Schlackenaufbereitungsanlage. Die Erfindung bezieht sich auf eine An lage zum Aufbereiten von Schlacken, ins besondere für Kehrichtverbrennungsanstalten.
Das Neue besteht darin, dass in einem Ge bäude ein motorisch angetriebener Schlacken aufzug mit Einrichtung zum selbsttätigen Entleeren der Förderwagen in einen Trich ter, ausserdem Brechwalzen, ein magnetischer Ausscheider und eine Sortiertrommel ange ordnet sind, welche Vorrichtungen die Schlacke in kontinuierlichem Betrieb in der angeführten Reihenfolge durchläuft, um schliesslich von der Sortiertrommel entspre chend der Körnung in zu diesem Zwecke vor gesehene Schächte übergeführt zu werden, die verschliessbare Austrittsöffnungen aufweisen, damit die Schlacke aus den Schächten in Fahrzeuge fallen gelassen werden kann.
Die neue Anlage kann noch mit einem zweiten Aufzug versehen sein, durch wel chen Schlacke, die im ersten Arbeitsgang nicht klein genug gebrochen. worden ist, er neut den Brechwalzen zugeführt wird. In besonderen Fällen kann die Anlage mit einer zweiten Gruppe gleicher Einrichtungen ver sehen sein, damit wahlweise die eine oder andere Gruppe benutzt werden kann, z. B. während die andere gereinigt oder repariert wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes schema tisch dargestellt, es zeigt: Fig. 1 einen Querschnitt durch die An lage; Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie !I-II der Fig. 1.
Die gezeichnete Anlage weist ein Ge bäude auf, in dessen obern Teil ein Aufzug für die zu verarbeitende Schlacke einmündet. Der Aufzug besitzt schräg von unten nach oben laufende Führungen 1 (Fig. 2) für Kippwagen 2. Letztere werden mittels eines motorisch angetriebenen Aufzugswerkes und eines Metallseils nach oben gezogen. Die Führung 1 besitzt oben Steuerorgane, mit denen der oben anlangende Wagen 2 gekippt und dadurch der Inhalt des Wagens 2 in einen Trichter 4 entleert werden kann. In Fig. 2 ist die Entleerstellung des Wagens 2 durch gebrochene Linien dargestellt.
Der Trichter 4 besitzt zwei schräg nach unten gerichtete Auslaufstutzen 5, 6 (Fig. 1), die jeder für sich mittels einer Absperreinrich tung 7 abgeschlossen werden können. An jedem Stutzen 5, 6 schliesst sich eine Gruppe von Einrichtungen zum Zerkleinern der Schlacke, zum Entfernen der Metallteile und zum Sortieren der gebrochenen Schlacke an. Die aus dem Stutzen 5 austretende Schlacke wird durch ein schwenkbar gelagertes Ab schlussorgan 8 in beliebig grossen Mengen in einen vertikalen Kanal 9 überführt. Der volle Abschluss der Stutzen 5, 6 erfolgt mit tels der Schieber 7, die mit einer Zahnung versehen ist. In letztere greift ein Zahnrad, das von Hand oder mittels Motor angetrie ben werden kann.
Aus dem Kanal 9 gelangt die Schlacke zwischen zwei motorisch ange triebene Brechwalzen 10, 10. Diese Walzen zerkleinern die Schlacke und lassen sie in einen Trichter 13 fallen. Letzterer führt die gebrochene Schlacke über eine magnetische Trommel 14, mit welcher Eisenteile entfernt werden. Die Schlacke fällt dann in eine Sor- tiertrommel 18, die schräg angeordnet und drehbar gelagert ist.
Der Antrieb der Brech- walzen 10, 10 und der Sortiertrommel 18 er folgen je durch einen Elektromotor 12 bezw. 17 über Vorgelege. Unterhalb der Sortier- trommel 18 sind fünf Schächte 20, 21, 22, 23, 24 angeordnet, in denen die gebrochene Schlacke entsprechend der Körnung gesam melt wird. Die Lochung der Sortiertrommel ist über jedem Schacht verschieden.
Jeder Schacht besitzt unten eine verschliessbare Austrittsöffnung; es kann jeder Schacht für sich entleert werden, und zwar direkt in Lastwagen, die unter die Schachtaustritts öffnungen gestelltwerden können. Schlacken stücke, die auf der untern Stirnseite der Sor- tiertrommel 18 austreten, gelangen durch einen Austrittsstutzen 25 in eine Abfüllein richtung 26 und von dort in einen Wagen <B>27,</B> der in einer Führung 28 läuft, und die Schlacke wieder nach oben in den Trichter 4 überführt. Der Antrieb des Wagens 2 7 er- folgt mit Motor und einem Zugorgan.
