnitte des Rechens verschieden tief sind und .die Nasen der Planscheibe auf verschiedenen Radien: lie gen, und dass. .die Planscheibe nach dem Durchschleusen der Münze durch Eingrei fen in den entsprechenden Einschnitt den Rechen:
    in der eingestellten Lage hält, bis der Selbstv erkäufermechanismus in seine Ruhestellung zurückkehrt, wodurch der Rechen vor die Planscheibe tritt und den Selbstverkäufermechanismus. gegen Betä- tigen sperrt. 4.
    Selbstverkäufer nach dem Patentanspruch und. en Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass, der Rechen parallel zu sieh selbst bleibend geführt ist, so dass er durch das Einbringen einer Münze verschoben wird. 5.
    Selbstverkäufer nach dem Patentanspruch und .den Unteransprüchen 1, 21 und 3, da durch gekennzeichnet, dass. der Rechen starr mit einem am Münzschlitz vorge sehenen Schwenkglied verbunden ist, der art, dass die eingebrachte Münze das Schwenkglied bewegt und dadurch den Rechen in die entsprechende Stellung zu der Planscheibe schwenkt. 6. ,Selbstverkäufer nach dem Patentanspruch mit einer Nasen auf verschiedenen:
    Radien aufweisenden Planscheibe und einem am Münzschlitz vorgesehenen Schwenkglied, dadurch gekennzeichnet,- dass, das Sperr mittel eine Schwenkzunge ist und durch eine mit dem Schwenkglied verbundene Kurvenbahn gesteuert wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747083C (de) * 1939-12-20 1944-09-06 Siemens Ag Vorrichtung zum Verhueten zusaetzlicher Verstellungen des Vorgabewerkes von Selbstverkaeufern fuer Elektrizitaet, Gas, Wasser o. dgl. infolge der Einwirkung eines von der Muenzwerkseite empfangenen Impulses

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747083C (de) * 1939-12-20 1944-09-06 Siemens Ag Vorrichtung zum Verhueten zusaetzlicher Verstellungen des Vorgabewerkes von Selbstverkaeufern fuer Elektrizitaet, Gas, Wasser o. dgl. infolge der Einwirkung eines von der Muenzwerkseite empfangenen Impulses

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