Die Führung 28 ist mit einer selbsttätigen Kipp einrichtung 30 ausgestattet, welche das Ent leeren des Wagens 27 selbsttätig bewirkt. In dem Abfüllschacht 25 sind zwei Abschluss- organe 31, 32 vorgesehen, die jedes für sich verstellbar sind. Es kann damit Schlacke in vorausbestimmten, abgemessenen Mengen dem Schacht 24 entnommen und in den Wa gen 27 überführt werden.
An den Stutzen 6 ist eine zweite Gruppe gleicher Einrichtungen angeschlossen, die zu sammen mit der andern Gruppe oder auch für sich allein benutzt werden kann.
An den Sortierraum oder an andere Räume der Anlage kann noch eine Staub sauge- und -abscheideeinrichtung angeschlos sen werden.
Slag processing plant. The invention relates to a plant for processing slag, in particular for waste incinerators.
The novelty is that a motor-driven slag elevator with a device for automatically emptying the trolley into a hopper, as well as crushing rollers, a magnetic separator and a sorting drum are arranged in a building, which devices continuously operate the slag in the above Sequence goes through to finally be transferred from the sorting drum accordingly the grain size in shafts provided for this purpose, which have closable outlet openings so that the slag can be dropped from the shafts into vehicles.
The new system can also be provided with a second elevator, through which slag that was not broken small enough in the first operation. has been, he is fed again to the crushing rollers. In special cases, the system can be seen ver with a second group of the same facilities, so that either one or the other group can be used, for. B. while the other is being cleaned or repaired.
In the drawing, an embodiment example of the subject matter of the invention is shown schematically, it shows: Figure 1 is a cross section through the location; FIG. 2 shows a section along the line I-II of FIG.
The system shown has a building, in the upper part of which an elevator opens for the slag to be processed. The elevator has guides 1 (FIG. 2) running obliquely from bottom to top for tipping cars 2. The latter are pulled upwards by means of a motor-driven elevator mechanism and a metal cable. The guide 1 has control members at the top with which the carriage 2 arriving at the top can be tilted and the contents of the carriage 2 can thereby be emptied into a funnel 4. In Fig. 2, the emptying position of the carriage 2 is shown by broken lines.
The funnel 4 has two obliquely downwardly directed outlet nozzles 5, 6 (Fig. 1), each of which can be completed by means of a shut-off device 7. A group of devices for comminuting the slag, for removing the metal parts and for sorting the broken slag is attached to each nozzle 5, 6. The slag emerging from the nozzle 5 is transferred into a vertical channel 9 in any large quantities by a pivotably mounted closing element 8. The full completion of the connection 5, 6 takes place with means of the slide 7, which is provided with teeth. In the latter, a gear engages that can be driven ben by hand or by means of a motor.
From the channel 9 the slag passes between two motor-driven crushing rollers 10, 10. These rollers crush the slag and let it fall into a funnel 13. The latter leads the broken slag over a magnetic drum 14, with which iron parts are removed. The slag then falls into a sorting drum 18 which is arranged at an angle and rotatably mounted.
The drive of the crushing rollers 10, 10 and the sorting drum 18 are each followed by an electric motor 12, respectively. 17 via additional transmission. Below the sorting drum 18, five shafts 20, 21, 22, 23, 24 are arranged, in which the broken slag is collected according to the grain size. The perforation of the sorting drum is different for each shaft.
Each shaft has a closable outlet opening at the bottom; each shaft can be emptied separately, directly in trucks that can be placed under the shaft outlet openings. Pieces of slag that emerge on the lower face of the sorting drum 18 pass through an outlet nozzle 25 into a filling device 26 and from there into a carriage 27, which runs in a guide 28, and the slag transferred back up into the funnel 4. The carriage 27 is driven by a motor and a pulling element.
The guide 28 is equipped with an automatic tilting device 30, which causes the Ent empty of the car 27 automatically. Two closing elements 31, 32 are provided in the filling chute 25, each of which can be adjusted individually. Slag can thus be removed from the shaft 24 in predetermined, measured quantities and transferred to the vehicle 27.
A second group of the same devices is connected to the nozzle 6, which can be used together with the other group or by itself.
A vacuum cleaner and separator can also be connected to the sorting room or to other rooms in the system.